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Unklare Lahmheit / klammer Gang

Diskutiere Unklare Lahmheit / klammer Gang im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; :mx8:alles gute!

  1. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    :mx8:alles gute!
     
  2. banny

    banny Mitglied

    Vielen Dank :)
     
  3. banny

    banny Mitglied

    Letztes Wochenende war sie ja eher auf hartem Boden lahm, rechts rum VR.

    Am Freitag waren wir in der Klinik, da lief sie auf hartem Boden gut, in der Halle war er sehr schwammig, mal halbe Runde gut, an der offenen Seite tickte sie häufig, allerdings hat sie da auch ein bischen geglotzt.., daher könnten es vllt auch Taktfehler sein?!
    Also der TA meinte, wäre sie so gelaufen wie auf hartem Boden, hätte man sie ruhig wieder antrainieren können. So wie sie jetzt drinnen lief, geht er wohl noch von einem Weichteilschaden aus, der sich allerdings nur mittels MRT (beidseitig!) feststellen ließe.
    Es könnten wohl die Seitenbänder sein, dann hätte sie mit 6 Monaten Box noch eine Chance, ist es die tiefe Beugesehne wird sie laut ihm dieses Leben kein Reitpferd mehr.., theoretisch ist wohl auch der Schleimbeutel noch möglich.
    Er sagt, hätte ich jetzt nicht die Möglichkeit sie zurückzugeben, könnte man noch einmal behandeln und gucken ob es diesmal wirkt - so, würde er mir dringend raten sie zurückzugeben :cry::cry:
     
  4. Askja

    Askja Bekanntes Mitglied

    Das tut mir sehr leid für dich
    Wenn du die Möglichkeit hast und dein Herz an ihr hängt Red mit dem Händler vielleicht hat er was aufm Hof und ob könnt euch einig werden
     
     
  5. h2ofrau

    h2ofrau Inserent

    ja richtig übel banny :-( Ich bin der Meinung , egal ob glotzig oder jung...wenn fit, laufen die auch taktrein!
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hey @banny,

    magst Du nochmal berichten, wie es Euch geht?

    Mich würde insbesondere die genaue Diagnose interessieren.


    LG, Charly
     
    Askja, Otterchen und Lorelai gefällt das.
  7. Varis

    Varis Mitglied

    Mich würde die Diagnose auch interessieren! (Falls du hier noch mitliest.)


    Ich häng mich einfach mal an dieses Thema dran, da der Titel so gut passt, und hoffe, das ist OK...
    Wir hatten nämlich Anfang September ebenfalls eine unklare Lahmheit. Zu Beginn nicht wirklich sichtbar, nur beim Reiten zu spüren, und zwar fiel er im Trab auf die rechte Schulter, das hat man die ersten paar Minuten kaum bis gar nicht bemerkt, dann wurde es zunehmend deutlicher. (Mein Wallach ist 10 Jahre alt, lebt auf einer großen Offenstallweide in einer großen Wallachgruppe, hatte zu dem Zeitpunkt gerade ein paar Wochen Sparprogramm hinter sich gehabt aufgrund unseres Umzugs und der heißen Temperaturen, das Ticken fing nach der zweiten Reitunterrichtsstunde bei einer neuen Trainerin an.)

    Da es zu Beginn nur unter'm Reiter bemerkbar war, tippten wir auf "Rücken", also habe ich eine Osteopathin kommen lassen. Sie schaute ihn sich gründlich an, fand nichts Dramatisches, ihrer Meinung nach trat er hinten links kurz, vorne links war nichts zu sehen. Vermutung: Auf der Weide vertreten oder getreten worden, 4 Tage Pause auf der Weide.
    Nach 4 Tagen Nachkontrolle, wir sollten wieder anfangen zu trainieren.

