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Und wie geht es nach dem Einrenken weiter?

Diskutiere Und wie geht es nach dem Einrenken weiter? im Naturheilmethoden Forum; Hallo ihr Lieben, zum Sachverhalt: Meine RB hat sich vermutlich eine Verrenkung in der HWS zugezogen. Ich habe das am Donnerstagnachmittag beim...

  1. Lene91

    Lene91 Guest

    Hallo ihr Lieben,

    zum Sachverhalt:
    Meine RB hat sich vermutlich eine Verrenkung in der HWS zugezogen. Ich habe das am Donnerstagnachmittag beim Reiten und an merkwürdigem Verhalten festgestellt. Das Pferd ließ sich nicht mehr stellen und biegen, parierte im Trab ständig durch, verweigerte Seitengänge, lief steif (ohne spätere Lockerung) und galoppierte schief und unausbalanciert.
    Abbruch der Trainingseinheit.
    Beim Abtrensen knackte das Genick meiner RB und alle Alarmglocken läuteten. Außerdem hielt das Pferd den Kopf unnormal tief mit völlig geradem, gleichmäßigem Gefälle zeigendem Hals. Druckschmerz konnte ich nicht feststellen. Aber selbst für ein Leckerchen verweigerte meine RB die Stellung im Hals.
    Gestern stellte die Besi die gleichen Probleme fest und bestätigte meine Sorge. Zudem sei das Pferd wärmer als gewohnt gewesen, aber ohne Fieber, und hat den Eindruck erweckt, sich nicht wohl zu fühlen.

    Es wurde beschlossen, dass eine Osteopathin bzw. ein TA mit Kenntnissen in der Osteopathie ans Pferd muss.

    Jetzt meine Frage:
    Eine osteopathische Behandlung hat Auswirkungen auf den gesamten Körper. Wenn Verrenkungen, Blockaden o. Ä. gefunden werden, wird meine RB sicherlich wieder eingerenkt werden.
    Aber was passiert danach?
    Sicherlich hat der eine oder andere hier schon Erfahrungen auf dem Gebiet sammeln können. Ihch würde einfach gern wissen, was auf mich zukommt und was ich nach einer osteopathischen Behandlung Gutes für meine RB tun kann!?

    Viele Grüße
    Lene
     
  2. satine

    satine Inserent

    Hall lene,

    ich schon wieder ;) Sei am besten bei der Behandlung mit dabei. Nach der Behandlung sollte das Pferd in den meisten Fällen erstmal stehen. Am nächsten Tag ist leichte Bewegung an der Longe angesagt. Wie lange dies dann gemacht werden soll wird euch die Ostheo/Physio dann sagen. Meist gibt es auch noch Gymnastik-Übungen welche täglich vor oder nach dem Bewegen durchgeturnt werden müssen. Manchmal werden auch Massagegriffe in diese Gymnastik mit eingebaut.
     
  3. Lene91

    Lene91 Guest

    Hi satine,

    danke für deine Antwort. Ich hoffe sehr, dass ich bei der Behandlung dabei sein kann. Habe so etwas auch noch nie live gesehen.
    Innerlich habe ich mich schon auf mehrere Wochen Reitausfall eingestellt.
    Wie sieht es generell mit Bodenarbeit aus? Gibt es Dinge, die ein Pferd nicht machen darf?
    Selbst auf Koppel kann eigentlich viel passieren.
    Und muss das Pferd dann jeden Tag bewegt werden? Ich fürchte nämlich, dass genau das Schwierigkeiten bereiten könnte.
     
  4. satine

    satine Inserent

    Das kommt immer auf den Einzelfall an.
    Koppelgang ist schon mal super, da das Pferd sich da seinen Muskelkater "weg laufen" kann.
    Bewegung ist dadurch ja schon mal gegeben.

    Turnen und massieren war bei meinen bisher immer tägliche Pflicht...

