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unfassbar nervös

Diskutiere unfassbar nervös im Pferde Allgemein Forum; Moin. Jetz brauch ich doch mal Rat! Das ist doch nicht normal! :confused: Hatte heute nur nen kurzen Frühdienst und dachte grad, dann geh ich...

  1. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Moin. Jetz brauch ich doch mal Rat! Das ist doch nicht normal! :confused:
    Hatte heute nur nen kurzen Frühdienst und dachte grad, dann geh ich mal jetzt ebkes aufs Pferd, nachher is ja auch sehr warm. Meine Oma erzählte mir vorhin, dass heute Nachbars Kühe ausgebüxt sind; sind wohl auch auf der Strasse rumgelaufen. Jetz wollt ich grad mein Pferd holen und seh schon von weitem dass der voll nervös ist (guckt ständig zur Strasse, Kopf hoch erhoben); wohlgemerkt sind die vier anderen völlig relaxt. Ich dachte, gut, muss er ja auch lernen; also trotzdem reiten. Da bind ich den zum Putzen an, da fängt der an zu zittern und scheisst in einer Tour dünnflüssig rum. Dann fängt der an zu schwitzen. Ich hab das mit dem reiten mal auf heut abend verschoben, kann ich ja so nicht draufgehen. Hab den dann nur kurz mit zum Platz genommen und den kurz laufen lassen. Hat sich etwas beruhigt, frisst jetzt mit den anderen auf der Wiese. Also dass is doch echt nicht normal. Der is generell kiebig und regt sich auch schnell auf und kommt dann auch so schnell nicht wieder von seinem Trip runter. Is aber ein ganz lieber und tut dabei auch nix. Ich hab dem jetzt mal Magnesium unters Futter gemischt (seit ca. zwei Wochen), aber das is wohl demnach auch nicht wirklich nützlich. So schlimm war der echt schon lange nicht mehr. Der kann sich doch nicht noch ewig über son paar Kühe aufregen, und die anderen sind doch auch total relaxt :confused:
    Hat vielleicht jemand Tips?
     
  2. Furina

    Furina Inserent

    Mein Pferd hat auch Angst vor Kühen... War damals bei nem Ausritt recht 'nett'. Bin abgestiegen, weil ich se niemals vorbei treiben hätte können, shab s Pelham recht kurz gehalten, damit se bei mir über die Schulter geht, sozusagen Schenkelweichen. Plötzlich isse gestiegen, hat mich gegen nen Baum gedrückt und is mir in den Rücken reingestiegen... Seitdem meiden wir Kühe *g*
    Ich mach im Sommer wenns zu heiß ist immer n Training mit Planen etc und hab seit kurzem auch ne Kuhglocke dazu genommen. Wir stellen die Stuten (da ist meine auch dabei) auch immer auf Koppeln, die möglichst nah an Kühen sind, damit sie einfach die Angst aufgibt.
    Du musst viel trainieren und darfst dich selbst auch nicht ein kleines bisschen aus der Ruhe bringen lassen, da dass s Pferd sofort merkt. Fang langsam mit dem Training an, vllt hängst ne Plane mit nem Kuhmuster an ne Hallenwand und lässt sie dabei vorbeilaufen bis sies nicht mehr interessiert. Wenn das gut klappt, lass dir was neues einfallen und immer so weiter! Irgendwann werden die Pferde dann schon ruhiger.
    Und mit Magnesium hab ich auch keine positiven Erfahrungen gemacht. Hab ihr sehr wenig haferhaltiges Futter gegeben und mitlerweile kann sie den Hafer auch gut verwerten und ist nicht mehr so übermütig.
     
  3. Bijou

    Bijou Inserent

    Ich würde es mit viel Bodenarbeit versuchen, mit Stangen, Planen, Fässern, alles wovor Pferde schieß haben. GAnz gefährlich sind auch Regenschirme und Blaue Folien. Wenn du das regelmäßig mit ihm übst, vertraut er dir ertsens immer mehr, also lässt sich auch schneller beruhigen aber auch erst gar nicht so schnell aus der Ruhe bringen.Du musst ihn immer wieder mit den "schrecklichen" Dingen konfrontieren. Um ruhig und gelassen zuwerden hilft auch kein Magnesium.Das kommt nur durchs üben,üben,üben.
     
