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Verletzung durch losreißen

Diskutiere Verletzung durch losreißen im Versicherungsfragen Forum; Ich stelle die Frage nochmal separat, in den Steckis lesen ja doch nicht immer alle. Vorweg, das ist nur eine hypothetische Frage. Würde gerne...

  1. Sancta

    Sancta Bekanntes Mitglied

    Ich stelle die Frage nochmal separat, in den Steckis lesen ja doch nicht immer alle.

    Vorweg, das ist nur eine hypothetische Frage. Würde gerne mal wissen wer haftet wenn etwas passiert wäre.

    Vella hat sich laut den SB's vorgestern Abend beim rein holen grundlos los gerissen. Dazu sei gesagt, ich weiß nicht was passiert ist, aber mein Pony reißt sich nicht ohne Grund los (hab noch nie erlebt dass sie sich überhaupt los reißt).
    Sie ist dann in den Garten vom Wohnhaus nebenan und hat sich aufs Gras gestürzt. Da hat sie sich die SB's mit Treten vom Hals gehalten. Um sie einzufangen wurde sie dann mehrmals in die Enge getrieben, woraufhin sie mit Steigen und umrennen reagierte (hatte ich mehrmals vor gewarnt, sie bekommt bei Bedrängen und Druck Panik). Bei der Aktion hat sie ein Regenrohr vom Haus demoliert und der SB hat sich wohl irgendwie die Hand aufgerissen.
    Zum Schluss ist sie um das Haus herum gerannt und hat sich beim flüchten auf der nassen Terrasse auf die Fresse gelegt.
    Nach dem aufrappeln ließ sie sich wieder einfangen und ging wie gewohnt brav mit.


    Wenn Sie sich beim hin fallen verletzt hätte, ob direkt oder erst später sichtbar ist egal, wer haftet dafür? Wer müsste für entstehende TA-Kosten aufkommen?
    Ich wurde über den Vorfall erst 24h später informiert und das hinfallen wurde auch nur beiläufig erwähnt.
     
  2. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich würde mir überlegen ob keine Kosten auf mich zukommen weil die SB sich ja wohl auch verletzt hat :lol:

    Keine Ahnung. Die SB Hafpflicht 50% vermutlich?
     
  3. ruffian

    ruffian Schimmelreiterin

    Habe dir gerade in deinem Stecki geantwortet. Du hast schlechte Karten.
     
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wenn der stallbetreiber und du jeweils eine haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, musst du dir doch eigentlich gar keine gedanken drum machen?

    vermutlich wird seine berufsgenossenschaft die schäden an seiner hand bezahlen, wenn er damit ins krankenhaus oder zur ambulanz ist. deshalb hat er ja zu so was zwang. wenn er BGlos ist, weil sein hobby, dann bezahlt es seine krankenkasse.
    dass er deine versicherung belangen kann auf schmerzensgeld, kann ich mir nicht vorstellen, denn eigentlich wissen pferdeleute, dass man pferde zum einfangen eben genau NICHT in die enge treibt, er hat da schon murcks betrieben.
    ob nun seine hütehaftpflicht oder deine tierhalterhaftpflicht die regenrinne bezahlt - und ob der besitzer sie überhaupt ersetzt haben will - ist jetzt denke ich einerlei.
    du musst es ja nicht bezahlen.
    ich wäre prinzipiell etwas ärgerlich bzw beunruhigt über die unfähigkeit des stallbesitzers, dein pferd nicht festhalten zu können trotzdem den job des rein- und rauslassens zu übernehmen. auch da einen auf cowboy zu machen und das pferd einzukesseln finde ich beschränkt.
    jetzt ist nichts richtig schlimmes passiert - aber man will ja nicht, dass noch mehr passiert.

    deshalb wäre für mich die frage vorherrschend, ob ich da wirklch gut aufgehoben bin. schließlich bezahlst du mehr, weil die für dich sachen erledigen. gefällt dir das, wie die das machen, immer noch?
     
     
  5. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Also wenn dein Pferd dabei Schäden verursacht (Flurschäden und so) greift die Hütehaftpflicht.
    Aber:
    :mx10:
    Ist dir das noch nie passiert?
     
    Semmel gefällt das.
  6. Semmel

    Semmel Gesperrt


    seh ich ganz genauso!

    Das Pferd hat sich losgerissen und die SB verletzt, deren Regenrohr runtergerissen... das dürftest DU bezahlen!
     
    Frau Horst, Charda und ManicPreacher gefällt das.
  7. Sancta

    Sancta Bekanntes Mitglied

    Ist ja nichtmal deren Regenrohr. Das Haus gehört dem Grundstückseigentümer und ist nicht im Pachtvertrag enthalten. Ist also ein Schaden an dritten.

    Wie der SB sich verletzt hat weiß ich nicht, war für die auch nur nebensächlich.

    Ich habe eine Versicherung, von daher können die gerne den Schaden an mich weiterleiten. Mich hat es jetzt nur mal interessiert wie da die Rechtslage ist. Vor allem weil ich nicht direkt informiert wurde, hätte ja genauso gut sein können das 3h später das Pony nur auf 3 Beinen da steht.

    Mir gefällt momentan einiges nicht, das ist aber in dem Fall egal. Was mir absolut nicht gefällt ist, dass sich mein Pony angeblich nur noch wiederwillig von ihnen Halftern lässt (schon seit 1 oder 2 Wochen) und dass ich als Pferdebesitzer über solche Aktionen nicht direkt informiert werde.
    Genauso habe ich mehrfach darauf hingewiesen wie sich Vella in gewissen Situationen verhält, sie haben also entgegen meiner Info gehandelt woraufhin die Situation so eskaliert ist.
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    es gibt aber auch hütehaftpflichtversicherungen, die das bezahlen von schäden an den tieren mit einschließen.

    (was interessiert es hier für den fall, ob es mir passiert ist, @ManicPreacher ? nein - ist mir nicht passiert, ich führe die pensionspferde aber auch nicht. das macht der besitzer. das wird mir nicht bezahlt.)
     
  9. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ist doch kappes Ike. Jeder Stallbetreiber hat mit Einstellpferden zu tun. Jedem kann so ein Pferd durchgehen (oder durch Zäune in der Heide rum rennen) und jedes Pferd kann Dinge beschädigen. Sowas nennt man Unfall. Deswegen ist man Versichert.

    Generell nicht schlimm. Wenn man miteinander kommunizieren kann.

    Ansonsten gehts auch weiter. Wird aber teurer.

    Ich finde nicht, dass man das unfähig nennen darf. Das ist so negativ behaftet. Man war halt vlt unaufmerksam. Shit happens :bahnhof:
     
    Lorelai, Kigali und Frau Horst gefällt das.
  10. Delora

    Delora Inaktiver Nutzer

    Stimmt, da laufen auch keine Berittpferde duch Zäune und ein paar Stunden durch die Lüneburger Heide...

    Aber um etwas zur Sache beizutragen: Ich hatte folgende Situation: Pferd wurde verladen. Ich war zugegen, konnte es aber nicht selbst machen. Hänger gehörte einem Dritten, mein SB hat Pferd geführt. Pferd rastet im Hänger aus, zerlegt den Hänger, verletzt beim Versuch ihm zu helfen den SB und sich selbst schwer. Dürfte also ähnlich wie in Deiner Annahme sein.

    Kurz: Alles hat meine Haftpflichtversicherung bezahlt, bis auf die Schäden an meinem eigenen Pferd, die musste ich selbst tragen.
     
    Kigali, ruffian, Raketenerna und 2 anderen gefällt das.
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