    Zu deinen anderen Fragen: die kann ich dir aus der Distanz nicht beantworten ;) In meiner Kristallkugel regnet es gerade und es ist neblig ;)
     
     
  5. Lene91

    Lene91 Guest

    Diese blöden Kristallkugeln... Anti-Beschlag-Spray gefällig? ;)

    Ich danke dir dennoch für deine Auskünfte.
    Koppelgang hat meine RB täglich von ca. 7-20 Uhr. Da sollte er sich tatsächlich den Muskelkater ablaufen können.

    Sicherlich würde ich täglich in den Stall fahren und Krankengymnastik machen. Muss nur schauen, ob die Besi auch mitzieht. Wenn nicht, mach ich es auch allein.
    Bisher war es auch nie ein Problem, wenn das Pferd mal 3 Tage ohne Besuch war. Seit ich am Pferd bin, hat sich das schon ein wenig verändert. 1-2 Ruhetage/Woche mehr nicht. Bodenarbeit und Dehnübungen stehen zwischendurch immer wieder auf dem Programm, aber nicht täglich.
     
  6. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Unser Otheo sagt immer: nach dem Einrenken keinesfalls Boxenruhe sondern leicht bewegung bzw auf auf die Wiese. Natürlich nur wenns ne ruhige Herde ist wo sich nicht dauernd gekloppt wird etc.
    Ansonsten am 2. und 3. Tag Longieren und leichte Arbeit und ab dem 4. Tag normale Arbeit.
    Nach einer Woche schaut er dann noch mal nach ob alles so ist wie es soll oder etwas zurückgerutscht ist. (kann immer mal passieren)
     
  7. Lene91

    Lene91 Guest

    Ab dem 4. Tag normale Arbeit? Und was verstehst du unter normaler Arbeit? Ich hab gehört, dass Anstrengung und Wendungen gemieden werden sollen. Und erstmal nur Geländeritte auf gerader Strecke gemacht werden sollen.
    Jetzt bin ich verwirrt... die Osteopathin sollte uns dann schon sagen können, wie die "Reha" aussehen sollte, oder?
     
  8. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Normale Arbeit heist: keine ZU engen wendungen oder großen anstrengungen aber normales reiten auf platz oder gelände ist völlig ok.
    Wirkliche Training und enge Wendungen etc. erst frühestens nach der Nachkontrolle nach einer woche, das sagt er dann aber auch immer.

    Sprich deine Ostheo auf jeden fall drauf an. WQobei sie eigentlich von sich aus dir das sagen sollte.
     
  9. Rickmaniac

    Rickmaniac Inserent

    als meine Stute ostheop. behandelt wurde, sollte ich das Pferd drei Tage lang nicht reiten. Der Ostheopath - ein sehr guter Fachmann mit einer Humanphysiotherapieausbildung - sagte mir, dass es innerhalb der nächsten 14 Tage immer wieder mal zu Auf und Abs kommen würde. Aber nach 14 Tagen sollte eine deutliche Besserung zu sehen sein.
    Das war bei meinem Pferd auch der Fall. Behandelt wurde sie kurz vor Weihnachten. Damals war sie noch in Beritt. Und meine RL sagte ca 1 Woche später ziemlich wütend: "Das Geld hättest du besser in Weihnachtsplätzchen investiert. Die geht ja grauenvoll."
    (Dabei war sie bei Behandlung anwesend. Und da sie selbst Humanphysiotherapie als zweiten Beruf ausübte, konnte sie auch beurteilen, ob der ostheopath gut oder schlecht war.)
    Übrigens ging das Pferd nach insgesamt 14 Tagen, wie der Osteop. es vorhergesehen hatte, wirklich besser.
     
  10. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Japp!
    Die Erfahrung habe ich auch gemacht.
    Erstmal steiff wie ein " Jeckel " ( Muskelkater, etc. ), dann wird es aber besser!!

    Nach drei Tagen schon mit dem Pferd zu arbeiten halte ich nicht für sinnvoll.
    Meine Osteo meinte auch, ich soll ihn einfach erstmal damit klar kommen lassen, in der Herde ganz normal laufen lassen und beobachten.
    Anfangs hatte er echt Probs, aber später dann ging es ihm zusehends besser.
     
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