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vor allem Angst

Diskutiere vor allem Angst im Allgemein Forum; Hallo! Ich habe ein 3 Jährigen, der ziehmlich viel Blut hat. Er ist ein sehr nettes Pferd, das Problem was ich habe, er hat vor allem Angst. Er...

  1. Desperados

    Desperados Neues Mitglied

    Hallo!

    Ich habe ein 3 Jährigen, der ziehmlich viel Blut hat. Er ist ein sehr nettes Pferd, das Problem was ich habe, er hat vor allem Angst. Er erschreckt sich sehr häufig und rennt bis die Power raus ist. Wenn ich longiere darf kein Trecker an uns vorbei fahren. Die Schubkarren zum misten müssen an ihrem Platz stehen. Wenn er was tut geht das auch, aber ich longiere ihn jetzt alle 2 Tage. Ich finde das eigentlich ein bisschen viel, da er noch nicht geritten wird. Aber wenn ich es nicht tue, läuft der Stallgeist auf dem Hof rum.
    Wer kann mir tipps geben? Wie ich mein Pferd besser beschäftigen kann so das er auch was tut. Möchte ihn auch nächstet Jahr einreiten da er noch sehr klein ist.

    Liebe Grüße[​IMG]
     
  2. lecomte

    lecomte Inserent

    Ich denke dein Pferd ist noch sehr unsicher, darum würde ich dir anraten viel Bodenarbeit zu machen. Also Vertrauenstraining, Tricks beibringen einfach dass er beschäftigt ist, es ihm Spass macht und dass er von seinen Ängsten abgelenkt ist. Ausserdem schulst du damit auch noch sein Gleichgewicht und seine Koordination, was beim einreiten sehr nützlich ist.....falls du keine Ideen für die Bodenarbeit hast, dann kauf dir ein Buch. Es gibt sehr viele gute Bücher mit interessanten Ideen.

    lg und viel Erfolg
     
  3. Fili

    Fili Inserent

    Ich würd ihn auch vom Boden aus allmählich an die verschiedenen Dinge heranführen und mir trotz allem nicht zu viel Gedanken machen. Für ein 3-Jähriges Pferd finde ich es nicht sehr ungewöhnlich, wenn es noch etwas schreckhaft ist.
     
  4. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Wie die anderen ja schon sagen, Vertrauenstraining. Ich würde viele Spaziergänge mit ihm machen (evtl als Handpferd beim Ausritt mitnehmen?) und ihm einfach so viel wie möglich von dieser Welt zeigen :1:

    Denn um so mehr er kennt und als harmlos einstuft, um so weniger Dinge gibt`s, die ihn erschrecken.
    Mit dem ewigen Longieren trainierst ihm halt zusätzliche Kondition an! Und das kann beim Anreiten später ein Problem sein. Grad, wenn er eh bißchen schreckhaft ist...

    Und wenn`s irgendwie geht -viel raus auf die Koppel! Nach Möglichkeit mit Artgenossen. Da kann er sich mit denen abkaspern...!
     
     
  5. Laurinchen

    Laurinchen Sieger Bildwettbewerb Januar

    Lässt er sich denn gut führen/halten, auch wenn er Angst hat? Dann nix wie raus ins Gelände, entweder Spazierengehen oder als Handpferd. Das bringt wohl mehr als jeden zweiten Tag zu Longieren (was ich für einen erst 3jährigen auch bissl viel finde, da reicht ein- bis zweimal die Woche). Oder halt erst mal das harmlose Schrecktraining aufm Platz.
    Was macht er auf der Koppel? Ist er da auch so schreckhaft? Was ist, wenn andere Pferde bei ihm sind, die sich nicht aufregen? Und: Hat er einen Offenstall/Paddock/Außenbox?
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter


    Hallo Desperados,

    Du schreibst, daß die Schreckhaftigkeit nachläßt, wenn er "etwas tut".
    Daraus ergeben sich für mich zwei Fragen:
    1) Steht er - in dieser Jahreszeit - nicht sowieso den ganzen Tag/Nacht draußen mit Gesellschaft und kann sich austoben?
    Oder beschränkt sich die Schreckhaftigkeit/das "etwas tun" auf die (geistige und körperliche) Arbeit mit dem Menschen?
    Ansonsten denke auch mal über eine Optimierung der Haltung nach... Viele Reize, viel Luft, viele Kumpel, viel Bewegung - die Zauberformel für ein ausgeglichenes Pferd! :1:
    2) "Er rennt, bis die Power raus ist." - Ist es denn dann wirklich ANGST? Oder sucht er vielleicht einen Anlaß, um losdüsen zu können???
    Das könnte ja sowohl an der Haltung liegen (wie wird er gehalten?, siehe oben), als auch an Unter- oder auch Überforderung bei der Arbeit! Unterstützt wird das sicherlich durch sein "Blut" - Blüter sind da eben etwas Besonderes. :wink:

