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Warum wird mein Pferd immer wieder „gemobbt“?

Diskutiere Warum wird mein Pferd immer wieder „gemobbt“? im Pferde Allgemein Forum; Hallo, ich bin gerade etwas ratlos. Mein Pferd wird seit einiger Zeit dauerhaft von den anderen gemobbt. Es darf nicht ans Futter, wird gezwickt...

  1. PonyLo

    PonyLo Neues Mitglied

    Hallo, ich bin gerade etwas ratlos. Mein Pferd wird seit einiger Zeit dauerhaft von den anderen gemobbt. Es darf nicht ans Futter, wird gezwickt und verjagt.
    Das Ganze ging jetzt so lange, bis es ernsthafte Magenprobleme hatte. Wir haben vom Tierarzt einen Magensäureblocker bekommen.

    Nun der Twist: Solange es das Medikament bekommt, darf es mitfressen und „wehrt“ sich auch. Nachdem die Kur jetzt zuende war, geht das „Mobbing“ wieder von vorne los. Der Tierarzt möchte das Medikament nicht weiter verschreiben.

    Es ist eine Kleingruppe. In der großen Herde gab es nie Probleme. Diese existiert nun nicht mehr. Die Stallbesitzer helfen mir nicht und kommen mir auch nicht entgegen.

    Ich stehe kurz vorm Umzug, denke aber, dass es wieder genauso enden könnte. Mir ist es wichtig die Ursache zu wissen. Hat jemand Ideen?

    Mein Pferd ist 10, also noch relativ jung.
     
  2. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Wie viel Platz für wie viele Pferde, und wie viele Futterstellen?
     
    Kai Zen gefällt das.
  3. PonyLo

    PonyLo Neues Mitglied

    Hatte ich eigentlich noch angefügt, ist aber nicht übernommen wurden.

    Es ist eine Raufe mit 8 Futterstellen für 5 Pferde. Manche von denen nutzen aber 2-3 Plätze auf einmal.
     
  4. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    So lange ihm/ihr etwas weh tut, wird es sich nicht so zur Wehr setzen, wie es offenbar nötig ist. Sobald der Säureblocker Wirkung zeigt, ist er/sie fit genug, um sich in der Gruppe zu behaupten. Möglicherweise war zu Beginn die Umstellung schuld oder eine andere Ursache, weswegen Dein Pferd evtl Schmerzen hatte und nicht fit genug war.
    Das ist alles ziemliche Glaskugelraterei, wenn man Dein Pferd und die Umstände nicht kennt und noch nie gesehen hat.
    Wenn weder Dein TA noch Deine Stallbetreiber Dir und Deinem Pferd helfen wollen, würde ich umziehen. Eine kleine, ruhige, nicht gemischte Gruppe mit viel Platz, ausreichend Heu und wo Abstände zu den anderen Pferden eingehalten werden können, wenn ein Pferd das möchte. Sowohl beim Fressen als auch so.
     
    PonyLo, Gromit und KleinElli gefällt das.
  5. Nessi

    Nessi Bekanntes Mitglied

    Eine Raufe ist schlicht zu wenig, egal wie viele Plätze sie hat.
    Darfst du probeweise mal ein paar Netze zusätzlich hinhängen?
     
    Kai Zen gefällt das.
  6. PonyLo

    PonyLo Neues Mitglied


    Ja, ich denke du hast vollkommen Recht mit allem. Aber was kann ich auf die Schnelle tun? Den Säureblocker krieg ich nicht mehr, der Tierarzt will erst nochmal vorbeikommen. Ehe das passiert ist und das Zeug nachbestellt dauert es mind. zwei Wochen.

    Ich habe noch keinen anderen Vertrag mit einem Stall geschlossen. Es ist Dezember und die meisten nehmen im Winter niemanden Neues auf. Zumal ich nicht weiß, wie ich die ganzen Monatsmieten aufbringen soll (i.d.R 2 Monate Kündigungsfrist, keine Leerstellmiete). Ich wollte morgen nochmal mit einem Stall in die Verhandlung gehen.

