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Ungutes Gefühl

Diskutiere Ungutes Gefühl im Sonstiges Forum; Ich habe bei einem bei uns untergestellten Pferd ein ungutes Gefühl. Bevor jetzt alle sagen:TA rufen, er gehört nicht mir und Besitzer ist absolut...

  1. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich habe bei einem bei uns untergestellten Pferd ein ungutes Gefühl. Bevor jetzt alle sagen:TA rufen, er gehört nicht mir und Besitzer ist absolut beratungsresisitent. Bevor ich diesem nun richtig Druck mache, würde ich gerne Meinungen hören.
    Also :
    Wenn das Pferd dösen will, fängt es an zu schaukeln, kippt nach hinten bis kurz vorm Umfallen, stellt sich dann wieder gerade.
    Beim Laufen schont er oft hinten links, nicht direkt lahmen, aber er tritt weniger weit vor
    Er tritt sich selbst mit dem Vorderhuf beim Laufen auf den Hinterhuf, dieser ist schon ganz abgewetzt
    Er ist beim Galopp (frei laufend)schon über die Vorhand gefallen, hat sich über den ganzen Rücken abgerollt.
    Ausserdem scheint er komplett nach links gebogen zu sein.
    Ach noch was, seine Ohren sind selten ganz vorne, spielen Wenig, evtl.Schmerz?

    Was meint ihr? Krankheitsbild o. Ausbildungsfehler?
    Das Pferd steht in Offenstall, wird aber selten gearbeitet.
     
  2. Pony Heinrich

    Pony Heinrich Inserent

    na ja ausbildungsfelher kann man wohl ausschließen wenn das pferd beim dösen umkippt und im gallopp über seine vorhand fällt oder?zumal also wenn ein pferd so nach links gebogen ist dass er sich mit einem Huf den anderen abwetzt muss man nichts weiter dazu sagen oder? das tier gehört zum TA und zum osteopathen
     
  3. Osaka

    Osaka Inserent

    Sicherlich wird dann von den Fachleuten auch ein Trainingsplan erstellt wenn gesundheitlich möglich. Um das Pferd wieder etwas gerader zu bekommen. Das wird wahrscheinlich dann nie ganz weg gehen, da es ja sehr extrem schief zu sein scheint.

    Wenn die Besi auch gegenüber Fachleuten beratungsresistent ist, dann ist ihr auch nicht mehr zu helfen, befürchte ich.

    Das Pferd könnte etwas apathisch sein, wenn es wenig Interesse an der Umgebung hat, dann ist das auch irgendwie ein Alarmzeichen. Könnte auch ein Fütterungsfehler bzw. Mangelerscheinung bis hin zum kleinen Infekt sein.

    Ich würde auch sofort den TA holen und nicht länger zusehen wollen wie das Pferd leidet (umkippt etc.). Edit: (Fand es wichtig das zu erwähnen, auch wenn die Besi sich dann quer stellt, was will man auch ohne TA machen? Man ist dann ja so ziemlich mit dem Problem allein gelassen)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Okt. 2012
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich denke eher nicht, daß es sich um ein reiterliches/ muskuläres Problem handelt.
    Ich würde eher auf eine Erkrankung tippen, die das zentrale Nervensystem betrifft.
    Dies kann sehr vielfältig sein:
    Borreliose, Cushing, diverse Formen der Ataxie, Borna.
    Die gesamte Motorik ist gestört, der Bewegungsablauf behindert, das Pferd stolpert oder fällt um.
    Feststellen kann dies nur ein großer Check des Blutbildes und entsprechende Untersuchungen in einer KLinik, die sich damit auskennt.

    Wenn das Pferd bei euch als Einsteller steht, dann ist es auch in eurem Sinn, wenn dem Tier geholfen wird. Möchtest du morgens feststellen, daß sich das Tier festgelegen hat und in seiner Box elend verreckt ist? Ihr habt als Stallbesi eine Verantwortung gegenüber dem Pferd!
    Ist der Pferdebesitzer nicht einsichtig, würde ich mich ans Veterinäramt wenden. Wenn ihr den TA gut kennt, könnte man sich auch mit ihm beratschlagen...
     
     
  5. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Ich werde dem Besitzer noch mal ins Gewissen reden.

    Aber: Es ist nicht so, dass sich das alles dauerhaft zeigt, sondern mal dies, mal das. Mal ist wochenlang nichts. Z.Z hat er eine leichte Lahmheit hinten links, könnte aber auch auf Schlamm gerutscht sein. Unsere TÄ habe ich mal auf das Problem mit dem Treten angesprochen, sie meinte eher nicht wegen einer Erkrankung.

    Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass er tatsächlich Probleme mit Rücken/ Hüfte hat( er geht unterm Sattel sehr verspannt, wird meist gefahren), oder tatsächlich Borreliose, da er mehrere Zecken hatte.
    Ausbildungsproblem könnte halt sein, da er nicht wirklich V/A geritten wird, nur gelegentlich Kinder spazieren trägt, oder vor der Kutsche läuft, aber auch ohne die Ausbildungsskala zu befolgen. Schon am Geraderichten mangelt es.

    Da das aber Spekulationen sind, hilft wohl nur TA. Also noch mal ausgiebiges Gespräch mit dem Besitzer.
     
  6. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Also. jetzt endlich (!) nach langen Diskussionen, Androhung v. evtl. Veterinäramt informieren u.mehreren Stürzen , die der Besitzer auch mal erlebt hat, war TA da.

    Pferd hat Ataxi , Ursache wahrscheinlich im Bereich der Halswirbelsäule. Leichte Ataxi, aber nicht mehr reitbar, evtl. kann er noch mal irgendwann an die Kutsche.
     
  7. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Wie schon in einem anderen Thema gasagt: Pferd ist tot. Der von uns gemachte Druck wurde dem Besi zu groß, er hat die Flucht ergriffen, das Pferd umgestellt, einen Monat später war es tot .
     
  8. Mabel

    Mabel Gesperrt

    Oje...das arme Tier.
     
  9. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Oha... solche Besitzer sollten aber besser kein Pferd haben. Was Du da beobachtet hast, war ja letzten Endes scheinbar mehr als der Besitzer selber. Der damit dann sich, und mit dem Pferd vor der Kutsche unter Umständen noch andere, massiv in Gefahr bringt...
     
  10. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Das Problem an der Sache war, das Pferd war ein "Scheidungskind", Besitzer wollte eigentlich nur "gewinnen", hat aber null Ahnung von Pferd, kann nicht reiten, hat Fahrabzeichen mit *****ensicherem Gespann gemacht, aber das ganze Wissen rund ums Pferd interessiert ihn nicht.

    Das Schlimmste ist, er will sich ein neues holen !
     
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