    Ich stimme den anderen vollkommen zu - Vertrauenstraining und viele in Ruhe angegangene "Reizsituationen", also Spaziergänge, Trail-Training, Handpferdritte,... sind ganz wichtiig.

    Außerdem solltest Du Eure gemeinsame Arbeit zwar kurz (Konzentrationsphase Jungpferde bedenken! Nicht über 30-40 Minuten, mit "Denkpausen"!), aber KNACKIG gestalten! Ggf. Doppellonge, Fahren am Boden, Dressur an der Hand, später vielleicht Ausritte, mal eine Begleitung eines Kumpels aufs Turnier in der Nähe (nur zum Gewöhnen/Gucken) - das beschäftigt und 'bindet' ihn dann nicht nur körperlich, sondern auch geistig, so daß der "ich renne aus Langeweile"-Faktor schonmal wegfällt, und gleichzeitig sind KURZE Trainingseinheiten auch DAS Mittel der Wahl, um ÜBERforderung zu vermeiden.

    Außerdem: Rennt er denn nur an der Longe dann plötzlich weg? Dann könnte es auch mangelnde Balance sein. Oder "erschreckt" er sich auch an der Hand?

    Du solltest zudem bei JEDEM Kontakt mit Deinem Pferd absolut souverän auftreten! Denn nur so kannst Du ihm - sollte es tatsächlich ANGST sein - diese nehmen. Führ in langsam aber bestimmt, konsequent und in aller Ruhe an alle Monster dieser Welt heran! :smile:

    Gruß, Charly

    P.S.: Daß Du mit dem (Ein-)Reiten noch bis nächstes Jahr warten möchtest, kann nach meiner Einschätzung Dir und Deinem Pferd nur gut tun. :smile:
     
  7. Pati

    Pati Inserent

    Vielleicht hast du ja die möglichkeit einige gegestände vor denen er ansgt hat wie z.B das mit der schub karre ihm einfach auf die weide zu stellen. Vielleicht wenn er lange genug mit dieser karre dort steht kommt er und schnuppert und merkt das sie net so bös ist wie sie aussieht xD
     
  8. Desperados

    Desperados Neues Mitglied

    Er läßt sich sehr gut führen. Er hat eine Box und im Moment ist er im Norden auf der Weide und den ganzen Tag draußen. Wenn er wieder kommt, ist auch für Winter Auslauf gesorgt.
     
  9. grettir

    grettir **Pferdebetüddelerin**

    Ich habe ja meine jetzige RB (Araberwallach) Auch alleine ausgebildet und gefördert.

    Er wurde oft als Handpferd mit zu ausritten genommen und ich bin sehr viel mit Ihm Spazieren gegangen.

    Er steht mit zwei anderen in einem Offenstall und war als Fohlen/Jungpferd auf einer Jungpferdeweide, auf der er sich einfach austoben konnte und alles neue entdecken durfte.

    Jetzt ist er fast ein Jahr unter dem Sattel und ich muss sagen, er ist ein Traum. Wenn wir mit seiner Mutter auusreiten ist er super cool und guckt sich alles an. Alleine sieht das bisschen anders aus, dann macht er auch mal einen Hoppser wenn er sich erschreckt oder etwas nicht einordnen kann.

    Wie schon gesagt, zeig ihm alles und lass ihm Zeit seine Umwelt und deren Tücken kennenlernen und einordnen zu können!

    Liebe Grüße
     
  10. SchnurriInLove

    SchnurriInLove Inserent

    Hey so einen hatten wir auchmal ;)
    nach der Arbeit kannst du ihn ja immer mal zum spaazieren mitnehmen und ihm alles in Ruhe beschnuppern lassen. Der kleine von uns ist schon etwas älter und er ist ein super braves Gelände und Freizeitpferd geworden ;)
     
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