    Nach 3 Tagen "anfangen zu trainieren" hat es sich so verschlechtert, dass für mich ein diffuses, unklares Ticken sichtbar war (nicht mehr nur fühlbar). Ich habe in unserer Klinik angerufen. Die TA kam, machte Beugeproben auf allen Beinen, wobei er vorne und hinten links reagierte - aber nicht schlimm genug, um "in Panik zu verfallen", wie sie sagte. Von einer Leitungsanästhesie wurde abgeraten, dazu sei er nicht lahm genug und das Gangbild zu diffus, sie sagte, sie wüsste gar nicht, wo sie anfangen soll zu spritzen. Sie fand auch, er trete hinten links kurz. Zu vorne links wurde nichts gesagt, wobei er bei der Beugeprobe dort auch reagierte, wenn auch nicht so stark wie hinten links.
    Vermutung: Überbelastung im Training, Empfehlung: 4 Wochen Schrittarbeit.

    Nach einer Woche meldete sich eine Bekannte, die einen Bruder von meinem Wallach hat. Ihrer zeigte eine ähnliche Problematik, und nach vielem Suchen wurde bei dem schließlich 6jährig Spat diagnostiziert. Da war er noch gar nicht angearbeitet. Laut ihrer TA können einige Pferde "gebäudebedingt" (Fehlstellungen etc.) leichter Spat bekommen als andere, und da der ja eben noch nicht antrainiert war, war bei ihm auf solch vererbbare Probleme zu tippen. Das hat mir ziemliche Sorgen bereitet, also erneuter Anruf in der Klinik. Ein anderer TA kam (meine war im Urlaub), wir haben beide Sprunggelenke geröngt auf meinen Wunsch hin (kein Spat), dann noch das linke Knie und den linken Hinterhuf (auf Wunsch des TA, er tippte darauf, dass das Problem aus dem Knie kommt). Alles ohne Befund. (Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich nicht, wo das Gerät nun eh schon da und aufgebaut war, noch sicherheitshalber vorne links mit geröngt habe.)
    Vermutung: "Kann alles sein", 2 Wochen komplett Pause auf der Weide, davon 1 Woche mit Entzündungshemmern.

    Nach diesen zwei Wochen hat mein Wallach anscheinend genug Muskeln abgebaut, dass sich seine Kniebandgeschichte verschlechtert hat. (Zu lange Kniebänder, angeblich auch hypermobil, schlurft sich die Zehen hinten ab, rechts mehr als links.) Einen Unterschied im Gangbild sah man unter Entzündungshemmern nicht. Allerdings fiel uns nach den 2 Wochen auch keine Taktunreinheit und kein Ticken mehr auf (wohl aber noch ein Kürzertreten, der Verdacht kam auf, dass er das schon immer in unterschiedlich starker Ausprägung hatte, es fiel nur nie besonders auf, bis das Ticken kam.)
    Daher in Absprache mit TA Nr. 1 wieder vorsichtig und sehr langsam antrainiert.

    Das Ticken ist nach wie vor weg, aber mein Wallach läuft seitdem nicht mehr so, wie ich ihn eigentlich kannte. Es fällt deutlich auf, dass er seine 15 Minuten Warmlaufzeit braucht - vorher war das einfach ein "muss man ja so machen also machen wir es so", jetzt ist, gerade bei dem kalten Wetter, ein deutlicher Unterschied im Gangbild bemerkbar, finde ich. Zu Beginn eher steif, staksig, kurze Schritte, nach 10-20 Minuten dann viel raumgreifender, flüssiger, fleißiger, flotter. Er ist erst 10 Jahre alt - das sollte doch noch nicht einen SO sichtbar starken Effekt haben?? Vor allem ist mir das VOR der blöden Geschichte wirklich nie so aufgefallen...

