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Vorne steif,wie wirds besser?

Diskutiere Vorne steif,wie wirds besser? im Allgemein Forum; Hallöchen! Gestern bekam ich von meiner RL zu hören,dass ich zu steif im Rücken-/Schulterbereich bin & meine RB vorne auch schon steif wird.....

  1. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Hallöchen!

    Gestern bekam ich von meiner RL zu hören,dass ich zu steif im Rücken-/Schulterbereich bin & meine RB vorne auch schon steif wird..

    Das Problem will ich in die Hand nehmen,denn dies bekam ich schon paar mal von ihr zu hören.Ich soll dann immer mit den Schultern kreisen,habe dies vorm Unterricht auch gemacht,aber irgendwie konnte ich kein Erfolg spüren,erst am Ende des Unterricht..:nah:

    Nun wüsste ich von euch gerne,hattet ihr auch mal (so ein ähnliches) Problem oder wüsstet ihr gute Tipps?Wir haben ein Gymnastikball (ich hoffe der heißt so :laugh:) zu Hause,habe mir überlegt jeden Tag bzw bevor ich reite da bisschen drauf zu liegen oder sowas.

    Ich danke euch für jede Idee,Rat!
     
  2. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Hallo!
    Also das erste, was mir in deinem Text aufgefallen ist: Du sprichst davon, dass du zu steif bist und "möchtest das jetzt in die Hand nehmen" :biggrin:
    Ich glaub, genau da solltest du ansetzen.
    Nämlich eben nicht "in die Hand nehmen", sonders statt dessen mal bißchen mehr "los lassen". (ich red in diesem Fall nicht von Reiterhilfen)
    Also bißchen entspannter und selbst losgelassener an die Sache ran gehen.

    Du kannst natürlich gewisse Übungen zur Lockerung machen. Damit die Muskeln geschmeidiger werden.
    Mindestens genauso wichtig ist`s denk ich aber, dass du auch zu innerer Losgelassenheit kommst. Dir selbst Zeit gibst und nicht alles auf einmal perfekt machen willst.

    Ich bin Hypnosetherapeutin, mache aber nicht nur Hypnose, sondern auch speziell dieser Mentaltrainings-Bereich. Unter anderem eben auch beim Sport.
    Meine Aufgabe ist es sozusagen, andere dabei zu helfen, jeweils das Beste aus sich raus zu holen.
    Aus diesem Erfahrungsbereich heraus weiß ich, wie oft man sich da selbst im Wege steht! :laugh: (ich mir selbst schon auch :1: !) Und manchmal ist es so, um so mehr man eine Sache angehen und lösen will, um so schlechter wird`s. Einfach, weil man innerlich verkrampft.

    Mein Tipp: Kontrolliere deine Körperhaltung auf evtl Verspannungen beim Reiten immer und immer wieder. Sobald du Verspannungen spürst, mach innerlich sozusagen einen Schritt langsamer, oder nimm dir einen Moment, und atme dabei ganz ruhig und tief durch. Ruhig ein paar mal. Und stell dir dabei vor, wie bei jedem Einatmen der noch angespannte Bereich immer besser durchblutet und versorgt wird, und wie du beim Ausatmen immer mehr loslassen kannst und damit immer entspannter wirst.
    Mit bißchen Übung wird das immer besser!

    Zudem kannst du dir in einer ruhigen Minute zuhause oder so mal sehr intensiv die eine oder andere Situation auf dem PFerd vorstellen, wo du bisher immer verspannt warst. Nimm dabei alles so intensiv wahr wie möglich.
    So, und dann spulst du sozusagen den Film innerlich zurück. Gehst die gleiche Situation noch einmal durch. Aber ganz entspannt! (kann manchmal richtig Übung brauchen!!! macht aber nix!) Das kannst auch immer wieder machen, bis es schon ganz normal für dich wird.
    Um so öfter, um so leichter kannst du diese innere Ruhe und Entspannung auch dann abrufen, wenn du tatsächlich auf dem Pferd sitzt!

    Probier`s aus! Wirst schon sehen!

    Viele Grüße und viele Erfolg!
     
  3. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Danke!

    Hmm,ich denke ich setzte mich selber unter Druck,da wir nächste Woche Turnier haben,wie mir Gestern erst klar wurde...:twitcy: Es ist zwar "nur" ein Dressurreiterwettbewerb,aber mein erstes Turnier mit meiner RB...

