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Verletzung durch Heunetz

Diskutiere Verletzung durch Heunetz im Sonstiges Forum; Hi ihr Lieben, tja, da wir noch nicht genug kiefer- und maulkranke Pferde haben, reiht sich momentan Corona dazu. [ATTACH] Das Bild ist aktuell...

  1. Baseem

    Baseem Inserent

    Hi ihr Lieben,

    tja, da wir noch nicht genug kiefer- und maulkranke Pferde haben, reiht sich momentan Corona dazu. 2015-12-23 14.21.15 x.jpg
    Das Bild ist aktuell von heute, entdeckt wurde die Verletzung allerdings schon vor knapp 2 Wochen. Die Wunde geht bis zur Lade, und hat sie auf beiden Seiten, wobei die hier abgebildete rechte Seite die am Schlimmsten betroffene ist.

    Aufgefallen ist es nur, weil sie beim Auftrensen nur widerwillig das Maul öffnete und beim Reiten recht heftig war... sonst hätte der Besi wahrscheinlich gar nicht ins Maul geschaut. Auf dem Kiefer war ein dicker Eiterbatzen, ihr könnt euch vorstellen, was für ein Schock das beim Besi ausgelöst hat, da wir ja bei Bella mit ihrem Unterkiefertumor ständig solche Stellen gefunden haben. Wir spülen mit Camillosan, genau wie bei Bella, schon am nächsten Tag war die eitrige Stelle bedeutend kleiner, nach ein paar Tagen dann komplett verschwunden. Das spülen ansich gestaltete sich anfangs sehr schwierig, da sie niemanden ans Maul ließ, oder nur widerwillig. Also gleiches Prinzip wie einst bei Bella, immer wieder Möhrchen als Belohnung. Mittlerweile kann man sie gut zu zweit spülen und auch Futterreste aus der Wunde entfernen.
    Erst als ich selber gespült habe und mir beide Seiten genauer Anschauen konnte, kam ich eigentlich auf das Heunetz.
    Unsere haben 3x3cm, Maschenweite, der Verdacht lag nahe das sie ehr in die obere Öffnung wollte und sich dort verfangen hat. Dem Besi fiel nun auf, das der eine Heusack eine große Masche hat, da hätte sie gut reinkommen können (das Heunetz war nicht kaputt).
    Nun nehm ich sie als Handpferd mit, vorerst ist Reiten mit Gebiss nicht.
    Günter überlegt nun schon ob er eventuell versuchen sollte, sie auf Gebissloses Reiten umzustellen, wobei sich die Frage stellt, welche Zäumung man überhaupt ausprobiert. Sie neigt ehr zum Rennen, Erschrecken... Sidepull, denk ich wirkt zu schwammig. Allerdings hat Günter auch nicht so die ruhigen Händen, schwer schwer...

    Also es wäre schön wenn ihr auch so eure Erfahrungen mit Heunetzverletzungen hier rein schreibt, oder was euch schon so mit den Netzen passiert ist.
     
  2. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Soweit ich weiss, sollten die möglichst keine Knoten sondern nur gewebte Maschen haben.
     
  3. Baseem

    Baseem Inserent

    Tja, leider zu spät. Ich hab versucht ob ich die Knoten bei der einen großen Masche verschieben kann, aber nix, ist bombenfest, wenn sie genau darin hängen geblieben ist. Bisher hab ich immer nur geschaut ob die Netze eventuell kaputt sind, aber nie, ob die Maschen tatsächlich alle gleichgroß sind.
     
  4. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Nur für mich zum Verständnis, in was für einem Szenario sollte sich das Pferd so an einem Netz verletzen? Wenn es reinbeißt und hängenbleibt, wären die Verletzungen vom Befreien ja eher hinter den Zähnen vom Zurückziehen? Ich weiß auch nicht, was es sonst sein könnte, aber trotzdem fällt es mir schwer, mir das vorzustellen, wie da das Netz einschneidet. Kann mir das einer erklären vielleicht?