    Kann der Umzug dem Pferd so sehr schaden/Stressen, dass der Magen durchbricht? Geschwüre scheinen ja vorhanden zu sein. Das Medikament wurde knapp zwei Monate gegeben, das Pferd nicht geritten. Damals ging noch Wiese dazu. Ich verstehe das alles nicht. Laut TA müssten die Geschwüre ja auch irgendwann mal verheilen. Es bessert sich nur unter Gabe des Medikaments, danach sofortige Verschlechterung. Pferd bekommt zusätzlich MagnoGuard, Gastro Mash und SpeediBeet.

    Koliksymptome waren bisher nie vorhanden (weil ich das öfter mal gelesen hatte)- Leerkauen ist mittlerweile auch weg. Pferd ist trotzdem noch apathisch und unsozial :(


    Achso: Die Gruppe ist nicht gemischt. Von sowas halte ich auch nicht viel, basierend auf Erfahrungen. Mein Pferd hatte nie lange Fresspausen. Mir ist daher unklar, woher das alles kommen soll. Vielleicht von der Auflösung der Herde?

    Weiterhin: Ich darf dort nichts aufhängen oder verändern. Ich darf auch mein Pferd nicht umstellen. Andere Gruppen sind verboten bzw. angeblich voll. Ich bin absolut ratlos und auch sauer, weil ich so viel Geld in diese Säureblocker investiert habe und nun alles wieder hinüber ist.
     
  7. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Stress, Schmerzen, Umzüge, Futterneid (zbw -Mangel oder eben auch zu wenig Fressplätze)... da gibt es unendlich viel, das bei einem Pferd Magenprobleme verursachen kann. Steht er/sie im Offenstall? Evtl könntest Du zumindest über Nacht eine Box bekommen, wo dann auch ein großes Heunetz hängt. Oder man kann evtl ein Stück abtrennen (nur vorübergehend), wo er erstmal zur Ruhe kommen kann. Ist natürlich alles schwierig, wenn der SB nicht mitspielt.
    Dass der TA sich das Pferd erst nochmal ansehen will, ist ja ok, aber evtl kann man ihm die Dringlichkeit der Sache mal nahelegen?
    Magengeschwüre heilen erfahrungsgemäß nicht so wahnsinnig schnell. Wenn sich die äußeren Umstände nicht zum Positiven ändern, erst Recht nicht.
     
  8. PonyLo

    PonyLo Neues Mitglied

    Ich würde mich gerne nochmal über diesen Säureblocker austauschen.

    Mein Pferd hatte typische Symptome einer Magenproblematik (Gähnen, Leerkauen, Gurtzwang, Apathie, Schweifschlagen, Nicht bergab gehen). Der Tierarzt riet mir zunächst von einer Gastroskopie ab. Begründung: Zu viel Stress (Klinik, da keine ambulante Anlaufstelle, Fasten usw.). Er meinte, mit dem Mittel wird es sofort besser wenn es der Magen ist. War ja auch so.

    Aber alle Fälle die ich kenne waren nach dem Medikament auch irgendwann wieder ganz Fit. Ich kann das ja nicht lebenslang geben (laut TA) und 7 Tuben kosten 250€. Mein Pferd ist immer wieder Rückfällig. Ich könnte wirklich weinen, denn ich hab alles versucht. Auch Magenfreundliches Futter, Kräuter, Equine74, Magnoguard. Nichts bringt’s wirklich. Ich habe große Angst vor einem Magendurchbruch.

    Vielleicht hat jemand noch eine Idee was wir gegen die Schmerzen noch tun könnten :(

    Oh jetzt warst du schneller als ich, dann können wir meinen unteren Beitrag ignorieren :)

    Nein SB macht gar nicht mit! Ich hatte schon gebettelt eine Box oder extra Platz zu bekommen. Ich habe ziemlich viel Geld dafür gezahlt. Am Ende kam raus, dass mein Pferd nicht regelmäßig dorthin gestellt wurde. Die Summe habe ich nicht zurückbekommen.

    Ich versuche gerade, mit einem anderen Stall einen Extraplatz zu verhandeln (zumindest zunächst). Geht leider alles nicht so schnell wie ich es mir wünsche.

