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Vaskulitis

Diskutiere Vaskulitis im Naturheilmethoden Forum; Hallöchen, bräuchte dringend eure Erfahrungen zum Thema Vaskulitis, leider ist das Internet da nicht so aufschlußreich was Symptome und...

  1. Maysoon

    Maysoon Neues Mitglied

    Hallöchen,

    bräuchte dringend eure Erfahrungen zum Thema Vaskulitis, leider ist das Internet da nicht so aufschlußreich was Symptome und Behandlungsmöglichkeiten anbelangt. Hoffentlich hat hier jemand schon mal was davon gehört!

    Vielen Dank schon mal im Vorraus!
     
  2. Vaskulitis ​
    [FONT=HABICB+TimesNewRoman][FONT=HABICB+TimesNewRoman]
    Die Vaskulitis ist eigentlich keine Diagnose als vielmehr ein Symptom. Es handelt sich um histopathologische Hinweise auf entzündliche Veränderungen in den Blutgefäßwänden. Eine Vaskulitis ist mit einer ganzen Reihe von Erkrankungen verbunden. Die Ätiologie der meisten kutanen Vaskulitiden ist unbekannt. In manchen Fällen, besonders bei der Purpura haemorrhagica, wird eine Infektion mit Streptokokken als Ursache angenommen (z.B. Druse/Infektion mit ​
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    [FONT=HABJNI+TimesNewRoman][FONT=HABJNI+TimesNewRoman]Streptococcus equi var. equi[/FONT][/FONT][FONT=HABICB+TimesNewRoman][FONT=HABICB+TimesNewRoman]). Aber auch andere bakterielle ([/FONT][/FONT][FONT=HABJNI+TimesNewRoman][FONT=HABJNI+TimesNewRoman]Corynebacterium pseudotuberculosis[/FONT][/FONT][FONT=HABICB+TimesNewRoman][FONT=HABICB+TimesNewRoman]) oder virale Infektionen (equine virale Arteritis, equine Influenzavirusinfektion) wurden in Einzelfällen beschrieben. In manchen Fällen bleiben die Veränderungen der kutanen Vaskulitis auf Bereiche mit unpigmentierter Haut und Haaren an Kopf und Fesseln beschränkt, was auf einen Licht- induzierten Prozess schließen lässt. Dieses Krankheitsbild wird auch „Fessel leukozytoklastische Dermatitis" oder „Licht-reaktive Vaskulitis" genannt. Die Krankheit kommt vergleichsweise häufig vor, betrifft erwachsene Pferde und zeigt keine Geschlechtsprädisposition. Die Hautveränderungen beschränken sich meist auf die nicht pigmentierten distalen Gliedmaßenpartien, wobei die medialen und lateralen Seiten der Fesseln Prädilektionsstellen sind. Die einzelnen Läsionen sind meist multipel und scharf begrenzt, manchmal sind sie jedoch konfluierend und beziehen größere, weniger gut umgrenzte Gebiete mit ein. Anfangs entstehen Erytheme, Exsudation, Krustenbildung, [/FONT][/FONT]
    [FONT=HABICB+TimesNewRoman][FONT=HABICB+TimesNewRoman]6
    [/FONT][/FONT][FONT=HABICB+TimesNewRoman][FONT=HABICB+TimesNewRoman]Erosionen und oberflächliche Ulzerationen, gefolgt von Ödembildung. In chronischen Fällen entsteht eine rauhe, „warzige" Oberfläche. Die Pathogenese ist unklar, wahrscheinlich aber handelt es sich um eine Immunkomplex-Erkrankung. Die Beschränkung der Veränderungen auf die nicht-pigmentierte Haut kann auf die Rolle einer UV-Strahlung bei der Pathogenese hinweisen; jedoch handelt es sich nicht um echte Photosensibilität. Die Diagnose wird aufgrund der Anamnese, des klinischen Bildes sowie der Histopathologie gestellt. Es werden eine leukozytoklastische Vaskulitis, eine Nekrose der Blutgefäßwand und eine Thrombose kleiner Gefäße in der oberflächlichen Dermis gefunden. Leider sind die Veränderungen nicht in jedem Fall immer gleich und weit verbreitet, und können deshalb übersehen werden. Die Behandlung besteht aus Glukokortikosteroiden, parenteral oder per os. Betroffene Areale sollten vor Sonnenlicht geschützt werden. In einer neueren Studie wurden Hinweise gefunden, dass die Krankheit möglicherweise mit der Exposition gegenüber Gras, sei es durch direkten Kontakt oder Aufnahme per os, zusammenhängt, und nicht mit der Sonneneinstrahlung. Quelle:http://www.ffp-ev.de/live/pdf/22_Immunkrankheiten_Infos_Sloet.pdf
    [/FONT][/FONT]
     
