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Urteil zum Thema Kinder auf Bande

Diskutiere Urteil zum Thema Kinder auf Bande im Versicherungsfragen Forum; Ich verstehe, was du meinst. Aber auch da finde ich, es ist aber schon ein Unterschied, ob man fahrlässig Kinder an sein beißendes Tier...

  1. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Ich verstehe, was du meinst.

    Aber auch da finde ich, es ist aber schon ein Unterschied, ob man fahrlässig Kinder an sein beißendes Tier heranlässt oder ob sie sich mit Gewalt und Straftaten dem nähern. Mehr als einsperren, wegschließen und sichern und Zutritt verbieten kann man als Besitzer nicht machen. Nach meinem Rechtsempfinden sollte jeder mit dem Missachten von Gesetzen schon auch einen Teil seiner Rechte verlieren. Was für eine Logik steckt dahinter, dass jemand unter 14 dann in einen Stall einbrechen, sich beißen und dafür ungestraft Schadensersatz kassieren kann. :bloed:
     
  2. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Die Logik ist, dass man eben eine bestimmte Altersgrenze zieht.

    Ist doch auch in anderen Bereichen so. Alkohol, Autofahren, wählen gehen, Volljährigkeit. Usw.

    Klar, als Geschädigte fährt einem durch den Kopf, "die Rotzgöre ist 13, das ist kein Unterschied zu 14, verdammt!".

    Aber Grenzen bringen auch Rechtssicherheit. Für jeden. In Deutschland gibt es nix Schwammiges wie in Kolumbien. Dafür auch nicht so einen Irrsinn wie in USA.

    Obsi.
     
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  3. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    In dem Fall bringt es Narrenfreiheit. Wird ja auch schon fleißig von Gästen anderer Länder genutzt.
    Ich verstehe auch nicht, warum da die Erziehungsberechtigten nicht belangt werden sollten. Man kann sein Kind natürlich nicht 24h bewachen. Man kann es aber so erziehen, dass es sich auch alleine benimmt. Da ist man schon in der Verantwortung.
     
  4. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ach komm, wie oft passiert es denn dass ein strafunmündiges Kind wirklich was Erhebliches anstellt? Ich kenne eine handvoll Fälle aus der Zeitung und keinen einzigen aus dem realen Umfeld.

    Wenn ein Kind doch mal Scheisschen baut, ich habe mit 10 zum Beispiel eine Scheibe eingeworfen, stehen die Eltern durchaus dafür gerade.

    Ist ja nun nicht so, als würden 50% der Kinder Autos beschädigen und in Ställe einbrechen und 100% der Eltern mit den Schultern zucken.

    Obsi.
     
     
  5. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Klar, zum Glück nicht oft. Aber prinzipiell finde ich es eben nicht richtig. Wenn es ein größeres Problem wäre oder wird, dann würde oder wird daran auch bestimmt was geändert.

    Und ich wurde noch anders erzogen als die Kinder heute. Meine Mutter wurde anders erzogen als ich. Es wird von Generation zu Generation weniger Erziehung. Nach dem jeweiligen Empfinden ist es bis zu einem bestimmten Grad eine gute Entwicklung. Aber mir persönlich ist es jetzt schon oft zuviel des Guten.
     
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  6. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Das heißt ja nun aber nicht das Kinder unter 14 Narrenfreiheit haben, alle möglichen Böcke schießen können, und nichts passiert.
    Das Familiengericht kann da ja eingreifen, außerdem kann ein geschädigter zivilrechtliche Ansprüche anstellen.
     
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  7. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Das hörte sich hier jetzt anders an.

    Ich bin kein Rechtsgelehrter und kinderlos. Mein Wissen dahingehend hält sich in Grenzen.
     
  8. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Dss Problem ist, dass Obsi Strafrecht und zivilrechtliche Ansprüche in einen Topf geworfen hat. Das hat dann zu dem Kuddelmuddel geführt.
    Wobei es schwierig ist Schadensersatzansprüche gegen Erziehungsberechtigte furchzusetzen und bei den Kids ist im allgemeinen eh nichts zu holen, sofern sie nicht haftpflichtversichert sind.
     
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Achtung, gefährliches halbwissen meinerseits:
    Soweit ich weiß, ist das mit der Gefährdungshaftung (das ist das, was bei privat gehaltenen Pferden, Hunden, etc greift - der Tierhalter haftet aufgrund der Tiergefahr erstmal immer) bei gewerblichen betrieben anders. Sprich, wenn man sein Geld mit den Viechern verdient, es somit nutztiere sind, gilt nicht mehr automatisch die Gefährdungshaftung, sofern man für eine ordentlich Unterbringung und sicherung der. Tiere gesorgt hat.
    Wenn dem vollzeit-Landwirt ne kuh aus ihrer ordnungsgemäß eingezäunten weide ausbüchst und ein Auto beschädigt, so ist der Landwirt nicht haftbar, der Besitzer des Autos bleibt auf seinem schaden sitzen.
    Bricht jedoch ein privat gehaltenes pferd aus seiner ebenso vorschriftsmäßig gesicherten weide aus, so haftet der Tierhalter.

    Beim Zoo würd ich jetzt spontan auch sagen, dass dort nutztiere gehalten werden (der Zoo verdient ja mit den Tieren Geld), somit dürfte bei ausreichender sicherung der Tiere (!!) der Zoo nicht haftbar für Schäden sein.
    Ein Zaun und entsprechende Hinweise, die man in so zoos ja immer findet (nicht ins Gehege klettern, nicht reinfassen usw) sind denke ich ausreichende Sicherungen.

    Ansonsten weiß ich nur von ein paar Fällen mit Affen in diesen Freilauf-Gehegen, wo man ohne Zaun etc direkt bei den Affen durchlaufen kann wie zb in Nürnberg oder am Affenberg in Salem. Da war der Zoo bei Unfällen auch nicht in der Haftung, weil die Besucher sich ja freiwillig und wissentlich "in den gefahrenbereich" begeben.
    Ich nehme an, dann wird das bei "Hand im Bärengehege" auch keine Haftung des Zoos geben.

    Aber wie gesagt, das ist jetzt alles so zusammengereimtes halbwissen von mir. Ob der Zoo dem Landwirt tatsächlich gleichgestellt ist, was das angeht, weiß ich nicht genau, das vermute ich nur.
     
  10. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    @obsession
    Nur zur Klarstellung: ich zitiere mich gerade mal selbst, weil ich eben gersde erst den Vogelzeigsmilie gesehen habe. Ich habe keinen Plan, wie der dahin kommt und den jedenfalls nicht für Dich dahin gemacht. Nicht, dass wir da noch Missverständnisse bekommen.
     
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