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Vertrauen und Muskeln aufbauen

Diskutiere Vertrauen und Muskeln aufbauen im Bodenarbeit Forum; Hallo :) Ich überlege mir eine Jählingsstute zu kaufen und möchte mit ihr viel Vertrauen und später vor dem Anreiten möchte ich auch oft...

  1. _BloodyMary

    _BloodyMary Neues Mitglied

    Hallo :)

    Ich überlege mir eine Jählingsstute zu kaufen und möchte mit ihr viel Vertrauen und später vor dem Anreiten möchte ich auch oft Übungen zur Stärkung der Muskulatur mit ihr machen.
    Habt ihr Tipps oder Übungen? :smile:
     
  2. Piennie

    Piennie Inserent

    Mit einem Jährling würd ich jetzt außer vielleicht mal kurz führen oder putzen nichts großartiges üben. Zum Thema Einreiten kommt halt immer darauf wohin euer Weg euch führen soll. Ist ja noch ein wenig Zeit bis dahin, in der Du dir durchaus einen Plan zurecht legen kannst. Es gibt gute Bücher zu dem Thema in denen auch Übungen zum Muskelaufbau und zur Vertrauensbildung erläutert werden, kommt halt immer darauf an wohin euch euer Weg mal führen soll.

    Die Bücher/ die Stile an den ich mich bei der Ausbildung meines Pferdes orientiert haben:

    "Freizeitpferde selber schulen" von Christiane Gohl
    "Pferdeschule" / "Erste Schritte unter dem Sattel" von Nathalie Penquitts
    "Die Grundausbildung des jungen Reitpferdes" von Reiner Klimke
    "Von der Weide zur Versammlung" von Alfons Dietz
     
  3. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Wenn du dir einen Jährling kaufen möchtest brauchst du meiner Meinung nach keine gezielten Vertrauensübungen :nah:

    Tu einfach das, was Vertrauen schafft!
    Nämlich sich bißchen Zeit nehmen. Suche den Kontakt zu dem Pferd. Ohne dass du gleich was mit ihm machst.
    Einfach nur immer wieder auf der Koppel (auf der es ja hoffentlich ständig sein darf :1:) besuchen. Ihm/ihr beim Fressen, Spielen, was auch immer, zuschauen.
    Die Nähe des jungen Pferdes suchen bzw einfach anwesend sein und darauf warten, bis das Pferd deine Nähe suchst. (letzteres ist besser :1:)

    Dann mit Ruhe anfangen, das Pferd überall mit der Hand abzustreifen. Damit es langsam aber sicher auch Vertrauen zu deinen Berührungen findet.
    Mal ein Halfter drauf machen und wieder ab.
    Mal ein Stück führen.

    Das reicht völlig!

    Nur dafür sorgen, dass Ihr euch gegenseitig in Ruhe und ohne "ich mache jetzt mit dir" kennenlernen könnt.

    Darauf kannst du dann Stück für Stück die weitere Arbeit aufbauen und euer Vertrauen vertiefen.

    Wenn es was Falsches tut, dann "sag" ihm das. Bis es das kapiert hat. Das geht meist recht schnell und ohne Drama.

    Und auf dieser Basis kannst du aufbauen.
    Wenn du dann irgendwann mit einfachen Führübungen anfängst. Dann mit leichen Bodenarbeitslektiönchen. Nur, damit es schonmal erste Signale lernt.

    Dann ist deine Aufgabe eigentlich "nur" noch, dieses Vertrauen nicht zu verlieren :1:

    Vertrauen aufbauen ist keine Hexerei. Dafür braucht man, gerade bei so jungen Pferden, keine besonderen Übungen.
    Vertrauen hat man, wenn man das Gegenüber kennt und weiß, man kann sich drauf verlassen. Man ist dort gut aufgehoben.
    Beim Pferd ists genauso.

    Die beste Übung zur Stärkung der Muskulatur in dem Alter ist KOPPEL, KOPPEL, KOPPEL !
    Möglichst viel Zeit und Platz, damit sich Lungen, Sehnen, Bänder, Muskeln optimal entwickeln können.
    Viel mehr braucht so ein junges Pferd nicht.

    Gift für die Entwicklung und den Muskelaufbau ist die Box.

