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Was würdet ihr machen?

Diskutiere Was würdet ihr machen? im Allgemein Forum; Hallo, ich habe einen 24 jahre alten wallach der schon seid 18 jahren beim mir lebt. nun ist es so das er in den letzten wochen immer größere...

  1. Karo_Roma

    Karo_Roma Inserent

    Hallo,

    ich habe einen 24 jahre alten wallach der schon seid 18 jahren beim mir lebt.
    nun ist es so das er in den letzten wochen immer größere probleme hat aufzustehen in den letzten tagen ist es so das man ihm schon mal auf den hintern hauen muß das er aufspringt.
    ich muß sagen er hat schwere arthrose aber frißt noch und das ohne probleme. jetzt denke ich schon ein paar tage drüber nach ihn einschläfern zulassen da er wirklich ohne hilfe nicht mehr auf die beine kommt.
    schmerzmittel und andere dinge helfen dabei auch nicht mehr.
    ich will ihn ja nicht quälen aber wenn er nicht mehr hoch kommt sehe ich das langsam als qual an. wenn er steht kommt er ganz gut mit allem klar steht also auf der koppel und läuft auch noch langsam mit den stuten mit.

    ihr sollt keine entscheidung für mich treffen aber für ratschläge bin ich offen.

    LG karo
     
  2. Mausi23

    Mausi23 Inserent

    Was sag denn der TA dazu? Ich meine mit dem würd ich erst einmal sprechen, vielleicht hat der ja einen Ratschlag. Schön hört sich das sicher nicht an mit deinem Wallach, wird er denn noch geritten? Bei Arthrose brauchen die Pferde ja viel Bewegung. Steht er alleine denn gar nicht mehr auf?

    Gruß Mausi​
     
  3. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Also, wir hatten die gleiche Problematik bei einem unserer Rentner. Draussen kam sie mit den andren nicht mehr mit und schluffte ständig nur hinterher und aufstehen ging kaum noch. Leider hatte sich das innerhalb von zwei Tagen so verschlechtert, dass sie gar nicht mehr hoch kam. Hinterher hab ich gedacht, wir hätten sie besser schon am ersten Tag erlösen können. So hat sie sich noch zwei Tage rumgequält, weil wir uns nicht schlüssig waren, ob es nun schon so weit ist.
    Klar, hatten wir auch mim TA darüber gesprochen.
     
  4. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Hallo Karo,

    ach du Arme! Das sind immer so sehr schwere Entscheidungen...!
    Meinst du, es ist "nur" eine Phase, weil grad irgendwas besonderes ist (hat sich verlegen, verkältet, Zug bekommen oder ähnliches)? Oder meinst, die Hoffnungen, dass es wieder schmerzfrei wird, sind nur sehr gering?

    Die letzten Tage waren ja, zumindest bei uns, kühler und so typisches Arthrose-Wetter. Als meiner noch nachts in der Box bleiben mußte (23, Arthrose, seit 2 Jahren Offenlaufstall und alles viel besser!!!) war`s an solchen Tagen auch recht kritisch. Habe ihn dann nachts schön eingedeckt, damit die Muskeln nicht zusätzlich auskühlen. Das hat ihm gut geholfen!
    Zusätzlich hab ich ihm Bachblüten gegeben -hab so trotz schlechter Prognosen ("max. noch halbes Jahr" laut TA) etwa 4 Jahre im Stall überbrückt, naja, und seit er ganz draußen ist, sieht er wieder recht gut aus!

    Allerdings setz ich mir immer die Grenze: wenn er dauerhafte Schmerzen hat -und da muss man ja bekanntlich recht aufmerksam sein, weil Pferde sich oft auch an SChmerzen gewöhnen!- dann erspar ich ihm das!

    Ich glaub ich würd`s so machen:
    Ich würde mir ein Limit setzen (z.B. 1-2 Wochen, zumindest, wenn sich`s nicht nochmal verschlechtert) und vielleicht noch das eine oder andere ausprobieren (Teufelskralle, Homöopathie, Bachblüten oder was du halt für richtig hälst) -schlägt`s an -super! Schlägt`s nicht an, hast du zumindest die Gewissheit, dass du alles versucht hast und dann aber zum Wohle des Pferdes entschieden hast!
    Das ist glaub ich besser, als immer zu denken "hätt ich mal das noch probiert"...

    Kriegt er denn schon dauerhaft Schmerzmittel?
     
     
  5. Joelle

    Joelle Inserent

    wenn er nicht mehr allein aufstehen kann seh ichs schon echt als Problem an...denn was ist, wenn er sich mal für mehrere Stunden hinlegt? Irgendwann ist der Kreislauf im Keller, Nerven und Blutgefässe schlimmstenfalls gequetscht (nen so großes Tier wie nen Pferd is halt nicht für nen 8 Stunden Schlaf im Liegen ausgelegt) und dann kriegst Du ihn definitiv nicht mehr hoch.
    Vielleicht hängts ja auch am Kreislauf, dass er allein nicht mehr hochkommt sondern erstmal den Klaps braucht als "Adrenalinkick" um den Fluchttrieb und so auch den Kreislauf anzukurbeln
     
  6. Karo_Roma

    Karo_Roma Inserent

    also der ta kann mir auch langsam nicht mehr weiter helfen da wir medezinisch schon alles abgeklärt haben.

