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Unzufrieden mit neuem Pferd- (Pferdekauf)

Diskutiere Unzufrieden mit neuem Pferd- (Pferdekauf) im Pferde Allgemein Forum; Hallo, ich bin neu hier und wollte mich gern über ein Thema austauschen was ich im persönlichen Umfeld nicht unbedingt ansprechen möchte,...

  1. IcePower

    IcePower Neues Mitglied

    Hallo,
    ich bin neu hier und wollte mich gern über ein Thema austauschen was ich im persönlichen Umfeld nicht unbedingt ansprechen möchte, aufgrund der Reaktionen der Personen die mir (mehr oder weniger nahestehen) - vielleicht stoße ich ja hier auf etwas Verständnis oder sogar einige Ratschläge.
    Meine Geschichte ist die folgende: Meine Mutter und ich träumen seit einigen Jahren von einem Zweitpferd (wir reiten Gangpferde), und nachdem ich nun "finanziell bzw. wirtschaftlich" auf eigenen Beinen stehe wollten wir uns diesen Traum erfüllen. Wir haben bereits einen 10 Jährigen Wallach, leider leidet er seit zwei Jahren unter einer Nervenerkrankung, ist nur bedingt reitbar und extrem guckig.
    Ich habe ihn von klein auf und eigentlich hatte ich mir geschworen kein Jungpferd mehr auszubilden. Im Gelände ist er leider auch nicht unbedingt verlässich.
    Daher sollte nun für meine Mutter (bzw. auch für mich) ein Verlasspferd her. Um ehrlich zu sein, alle Verkaufstermine waren grauenvoll, bis auf den letzten. Das Pferd (6 J.) durfte ich sowohl auf dem Platz als auch im Gelände Probereiten und war sehr erfreut, weil es quasi eine kleine, artige Schlaftablette war. In Bezug auf das Alter erschien sie mir sehr ruhig. (Sie war nicht sediert!)
    Nach kurzer Bedenkzeit haben wir sie gekauft- seit sie nun da ist ist allerdings alles schwierig. Sie bockt an der Longe und auch beim Spazierengehen- sie kam außerdem total abgemagert zu uns, da der Vorbesitzer die Kommission so günstig wie möglich halten wollte. Nun hat sie wohl an Kraft gewonnen. Sie ist total unruhig und zappelig. Aufgrund der momentanen Coronalage kann unsere Trainerin nur sehr unregelmäßig kommen, Beritt fehlt also auch. Da sie schon mehrmals gebockt hat traue ich mich nicht sie zu reiten. (Ja, sie ist gesund, und wurde zweimal bereits gecheckt). Wir haben uns auch nach anderen Bereitern umgesehen, leider haben wir niemanden gefunden.
    Eigentlich ist sie nichts für mich und auch nicht für meine Mutter, allerdings hat diese eine totale Verbindung zum Pferd und will sie unbedingt behalten. Ich sehe das skeptisch und ärgere mich, weil ich eine ziemliche Summe dafür gezahlt habe und nun andere Pferde sehe, die viel besser passen. Bei meinem Wallach war es anders, der ist und war die Ruhe in Person, wenn eben auch sehr ängstlich im Gelände.
    Nun ist sie integriert in der Herde, und ich bin hin und hergerissen ob ich sie nicht doch zurückgeben oder verkaufen will (das Recht besteht laut Vertrag). Mein Umfeld meint ich solle ihr Zeit lassen.
    Was würdet ihr mir raten (gerne freundliche Vorschläge) :)

    Liebe Grüße
     
  2. Bumblebee1

    Bumblebee1 Bekanntes Mitglied

    Wie lange ist sie denn bei euch? Ich finde, der Zeitfaktor ist sehr wichtig, deshalb mag ich noch nicht so recht andere Ratschläge erteilen.
    Vielleicht kann euch auch der Vorbesitzer helfen und reitet sie ein paar mal und unterrichtet euch, um den Einstieg und den Zugang zu eurem neuen Pferd zu erleichtern. Wäre das eine umsetzbare Möglichkeit?
     
