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Weißer Schleim bei COB, verschiedene Meinungen dazu

Diskutiere Weißer Schleim bei COB, verschiedene Meinungen dazu im Atemwegserkrankungen Forum; Hallo, ich schon wieder^^ Also, mein Pferd hat eine leichte Form der COB. Festgestellt wurde das letzten Winter, allerdings hat mein Pferd...

  1. hawkeye

    hawkeye Account inaktiv

    Hallo,

    ich schon wieder^^

    Also, mein Pferd hat eine leichte Form der COB. Festgestellt wurde das letzten Winter, allerdings hat mein Pferd nicht gehustet. Hat nur keine Kondition aufgebaut und schon beim ersten Galoppsprung geröchelt. zudem war die Atemfrequenz unter Belastung erhöht, was sich jedoch immer sehr schnell normalisiert hat.

    So, seitdem die Diagnose bekannt ist, steht mein Pferd auf Spänen, kommt jeden Tag sehr lange raus und ist kaum noch Staub ausgesetzt, da er beim füttern, fegen und einstreuen eh draußen ist. Zudem ist unser Stall gut belüftet. Das einzige, was ich nicht machen kann, ist Heu nass machen, von nassem Heu kriegt der Herr Kolik :bloed:Dafür lasse ich ih etwa dreimal die Woche inhalieren. Damit war die COB gut im Griff, keine Probleme, man merkte nicht, dass er diese Erkrankung hat. Kein Husten, kein Ausfluss, nichts. Atmung und Kondition auch dem Trainingsstand entsprechend.

    So, seit ein paar Tagen fällt mir vermehrt auf, dass er mehr schnaubt als sonst. Zudem sah ich heute an der Longe, dass beim Schnauben ganz schon viel weißer Schleim in den Nüstern hängt. Zudem kratzt er sich seit einer Woche beim Reiten ständig die Nase, was ziemlich nervig ist, da Vollbremsung, Zügel aus der Hand ziehen und kratzen angesagt ist. Drüberwegreiten funktioniert nicht, er macht es trotzdem.

    Nun die Frage, an sich weiß ich, dass Schleim aus den Nüstern eigentlich nie ein gutes Zeichen ist. Auf der anderen Seite sagen mir Freunde, die ebenfalls Pferde mit COB haben, dass weißer Schleim nicht schlimm ist und beim COBler quasi Dauerzustand wäre und ich deswegen keinen TA bräuchte, was jetzt so meine Idee war.

    Ansonsten ist mein Pferd nicht schlecht drauf, wobei er halt immer etwas schlapp ist, wohl wegen der Leber (siehe anderer Thread von mir). Kein Fieber und Hunger wie immer, also permanent^^ Allerdings hatten wir vor zwei Wochen einen Infekt mit Fieber, Husten und grünem Rotz im Stall, den mein Pferd erstaunlicherweise nicht mitgenommen hat.

    Was stimmt denn nun? Weißer Schleim=schlecht oder weißer Schleim beim chronisch lungenkranken Pferd nicht schlimm.

    Was wäre wohl die sinnvollste Vorgehensweise?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten.
     
  2. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    der schleim war in deinem pferd und kommt nun raus. das ist gut und nicht schlecht. förder das rauskommen durch tägliches reiten, lass ihn ordentlich abschnauben.
     
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  3. Semmel

    Semmel Gesperrt

    weißer Schleim ist schlecht, weil er halt nunmal ein deutliches Zeichen dafür ist, dass die Lunge grad zuläuft. Typisch beim Chroniker. Und weißer Schleim ist auch wirklich fast "normal" beim Chroniker.. was ihn allerdings nicht besser macht!
    Du gibst das Heu trocken... mit zunehmender Lagerdauer verschlechtert sich die Qualität von Heu nunmal deutlich... wird wohl daran liegen und daran, dass ja bereits die ersten Pollen schon wieder fliegen
     
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  4. Helmken

    Helmken Guest

    Auf der anderen Seite kann auch ein COB Pferd sich noch zusätzlich einen Infekt einfangen. Wenn bei euch grad einer rumgegangen ist würde ich - wenns mein Pferd wäre - den TA lieber einmal zu oft als zu wenig holen, statt alles auf COB zu schieben... Nenn mich Unke :)

    Wäre Heulage eine Alternative? Die gibt's ja mit verschiedenen Feuchtegehalten, also auch fast ganz trocken, aber halt nicht staubig.

    LG, Nicole
     
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  5. hawkeye

    hawkeye Account inaktiv

    Mich wundert es nur, dass er das ganze Jahr über keine Probleme und auch keinen Schleim hatte.

