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Von Gallen zu massiven Rückenproblemen...

Diskutiere Von Gallen zu massiven Rückenproblemen... im Erkrankungen / Verletzungen des Bewegungsapparates Forum; Der TA war heute da, eigentlich wegen den Gallen. Darauf ist er aber gar nicht eingegangen und hat gleich angefangen mit Rücken abtasten usw....

  1. Aurora_1990

    Aurora_1990 Inserent

    Der TA war heute da, eigentlich wegen den Gallen. Darauf ist er aber gar nicht eingegangen und hat gleich angefangen mit Rücken abtasten usw.
    Fazit: Pferd hätte unglaubliche Schmerzen im Rücken, Worte wie Kissing Spines sind gefallen. Die Gallen soll ich vergessen, Firlefanz. Da muss sofort der komplette Rücken geröntgt werden, am besten noch heute zu ihm in die Klinik mit dem.
    Ich sollte ihn auch longieren. Dabei ist er im Linksgalopp einige Male falsch angesprungen, das ist schon immer sein Problem gewesen. Hatte ihn aufgrund dass alles so schnell schnell gehen soll nur am Kappzaum, wenn er ausgebunden ist tritt das Problem in der Regel nicht auf. Also eigentlich ist der TA nach dem Longieren gar nicht wirklich auf das Gangbild eingegangen, er meinte eben nur dass das Anspringen im Außen oder Kreuzgalopp ein deutliches Zeichen dafür ist, dass im Rücken da grob was nicht stimmt.
    Das Pferd sehe bis zur Kruppe super aus, aber die Hinterhand wäre extrem eingefallen - auch ein Zeichen dafür, dass im Rücken was nicht stimmt.
    Dass er hinten mehr Muckis bräuchte weiß ich ja...

    Was mich irritiert: Bisher gab es noch nie Anzeichen dass er massive Rückenprobleme hätte. Er lässt sich ohne Probleme reiten und er lahmte auch nie. Er zeigt auch keinen Unwillen. Klar haben wir unsre Problemchen, aber die gingen eigentlich über die typischen Schiefe-Probleme und meiner eigenen reiterlichen Probleme nie wirklich drüber hinaus und als er in Beritt war, lief er sowieso tadellos.
    Sämtliche Abtastungen und Untersuchungen wurden nur auf einer Seite gemacht.

    Das alles passierte in einer Zeit von gerade mal einer halben Stunde.

    Das Pferd hat schon auf einige Griffe deutlich reagiert, also ich bin mir ziemlich sicher, dass er wirklich Schmerzen hat. Aber in dem Ausmaß wie mir der TA das geschildert hat!?
    Ich hab nachgedacht und überlegt, das Pferd ist schon immer etwas empfindlich beim putzen gewesen, aber zeigt nie deutlichen Unwillen wenn ich den Rücken putze. Auch beim Satteln kann er grantig werden, man muss aufpassen, dass das Sattelblatt oder die Schabracke auf der anderen Seite nicht umklappt und unten drin hängt, das mag er gar nicht. Er ist halt so groß und da tu ich mich oft schwer, deshalb sattle ich jetzt immer mit Hocker und dann passt das auch.
    Er meinte auch es könnte ein reines Sattelproblem sein, aber den Sattel schaue er sich erst an nachdem er das Röntgen gemach hat!? Warum kann er das nicht gleich machen??
    Sattel wurde außerdem mehrere Male vom Sattler kontrolliert, angepasst und für gut befunden. Langsam habe ich das Gefühl man kann niemandem mehr vertrauen...

    Die Art und Weise wie dieser TA an die Sache ran ging war gestresst, ungeduldig. Und am Ende hatte ich Tränen in den Augen und die Sicherheit ich hätte einen fertigen 6-jährigen in Stall stehen.
    Und zu den Gallen wurde sowieso nichts mehr gesagt, dass sei jetzt mein kleinstes Problem.
    Er meinte noch, das Pferd sei Kehlkopfpfeifer und er kenne einen guten TA der das bei ihnen in der Klinik operieren könnte. Weder meiner RL noch Miteinstellern oder meinem Bereiter ist in diese Richtung je was aufgefallen.