    Mein größtes Problem ist seine Galoppade..die ist recht groß & es bollert auch ziemlich,wenn er mit den Hufen den Boden berührt,ich finde sie nicht gerade weich..Ich merke selber,wie ich meine Hacken hochziehe,da ich es nicht schaffe meine Füße in den Steigbügeln zu halten (warum auch immer) & ich leider dann zu sehr mit den Händem rumfuchtel..:frown: Da achte ich schon immer drauf,es ist auch schon besser geworden,aber naja..Ansonsten hab ich noch Probleme beim aussitzen im Trab..er schmeißt sehr & da kann ich nicht lange sitzen,weil ich mich dann einfach verkampfe.. -.-' Er ist halt sehr faul,es hat sich gebessert,aber man braucht doch sehr viel Beineinsatz...

    Bin hier auch für jeden Tipp dankbar,auch für Kritik oder sonstwas,hauptsache Hilfe :laugh:
     
  4. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Wenn du solche Probleme hast ihn zu sitzen, dann würde ich dir sogenannte "Sitzlongen" wärmstens ans Herz legen.
    Such dir einfach mal jemanden, der deine RB an die Longe nimmt und dich in deinem Sitz korrigiert (am besten dein Reitlehrer, geht aber natürlich auch mit jedem x-beliebigen anderen Menschen, der fähig ist, das Pferd an der Longe in den GGA zu führen und einigermaßen dazu in der Lage ist, deinen Sitz zu korrigieren).
    Ich hatte auch mal Probleme damit, meine Stute zu sitzen weil sie sehr geworfen hat. Hab damals auch Sitzlongen gemacht, einfach mal die Augen zugemacht und versucht, mich speziell im Trab richtig ins Pferd "einzufühlen", ein Gefühl dafür zu bekommen, wie sich mein Pferd unter mir bewegt und wie ich das mit locker schwingender Hüfte ausgleichen kann. So konnte ich mich wunderbar darauf konzentrieren, einfach nur locker "im Pferd" zu sitzen und musste mich sonst um nix anderes kümmern (Schenkelhilfen, Pferd lenken usw).
    Mir hat es sehr geholfen, auch wenn man sich erstmal ein bisschen seltsam vorkommt, wieder in seine "Anfängerzeit" zurückversetzt fühlt. *g*
     
  5. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Finde Lorelei`s Vorschlag mit den Sitzlongen gut!

    Und zu deinen Sitzproblemen und aus den Bügeln rutschen und sowas: das ist eigentlich ganz typisch! Du verspannst dich. Dadurch geht ein Stück deiner "Federung" verloren.
    Stell dir mal eine Sprungfeder oder sowas vor. Ist die einerseits stabil genug, andererseits aber auch elastisch, federt sie jeden Stoß perfekt ab. Ist diese Sprungfeder nun aber zu steif und zu wenig elastisch, geht die komplette Federung verloren.

    Um beim Reiten wirklich ausbalanciert sitzen zu können, müssen jede Menge Stöße (von der Bewegung des Pferdes) abgefedert werden. Dafür mußt du möglichst gerade und aufgerichtet, aber gleichzeitig elastisch und losgelassen genug sitzen.

    Und ist eine Stelle deines Körpers verspannt, versucht das der restliche Körper auch auszugleichen (ganz einfach, weil du sonst nichtmehr "nur" innerlich aus der Balance kommst, sondern auch äußerlich -auf gut deutsch: du fällst sonst runter! :1:).
    Verspannung=> Elastizität/Federung geht verloren=>nicht mehr ausbalanciert sitzen können=>Ausgleich wird nötig=>Beine hochziehen/Festklammern=>Bügel weg=>noch mehr aus der Balance ... ... ...

    Ich denk du weißt, was ich meine.

    Da hilft nur, Ansprüche einen Schritt runter schrauben, Zeit nehmen, Teufelskreis durchbrechen und an der Balance des Sitzes üben.
    Dafür klappt`s anschließend um so besser!

    Die Faulheit des Pferdes kann einerseits Auslöser sein, andererseits aber auch ein Effekt davon. Weil sich diese Spannung, diese sich festhalten, überträgt.

    Achte darauf, dass du nicht immer mehr und immer mehr treibst. Sondern dass dein Treiben auch tatsächlich durch kommt. Sprich, setz dich mit deinen Schenkelhilfen durch! So dass der nötige Respekt da ist.
    Es macht keinen Sinn, immer mehr zu drücken und zu pressen. Irgendwann reagiert er auf deinen Schenkel wie auf den Sattelgurt! Nämlich gar nicht mehr. Wenn er nicht reagiert lieber einmal aber sofort entsprechend Gehör verschaffen mit dem Schenkel. Eben dass er merkt "oh! Die meint`s ja ernst da oben!" :1::laugh: Dann ist aber auch sofort wieder gut. Bis er wieder nciht reagiert. Dann aber sofort reagieren!!!
     
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