  4. bops1987

    bops1987 Inserent

    Mhhh, Probleme mit Kühen haben wir nun wirklich nicht *grins*. Im Sommer treibe ich hin und wieder mal dir Kühe eines bekannten Bauern rein (vom Pferd aus natürlich). Das macht echt Spaß. Da kommt so richtiges Cowboyfeeling auf.

    Allerdings hat Arissa panische Angst vor anderen, fremden Pferden, wenn die auf irgendner Weide stehen und wir darna vorbei müssen. Wenn die dann angallopiert kommen haben wir meistens richtig Stress. Das Problem liegt aber glaube ich zu nem ganz guten Teil mit an mir, denn wenn ich die anderen Pferde/Ponys schon sehe, male ich mir aus, was kommt. Spanne dann schon mal den ganzen Körper an, sodass Arissa auch weiss, dass was passiert und nervös wird. Aber das abzustellen ist extrem schwierig. Würde ich locker bleiben würde Arissa ja wahrscheinlich auch keinen Stress machen.
     
     
  5. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Das Problem sind nicht die Kühe gewesen, da geht er in sonstigen Situationen gelangweilt dran vorbei. Das hätte theoretisch auch ne Gruppe Radfahrer gewesen sein können worüber er sich noch fünf Stunden später aufregt. Und mit Radfahrer hat er auch kein Problem. Der ist einfach manchmal unerklärlicherweise total nervös. zum Beispiel manchmal wenn er Hänger fährt, oder manchmal beim Schmied, dann fängt er an zu zittern und zu kacken und ist total verstört. Ist dabei aber immer anständig zu händeln. Anderes Problem (und ich dachte mit zunehmendem Alter würde der "vernünftig"): Bei der Reitstunde - oder auch beim Turnier - beginnt die Abteilung mit dem Galopp und mein Pferd bekommt dann plötzlich "dolle fünf Minuten". Wenn ich Pech hab bin ich dann unten. Dasselbe manchmal beim Ausreiten: Sind schon 1.5 Std. unterwegs und auf einmal Kopp zwischen de Beine und ab gehts. Ich find den also im Ganzen irgendwie unausgegelichen, also manchmal uhrplätzlich übertrieben ängstlich und ein andermal "dolle fünf Minuten wie im Kindergarten". Ich hatte schon an Bachblüten gedacht; für mehr Gelassenheit. Ich denke das werde ich mal ausprobieren. Werd dann mal berichten was sich tut. Am Umfeld (Haltung, Kollegen, Bewegung...) kanns meiner Meinung nach nicht liegen. Und die meiste Zeit ist der vollkommen lieb, verschmust, bisschen trottelig, und arbeitet wirklich gut mit. :confused:
     
  6. Reykjavik

    Reykjavik Inserent

    Mmh .... es ist ja schon ganz schön hart, diese Reaktion, als du ihn angebunden hast .... :o
    Aber wenn du dir sicher bist, dass es nicht von den Kühen kommt ...

    Natürlich besteht hier der Punkt, dass er etwas unausgeglichen ist. Wie oft reitest du ihn denn? Wie abwechslungsreich ist sein Tag? Was arbeitest du mit ihm?

    Generell würde ich deswegen sagen: Auch, wenn es nichts mit den Kühen zu tun hat, plane einfach ein Abwechslungsreiches Training mit ihm ... viel Bodenarbeit .... viel mit Dingen wie Regenschirmen, klappernden Dosen und so weiter arbeiten ...

    Wie war es denn nun, am Tag nach der Aufregung mit ihm?
    Wenn es immer noch so schlimm ist, doch lieber den Tierarzt zu rate ziehen.
    Wenn nicht, siehe oben ;)
     
