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Verrittenes Pferd kaufen???

Diskutiere Verrittenes Pferd kaufen??? im Pferde Allgemein Forum; Ich würde gerne ein Pferd kaufen. Meine Eltern würden dieses bezahlen! Ich weiß auch schon welches ich gerne haben würde. Sie heißt Angel und ist...

  1. Angel1997

    Angel1997 Neues Mitglied

    Ich würde gerne ein Pferd kaufen. Meine Eltern würden dieses bezahlen! Ich weiß auch schon welches ich gerne haben würde. Sie heißt Angel und ist eine 14-jährige Holsteinerstute( Das Pferd welches ich als Profilbild habe). Ich hab sie im Urlaub vor ca. 4 Jahren kennen gelernt und bin sie seither jeden Sommer dort geritten, da wir dort jedes Jahr wieder hinfahren.( ist also ein Schulpferd) Sie ist mein absolutes Traumpferd, aber sie wurde mit der Zeit ziemlich verritten. Sie ist ziemlich nervös( was ich aber gut im Griff hab) und geht nur mit Ausbindern, hat Angst an Pferdekoppeln vorbei zugehen und lässt sich von anderen nicht überholen( schlägt dann,stellt sich den anderen in Weg und legt die Ohren an). Am Anfang war sie sehr gut ausgebildet und kam ohne Ausbinder leicht an den Zügel.

    Soll ich sie nun kaufen und wie soll ich dann beim korrigieren vorgehen? Ich bin 13 und reite seit 6 Jahren. Meint ihr ich könnte das hinkriegen? Bisher habe ich seit 2 Jahren eine RB an einem Reitponywallach.

    Würde mich über hilfreiche Tipps freuen!:radar:

    PS: Ich bin der Meinung, dass ihr einfach auch das Vertrauen zum Reiter fehlt und sie eine feste Bezugsperson braucht. Was meint ihr?
     
  2. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Ich kann dich und deinen Wunsch völlig verstehen.
    ABER: Wenn du alleine das machen willst und niemanden hast der dir fest zur Seite steht und sich mit Problempferden auskennt würde ich dir in deinem Alter dringend davon abraten!
    Und ein Beritt kostet viel Geld und es ist auch nicht leich da jemand gutes zu finden. Wären deine Eltern auch bereit das zu zahlen?

    Glaube nicht das ich nicht selbst schonmal vor der Wahl stand ein geliebtes Pferd zu kaufen. Ich liebe den Fjord immernoch der vor 6 Jahren ca. mir hätte gehören können. (ich war damals 23) aber manchmal muss der Verstand über das Herz regieren, auch wenn es noch so schwer fällt. :frown:
     
  3. Chiara22

    Chiara22 Vorsicht- Chiara Chaos im Anmarsch!

    Wenn das Pferd jetzt Probleme macht sobald es überholt wird und Du es zu Dir nach hause holst wird dieses Problem doppelt so groß sein. Gefährlich für andere Reiter. Auch wenn Du schon 6 Jahre reitest, auf solche Pferde sollten erfahrene Ausbilder die den Beritt bzw. Korrektur vornehmen.

    Dies würde abermals ein großer Kostenpunkt sein. Sollte es jedoch der Fall sein, Du findest einen guten Berittstall, Deine Eltern können die Kosten für 3-5 Monate Beritt und Stallmiete dort zusätzlich übernehmen und Du im Anschluß begleitet vielleicht dort noch 2-3 Mal Unterricht bekommen, würd ich sagen ja.

    Ansonsten, so gern Du das Pferd hast, mache es lieber nicht. Damit wäre Euch beiden nicht geholfen.
     
  4. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Was du auch bedenken solltest: Ein verritenes Leihpferd/schulpferd
    ist auch psychisch völlig gerädert. Heist: bevor es wirklich aufnahmefähig für einen beritt bzw eine professionelle Korrektur ist sollte das Pferd erstmal Urlaub bekommen.
    ich würde ihm somit erstmal ein halbes Jahr Weide, Kumpels und sonst nur Kuscheln und Striegeln gönnen, damit er überhaupt wieder aufnahmefähig ist :1:
     
     
  5. Angel1997

    Angel1997 Neues Mitglied

    Danke, für den Tipp. Bei mir gibt es in der Nähe eine gute Bereiterin, die das vielleicht machen könnte.
    Und mit der Weide ist auch eine gute Idee. Ich hatte auch gedacht am Anfang putzen und vielleicht ein bischen Bodenarbeit.

    Was meint ihr warum Sie diese Probleme hat?( also mit nicht überholen lassen, Angst vor anderen Pferden etc.)