    Ich habe noch mal eine Osteopathin kommen lassen, eine andere diesmal, die starke Verspannungen in der gesamten Oberlinie fand (und behandelt hat), seitdem trägt er nun auch eine Decke. Außerdem erklärte sie, dass er seine rechte Seite schont und mit der linken Seite kompensiert, daher kann es leicht mal zu Überbelastungen auf der linken Seite kommen. Da müssen wir nun entsprechend trainieren.
    Ich bilde mir ein, dass sich sein Gangbild seitdem leicht verbessert hat, aber er ist einfach nicht mehr so wie vor der Geschichte - da trabte er bei jedem Spaziergang gerne von sich aus immer wieder an, lief vom ersten Schritt an flotter als alle anderen, wollte gerne immer wieder loshopsen, lief eigentlich mehr "Nordic Walking" als Schritt...das ist irgendwie weg, stattdessen stakselt er herum, bis er sich nach 10-20 Minuten ein wenig eingelaufen hat, dann läuft er endlich flüssiger.

    Das wirklich Ärgerliche ist ja, dass wir keine gesicherte Diagnose hatten, sondern nur Vermutungen. (Im Wert von insg. über 600 EUR.) Und was mir etwas Sorgen bereitet, ist, dass alle sich auf das Kürzertreten hinten links eingeschossen haben, aber niemand was vorne links gesehen haben will, wobei meine RB und ich uns total sicher waren, dass das Ticken von vorne links kommt. Aber wir sind da halt die Laien, und die Profis fanden das eben nicht...natürlich vertraut man dann eher den Profis.

    Hat jemand anderes vielleicht schon mal was Ähnliches mit seinem Pferd gehabt? Eine Stallfreundin erzählte mir heute, dass es nach einer Lahmheit ihres Wallachs (das war allerdings eine ganz andere Hausnummer, der konnte schlichtweg NICHT mehr laufen, bei meinem sah man's zu Beginn ja kaum) noch 2 Jahre gedauert hat, bis er wieder ganz normal lief. Leider gab es bei ihr auch keine klare Diagnose. Kann das wirklich mal länger dauern? (Ist ohne Befund eigentlich nicht zu beantworten, ich weiß.) Bzw. kann das wirklich halt einfach so sein, dass er jetzt mit 10 "alt" ist und eine deutliche Einlaufzeit braucht, um flüssig und raumgreifend gehen zu können? Ich dachte immer, 10 ist doch kein Alter...

    Ich traue mich kaum was "Forderndes" mit ihm zu machen (wobei ich damit "nur" Seitengänge, Volten, Stangen etc. meine), immer in der Angst, es geht wieder von vorne los. Weil halt niemand genau wusste, was er denn nun hatte. Bewegen muss er sich aber, und zwar schon muskelaufbauend, wegen der Kniebandgeschichte. Schwierig.
    Hatte vielleicht mal jemand sowas, oder sowas ähnliches? Und mag von seinen Erfahrungen berichten?
     
  8. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    10 ist definitiv kein Alter.

    Was wurde denn zum Rücken gesagt / wurde der Rücken geröntgt?
    Wie sehen die Hufe aus?


    LG, Charly
     
  9. Rotkäppchen

    Rotkäppchen Bekanntes Mitglied

    sowas hatte ich noch nicht, aber ich denke, es würde Sinn machen, da weiterzusuchen. Irgendeine Ursache muß das haben.
     
  10. Varis

    Varis Mitglied

    Die erste Osteo und beide TA haben zum Rücken gar nichts gesagt, da die sich alle einig waren, dass es aus dem Knie hinten links kommt. Bzw. meinte die erste Osteo ja sogar, der Rücken sei OK. Die zweite Osteo hat dann Verspannungen im langen Rückenmuskel gefunden. Geröntgt wurde der Rücken nicht, nur das linke Knie, beide Sprunggelenke und der linke Huf. Es wurde ja auch überhaupt erst auf meine Nachfrage hin geröntgt, die TA und auch die erste Osteo waren ja beide der Meinung, dass er eigentlich "nicht lahm genug" geht. Inzwischen geht er ja auch wieder taktklar. Nur halt irgendwie steif und klemmig die erste Zeit. Die Hufe sehen an sich gut aus. Heute kommt unsere Hufbearbeiterin, die werde ich auch nochmal erneut drauf ansprechen, ob ihr irgendwas an den Hufen verdächtig vorkommt. Denn jeder zweite fragt, ob es nicht ein Hufgeschwür sein kann. Nur, sowas hatte er in seinen 10 Jahren noch nie, und wir standen schon auf weitaus schlechterem Boden, und damit würde man sich ja auch nicht einlaufen, oder?