  7. Yvonne

    Yvonne Inserent

    Also, sein Tagesablauf beginnt gegen acht uhr, dann kommt er mit den anderen vier Pferden auf die Wiese (mit Zugang zum Offenstall). Es kommt darauf an ob ich Frühdienst oder Spätdienst habe wann ich ihn reite; auf jeden Fall jeden Tag entweder vormittags oder Nachmittags. Zwei mal die Woche gehts mit dem Hänger zur Reitstunde (zehn Min. Fahrt). Einen Tag in der Woche hat er frei (nur Weide), meist Sonntags. Einen, manchmal auch zwei mal die Woche longiere ich ihn, dabei auch mal über Stangen. Alle zwei Wochen haben wir Springstunde. Und ich gehe zum Trockenreiten nach der Arbeit meist ein Ründchen raus, bisschen Schritt übers Feld, bisschen in den Wald (alles vor der Haustür). Dabei ist er auch echt lieb und eigentlich garnicht ängstlich. Das "überfällt" ihn irgendwie nur manchmal. Was ich noch nicht mit ihm gemacht habe ist Bodenarbeit mit Plane, Schirm, Flatterband... Sollte ich vielleicht wirklich mal tun.
    Er hat übrigens heute abend drei mal Bachblüten erhalten (meine Mum kennt sich da aus), danach habe ich ihn auch geritten. War aber immernoch sehr schreckhaft. Auch heut abend im Stall ist er noch ziemlich nervös. Wird wohl morgen wieder in Ordnung sein. Aber ich frag mich echt wie man sich für son Kleinkram so aufregen kann :confused: Morgen nochmal Bachblüten und dann mal schauen wie die Stunde morgen wird. Und ab morgen gibts dann wohl mal Bodenarbeit a la GHP :D
     
  8. Katrin

    Katrin Inserent

    Wenn deine Mutter sich mit BB auskennt, wird sie dir auch gesagt haben, dass es einige Tage braucht, bis sie wirken.
    Ist er regelmässig entwurmt? Gibt Wurmarten, die sich im Gehirn festsetzen und wirre Reaktionen auslösen. Ansonsten würde ich mal einen Bluttest machen lassen, vorher mit dem TA über das Problem reden und alles untersuchen lassen, was das auslösen könnte (Mineralstoffmangel, etc.)
    Hab gerade gegoogelt, klick mal hier
    http://www.eurital.de/tierwissen/pferde/gesundheit/nervositaetpferd.html
    Vielleicht hilft dir das

    Liebe Grüße
     
  9. Bijou

    Bijou Inserent

    Mit Augen, Ohren, Nase, Zunge und Haut empfängt das Pferd Reize aus der Umwelt. Diese werden in elektrische Nervenimpulse übersetzt und an das Gehirn weitergegeben, in bestimmten Regionen verarbeitet und als Geräusche Bilder, Bewegungen, Gerüche, etc. erfahren. Vielleicht hat dein Pferd ja mal eine schlecht Erfahrung gemacht, die sich ihm halt wieder SPiegelt wenn er Kühe oder ähnliches damit in Verbindung bringt.Der Tip von Katrin hilft dir bestimmt weiter. Wie lange hast du das Pferd schon? Weißt du seine Vorgeschichte?
     
  10. Yvonne

    Yvonne Inserent

    @ Kathrin: Der hat Rescue Tropfen bekommen. Werden ja auch in der Humanmedizin als "Notfalltropfen" gegeben und sollten doch demmach sofort Wirkung zeigen? Ich denke ne dauerhafte Therapie mit Blüten für mehr Gelassenheit braucht sicher mehrere Tage. Danke für den Link! Super interessant!
    @ Bijou: Pferd ist auf Insel Rügen gezüchtet und aufgewachsen. Dann aufs Festland "übergesiedelt" und zwei Wochen später hab ich den als 2.5 Jährigen gekauft. Is auch echt ein super unkompliziertes Pferd (auch vollkommen Gelände- und Strassensicher) und bleibt auch in kritischen Situationen - also wenn der nervös ist - immer zu handhaben. Is aufm Turnier z.B. durch konzentriertes Reiten schnell wieder bei mir. Aber manchmal "geilt" der sich halt an Kleinigkeiten so auf. Das kann auf einmal ein Kind aufm Fahrrad sein (obwohl vorher schon fünf davon vorbei gekommen sind) oder eben ein paar Kühe, obwohl der eigentlich überhaupt keine Probleme damit hat. Wie gesagt, der bleibt immer umgänglich dabei. Und gestern war halt zum ersten mal der Fall dass der sich nach ca. fünf Std. immernoch aufgeregt hat.
    Heute ist übrigens alles wieder beim Alten. Is ganz relaxt. Gleich haben wir Reistunde. Vielleicht hab ich einfach ein kleines Sensibelchen ;) Kann man noch gut mit leben ;)
    Aber mal allgemein: Bin ja erst ganz neu dabei hier im Forum, aber das ist echt super wie das hier funzt!!! :D Vielen lieben Dank für die vielen Anregungen! Macht richtig Spass hier :D
     
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