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Unser Wallach treibt mich in den Wahnsinn

Diskutiere Unser Wallach treibt mich in den Wahnsinn im Pferdeflüsterer Forum; Liebe Mods ich weiß nicht ob ich hier richtig bin , wenn nicht bitte verschieben . Unser 11 jähriger Haflingerwallach treibt micht echt in...

  1. Die Alpenhopser

    Die Alpenhopser Neues Mitglied

    Liebe Mods ich weiß nicht ob ich hier richtig bin , wenn nicht bitte verschieben .


    Unser 11 jähriger Haflingerwallach treibt micht echt in den Wahnsinn .
    Ich hab schon vieles Ausprobiert doch nichts hilft auf Dauer .

    Erst mal zu seiner Vorgeschichte ......

    Sandro ist mittlerweile schon 1 jahr bei uns . Von seinen Vorbesis wurde er auf grund des fehlenden Platzes ausschließlich im Gelände geritten worden .
    ( ca 7 jahre lange , gebisslos ) .Drei jährig war er wohl mal in Beritt .
    Als er zu uns kam habe ich langsam mit ihm begonnen auf dem Platz zu arbeite, da seine Rückenmuskulatur nicht gerade die beste war und er einen starken Unterhals hatte . Also haben wir mit Longenarbeit begonnen was zu Anfang nicht gerade einfach war da er weder im schritt geschweige denn im trab einen anständigen Zirkel laufen konnte . Mit der Zeit wurde es langsam besser . Der nächste Punkt auf unserem Trainingsplan war dann Stangenarbeit im schritt und trab . Er wurde lockerer , baute Rückenmuskulatur auf und der Unterhals verschwand langsam .

    Reiten auf dem Platz :
    Auch das reiten auf dem Platz gestaltete sich schweiriger als gedacht . Da Sandro ziemlich faul stur und steif wie ein Brett war (ist ) . V/A reiten ging zu anfang garnicht , er streckte nur den kopf in die luft .
    Nach der Zeit besserte sich das ein wenig .
    Langsam klappten auch Zirkel und größere Volten im Trab . Auch sein Kopf blieb langsam da wo er sein sollte . Galopp war allerdings nur auf der lange seite der Bahn möglich .

    Vor einem Monat haben wir uns dann endschieden den Stall zu wechseln .
    Der Reitplatz im neuen Stall ist dreimal so groß wie unser alter und auch die Bodenverhältnisse sind um einiges besser .

    Die ersten paar male lief Sandro für seine Verhältnisse richtig gut auf dem neuen Platz und es war uns sogar möglich ein paar Runden am Stück auf dem Zirkel zu galoppiern . ( juhuu ein großer Fortschritt für uns )
    Es schien als würde es endlich berg auf mit uns gehen reiten / longieren klappte immer besser . Doch letztens wollte ich mal wieder longieren und da klappte nix aber auch garnichts er ging nicht mal einen schritt vorwärts . Kurzerhand bin ich dann ne runde ohne Sattel geritten .


    Was mir so aufgefallen ist ..
    Sandro ist unheimlich stur , wenn es was nicht wil will er nicht
    braucht unheimlich lange um locker zu werden .
    Er baucht viel abwechslung sonst schaltet er irgennt wann auf stur , überfordern darf man ihn allerdings auch nicht sonst macht er gleich dicht .

    Zu dem habe ich jetzt mit Ttouch angefangen und mache sonstige massagen & dehnübungen um ihn zu lockern .
    Aber so langsam bin ich mit meinem Latein echt am Ende .
    Meine Stute habe ich selber ausgebildet und sie läuft echt schön , aber bei ihm verzweifel ich langsam echt .
    Im Umgang ist er ein absoluter Schatz der keiner Fliege was zu leide tut und auch im Gelände ist er ein tolles Verlass Pferd . Nur auf dem Reitplatz ist er der Horror .

    Wie gesagt einen Tag läuft er gut und einen Tag wieder überhaupt nicht .


    So ich hoffe das ihr mir noch einen Tip geben könnt .
     
  2. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ich finde, dass man gute und schlechte Tage hat ist normal. Sieh doch mal, was Du alles erreicht hast! Es ist nicht einfach ein Pferd, das so lange nicht übern Rücken geritten worden ist umzustellen. Scheinbar hat er noch Probleme damit sich auszubalancieren.
    Und es ist normal, dass er sich dann manchmal überfordert fühlt. Versuch einfach, viel Abwechslung rein zu bringen, nicht nur reiten oder longieren sondern einfach mal nur Bodenarbeit, Führtraining, etc. Quasi mit ihm spielen.
    Dann versuch mal, ihm Seitengänge wie Schulter herein nahe zu bringen. Das Fördert das Gleichgewicht und grade richten durch vermehrte Lastaufnahme mit der HH. Kann man an der Hand und unterm Sattel machen. Wenn das Pferd merkt, dass alles nicht mehr so schwer fällt ist die Motivation vielleicht auch wieder höher ? Ansonsten find ich wirklich, dass Du schon viel erreicht hast nach Deiner Beschreibung.
     
  3. Die Alpenhopser

    Die Alpenhopser Neues Mitglied

    :frown2: Danke für das Mut machen , es ist nur so Nerven aufreibend immer wieder das Gefühl zu haben von neu anfangen zu müssen .
    Bei meiner Stute weiß ich immer sofort was ich machen muss wenn es irgennt welche Probleme gibt und sie springt darauf auch immer sofort an . Aber bei ihm . Puuhh
    Klar kann man nicht von ihm verlangen das er jetzt plötzlich alles kann wenn er 7 Jahre lang quasi nur gerade aus gegangen ist . Aber immer diese Rückschritte sind schon echt heftig .
     
