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Wann ist er aus den Flegeljahren raus?

Diskutiere Wann ist er aus den Flegeljahren raus? im Pferde Allgemein Forum; Hi, Eine Freundin von mir hat einen 7-jährigen Wallach, der noch in den "Flegeljahren" ist (also, er tobt übermäßig viel und wird auch oft...

  1. Nelli

    Nelli Neues Mitglied

    Hi,

    Eine Freundin von mir hat einen 7-jährigen Wallach, der noch in den "Flegeljahren" ist (also, er tobt übermäßig viel und wird auch oft übermütig unterm Reiter und ist sehr frech anderen Pferden gegenüber.... meine Freundin meint, dass seien die Flegeljahre).

    Jetzt interessiert mich mal, wann die vorbei sind (ist ja nicht immer gleich, aber soo ungefähr.)

    wollte mal hören, was ihr so für Erfahrungen habt ;)
     
  2. hafifreundin

    hafifreundin Inserent

    Ich finde, dass "Flegeljahre" manchmal als Ausrede benutzt werden, weil das Pferd nicht so läuft, wie es soll.

    Ich habe die letzten Jahre bei uns auf den Hof viele Pferde aufwachsen und lernen sehen. Klar gab es am anfang mal ein paar Bocksprünge, weil es ungewohnt für die Tiere war, oder als sie die Galopphilfe lernten, aber bocken aus übermut oder ungehorsam war selten dabei. Mit 7 Jahren waren sie alle zuverlässige Partner.

    Wie wird denn das Pferd gehalten? Hat es vielleicht zu viel Energie? Vielleicht ist er auch überfordert? Oder der Sattel drückt?

    Natürlich kann es mal an einen Tag sein, vor allem wenn es kälter ist und die Pferde ein bisschne standen, dass sie mal nach hinten auskeilen und etwas mehr gas geben, aber wenn er es mit seinen 7 Jahren immer noch unterm Sattel macht, dann würde ich langsam bedenken haben.


    Lg Hafifreundin
     
  3. thyra1992

    thyra1992 Inserent

    Ich bin auch davon überzeugt, dass die sog. Flegeljahre schon vorbei sind und dass das Pferd eindeutig unerzogen und / oder unterfordert ist.

    Wenn die o.g. gesundheitlichen Probleme auszuschliessen sind, sollte Diene Freundin sich endlich mal um die konsequente Erziehung kümmern.

    Liebe Grüsse, Verena
     
  4. Elfenzauber

    Elfenzauber Gesperrt

    Kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Mit 7 Jahren sollte ein Pferd nun wirklich nicht mehr in den Flegeljahren sein. Die sind eher so mit 4-5, meine ich.
     
     
  5. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo,


    ich weiß ganz ehrlich gar nicht, was denn Flegeljahre in diesem Zusammenhang sein sollen.

    Entweder sind sie rein zeitlich definiert, also über das Alter, oder sie sind nach dem Verhalten definiert, dann sind sie altersunabhängig.

    Ich halte beides bei Pferden (und bei Hunden übrigens auch) nicht für passend.

    Du beschreibst ja ein bestimmtes, unerwünschtes Verhalten - was mit den "Flegeljahren" begründet wird.
    Allgemeinhin, denke ich, meint der Reiter mit diesem Begriff wohl eine Zeit, in der das Pferd vermehrt seine Position sowohl in der Herde, als auch im Zusammenspiel mit dem Menschen austestet.

    Ich halte es aber für grundverkehrt, ein Verhalten, das so annmutet, einfach mit "Das sind die Flegeljahre" abzutun - ganz gleich, wie alt das Pferd ist!

    Du beschreibst:
    Dazu ein paar Gedankenanstöße:
    * Was ist an einem "tobenden" Pferd (Du meintest doch auf der Koppel, oder? So habe ich es verstanden.) falsch? Auch 25jährige Pferde können noch gern toben - das ist eher eine Charakterfrage, als eine Altersfrage. Und schon gar nicht ist es "unerzogen" oder unnatürlich!
    Hier sollte man überlegen, ob das Pferd genügend Platz hat, oft und lange genug rauskommt, und mit den richtigen (ebenso fitten und tobewilligen) Kumpels zusammensteht.
    an dem Verhalten an sich sollte man gar nichts ändern wollen - sondern höchstens an den Rahmenbedingungen, so daß er so viel toben kann, wie er mag!
    (Sollte er beim Menschen "toben", und es war nicht das Toben auf der Weide gemeint, ist es etwas anderes!)

    * Er wird übermütig unter dem Reiter.
    Wie äußert sich das?
    Was macht er genau?
    Können es auch Schmerzen / Zähne / Rücken / Sattel / Überforderung / Unterforderung sein?
    Wie weit ist er ausgebildet, was kann der Reiter?
    Das sind wichtige Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man etwas an diesem Verhalten ändern möchte.