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Okt. 2010
  6. Todeskuss

    Todeskuss Neues Mitglied

    schlechte erfahrungen? ka man kann da schlecht eine ferndiagnose machen...:no:
     
  7. knutschkugelchen

    knutschkugelchen Inserent

    Hmm naja ich finde das etwas wahghalsig was du vorhast :confused2: Ein Pferd "korrektur" zu reiten heißt nicht mal eben drauf sitzen und ein bisschen ordentlich reiten. Da muss man echt am Ball bleiben... Und ich glaube dafür bist du noch etwas zu jung. Guck mal ich habe fast die doppelte Reiterfahrung als du und stelle immer mal wieder fest dass meine 11 Jahre nichts gegen die Erfahrung einer Bereiterin sind. Ich meine nur: Nimm dir zum Pferdekauf wen mit der weiß was los ist. Und der dir gegebenenfalls ins Gewissen reden kann. Du willst ja auch lange Spaß an dem Pferd haben,also kauf dir nicht direkt das erst beste,was vielleicht nich so einfach im händeling ist.
     
  8. Osaka

    Osaka Inserent

    Puh,

    also da muss ich den anderen Recht geben. Ich kenne mich zwar freizeitmäßig mit rohen Pferden aus und hab jahrelange Erfahrung und habe freizeitmäßig, aus reiner Freude, eigene Pferde und welche von meiner Freundin an- und eingeritten, die hinterher recht gut liefen und nicht verritten gewesen sind. Alle noch und nachfolgenden Besitzer waren und sind zufrieden und bei einigen wurde auch eine zufriedenstellende AKU gemacht.
    Aber an ein verrittenes Problempferd würde selbst ich lieber die Finger von lassen und hätte da bestimmt keine Freude dran.:mask:
    Dann ist mir roh doch weitaus lieber.
    Und selbst wenn der Bereiter das hinbekommt. Im Endeffekt steht man doch alleine damit da. Wenn man schon im Vorneherrein weiß, dass man es alleine nie schaffen würde, wäre das schon ein Grund für mich, die Finger davon zu lassen. Man ist ansonsten immer abhängig von jemand anderem. Und den Bereiter kennt man auch nicht. Es gibt auch schlechte Bereiter. Und selbst wenn die Bereiterin gut ist, heißt es noch lange nicht, dass sie sich mit dem speziellen Problem Deines Pferdes anfreunden kann. Und dann käme das Pferd vom Regen in die Traufe. Und dann stellt sich noch die Frage, ob man selber die Tipps der Bereiterin dann auch umsetzen kann.
    Die Chanzen, dass es klappt, wären mir zu gering.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Okt. 2010
  9. Piennie

    Piennie Inserent

    Was sagen denn Dein Reitleher dazu? Bzw. nimm mal jemand unabhänigen der sowohl Dich als auch das Pferd beurteilen kann mit und lass Dich beraten.

    Wie verhält sie sich auf dem Platz/ in der Halle tritt da das Problem mit dem Überholen auch auf - oder nur im Gelände?
     
  10. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Selbst wenn du reiterlich in der Lage bist, dieses Pferd zu händeln, kommen doch ganz andere Probleme auf dich zu!
    Gerade "verrittene" Pferde haben psychische Probleme und zeigen Verhaltensauffälligkeiten, mit denen man umgehen können muß.
    Als erstes muß man aber dieses "Fehlverhalten" richtig interpretieren können, um angemessen darauf zu reagieren.
    Ich glaube z.B. nicht, daß dieses Pferd aus Angst an Pferdeweiden nicht vorbeigehen mag. Dies wäre höchst ungewöhnlich!
    Reagiert die Stute sehr aufgeregt, fängt an zu zappeln und will umdrehen?
    Das machen sehr viele Pferde. Das hat nichts mit Angst zu tun sondern mit Rangverhalten.
    Auch die Aggressivität in der Reitstunden anderen Pferden gegenüber ist so zu sehen. Solche Pferde haben oft Probleme in der Herde, weil sie nicht richtig sozialisiert wurden, also kein richtiges Herdenverhalten gelernt haben.

    Wie verhält sich die Stute denn in der Herde? Wie lange und in welcher Konstellation werden die Pferde in Gruppen gehalten?
    Wie ist das Pferd sonst so untergebracht (Box, Boxengröße), hat es überhaupt genügend Kontakt zu Artgenossen.
    Wie werden die Pferde gefüttert?

    Dies sind alles wichtige Aspekte, die man berücksichtigen muß, um das Verhalten eines Pferdes beurteilen zu können!
    Da ist es auch egal, wie lange oder gut man reiten kann!!!!!

    Du solltest also wirklich genau darüber nachdenken, ob du genügend über Pferdeverhalten weißt, um ein verhaltensgestörtes Pferd korregieren zu können!

    Hinzu kommt eine wirklich gute Unterbringung, damit das Pferd sein Verhaltensmuster überhaupt ändern kann.
    Also ein Stall mit großen, hellen Boxen. Gutes und genügend Futter, täglicher Auslauf über mehrere Stunden in einer passenden Gruppe.
    Eine gut geführte Offenstallanlage wäre auch sehr gut, wenn die Eingliederung klappt.

    Kannst du das alles leisten? Nicht nur finanziell, sondern auch psychisch kann es sehr belastend sein, wenn man immer wieder mit Problemen konfrontiert wird, die sich schwer lösen lassen.
    Stell es dir nicht so einfach vor, denn es wird nicht reichen, dem Pferd genügend Zuwendung zu geben, es gehört sehr viel mehr dazu!
     
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