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Von jetzt auf gleich schmerzempfindlicher Rücken!

Diskutiere Von jetzt auf gleich schmerzempfindlicher Rücken! im Allgemein Forum; Hallo Zusammen, mein kleiner (4-Jähriger Wallach) hat mich gestern ziehmlich geschockt. Er ist normal totenbrav beim Satteln. Seit 2 Wochen ist...

  1. Little Carino

    Little Carino Neues Mitglied

    Hallo Zusammen,
    mein kleiner (4-Jähriger Wallach) hat mich gestern ziehmlich geschockt.
    Er ist normal totenbrav beim Satteln. Seit 2 Wochen ist mir beim putzen aufgefallen, dass er etwas empfindlich im Rücken ist.

    Ich habe einen Sattel, den ich hebe anpassen lassen. (Vor ca. 2 Monaten) Anfangs kam er und ich gut damit klar. Dann fing er an ständig den Kopf zu schlagen und war total steif und hat sich wie bekloppt auf die Hand gelegt. Seit ein paar Wochen reite ich mit einem CWD-Springsattel. Der ja kaum Rückenfreiheit bietet, weil er ja so nah ans Pferd geschnitten ist. Damit läuft er top, kaut, schwingt und ist locker. Vorallem an der Hand.

    Die Pause kam mir ganz recht, da der kleine ja etwas empfindlich im Rücken war. Darum habe ich Ihn schön ein paar Tage vorwärts-abwärts longiert. Jetzt wollte ich Ihn wieder satteln. Plötzlich ist er völlig ausgerastet am Putzplatz. (Habe nur leicht angegurtet, alles wie immer). Er ist mindesten 15 mal wie eine Bergziege in die Luft geschossen und hat alles um sich niedergtrampelt, um sich getreten und gebockt wie ein Rodeopferd. Das alles angebunden! Ich kam garnicht mehr an Ihn ran. Habe mit letzer Not den Sicherheitsverschluss aufgezogen.
    Natürlich haben sich danach wieder aaaaaalle eingemischt.... Ich soll den Rücken röntgen lassen, ich soll den Osteo holen, ich soll dies das jenes.

    Hatte einer von euch auch schon mal so einen Ausraster ohne vorherigen Sattelzwang? Was habt Ihr gemacht?
    Habe jetzt überlegt den Osteo zu holen.

    LG Katha
     
  2. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Bei uns am Stall schwören einige auf diesen hier (Vorteil: er ist auch TA und nicht nur Osteo) http://www.dr-guray.de
    Mit welchem Sattel hattest Du ihn denn bei der Bockattacke gesattelt? Der Spring oder der angepasste Sattel?

    Wie oft bist Du mit dem angepassten Sattel geritten, bevor er anfing, blöd damit zu laufen? Wie oft danach mit dem anderen? Wie lange habt ihr jetzt Pause gemacht?
     
  3. Little Carino

    Little Carino Neues Mitglied

    Wie oft bist Du mit dem angepassten Sattel geritten, bevor er anfing, blöd damit zu laufen? Wie oft danach mit dem anderen? Wie lange habt ihr jetzt Pause gemacht?

    - Ca. 3 Wochen
    - Die letzten 5 Wochen mit dem Anderen
    - Jetzt 3 Tage Pause

    Die Bockattacke war mit dem bis jetzt schon angepassten Sattel. Also dem Stübben. Der CWD ist ja beim Sattler.

    :-( :-( :-(
     
  4. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ok, innerhalb von drei Wochen sollte ein angepasster Sattel nicht auf einmal nicht mehr passen. (Es sei denn, das Pferd hat in der Zeit einen extremen Wachstumsschub gemacht) Mit dem Kopfschlagen das kann natürlich auch an Zähnen etc gelegen haben. 5 Wochen problemlos mit dem anderen und dann jetzt so eine extreme Reaktion ist schon merkwürdig. Ich würde sicherheitshalber wirklich mal einen TA, Osteo, Physio drauf schauen lassen. Bei Stübben weinen allerdings alle Sattler die ich kenne, weil die nur begrenzt und sehr schwierig anpassbar sein sollen. Vielleicht auch mal einen anderen Sattler drauf schauen lassen?
     
     
  5. Pony Heinrich

    Pony Heinrich Inserent

    oh ..schau dir mal den Sattel von unten an..
    Ich hatte vor Jahren mal einen Euroriding zum Polstern gebracht... Nach 3 Wochen ist mein Pferd damit gar nicht mehr gelaufen...
    Hab dann den Sattel mal ohne decke aufs Pferd gelegt ... und dachte erst mal: Der liegt ja gar nicht mehr...
    Jo dann hab ich den Sattel mal umgedreht und staunte nicht schlecht:: Die alte Polsterung hat wohl gegen die neue gearbeitet, und die neue Polterung hat sich an eine stelle geschoben und Knubbel gebildet...Jo kein wunder dass der neu aufgepolsterte Sattel nicht mehr passt..
     
  6. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    wenn man eine sattel "anpassen" lässt, dann heißt es ja nicht, dass das gelungen ist!

    wenn er zb in der kammer nicht passt, dann passt er nach wie vor nicht in der kammer! da hilft alles umpolstern nichts und der sattler hat sich nur geld verdient, denn ein stübben ist in der kammer nicht änderbar.

    es klingt sehr danach, als wenn einer der sättel nicht passt
    und es kligt sehr danach, dass der stübben nicht passt.

    das problem tritt ja im moment des sattelns auf: also: sattel, der gerade raufgelegt wurde!
     