    Was mir noch einfällt: Er lässt einen absolut bereitwillig aufsteigen zum Reiten. Er kommt sogar mit dem Po näher an die Aufstiegshilfe, wenn er findet, man braucht zu lange.

    Der zweite TA meinte noch, ich soll ihn sonst zur Szintigraphie fahren, wenn ich genaueres wissen will. Das ist aber nicht mal eben so gemacht, leider. Sonst wäre ich schon nach den ersten unklaren Aussagen mit ihm in der Klinik gewesen, einfach weil die da ja ganz andere Möglichkeiten haben. Er hat fürchterliche Panik beim Fahren, das ist echt nicht lustig, und wir haben wirklich Verladen bis zum Erbrechen geübt, alleine und mit Hilfe. Nur das Verladen ist halt nicht das Problem. Reingehen tut er, wenn auch nicht begeistert. Aber die Fahrt macht ihn echt fertig. Das vorletzte Mal hat er versucht, aus dem Hänger auszubrechen. Während der Fahrt! Und trotz ruhigem und sicherem Begleitpferd beim letzten Mal hat er dennoch die vordere Tür unterwegs aufgetreten und kam wieder nass bis auf die Haut vom Hänger, ihm floss richtig der Schweiß im Gesicht :sad:. Unter Sedierung steht er so instabil, dass ich mich nicht traue, ihn schon für die Fahrt zu sedieren. So ein Pferd kann man natürlich nicht vom Stallfreund oder so fahren lassen (habe keinen eigenen Hänger, keinen Hängerführerschein und keine Anhängerkupplung). Da muss man dann schon, finde ich, ein professionelles Unternehmen beauftragen und denen vorher klar und ehrlich erklären, was alles unterwegs passieren kann. In einer Box steht er auch nur unter Protest (und Ausbruchsversuchen, wenn das Futter leer wird). Und alleine schon mal gar nicht. (Das klingt jetzt nach einem fürchterlichen "Problempferd". Das ist er aber wirklich nicht. Er ist ein wirklich freundliches, lustiges, liebes, unkompliziertes Pferd, aber dieses Thema ist halt ein Problem für ihn, und zwar eines, das sitzt.)
    Die zweite Osteo meinte, dass er kein gutes Körpergefühl hat und keine gute Balance, und dass ihm vielleicht auch deshalb das Fahren so schwer fällt.

    Dazu kommt: Nach 600 EUR ohne Diagnose habe ich auch irgendwie langsam Angst, dem Geld noch weitere >1000 EUR ohne Diagnose nachzuwerfen :sad:

    Nur gehen mir langsam die Ideen aus, wie man noch weiter suchen kann. Es scheint ja irgendwie auch ein Glücksspiel zu sein, "den Richtigen" ans Pferd zu holen, der dann ein/das Problem findet.
    Osteopathie haben wir nun durch, die erste fand nichts, die zweite hat die Verspannung gefunden und gelöst, die kommt auch noch zwei Mal zum Nachbehandeln wieder. Vielleicht wird es dann ja auch schon nochmal besser...Die beiden TA hatten vor Ort keine wirkliche Idee, beide meinten, den meisten Leuten wäre es vermutlich nicht mal aufgefallen, unter Entzündungshemmern sah man in der akuten Phase keinen Unterschied. Ich frage mich, ist das Gangbild jetzt eine Folge der "Lahmheit" damals, oder war es schon immer so, es ist mir nur nie aufgefallen, oder ist wasauchimmer damals war noch gar nicht richtig abgeklungen :sad:

    Hat hier noch jemand einen guten Vorschlag? Also wen oder was man bei so einer Sache noch probieren könnte? Und zwar am besten halt vor Ort, also im Stall...
     
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