    Die Erklärung mit dem Heu klingt nun schon logisch, das stimmt. Pollen fliegen hier bei uns laut Wetterbericht noch nicht. Unser Heu ist auch sehr gut von der Qualität her, staubt kaum und ich schüttle es vor dem füttern draußen auf, zudem gibt es ein Heunetz, das auch noch mal Staub "bindet"

    Heulage ist noch schlimmer als nasses Heu, von nassem Heu kriegt er "nur" heftiges Bauchweh und Durchfall, von Heulage, auch von sehr trockener und ebenfalls sehr hochwertiger Qualität, richtige Gaskoliken. Das ist echt mies, ich kann ihn ja nicht nur von staubfreien Heucobs ernähren.
     
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  6. Cloverleafranch

    Cloverleafranch Neues Mitglied

    Meine Stute ist auch COB Pferd. Mittlerweile ist sie 26 und kommt recht gut damit klar. Anfangs unmittelbar nach der Diagnose hatten wir auch häufig Schleimprobleme und ständige Ups and Downs. So wie es bei den Pferden leider nicht unüblich ist. Schleim und Husten kommen gerne in Schüben. Auslöser gibt es da einige. Wie schon erwähnt, wären da das Heu oder Pollen. Evtl. sogar Pollen im Heu, je nach Schnitt. Trainingsbedingungen (stauben Halle und Platz?), oder genereller Gesundheitszustand. Ich musste häufig feststellen, dass ein Schub gerne im Anschluss an eine Infektion, zu viel Zug etc folgte. In diesen Fällen war das Immunsystem angeschlagen und schon fing der Schleim an. Gut in den Griff haben wir das mit Inhalationsaerosolen aus dem Humanbereich bekommen (auf Rezept des TAs). Sie wird nur behandelt, wenn sie gerade einen Schub hat und sie ist zum Glück nicht dauerhaft in Behandlung (Inhalieren, Schleimlöser, Kortison und Co.) Die Therapie ist bei uns also sehr gut angeschlagen.

    Was ich jetzt vor 2 Tagen als Neuerung festgestellt habe, ist eine veränderte Haut in den Nüstern. Die sonst dunkel pigmentierte Haut ist blass bis rosa und setzt sich relativ scharfkantig von der umgebenden Haut ab. Die betroffene Stelle ist zudem erhaben bis leicht geschwollen. Kurz: sie sieht sehr merkwürdig und entzündet aus. Die betroffene Stelle ist größer als eine 2 Euromünze und entwickelte sich innerhalb eines Tages auf dem Paddock. Wie ich vom Tierarzt erfahren habe, ist dies ein nicht unübliches Phänomen bei COB Pferden. Ausgelöst durch ablaufenden Schleim, der Bakterien beherbergt und diese Reaktion hervorruft. Das kannte ich bisher auch nicht! Man lernt nie aus. Abstrich wurde gemacht und mal sehen, ob eine Antibiose notwendig ist, oder wie schlimm die Infektion tatsächlich ist.

    Habt ihr so etwas auch schon einmal erlebt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Mai 2017
  7. Cloverleafranch

    Cloverleafranch Neues Mitglied

    Zum Thema: Was kann ich alternativ füttern?

    Wie sieht es mit speziell entstaubtem Heu aus? Wie ist es da mit der Verträglichkeit? Bringt das eine Verbesserung? (Ganz abgesehen vom Kostenfaktor)
     
  8. *FrogFace*

    *FrogFace* Frosch ohne Locken

    Wäre Heu bedampfen eine Idee?
     
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  9. Melli130

    Melli130 Fuchsfurminator

    Was nehmt ihr da?
     
  10. Cloverleafranch

    Cloverleafranch Neues Mitglied

    2 verschiedene Präparate. Das erste ist Salbutamol. Typisch für Asthmapatienten zum Erweitern der Bronchien (im akuten Zustand 3 Pumphübe in ein Nasenloch beim Einatmen) danach Beclometason (kortisonhaltig, ebenfalls 3x). Das über 2-3 Tage und ausschleichen lassen. Die letzte Anwendung ist über 8 Monate her. Es scheint nicht bei allen Pferden zu helfen, aber ich habe nicht viele Behandlungsalternativen. Da die Stute auch Rehepferd ist, kann ich keine Kortisonbehandlung machen lassen. Gut, im 2. Aerosol ist auch Kortison enthalten. Das gelangt aber nur lokal in die Lunge und nur wenig davon kommt in den Blutkreislauf, wo es unerwünschte Effekte auslösen könnte.

    Weiteehin finde ich gut, das die Anwendung schnell ist. Sie dauert nur 2x 3 Atemzüge und bereits nach dem ersten Hub beginnt sie tief und ruhig zu atmen. Die Wirkung setzt sofort ein. Sprich Medikament ist quasi die erste Hilfe und Nummer 2 zielt auf längerfristige Therapie hin.
     
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