  7. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Stimmt, ich bin da schon davon ausgegangen, dass der Sattel nach dem anpassen auch gepasst hat. Inzwischen hab ich gehört, dass es Sattler gibt, die auch Stübbenkammern geringfügig anpassen können. Aber bei mir in der Ecke winkt auch jeder ab und sagt, dass Stübben in der Kammer nicht veränderbar ist. Also für ein junges Pferd im Wachstum denkbar unglücklich.
     
  8. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    man kann einen stübbensattel nicht in der kammer verändern. es mag sein, dass diese sattler, die du kennst, die das machen, das material erhitzen um es dann zu biegen, dass das aber naürlich nichts taugen kann, weil es ja das material in der festigkeit verändert und vermutlich auch nicht gleich wird.
    genauso entsprechen andere sattler bestimmt dem kundenwunsch, indem sie bei der kammer auf- oder abpolstern. jedoch verändert damit nicht die weite des drückenden kammereisens.
    es wird vielerorts dem kunden eben möglichst viel recht gemacht, weil man schließlich auf das geld verdienen angewiesen ist. gerade bei sattlern (ich verkaufe gebrauchte sättel, deshalb habe ich in letzter zeit viel von den handarbeitern meiner umgebung mitbekommen) habe ich festgestellt, dass - wenn der erste sattler sagt: "den sattel kann ich nicht passend für ihr pferd verändern!" - dann zum nächsten sattler gegangen wird. wenn er den auftrag dann annimmt, dann ist er "der tolle", der es im gegensatz zum anderen schafft, einen sattel passend zu machen. denn der kunde weiß ja nicht, dass etwas nur dem anschein nach passt.

    und gerade aus den erfahrungen von mir als sattelverkäuferin weiß ich, dass es wirklich arg leidgeprüfte pferde gibt, die schon an die decke gehen sobald nur ein nicht angenehm sitzender sattel ihren rücken berührt (der muss noch nicht mal angegurtet sein!)! die giften und beißen - sobald sie den druck an ihren empfindlich gewordenen stellen merken... meistens ist es dabei der trapezmuskel, der gequetscht wird, oder am ende eindrückende keilkissen, die diesen schmerzenden druck ausüben.

    andereseits verändert sich das junge pferd oftmals ja noch massiv im rücken. das änderbare eisen ist nicht das lösungskonzept für alle probleme.
    gerade, weil junge pferde am anfang noch eher kurz sind und später sich in der länge strecken und gerade, weil viele reiter nicht gerade kleine popos haben, ist es zu überlegen, das man am anfang zwar auch einen angenehmen, richtig passenden sattel kauft, aber eben ein preiswerteren um dann sich nach 2 jahren ein luxusobjekt zu gönnen, was dann auch in der kammer änderbar ist (weil durch fortgeschrittene ausbildung die dann immer noch mehr aufmuskeln, sich aber nicht mehr grundlegend im bau verändern). ein komplett im eisen änderbarer sattel wie von passier oder sommer ist eben schon sehr teuer in der anschaffung. man muss sich überlegen, ob man billiger fährt, wenn man lieber 2 sättel hintereinander kauft, die preiswerter sidn.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2013
  9. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Das man Stübbensättel in der Kammer nicht ändern kann, ist ein sehr hartnäckiges Gerücht. Mein Sattler macht es einfach und es geht wunderbar, ohne dass die Sättel direkt kaputt sind. 5 Kammerweiten gehen, ohne dass die Alunieten abplatzen, die das Kopfeisen am Baum halten. Wenn diese Nieten abplatzen sollten, kann der Sattler das aber auch wieder heile machen (zumindest hätte meiner das gekonnt). Mein Sattler ist aber auch ein totaler Exot. Er ist der einzige, den ich kenne, der Stübbensättel in der Kammer verändert.

    Ich bin jetzt auf eine Lederbaumsattel umgestiegen. Der passt sich dem Pferd von alleine an. Allerdings muss man da sehr genau wissen, wie ein Sattel zu liegen hat, da man sie Polster selber positioniert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2013
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    mein sattler erklärt das so, warum das nicht geht: da sind ganz viele nieten, die bei solchen sätteln das eisen am baum festhalten. löst man dise nieten, weitet danach den baum, dann sind ganz viele löcher versetzt. der baum hat keinen halt mehr und wird schwammig: weil das eisen nicht mehr fest halten kann.
    es gibt sattler, die tun das trotzdem, weil sie die gefahr einer jackelig gewordenen kammer nicht schreckt. der sattel ist dann aber unwiderbringlich zerstört.
    beim reiten - vor allem beim springen - ist der baum bzw die kammer einer sehr hohen belastung ausgesetzt: der baum reißt auf!
    ich kann nur dazu raten, bei stübben selbst nachzufragen, ob sie die kammer bei einem ihrer eigenen sättel verändern würden. sie würden den auftrag ablehnen.

    ein guter test für einen gebrauchten sattel:
    den hinterzwiesel vor den eigenen bauch halten, die hände halten links und rechts von der kammer den vorderzweisel fest. wenn man mit den händen auch mit starken druck die kammer nicht enger bzw weiter drücken kann, dann ist im bereich des kammereisens der baum noch in ordnung.
    genauso, wie man dann versuchen kann, den an den bauch gedrückten sattel zu sich heranzuziehen: entsteht eine querfalte in höhe des sitzes, dann ist der baum in dem bereich quer angebrochen oder gar gebrochen.
    das sind mehr sättel als man denkt.
     
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