    Ich versteh die Welt nicht mehr, das Pferd ist jetzt 6, ist erst seit einem Jahr regelmäßig unter dem Sattel, und wird wirklich nicht hart oder viel gearbeitet. Und von Anfang an habe ich meine RL dabei gehabt....
    Ich kenne das Pferd von Fohlen auf (auch meine RL), es gab nie irgendetwas auffälliges. Er war eine Zeit lang verkauft, was da mit ihm gemacht wurde, weiß ich nicht, ich weiß nur dass er fix und fertig zurück kam.
    Als er zu mir kam hatten wir gleich ein großes Problem mit Mauke, was ich aber super in den Griff bekommen habe. Sonst ist mir absolut nichts bekannt.

    Nachdem der TA weg war, haben meine Stallkolleginnen mich beruhigt und mir versichert, der würde wohl jedes Pferd in der Luft zerreißen und sehr auf sein (und das der Klinik wo er arbeitet) Geldtascherl schauen.

    Jetzt hab ich mich wieder etwas gesammelt, werde eine 2. Meinung von meiner eigentlichen TA holen einholen und je nach dem was da dann rauskommt einen Physio holen.
    Oder würdet ihr das Röntgen gleich machen lassen?? Oder gleich den Physio holen?
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    2. TA holen
    diesen nach Rücken UND Gallen fragen

    dann Physio

    dann (falls nötig) Röntgen.

    Tief durchatmen!


    LG. Charly
     
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  3. satine

    satine Inserent

    foto vom pferderücken und seitenaufnahmen von links und rechts geschlossen stehend wären da hilfreich.
     
    Raudhetta gefällt das.
  4. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    ein video noch viel mehr. bitte eins wie du ihn reitest oder ohne ausbinder longierst.
     
     
  5. Raketenerna

    Raketenerna Die geballte soziale Inkompetenz

    Gallen und Rücken können sehr wohl zusammen hängen!
    Frog hat es glaube im anderen Fred angesprochen, Gallen wenn die Hufbearbeitung nicht passt.
    Dadurch Schonhaltung, Fehlhaltung und bumns, ist das im Rücken angekommen.
    Das Pferd ist ein System, nicht nur Gallen ODER Rücken.
    Ansonsten wollte ich eigentlich schon vor Deinem TA Besuch sagen, so wie Du schreibst, vertraust eh nimmer auf sein Urteil.
    Gibt es keinen anderen kompetenten TA, den Du beauftragen kannst?
     
    melisse und *FrogFace* gefällt das.
  6. Charda

    Charda Profi Vollpfosten

    Ich bin da ganz bei Charly!

    Als Chardo sich damals verletzt hatte, bin ich auf anraten meiner damaligen RL zu einem TA in die Klinik gefahren. Der hat wie wild geprustert und geschumpfen. HAtte ja fast schon Schaum vorm Mund. Gesagt, alle Reiter sind Tierquäler. Das PFerd hätte ein gebrochenes Bein blablabla!

    20 mal hat er meinen Großen Geröngt um ihn danach ein zu gipsen und eine Woche in der Klinik "unter Beobachtung" zu halten. Am Vierten Tag stand er apathisch in einer Riesigen Box VÖLLIG ALLEIN in einem Komplett anderen Stalltrakt. Eine Diagnose hatte ich keine erhalten.

    Vier Wochen später wurde der Gips abgenommen. Darunter Wund!