    es sind wirklich nur die hinterbeine die steif sind habe schon alles mögliche an mittelchen probiert aber nix hat wirklich geholfen.
    er steht von 6.30 bis ca 21uhr draußen.
    ich kann leider nicht beurteilen ob er nachts sich noch hinlegt aber beim kullern kommt er nicht mehr hoch.

    hoffe ich habe euch alles beantwortet
     
  7. Idris Angel 000

    Idris Angel 000 Inserent

    hi, das tut mir echt leid für euch- aber ich will ganz ehrlich sein:

    also meine meinung is, wenn der ta alles verscuht hat und ihm nicht helfen kann(dauerschmerzmittelgeben is für mich keine lösung), dann tu ihm den gefallen und beende es. wir hatten genau denselben fall vor etwa 4 wochen bei uns am stall mit nem 25jährigen. der musste erst noch wochenlang leiden wegen selbstsucht der besitzer. aber ich kann dir auch aus eingener erfahrung sagen, in 3 wochen is es genauso schwer wie jetz. und deshalb nochmal meine meinung: wenn es nichts mehr gibt und er allein nicht hochkommt, dann erlös ihn. selbstsucht is des schlimmste was einem tier passieren kann.

    tut mir echt leid für euch und dass ich es so hart sage, aber is einfach meinne meinung und nach diesen prinzip handel ich auch bei meinem pferd.

    liebe grüsse und viel kraft für deine eintscheidung
     
  8. Lancis

    Lancis Inserent

    Oh je das ist wirklich schlimm und eine schwere Entscheidung:frown:
    vor knapp 2 Jahren mußte bei uns im Stall auch eine Haflingerstute eingeschläfert werden.Sie hatte genau das Selbe...kam nicht mehr hoch.Sonst ging es ihr gut,aber das Aufstehen wurde immer schlimmer und sie mit Schmerzmitteln künstlich am Leben halten wäre auch nur Hinauszögern gewesen.
    Schweren Herzens mußten sie sie dann einschläfern lassen.
    Ich denke für die Stute war es das Beste.
    Also wenn du weißt,daß du alles getan hast um dem Pferd zu helfen und es dennoch nicht mehr geht,dann würde ich es erlösen.Aber das mußt du am Ende ganz alleine wissen.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und alles Gute:yes:trotz der schlimmen Situation.
    Aber bei einem kannst du dir ja sicher sein,wenn der Wallach schon seit 18 Jahren bei dir ist hatte er sicher ein schönes und erfülltes Leben,wenigstens ein kleiner Trost!
     
  9. Luckygirl

    Luckygirl Inserent

    Also bei uns im Stall haben wir auch einen mittlerweile 28 jährigen Wallach mit Athrose in beiden Sprunggelenken hinten. Vor einem Jahr ging es ihm gleich wie deinem er kam beim aufstehen fast nicht mehr hoch. Der TA hat alles gemacht was er konnte, auch die Mittelchen die die Besitzerin (Gisela) gegeben hat haben nichts genützt.
    Sie war kurz davor ihn zu erlösen, allerdings hatte sie so ihre Schwierigkeiten mit der Entscheidung, immerhin hatte sie ihn damals schon über 25 Jahr.
    Auf einen Rat einer älteren Dame (Erfahrungsbericht) die auf dem Hof Ferien gemacht hat, hat Gisela angefangen ihren Wallach zu longieren.
    Der Wallach war mit 24 in Rente gegangen (davor Dressur bis Grand Prix gelaufen) und da hat das mit der Athrose begonnen.
    Ich konnte es damals fast nicht glauben aber der Wallach wurde von Tag zu Tag besser auf den Beinen.
    Sie logierte ihn immer nur 15min Schritt und ein bisschen Trab.
    Der TA konnte es fast nicht glauben als er den Wallach nach 3 Wochen wieder gesehen hat. Der Wallach lief viel lockerer, garnicht mehr so steif, klar man hat schon gesehen das er hinten nicht ganz locker war aber es war besser geworden.
    Nach so 4 Wochen konnte er wieder ohne größere Problem aufstehen.
    Der Wallach wir jetzt jeden zweiten Tag longiert und einmal die Woche trägt er ein 8jähriges Mädchen auf seinem Rücken durch die Halle.
    Er steht zur Zeit zusammen mit zwei Ponys in einem Offenstall und fühlt sich dort pudelwohl, wenn der Alte auf die Koppel geht dann bockt er wie ein Junger, allerdings hat er leider einen chronischen Husten bekommen, aber sonst ist er topfit.
    Ich würde dir raten dein Pferd viel zu bewegen, den dadurch werden dir Gelenke wieder lockerer und er wird sich leichter tun mit dem Bewegen.
    Vielleicht klappt es ja auch und er kann dann bald wieder "normal" aufstehen.
    Ich hoffe es auf jeden Fall für dich.
     
  10. tivio

    tivio Neues Mitglied

    Es ist immer eine schwere Entscheidung , aber man sollte das mit verstand sehen . Bei uns im Stall steht auch so ein armer Wurm , ganz schlimm , das schlimmste ist jedoch das die da noch Reitbeteiligungen drauf setzen und den Mädels erzählt der hat nur ein steifes Bein . Im Augenblick redet der Stallbesitzer mit Engelszungen auf die ein weil alle es nicht mehr mit ansehen können der hat sich auch schon mit dem zuständigen TA unterhalten . Mal sehen wie lange der arme noch unter seinen Tierlieben Menschen leiden muß !
    Man sollte manche Sachen nicht nur mit dem Herz entscheiden .
     
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