    GilianCo gefällt das.
  3. CSantana

    CSantana Bekanntes Mitglied

    Also ich würde auch abwarten. Wie lange ist sie bei euch? Da gebe ich meiner Vorschreiberin recht.
    Die Trainersituation ändert sich ja auch.
    Es ist auch nicht ungewöhnlich das Pferde die ihren Besitzer wechseln sich etwas verändern.

    Mein Kleiner war vorher auch eher Marke Schlaftablette (damals grad 3, vor 1 Jahr), ja klar, er ist dort aufgewachsen, kannte nix anderes und dort war er immer brav und unbeeindruckt.
    Bei uns dann, zum ersten mal in seinem Leben eine neue Umgebung, zudem das Wachstum, usw. da wurde der dann auch munter. Gebockt o.ä. hat er nie, aber am Anfang ist er gerne mal gestiegen wenn er überfordert war, beim Hufe geben (konnte er nicht) oder bei der Bodenarbeit. Nie wirklich schlimm, aber vorne halt hoch.
    Im allgemeinen war er nervöser, bzw. ist er.
    Hat uns nun auch 1 Jahr Bodenarbeit und konsequente Arbeit gekostet, er ist immer noch keine Schlaftablette, dazu noch knapp über 1,70 mittlerweile. Aber es wird langsam.

    Oftmals ist es halt so, das man kein "fertiges" Pferd hin gestellt bekommt. Man muss sich das meistens ja erarbeiten.
     
  4. aquarell

    aquarell Inserent

    Habt ihr sie denn überhaupt im neuen Zuhause geritten?
    Ich habe auch so ein Pferd, an der Hand gerne bocken und steigen, an der Longe plötzliches Losrennen und bocken. Unter dem Sattel aber brav! Kein Bocken, kein Steigen, kein Rennen, eher etwas träge.

    Aktuell erlebe ich wie sich mein junges Pferd unter fremdem Reitern macht. Wer hier handorientiert reitet, der puscht ihn hoch, weil er nicht weiß, was er machen soll.
    Mit mir geht er alleine ins Gelände, zu zweit geht er auch sehr gut und ist gar nicht hektisch und unsicher. Dabei habe ich ihn nicht angeritten und habe ihn auch sonst nicht geritten.
    Fremde Personen, die nicht versuchen ihn über die Hand zu lenken und zu bremsen, kommen auch gut mit ihm klar.
     
  5. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich habe Isländer und finde bei ihnen Bocken unter dem Reiter relativ selten- sehe es auch selten bei Kursen. Mein einer bockt gerne, wenn er die Weide betritt (besonders gerne nach der Arbeit) und das kommt mir wirklich vor wie ein Freimachen und Verpflichtung abschütteln. An der Longe bockt er nie - das ist Arbeit und als solche akzeptiert.
    Ich kenne eine Stute, die von Anfang an gebockt hat - an der Longe und unter dem Sattel, sie ist sehr temperamentvoll und hat eine sehr eigene Meinung. Bocken ist da klares Neinsagen.
    Falls du Pasos oder andere hast, ist das nicht unbedingt übertragbar, da die ein anderes Grundwesen haben als die Isis. Bei einem Isi ist Bocken an Longe und beim Spazierengehen wirklich sehr sehr ungewöhnlich. Da es sich eher noch nicht nach Reiten anhört, sollte man das Thema Sattel ja ausklammern können und auch Rückenschmerzen ohne Reiter sollten nicht so heftig sein.
    Entweder hat sie viel zu wenig Bewegung, ist sehr temperamentvoll oder sehr charakterstark und mit eigener Meinung.
    Wenn du dich jetzt schon nicht traust, sie zu reiten, kommt mir das wenig vielversprechend vor. Wie lange hast du Zeit bis zur endgültigen Entscheidung? Ist deine Mutter deutlich mutiger oder ängstlicher? Bist du eher der Hauptreiter?
    Könntest Du die Stute vielleicht für 1 oder 2 Wochen zu deiner Trainerin stellen, dass sie sich eine Meinung bildet? Ein Verkäufer, der das Pferd nicht anständig füttert, kommt mir übrigens wenig vertrauenerweckend vor und es kann halt auch sein, dass das Pferd bereits müde gemacht wurde, bevor du es probegeritten hast.
    Meine Erfahrung ist, dass man durchaus Zeit und vor allem auch Geld in die Gangpferdesuche investieren muss - im günstigen Bereich hapert es oft und auch bekannte Verkäufer sind nicht unbedingt das gelbe vom Ei.
    Falls du mir eine PN schreiben magst, wo das Pferd her ist und in welchem Bereich du Trainer suchst, fällt mir vielleicht noch was dazu ein.
    Ansonsten würde ich die Entscheidung davon abhängig machen, ob es eine Frist bis zur Rückgabe gibt und wie gesagt versuchen, die Meinung der Trainerin zu bekommen.
    Warum spricht dein Umfeld denn für das Pferd? Was mag deine Mutter an ihr, was das andere Umfeld?
    Was wollt ihr damit machen? Freizeit? Turniere? Wanderreiten?
     
