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Verfressenes Pony beim Führen

Diskutiere Verfressenes Pony beim Führen im Bodenarbeit Forum; Hallo :) Ich habe ein Problem: Seit einiger Zeit mache ich mit einem kleinen Shetty so etwas wie Diät-Training. Also ich bewege es etwas, weil...

  1. Loekchen

    Loekchen Neues Mitglied

    Hallo :)

    Ich habe ein Problem: Seit einiger Zeit mache ich mit einem kleinen Shetty so etwas wie Diät-Training. Also ich bewege es etwas, weil es zu pummelig ist, an der Longe oder manchmal reite ich auch auf ihm. Am Ende mache ich gerne einen Spaziergang mit ihm, aber er versucht die ganze Zeit zu fressen und zieht einen dann einfach mit, weil er auch recht stark ist.
    Hier also meine Frage: Was kann ich machen, damit er neben mir läuft und nicht immer versucht zu fressen? Gibt es da irgendwelche Übungen oder so?

    Liebe Grüße und danke schon mal im Voraus :)
     
  2. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Hey,

    das gleiche Problem hatte ich mit meinem Pflegetinker.
    Absolut liebes und tolles Pferd, aber sobald Gras oder sonstiges Fressbares in der Nähe war, flog Klein-Carla hinterher. :D
    Da kannst du auch noch so viele Muckis haben, mit Kraft kommst du bei keinem Pferd weit.
    Es hilft echt nur pure Konsequenz.
    Ich habe mich dann immer mit einer Gerte bewaffnet und sobald Herr Tinker runter zum Gras wollte, gab's eben einen Tick auf die Nase.
    Pferd soll nicht verdroschen werden, aber eben merken, dass das so nicht geht.
    Ich habe mit ihm 2009 einen Wanderritt gemacht.
    Da haben wir 3 Tage mit ihm durchgeübt.
    Es wurde nur gefressen, wenn auch eine Fresspause vorgesehen war.
    Ansonsten hieß es "Stillgestanden" und Rübe über und nicht im Gras.
    Er ist nebenbei noch Therapie gegangen, daher war es doppelt wichtig, dass er das mit dem Gefresse bleiben lässt, wenn gearbeitet wird.
    Wir wurden nach dem Wanderritt angesprochen, was wir mit dem Pferd gemacht hätten, er sei auf einmal so anständig und würde gar nicht mehr zum nächsten Grasbüschel zerren. :D
    Wie gesagt, lass dich nicht ver..., sondern bleib konsequent und wenn das Pony zu rabiat wird, verweis es auch mal in die Schranken, werde zur Not auch mal laut und eben nicht lange am Strick zerren, sondern lieber ein deutliches Signal geben (leichter Tick auf die Nase).
    Sobald der Kopf oben bleibt, kannst du ruhig loben, wobei es für das Pferd schon ein Lob ist, wenn du den Strick durchhängen und es quasi "in Ruhe" lässt.
    Leckerlies würde ich eher keine füttern, das fördert dann nur wieder die "Fressgier" bzw. lenkt sie nur auf dich um, aber das Problem ist nicht gelöst.

    Hoffe, ich konnte ein klein wenig helfen.

    Liebe Grüße
     
  3. _Jennifer_

    _Jennifer_ Inserent

    Es gibt auch netzte... die passen um Trense und Halfter...
     
  4. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Was sind das bitte für Netze?
    Habe ich noch nie gesehen.
    Kenne nur Fliegenmasken (oder eben sogenannte "Fressbremsen").
    Außerdem, wir soll ein Netz bitte das Fressen verhindern (Netz=löchrig(???))
    Oder meintest du gar diese "Fressbremsen"?

    Solche Hilfsmittel sind ja schön und gut, nur in diesem Fall absolut keine Lösung, da es hier meiner Ansicht nach um ein "Respektproblem" geht.
    (Habe ich doch richtig aufgefasst, oder?)
     