  3. Maysoon

    Maysoon Neues Mitglied

    Vielen Dank Leo für Deine Mühe, doch leider ist das auch der Text den ich auch im Net gefunden habe!
    Bei meinem Pferd ist eine leukozytoklastische Dermatitis" oder „Licht-reaktive Vaskulitis" auszuschließen, aber das ist auch das einzige was ich dem Text entnehmen kann und was ich sicher sagen kann! Mich würden einfach Erfahrungen mit diesem Symptom interessieren! Leider tappt mein TA was die Therapie anbelangt noch im Dunkeln, nichts schlägt an und das frustriert ungemein, töstend ist nur das es noch schlimmer hätte kommen können!Toi toi toi gehts meinem Pferd den Umständen entsprechend gut, heißt es hat keine bemerkbaren Schmerzen!
     
  4. Es wäre schön, wenn Du dennoch weiter berichten könntest. Ich vermute, dass die Erkrankung nicht so häufig vorkommt.
    Es liest sich so, als ob das ähnlich aussieht wie Mauke? Wird das bei Deinem Pferd mit Kortison behandelt?
     
     
  5. Maysoon

    Maysoon Neues Mitglied

    Ja Leo, ne gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden, trockene schuppige und schorfige Haut an den Aussen- und Innenseiten des Fesselgelenkes und des Karpalgelenkes zusätzlich an den Sehnenwänden! Allerdings ist die Fesselbeuge nicht davon betroffen und mein Pferd hat auch keinen Kötenbehang da ziemlich viel Blut (Vollbluttyp) wo sich die Nässe lange halten kann. Pferd steht jeden Tag ca. 8-10 Std. auf der Weide wenn es nicht gerade junge Hunde regnet und es knöcheltief im Wasser stehen müsste. Nachts wird es aufgestallt und dann laufen über Nacht die Vorderbeine an zu Pfosten ( wie bei einem Einschuß) morgens dann ca. 1 Std. Weidegang und die Beine sind wieder klar, man würde auch "trocken" dazu sagen. Leider ist bei uns keine andere Haltungsform möglich sonst hätte ich sie schon geändert, rund um die Uhr Bewegung wäre optimal! Übrigens achte ich sehr genau darauf das der Stall trocken ist da ´s Pferdle zu Strahlfäule neigt!

    Mit Kortison wollte der TA bisher noch nicht eingreifen! Wird aber wohl bald kommen, ich befürchte nur das wir dann noch andere Probleme bekommen!
     
  6. Minouche1

    Minouche1 Neues Mitglied

    Hallo
    Ich habe im Moment etwas ähnliches bei meinem Pferd..
    Darf ich fragen, wie es bei dir weiter gegangen ist?
     
  7. Maysoon

    Maysoon Neues Mitglied

    Hallo Minouche1,

    die Haut war jetzt in den letzten 4 Wochen sehr stark angegriffen, sah richtig übel aus wie ne heftige Neurodermitis! Habs ohne und mit schmieren versucht, ohne geht gar nicht, habs 10 Tage ganz gelassen um zu sehen was sich tut, Haut wurde aber extrem trocken und hat wieder angefangen zu reißen. Jeden Tag schmieren hat dazu geführt das die Haut sich ständig schälte und ich den Eindruck hatte das sie sehr empfindsam wurde. Nun schmier ich nur noch jeden 2-3 Tag und seit ca. 5 Tagen siehts ganz ordentlich aus. Wohl bemerkt im Vergleich zu den letzten 4 Wochen, hab ne 10% Urea Lotion genommen!
    Seit Montag ist jetzt ein Tierheilpraktiker dran, der hat ne Bioresonanz gemacht und gleich ne Resonanztherapie eingeleitet. Am Wochenende weiß ich mehr, wenn er alle Daten ausgewertet hat und dann bekomme ich auch die dementsprechenden Globuli bzw. Tropfen. Ich bin zuversichtlich was er mir sagen konnte war mir ziemlich schlüssig! Auch wenn ich anfänglich etwas skeptisch dem Hokuspokus gegenüber stand. Aber mein Pferdi ist so sensibel das ich mir gut vorstellen kann das es was bringt. Auf Homöopathie spricht sie eigentlich ganz gut an!
    Die Hoffnung stirbt zuletzt!