    Wenn ich auf Gebisslos umstellen wollen würde, würde ich vielleicht mal diesen Balancezügel dazu ausprobieren. Charda hatte da mal was gepostet.
     
    melisse, Semmel und *FrogFace* gefällt das.
     
  5. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Die Knoten können wohl wundscheuern und verursachen Zahnabrieb
     
  6. Baseem

    Baseem Inserent

    Also unsere Heunetze sind halt normal befestigt, aber mit Zusatzschnuren, das sie sich nicht x mal drehen. Im Grunde fängt das Einschneiden hinter den Schneidezähnen an und geht seitlich bis runter. Ich kann mir da gut vorstellen das sie quasi rein kam und sich erschreckt (?) hat und dann den Kopf halt schüttelte (nach oben riss) oder wie auch immer. Die Größe der Wunde würde passen und auch die Breite der Einschneidtiefe passt zum Netz.
     
  7. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ich kann mich noch daran erinnern, wie die Heuraufen aus den Ställen verschwunden sind.
    U.a. wegen der damit verbundenen Verletzungsgefahr.
    Aber auch, weil es der Natur des Pferdes widerspricht, ständig die Nahrung von unten her aufnehmen zu müssen.

    Seit ein paar Jahren sind die Heuraufen wieder da.
    Nur dieses mal in der flexiblen Form eines Netzes.
    Im Grunde genommen war es nur eine Frage der Zeit, bis es zu einer solchen Verletzung kommen würde.
    Das wird mit Sicherheit auch kein Einzelfall bleiben.

    Ich würde mir da keine Gedanken über eine veränderte (evtl. gebisslose) Zäumung machen.
    Sondern darüber, wie diese Netze ersetzt werden können.
     
  8. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    OK, du hast da sicher eine bessere Möglichkeit, dir das vorzustellen. So auf dem Bild sieht es mehr so aus als wäre es etwas von vorne gewesen, nicht von einem Rückzug. Aber wie gesagt, was sollte es sonst sein.

    Das Netz deswegen weniger zu befestigen macht aber auch keinen Sinn, ich habe schon mal einen Fuß aus so einem Netz freigeschnitten. Ist zwar nichts passiert, hätte aber auch anders enden können. In diesem Fall bin ich übrigens einfach so an ein fremdes Pferd gegangen, ohne vorher wen zu fragen. Ich hatte davon in einem anderen Thread mal abgeraten... :biggrin:
    Ich war mir aber sicher, die Besitzerin, eine Freundin, hätte das gewollt, deswegen musste ich darüber nicht nachdenken.



    Edit: mir fällt grade ein, hier war doch auch mal eine Alternative, da hingen Tonnen von der Decke, die hatten kleine Löcher, durch die die Pferde das Heu zupfen konnten.
     
  9. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Nahrung von unten ist doch völlig normal - verschwunden sind die, wo sie mit hochgerecktem Kopf gefressen haben?
     
  10. Baseem

    Baseem Inserent

    Ersetzen ist schwierig, die Fresszeit soll ja verlängert werden, das Heu nicht platt gemacht, angeäppelt oder vollgepisst werden. Außerdem lässt sich die Fressmenge gut abschätzen (war gut bei Nils mit seiner Parodontitis, zwecks zufüttern).

    Tonne mit Löchern, auch wieder ein Verletzungsrisiko, die scharfen Kanten. Ich glaub, alles hat seine Vor- und Nachteile. Günter hat nun andere Netze bestellt, Modell kann ich nicht sagen, auch kleine Maschen. Unsere eine Einstellerin will am liebsten ein Netz mit riesigen Löchern, damit ihr Pferd besser fressen kann. Das von ihr oftmals ausgeleerte Heu wir gnadenlos zusammen getreten und mit den Hufen vom Unterstand nach draußen zum Matsch getragen, ich glaub sie hat damit nur noch 1/3 was sie frisst.
     
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