     
  5. _Jennifer_

    _Jennifer_ Inserent

    Da kommmen dann nur die ganz langen Halme durch, und die meisten wege zumindestens bei uns wind gemäht.
    Respektsproblem: Das kann sein, aber deine Methode mit der Gerte finde ich nicht so gut. Die Gerte ist zur Verstärkung des Schenkels da und für nichts anderes. Von solchen sachen kann es nämlich kommen, wenn Tiere angst vor Gerten haben... was bei uns im Stall auch bei einem Pony ist. Dadurch lernen sie nicht respekt, sondern bekommen Angst und oder werden eingeschüchtert. Außerdem kann das im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge gehen. Wenn Grte, dann höchstens auf die Schulter. Es ist wichtig die Aufmerksamkeit des Tieres zu holen, heißt es ist Job des Reiters das rechtzeitig zu unterbinden und schnell zu reagieren bevor der Kopf tief geht.
     
  6. Steady

    Steady Nur echt mit dem Q!

    Da gebe ich dir recht, natürlich soll man nicht immer warten, bis das Pferd zum Gras zerrt und den Kopf runter nimmt und dann wahllos "drauf hauen". Das ist natürlich Quatsch, so meinte ich das mit Sicherheit auch nicht. Natürlich hängt es auch vom Pferd ab. Manche sind sensibel genug, dass ein "Zubbeln" am Strick, Stimmkommando und allgemein feinere Hilfen helfen.
    Mein Pflegetinker war, was das anging, allerdings ein richtiger "Ochsenschädel".
    Dass man vorher viel Führ-/Bodenarbeit macht, sollte Voraussetzung sein.

    Das Antippen mit der Gerte (mehr soll es ja wirklich nicht sein), stand da immer an allerletzter Stelle und soll auch nicht x-beliebig oft eingesetzt werden!

    Auch nicht, wenn das Pferd der Typ ist, der den Kopf schnell in einem ungeachteten Moment herunter nimmt, da kann dann wirklich was ins Auge gehen. Mein Tinker hat sich da immer "angepirscht", in aller Ruhe, aber mit gewaltig viel Kraft.
    Der hat mich zu dem Zeitpunkt damals auch noch nicht ganz so ernst genommen, also, man sollte bestenfalls, so gut es geht, bei der Bodenarbeit Vorarbeit leisten.
    Tut mir leid, dass ich das im vorigen Beitrag nicht so deutlich hervorgebracht habe.
    Es soll, wie du schreibst, vorher auf Ablenkung/gute Reaktionszeit gesetzt werden und ein gewisser Standpunkt muss einfach abgeklärt sein.


    Bei der Führarbeit sehe ich sie auch als "meinen verlängerten Arm" bzw. als "Schenkelersatz".
    Sie soll die Richtung weisen oder Aufmerksamkeit fördern, aber niemals als "Bestrafungsmittel" angewandt werden, das sollte (bestenfalls) für jeden Reiter eine Selbstverständlichkeit sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Nov. 2012
  7. Loekchen

    Loekchen Neues Mitglied

    Danke, das mit der Gerte werde ich mal ausprobieren ;)
    Bei diesem netz fürchte ich, dss mein kleiner dann trotzdem versuchen wird zu fressen, bei uns ist nämlcih fast nichts gemäht :/
    Da er so klein ist, muss er den kopf noch nicht einmal sehr viel tiefer nehmen, wodurch es sehr schwer ist, voraus zu sehen, wann er das nächste mal versucht zu fressen :/
     
  8. Lissy<3

    Lissy<3 Inserent

    Also ich habe auch so ein Shetty :)
    Ich hatte als 10-jähriges Mädchen nicht die Kraft, es zu halten, aber wenn du es mit dem Strick mal etwas doller berührst, sodass es denkt "oh, die kann sich ja wehren", wird das weniger, bis ein "nein" reicht. Das soll jetzt nicht gewalttätig klingen, aber wenn man mal bedenkt, wie die Pferde sich teilweise auf der Weide kloppen, ist das ja nichts. Außerdem ist mein Shetty ein Dickhäuter :). Solange man es nicht übertreibt ist das auch kein Problem finde ich.
     
  9. Loekchen

    Loekchen Neues Mitglied

    Was meinst du damit, dass du es "doller berührst" ? An der schulter oder wo?
     
  10. Lissy<3

    Lissy<3 Inserent

    ich wollte damit einen besseren Ausdruck als schlagen benutzen, weil man das pony ja nicht wirklich schlägt, aber auch nicht nur leicht berührt. also ich hab das immer so gemacht, wenn das pony rechts von mir gelaufen ist, hab ich das strickende in der linken hand gehalten und hab es dann hinter mir langgeführt, sodass es das pony ca an der stelle getroffen hat, wo die gerte es immer beim reiten berührt.
     
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