    Erzähl doch mal von Deinem Fall, würd mich freuen wenn sich jemand mit mir über dieses Thema austauscht!

    LG
     
  8. Minouche1

    Minouche1 Neues Mitglied

    Hallo
    Bei uns hat es kurz vor Sylvester angefangen mit einem ganz kleinen weissen Punkt. Sah aus wie ein Pickel.. Ein paar Tage danach ist es aufgeplatz und hat nur noch geblutet...es hat sich dann eine kreisförmigen Kruste gebildet,der TA hat diese entfernt und ich habe eine Creme bekommen zum auftragen(weiss gad nicht mehr wie sie heisst...)am Anfang hats ganz gut ausgesehen,doch dann sah es wieder genau gleich aus..TA hat dann Hautprobe mitgenommen und Antibiotika- und Rota-Paste und Cortisonsalbe da gelassen...zur Zeit sieht man nur noch,dass der Ta Hautprobe genommen hat..hoffe das bleibt so..
    Hast du die Auswertung schon bekommen?
    Lg
     
  9. Maysoon

    Maysoon Neues Mitglied

    Hallo Minouche1,

    Auswertung ist da! Mein Pferdle hat wohl zu viel Metalle und auch zuviel Pilze im Körper, zudem ist wohl der Übergang vom Magen zum Dünndarm gereizt bzw. beeinträchtigt! Muss ihr jetzt über 10 Tage Schüsslersalze geben und in 2 Wochen wird nochmals eine Resonanztherapie gemacht. Nach der ersten RT vom 4. Feb. bilde ich mir ein das die Beine morgens nicht mehr ganz so dick sind, die Haut ist wenn überhaupt nur minimal besser geworden. Ich muss einfach noch abwarten bis sie die zehn Tage die Salze bekommen hat und die nächste RT überstanden ist.

    Bei Dir hört es sich aber mehr nach einem Pilz an! Kreisförmig bedeutet oft Pilz, wenn es so ist bist Du noch mal glimmpflich davon gekommen, Pilz lässt sich ja ganz gut behandeln! Gib doch Bescheid wenn Du das Ergebnis von der Hautprobe hast!

    LG

    Mein THP meint das es von den zuviellen Metallen und Pilzen im Körper kommt, Metalle lassen sich vom Körper sehr schwer wieder abbauen bzw. ausscheiden und wenn der Pegel dann mal überschritten ist, ist die Leber zu sehr belastet und Leberprobleme können dann zu Hautproblemen führen. Zudem kann es eine Allergische Reaktion sein, was ich bei meinem Hüh nicht ausschließen kann da sie schon ziemlich empfindlich ist was die Haut anbelangt.
    Zuviele Metalle kommen übrigens vom zuvielen oder häufigen Impfen und da sich solche Metalle über 5 Jahre im Körper halten können sammelt sich z.B. bei Turnierpferden auch recht viel davon an.
    Meins ist kein TP aber auch sie wurde schon einige male geimpft, z. B. Tollwut, Tetanus und Pilz.

    Pilze kommen in jedem Körper vor und sind zum Teil ja auch wichtig, aber zu viel ist halt auch schädlich!
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. Feb. 2013
  10. Minouche1

    Minouche1 Neues Mitglied

    Hallo

    Ja an einen Pilz hatten wir zuerst auch gedacht. Doch leider ist es keiner. Die Diagnose ist Vakulitis...
    Wahrscheinlich verursacht durch Licht oder Schnee...Kann es aber nicht genau sagen..
    Das tolle ist jetzt, dass das was ursprüglich da war weg ist wie gewandert und einfach ein wenig kleiner und weiter unten ist...
    Ich muss jetzt diese Kruste entfernen, was ihr leider echt schmerzen bereiten wird...dann werden wir es nochmals mit diesen Medikamenten versuchen...

    Das mit den Metallen ist noch spannend, wusste ich bisher auch nicht.

    Mann bei dir hört sich das nicht so toll an... An welcher Stelle hat sie es? Vorallem bist du doch schon eine ganze Zeit dran..
     
Thema: Vaskulitis