    Wenn es dann in Richtung Vorbereitung auf das Reiten geht, kann ich persönlich dir empfehlen, mit dem Pferd viel bergauf und bergab spazieren zu gehen im Schritt. Und die Bodenarbeit nach Branderup.
    Wenn dein Pferd aber, wie es sich gehört, auf der Koppel aufwachsen darf, kannst du dir und dem Pferd einen großen Gefallen damit tun, lange genug damit zu warten. Und wirklich erst 3jährig anzufangen.
     
  4. Zeus

    Zeus Neues Mitglied

    hallöchen ^^

    was möchtest du dir denn für eine pferderasse holen?

    ich habe einen kaltblüter, die sidn grund verschieden und lernen auch anders als ein warm oder kaltblut.
    der anfang ist der gleiche.
    wie oben genannt das würde ich auch machen.
    wenn du dich für ein kaltblut entscheidest solltest du immer bedenken das dieser bis sechs jahren noch im aufbau ist.

    meiner ist nun vier einhalb und habe ihn mit drei jahren bekommen.

    ich schmuse viel mit ihm, achte darauf das wir viel bodenarbeit machen und gehe sehr oft mit ihm spazieren. eine gute sache ist es auch ihn auf das aufsteigen vorzubereiten in dem du beim putzen dich am rücken höher stellst (auf putzkiste oder so) immer wieder bis er ruhig stehen bleibt. aba nciht umrennen lassen ^^

    so kanst du auch von der einen seite dich rüber lehnen und auch mal auf der anderen seite putzen und dich anlehen. das ist echt super!!
     
     
  5. *Finesse*

    *Finesse* Inserent

    hab nur ne kurze frage wegen den büchern..
    gibt es unterschiede zwischen der ausgabe 1990 und 2005 oder wanns war von reiner klimke?
     
  6. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Schau doch mal rein vorne ins Buch wenn du in ner Buchhandlung oder so bist. Wenn da steht z.b: 11. Auflage, dann isses das Gleiche wie 1990.
    Wenn da aber steht z.b. 11. überarbeitete Auflage, dann gibts Unterschiede. :1:
     
  7. BelumTexasRanger

    BelumTexasRanger Inserent

    Hi,

    am besten ist es, den jährling auf die weide zu anderen jungpferde zu geben. das ist wichtig, damit er lehrnt, das es eine Rangordnung gibt.
    denn das ist bei allen gleich, ob nu monti robert, kreimberg und co. jeder schreibt es anders, aber alle haben das selbe ziel. jeder ist führ das pferd der leithengst, bzw -stute.
    er sollte den ganzen sommer auf der koppel sein, denn im schritt werden die meisten muskeln aufgebaut. bei uns werden die jährlinge zusammen mit 2 und 3 jährigen auf die weide gebracht und im winter kommen sie so auch zusammen in den boxenlaufstall. erst wenn sie gearbeitet werden sollen, nehmen wir sie raus. so macht jedes pferd die stufen der rangordnung einmal durch. zudem werden das ganze jahr über muskeln aufgebaut.
    pferde sind neugirig, nutze diese neugirde und schaffe daraus vertauen. lasse das pferd auf dich zu kommen, dich beschnuppern. erst dann solltest du anfangen ihn zu berühren, wie vorhin bei einem anderen beitrag beschrieben( sorry, hab dein namen vergessen).
    ich bewege mich viel in unseren herden, aber wer es macht muss mit allen sinnen aufpassen. die pferde wollen euch ichts tuhen, aber im eifer werdet ihr übersehen. ihr müsst der cheff sein, dazu braucht ihr aber keine gewallt oder müsst schreien wie am sies( alles schon erlebt), sondern seid stumpf, da wo ihr lang wollt geht ihr lang, egal wer da steht. schibt sie einfach beiseite. dabei passt aber auf, denn nicht jeder will sich unterwerfen. in den momenten wird gerne versucht zu beisen. das müsst ihr dann im keim ersticken. ich erschrecke das pferd dann meistens kurtz. entweder mit einem kurzen starken pfiff oder stamfe ich kurtz auf den boden. das reicht. und keine sorge, denn die neugirde bleibt dabei erhalten, denn die pferde machen dabei keine schlechte erfahrung, auch wenn sie zurückschrecken.

    lg
     
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