    Wurde heute vom TA abgeblockt, versuche es morgen nochmal. Die Lieferung dauert ewig, habe je zwei Wochen auf das Medikament gewartet :/

    Vielleicht sehe ich das Wort Zigeuner eben deswwegen nicht als Beleidigung, weil bei mir absolut nicht die geringste beleidigende Absicht dahinter steht. Ganz im Gegenteil - für mich ist das eine sehr faszinierende Kultur. Ich habe als Kind das Buch "Mond-Mond-Mond" von Ursula Wölfel geschenkt bekommen. Und habe es über die Jahre immer wieder gelesen, auch so einige Lebensweisheiten übernommen. In diesem Buch geht es um die Verfolgung der Zigeuner im 3. Reich.
    Auch so ein prägendes Buch ist "David". Ich weiß nicht mehr, wer es geschrieben hat, aber es beschreibt die Geschichte eines jüdischen Jungen auf dem Weg ins gelobte, bzw. rettende Land. Weil mich beide Bücher sehr beeindruckt haben, kann ich einfach gar keinem Volk, einer Nation oder einer "Rasse" gegenüber Feindschaft empfinden und auch Vorurteile sind nicht ganz mein Ding. Und weil ich eben keinerlei Verachtung in mir habe, lege ich auch keine beleidigende Absicht in diese Bezeichnungen.

    Dieses "mit wem man auf einer Demonstration mitläuft" ist für mich die albernste Begründung um nicht auf eine Demonstration zu gehen. Die großen Coronademonstrationen 2020 und 2021 in Berlin waren ganz klar nicht als "rechts" einzustufen. Das weiß man heute, eigentlich war es auch von Anfang an bekannt. Jegliche derartige Einordnung war absolut bösartiger Blödsinn, ein schwacher Versuch, diese Proteste zu deckeln. Und eben dieser "Nazifingerzeig" sollte dazu dienen, daß Menschen eben nicht dort hingehen.
    Dort war politisch gesehen alles vertreten. Von ganz links über die Mitte bis ganz rechts. Organisiert war das auch nicht von irgendwelchen rechten Spinnern, sondern von Menschen, die massiv Kritik an dem ganzen Vorgehen bezüglich Corona äußern wollten. Ja, es waren auch Spinner da, es waren auch ganz normale Menschen da (übrigens in der absoluten Überzahl). Es waren ziemlich viele ältere und alte Menschen da, die man normalerweise nicht auf Demos sieht, es waren Familien mit Kindern da, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und topfitte Sportler. Es waren sehr einfache Menschen dort aber auch Menschen, die sehr gebildet und gut betucht sind.
    Die Bilder, die im Fernsehen zusammen mit einer entsprechenden Berichterstattung gezeigt wurden, entsprachen einfach absolut nicht der Wahrheit. Da ich mich auch mit vielen sehr unterschiedlichen Menschen dort unterhalten habe, habe ich auch gut mitbekommen, daß die Triebfeder keine verworrenen Umsturzgedanken oder sonstige Verschörungen waren, sondern bei den meisten die bloße Existenzsorge. Und wenn man so etwas als "rechts" einordnet, dann weiß ich wirklich nicht mehr, was man von dem Verstand der entsprechenden Leute halten soll. Daß diese Sorgen absolut berechtigt waren, hat man ja auch gesehen und die wirklich schlimmen Folgen dieser kopflosen Politik kommen ja jetzt erst so ganz langsam ans Tageslicht.

    Etwas im geschichtlichen Kontext einzuordnen über ein Vorwort, finde ich absolut ok. Ganz besonders weil Schule heute viele dieser Themen, die in meiner Schulzeit einfach noch sehr nahe und präsent waren, dieses gar nicht mehr so transportiert. Aber etwas einordnen und ansonsten unverändert stehen lassen, ist die eine Sache, kritisch finde ich es, wenn Teile entfernt werden. Allerdings bin ich auch der Überzeugung, es ist besser, den Umgang mit einer Gefahr zu lernen, statt diese zu verdecken und zu ignorieren. Eine klare Absage an Faschismus, Nationalsozialismus, Diktaturen, Menschenrechtsverletzungen, usw. erteilt man doch nicht durch Verbote und Deckelungen, sondern nur über einen offenen Diskurs in der Gesellschaft und entsprechende Thematisierung in Altersgruppen, in denen Kinder und Jugendliche noch auf der Suche einer eigenen Positionierung in der Gesellschaft sind. Wenn nämlich der Großteil der Gesellschaft sich gegen etwas positioniert, wird auf ganz natürliche Weise schädlichen Entwicklungen eine Absage erteilt. Aber sobald man beginnt diese Dinge nicht mehr anzusprechen und auch "falsche" Denkmuster nicht diskutiert werden, wird es immer mehr Menschen geben, die sich quasi im Untergrund in diese Gedankenwelten hinein ziehen lassen.