    Fräulein Maja und GilianCo gefällt das.
  6. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Man kann vieles hin kriegen. Die Frage ist ob man da Lust drauf hat.
    Wen man das Pferd an sich mag, mit manchen wird man ja einfach nicht warm, gibt es ja immer noch die Möglichkeit sie in Beritt zu geben.
    Wenn du die Möglichkeit hast und sie zurück geben kannst, ist aber auch das legitim.
    Ich kann verstehen wenn man sich mit schon einem Rentner nicht noch einen reiterliche Pflegefall antun möchte.
    Ja, manche haben mit der Umstellung Probleme, man muss Geduld beweisen und auch Geld investieren in Unterricht etc. Aber der absolute Normalfall ist das auch nicht. Viele Pferde kauft man und kann nach ein bisschen Einfummeln ganz normal mit ihnen umgehen und sie reiten. Gerade wenn man nicht den Jürgen von der Resterampe gekauft hat, kann ich verstehen wenn man nicht noch ein paar Tausender in Beritt stecken will nur um normal zu reiten und nicht abgebuckelt zu werden.
    Das musst Du ganz alleine für Dich entscheiden. Es wird sicher genug geben die Dir sagen 'aber das ist doch ein Lebewesen, man kann doch nicht...' ja. es ist ein Lebewesen. Aber man gibt es nicht zum Metzger, man hat sich schlicht verkauft und gibt es zurück. Das ist keine Todsünde, es ist einfach das Leben.
     
  7. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Das Hauptproblem ist doch, dass das Pferd gemeinsam angeschafft wurde. Nun möchtest Du definitiv zurück geben und Deine Mutter definitiv behalten. Das ist eine ziemlich vertrackte Situation, die Du eigentlich nur mit Deiner Mutter klären kannst. Ihr braucht da eine gemeinsame Lösung.

    Wurde sie, seit sie da ist überhaupt schon mal geritten?
     
    Charly K. und melisse gefällt das.
  8. terrorschaf

    terrorschaf Bekanntes Mitglied

    Wenn das Pferd für die Mutter ist und sie es unterhält ist das auch ihr Bier.
    Wenn die te es gekauft hat und unterhält kann sie es auch entscheiden.
     
  9. Mirage

    Mirage Bekanntes Mitglied

    Klar, aber ich würde mich in so einem Fall nicht über Mutters Wünsche und Gefühle hinweg setzen, sondern immer eine gemeinsame Lösung finden.
     
    GilianCo und Charly K. gefällt das.
  10. Bumblebee1

    Bumblebee1 Bekanntes Mitglied

    :lol33::lol:
     
    Farooq gefällt das.
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