    * Er ist "frech" anderen Pferden gegenüber.
    Was soll das heißen?!
    Lotet er vielleicht seine Position aus?
    Ist er so weit, daß er nun an der leitenden Position kratzt und testet, ob er sie übernehmen kann?
    Bietet die Herdenstruktur, -zusammensetzung und -haltung die Möglichkeit zu diesen ganz normalen (!!!) Vorgängen?
    Hat er die richtigen Herdenpartner?
    Gab es kürzlicch Änderungen?
    Wie reagieren die anderen Pferde, besonders deutlich rangniedrigere und ranghöhere, auf sein Verhalten?
    Ist es denn "abnormal", oder wird da einfach zu sehr vermenschlicht?
    Oder muß eben etwas an den Umständen geändert werden?


    Wichtig ist einfach, daß Deine Freundin bereit ist, über alles einmal kritisch nachzudenken, und sich auch mal andere Sichtweisen anderer einzuholen und dazuzulernen.
    Und das Verhalten, was wirklich stört oder dem Zusammenspiel Pferd - Mensch hinderlich ist, muß mit Konsequenz, Kritikfähigkeit und Geduld angegangen und "pferdisch" aufgelöst werden.


    LG, Charly
     
  6. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Ich finde die Aussage : Übermütig unterm Reiter
    nur sehr schwammig. Was heist das? Macht er beim ersten angaloppieren einen hüpfer oder keilt einmal kurz aus? oder will gern schnell laufen?
    definier das dochmal.

    die anderen sachen mit dem Toben und dem frech sein zu anderen Pferden finde ich nicht tragisch und liegt wie auch schon gesagt meist eher am Charakter als an etwas anderem.
     
  7. Nelli

    Nelli Neues Mitglied

    Hi,

    Er zickt eben die ganze Zeit rum (beim reiten geht er manchmal gar nicht, oder trabt sofort an, versucht den reiter runterzubocken und manchmal ist er wiederum ganz lieb (ohne erkennbaren Grund).

    Wenn er z.B. geputzt wird und ein anderes Pferd vorbei kommt, tritt er aus oder beisst das Pferd und auf der Koppel macht er das gleiche.
    Die anderen Pferde meiden ihn inzwischen.

    An dem Sattel liegt es nicht, der Sattler war da und meinte, der Sattel säße gut.

    Achja: Er steht den ganzen Tag auf der Koppel und kommt abends in die Box.
     
  8. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Das Pferd braucht offenbar eine konsequente Erziehung! Die Rangfolge bzw. Chefposition des Pferdes gegenüber dem Menschen scheint nicht eindeutig geklärt zu sein und das Pferd testet einfach aus, was es darf!

    Es muß regelmäßig und konsequent mit dem Pferd gearbeitet werden, und zwar auch vom Boden aus, also Führtraining, Longieren/ Doppellonge/ Langzügel.
    Hier muß das Pferd nämlich auf den Menschen achten und konzentrieren!
    Und es ist eine gute Alternative zum Reiten, vor allem, wenn das Bocken der Reiterin Probleme bereitet!

    Zu dem Zusammenhang "Flegeljahre- Bocken" :
    Mein Pferd ist mittlerweile 19 und hat im letzten Jahr mit dem Bocken angefangen:1: . Und zwar deswegen, weil ich ihm im Gelände zu viele Freiheiten erlaubt habe, wie z.B. über Tempo gehen, auf gerader Strecke galoppieren lassen etc.
    Das hat sich gerächt und ich mußte es ihm abgewöhnen, indem ich dann das Tempo bestimmt habe und wir eine Zeit lang gar nicht mehr galoppiert sind!

    Du siehst also, es gibt zwar eine Zeit des Testens in jungen Jahren, aber das kann jederzeit wieder passieren!
     
  9. Chilly

    Chilly Inserent

    Ich habs der einfachheit halber nummeriert.
    1. Konsequenter reiten ist ganz wichtig. Setzt dich durch, denn das runterbocken kann auch mal bös ins Auge gehen.

    2. Beim putzen darf ebenfalls weder getreten noch gebissen werden, sonst gibts Ärger. Ist denn genügend Platz auf dem Putzplatz/in der Stallgasse, oder ist es bei Euch eher eng? (Pferd fühlt sich bedrängt).
    Was auf der Koppel los ist, kann man nur begrenzt beeinflussen. Wichtig ist, dass die Pferde sich auch aus dem Weg gehen können.

    3. und 4. : Wenn der Sattel passt und er genügend raus kommt, kann es vielleicht auch sein, dass íhn der "Hafer sticht". Er vielleicht mehr Kraftfutter bekommt, als er braucht?

    LG
     
  10. Nelli

    Nelli Neues Mitglied

    Geputzt werden sie auf einem großen Platz.

    Er bekommt Müsli ohne Hafer ;)

    Ich reite ihn niocht, sondern meine Freundin.

    Danke
     
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