  4. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    hey, Kopf hoch!
    Und nicht vergessen: das arme Pferd ist 7 Jahre lang in unvorteilhafter Haltung (sprich Kopf hoch, Rücken weg, geradeaus) geritten worden! Nicht nur, dass sich bestimmte Muskeln gar nicht erst gebildet haben. Es haben sich auch schlichtweg falsche Muskeln angesetzt!
    Und eine Fehlhaltung, in der er bisher seine Reiter getragen hat -das geht nicht in so kurzer Zeit weg!!! Das kann sogar in der Übergangszeit zu richtigen Umstellungsschmerzen führen!

    Muskelkater ist das eine. Aber auch "Knochenschmerzen" etc. sind möglich. Einfach, weil sich der komplette Bewegungsapparat umstellen muss!
    Da ist 1 Jahr mal gar nichts!

    Ich glaub, du solltest dir und ihm unbedingt mehr Zeit lassen! Klar, so ein stures Haflinger-Köpfchen kann einem manchmal ganz schön zu Raten aufgeben :1: Aber ernsthaft. Ich glaub echt, du solltest nicht gar so viel auf einmal wollen.

    Denn was für ein korrekt gerittenes Pferd normal und einfach Basic ist, ist für deinen Süßen noch echte Schwerstarbeit! Und vermutlich zum Teil sogar richtig unangenehm bis schmerzhaft. Zumindest an manchen Tagen.

    Wobei es natürlich schon besser ist, ihn auf eine vernünftige Körperhaltung beim Reiten umzustellen. (nicht dass das mit den Schmerzen falsch verstanden wird) Aber halt Stück für Stück, statt möglichst schnell.
     
     
  5. Die Alpenhopser

    Die Alpenhopser Neues Mitglied

    Ihr habt ja recht !
    Es ist halt nur so nierderschmetternt immer wieder von vorne anzufangen . Zumindest hat man das gefühl man fängt immer von neuem an .

    Wenn man ihn sich heute anschaut hat er sich körperlich schon um einiges verändert .
    Der Rücken sieht wesentlich besser aus und auch der Unterhals verschwindet zunehmend .Die Muskel sitzen langsam da wo sie hin sollen . Klar kann man nach einem Jahr noch nicht so viel erwarten . Doch man sieht schon eine leichte Veränderung , das ist doch schon mal ein zeichen dafür das wir auf dem richtigen weg sind .

    @RioNegro Mit dem Muskelkater und den Knochenschmerzen wirst du wohl leider auch recht haben .

    Als unser Hufschmied ihn das erste mal gemacht hat meinte er das er steif wie ein Brett ist und auch keine Balance hat . Deshalb hat er uns ein paar übungen zur lockerung der Muskulatur gezeigt die ich mit ihm machen soll .
    Auch in dem Bereich haben wir uns sehr vebessert .


    Es ist eben nicht so einfach wenn man ein Pferd hat das gefordert werden will und eins mit dem man eben langsam arbeiten muss .
    Ich achte schon sehr darauf das ich mit Sandro nur Sachen mache wo ich weiß das kann er und überfordet ihn jetzt nicht , ausserdem gönne ich ihm auch seine Ruhepausen . Ich denke ich werde meinen "Trainingsplan" mit ihm mal etwas umstellen müssen .
     
  6. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Na, das hört sich doch wirklich schon nach großen Fortschritten an! Nur nicht verzweifeln :smile: Schließlich kann man nicht jeden Tag in Topform sein. Und wenn zu der Unlust auch noch Muskelkater dazu kommt, dann funktioniert gar nix. Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Gib ihm Zeit, das wird schon :yes:

    Liebe Grüße und alles Gute
    Eva
     
  7. Die Alpenhopser

    Die Alpenhopser Neues Mitglied

    So ich hab mal zwei Bilder zum vergleich raus gesucht .
    Ich denke darauf ist der unterschied deutlich zu sehen

    [​IMG]
    Muss so im Dez o7 gewesen sein . Ist zwar nicht so Vorteilhaft mit dem Zotteligen Fell aber ich denke man errkennt schon die Problem Zonen .

    Das zweit ist von heute , frisch von der Wiese
    [​IMG]

    Ach ja dazu muss ich sagen das wir ihn im August o7 gekauft haben .
    Wie oben schon beschrieben haben wir erst langsam mit dem Training angefangen .
    Und im moment arbeiten wir ( wegen den Stallwechsel ) eben nur auf Sparflamme .
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Aug. 2008
  8. Piennie

    Piennie Inserent

    Hallo,
    wenn er im Gelände gut läuft und viel Abwechslung braucht, reit doch im Gelände ein bisschen Dressur. Hat bei meinem letzten Faultier auch geholfen, es gibt da auch einige Bücher drüber wo interessant Übungen drinnen stehen.
    Viel Glück!
    lg
     
  9. schneckerl2500

    schneckerl2500 Neues Mitglied

    Kopf hoch, du hast dein Pferd ja eh schon deutlich im positiven Sinne verändert! Bei meinem Pferd hats zwei Jahre gedauert bis er endlich sämtliche Marotten der vorigen Reitweise abgelegt hat und die waren den deinen ähnlich.
    Gib euch Zeit und wenn es auf dem Platz mal nicht funktioniert geh doch einfach ins Gelände und bescher euch einen schönen Ausritt findest zur Zeit bestimmt irgendwo ein Stoppelfeld auf dem du dann noch ein paar schöne große Galoppzirkel einfügen kannst!

    LG
     
  10. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Na Alpenhopser, gibt's was Neues? Wie geht's voran? Hast gar nix mehr von dir hören lassen? Gib doch mal Bescheid, was das Hafi-Getier so treibt :yes:
     
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