    Danach wars genung.

    ich holte "Meinen" TA. Der Schallte. Ich hatte eine Diagnose. Der riet mir wie ich weiter machen soll und heute Reite ich wieder fast täglich. Mit Dressurarbeit. Der TA von damals hat mir nach Abnahme des Gipses und KOntrollschallen versichert mein Pferd hätte einen Haarriss im Hufbein, den man jetzt nicht mehr sehen würde (ja klar :irre: ) und den man damals auf den 20 Röntgenaufnahmen nicht gesehen hat ( ja klar!!!! :irre: :irre: :irre: ) weil der da zu frisch war und ich solle ihn einschläfern lassen. Der würde NIE MEHR WIEDER unterm Sattel gehen.

    Hol dir ne Zweite Meinung ein. Kennst du keinen Guten TA? Welchen hattest du bis jetzt?
     
  7. Aurora_1990

    Aurora_1990 Inserent

    Ja das habe ich dem TA ja auch gesagt, ob das nicht zusammen hängen kann. Er meinte nur vergiss diese Gallen.

    Ich habe schon mit einer anderen TA telefoniert, die ich auch schon ein paar Mal da hatte. Sie kommt in den nächsten Tagen vorbei.
    Aber da der eine TA eben in der Klinik arbeitet, bin ich immer zuerst dahin verleitet, die anzurufen, weil man sich ja eigentlich darauf verlässt, dass die am kompetentesten sind.
    Aber ich hatte bei der Mauke schon mal einen Reinfall mit dem, der hat ihn gespritzt und danach wurde es nur noch schlimmer. Mit der Behandlung durch die besagte andere TA bekam ich das Problem dann in den Griff, ohne Spritzen. Ich dachte damals das wär wohl einfach nur "Pech" gewesen. Aber für mich steht fest ich ruf in der Klinik nie wieder an. Allein dieses Unsympathische und wie der behandelt... Ich sag ja gar nicht dass er Unrecht hat... Aber mir kommt halt schon komisch vor dass er sich etwas anguckt, um das ich ihn gar nicht gebeten habe und nach einer viertel stündigen Behandlung schon sagt das Pferd gehört in die Klinik und Röntgen und OP usw.. Obwohl das Pferd auf allen vieren Steht und auch nicht auffällig läuft. Das was im Rücken nicht stimmt, streite ich gar nicht ab.
     
  8. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Wichtig ist eben neben fachlicher Kompetenz auch eine Vertrauensbasis.

    Das der TA das Problem woanders sieht, finde ich jetzt noch nicht "falsch", das kann durchaus sein. Somit könnte er auch recht haben, das die Gallen "nicht das Problem" sind. Aber - es kann einen Zusammenhang geben.

    Laß es noch mal in Ruhe von dem TA Deines Vertrauens untersuchen. Das bringt auch mehr, als Diagnosen von uns. Denkanstöße vielleicht, aber nicht wirklich Diagnosen, wenn man das Pferd unter Umständen nur auf einem Foto oder Video gesehen hat.


    via Tapatalk
     
    Semmel gefällt das.
  9. Steffi87

    Steffi87 Inserent

    Warum hast du eigentlich diesen Tierarzt geholt! Würde auch erst eine zweite Meinung einfordern.
    Das mit dem Röntgen sofort und gleich macht mich stutzig und schon gleich gar nicht operieren!!, hört sich bisschen nach Geldmacherei an.
    Würde auch erst mal eine Physio/Osteo draufgucken lassen. Ich kenne Pferde die wenn man zu grob am Rücken anpackt auch reagieren, heftig! Dies hat nicht unbedingt was mit kranker Rücken zu tun. Und wenns der Tierarzt ist dann reagieren doch viele Pferde eh anders....
     
  10. GilianCo

    GilianCo Langzügelbespaßer

    Ob es nun der Rücken ist oder nicht, wird der andere TA wohl feststellen können.

    TÄ wissen ja, wo sie welche Tests durchführen können. Und müssen dann halt beurteilen, ob und wie sehr die Reaktion eine klinische Relevanz hat.


    via Tapatalk
     
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