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Ungewisse Probleme beim Pferdetraining

Diskutiere Ungewisse Probleme beim Pferdetraining im Pferdeflüsterer Forum; Hallo, ich trainiere seit einiger Zeit ein etwa 12 Jahre altes deutsches Reitpony (Rasse und Alter nicht 100%-ig sicher). Er hat sehr schlechte...

  1. 4LuckyHorses

    4LuckyHorses Neues Mitglied

    Hallo,
    ich trainiere seit einiger Zeit ein etwa 12 Jahre altes deutsches Reitpony (Rasse und Alter nicht 100%-ig sicher). Er hat sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Seine Vorbesitzer haben ihn scheinbar geliebt, aber waren blind für seine Probleme. Er hatte einen viel zu engen Sattel, der enormen Satteldruck und Muskelabbau ausgelöst hat.
    Außerdem wurde er scheinbar ziemlich "scharf" geritten (mit Sperrriemen, nicht passender Trense, etc).
    Seit gut einem Jahr bekommt er intensives Muskelaufbautraining (Longenarbeit, Handarbeit, Gymnastizierung) mit ergänzenden Futtermitteln. Seit einiger Zeit saßen Kinder auf ihm (nur geführt!) und seit 1 Monat auch kleinere Erwachsene und ich. Wir waren auch schon im Gelände, was ihm sehr viel Vergnügen bereitet zu haben schien. Nach einem Galoppstück allerdings war er kaum noch zu halten und wollte nur noch laufen. Scheinbar ein "Renner".
    Mittlerweile arbeitet er auf dem Platz ziemlich gut, reagiert auf kleinste Schenkelhilfen und wenn man die Zügel (in einer Hand) zu einer Seite nimmt, weicht er sofort.
    Allerdings ist er total hart im Maul, mag nicht traben und ist seit einiger Zeit eher lustlos. Nach dem Auftrensen (wenn gar nichts mehr berührt wird) ruckt er mit dem Kopf nach oben, ohne ersichtlichen Grund, was höchst wahrscheinlich durch die schlechten Trensenerfahrungen kommt.
    An der Longe habe ich ihn einmal über ein Cavaletti springen lassen, wonach er scheinbar auch beim Reiten hoch motiviert war.
    Aber ich weiß nicht mehr, wie ich noch weiter machen soll. Scheinbar übersehe ich einen entscheidenden Punkt. :nightmare:
    Ich habe schon die Besitzerin (die im übrigen einen kleinen Reitbetrieb hat) und eine gute Freundin um Rat gefragt, aber die wissen auch nicht wirklich weiter.
    Ich hoffe hier kann mir jemand helfen!
    Schon Mal im Vorraus herzlichen Dank!
    Teresa
     
  2. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    als Erstes würd ich die Zähne nachschauen lassen. Dann vielleicht noch, ob Blockaden im Bereich Genick vorhanden sind.
     
  3. 4LuckyHorses

    4LuckyHorses Neues Mitglied

    Die Zähne wurden schon mehrfach nachgesehen, da gibt es keine Probleme und auch Blockaden wurden überall gesucht und wenn vorhanden gelöst!
     
  4. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Geht das Pferd aktuell im Schulbetrieb?
     
     
  5. 4LuckyHorses

    4LuckyHorses Neues Mitglied

    Also Schulbetrieb ist hier grundsätzlich anders definiert. Es ist eher eine Art Therapeutisches Reiten. Aber um die Frage zu beantworten: Nein, er wird momentan eigentlich hauptsächlich von mir gearbeitet, gelegentlich noch von meiner Freundin, die ich um Rat gebeten habe.
     
  6. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Hält das Kopfschütteln oder Nicken denn nach dem Auftrensen an?
    Falls ja, könnte der Gesichtsnerv Probleme machen. Oder es ist das Gebiß im Allgemeinen.
    evtl. würde ich auf dem Platz ohne Gebiß reiten, mit gepolstertem Sidepull oder ähnlichem. Einfach, um die Reaktion zu vergleichen.
     
  7. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wie lange machst du denn jetzt schon was mit ihm? und wie oft?
     
  8. 4LuckyHorses

    4LuckyHorses Neues Mitglied

    Also ich kann das Pferd ohne Probleme auftrensen, dann aus heiterem HImmel ruckt es drei - vier Mal mit dem Kopf ein Stück nach oben und das wars. Dann kommt sowas nicht mehr vor.
    Bei dem Sidepul o. ä. gibt es keine Vergleichbare Reaktion.
    Ich kann mir vorstellen, dass das durch eine frühere falsche Behandlung und falschen Umgang mit dem Gebiss ausgelöst wurde. Aber wie soll ich jetzt damit weiter machen. Ich gehe immer vorsichtig mit der Trense um und achte darauf, dass ich nicht am Gebiss rüttle, wenn ich die Trense fest mache. Sollt ich mich jetzt intensiv mit der Trense und dem Gebiss beschäftigen oder diesen kurzen Moment ignorieren und so tun, als wäre nichts, um ihm Sicherheit zu geben?
     
  9. 4LuckyHorses

    4LuckyHorses Neues Mitglied

    Das Pferd kenne ich jetzt ein Jahr, dann fing es an mit langsam Bodenarbeit bis zum Winter dann 3-5 Mal die Woche, dann gab es eine Pause, in der er sich vollkommen von den anderen Strapazen erholen konnte (er bekam Kräuterkuren für Leber, Nieren und Bronchien) und wir ein paar Muskelaufbauübungen machten (Trepezmuskel aufbauen, Beine strecken, Biegungen des Halses) und dann fing es wieder an mit Bodenarbeit, bei der die Menge langsam gesteigert wurde. Jetzt sind wir eigentlich 5 Tage die Woche wieder am arbeiten. Anfangs longieren und dann Schritt reiten, damit er sich wieder daran gewöhnt und einen Reiter nicht gleich als negativ und fordernd empfindet.
     
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Thema: Ungewisse Probleme beim Pferdetraining