    Ich gehe einfach davon aus, du warst einverstanden mit den Maßnahmen und hast eben nie die Probleme gesehen, die die Demoteilnehmer gesehen haben. Ich weiß schon, daß es doch sehr viele Menschen gab, die sich wirklich in quasi unmittelbarer Lebensgefahr sahen und daher jegliche Maßnahme, egal wie verfassungswidrig die war, als vollkommen gerechtfertigt ansahen. Diese Menschen trifft man ja sogar heute noch, obwohl ja bereits so einige Maßnahmen endlich als rechtswidrig eingestuft wurden.
    Aber genau deswegen wird dir auch gar nicht bewußt geworden sein, wie extrem gehetzt und verleumdet wurde. Das hat nichts mit einer Bubble zu tun, sondern leider nur mit Tatsachen. Und leider wurde viel Hetze von Politikern inszeniert und viele Bürger haben sich dem kritiklos angeschlossen. Es gibt inzwischen ganz wunderbare Zusammenstellungen, was über Maßnahmenkritiker und dann auch "Impfverweigerer" an bösartigem Dreck ausgeschüttet wurde. Kannst ja einmal danach suchen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. Dez. 2022
    Barrie und *FrogFace* gefällt das.
  9. friederike43

    friederike43 Bekanntes Mitglied

    Gastroguard gibt man normalerweise über mehrere Wochen, je nachdem auch Monate, erst in voller Dosierung (eine Spritze/Tag), dann halbe Dosierung, dann viertel. Anderes Futter, das es so im Handel gibt, und sich "Magenfutter" schmipft, kann man man zusätzlich geben, bei sehr leichten Fällen evtl auch danach oder vorbeugend, aber heilen kann man damit nichts.
    Ich habe bei meiner zusätzlich zum Gastro noch Sucralfat gegeben. Macht nicht jeder TA so, aber je nachdem, wo die Geschwüre sitzen, kann das sinnvoll sein. Bei uns hats jedenfalls was gebracht.
    Gegen Magenschmerzen kann man halt auch keine Schmerzmittel geben, die verschlimmern das Ganze nur.
    Das Einzige, was Du sonst noch tun kannst, ist Dein Pferd aus dieser stressigen Situation rausnehmen. Und zwar am besten gleich. Sonst therapierst Du und es KANN gar nicht besser werden!

    Bei der Gastroskopie stimme ich übrigens mit Deinem TA überein. Das ist zusätzlich wirklich viel Stress fürs Pferd!
     
  10. PonyLo

    PonyLo Neues Mitglied

    Ich würde gerne auch die Medikamentenkombi ausprobieren die du gegeben hast. Leider verstehe ich das Vorgehen vom Tierarzt nicht. So lange haben wir Gastrogard noch gar nicht gegeben. Eigentlich müsste der doch Wissen, dass das auch mal länger dauern kann. Nebenwirkungen konnte ich nicht feststellen.

    Ich habe jetzt mal in der Tierklinik gefragt, ob sie das Medikament noch vorrätig haben. Mal schauen, ob morgen eine Antwort kommt. Über das Wochenende muss ich mit der Situation noch auskommen. Wie gesagt, es gibt keine Option zum Separieren und ein neuer Stall hat noch nicht zugesagt..

    Ist der Schweregrad mit den Symptomen vergleichbar? Ich mache mir deshalb sorgen, da viele auch geschrieben haben das Pferd sei dran gestorben. Ohne Gastroskopie kann ich auch nicht wissen, wie schlimm es wirklich ist..
     
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