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Welche Trense/welches Gebiss ?

Diskutiere Welche Trense/welches Gebiss ? im Springen Forum; Hallo Ihr !! Ich komme mal mit einem Anliegen, sonst stehe ich ja immer mit Rat und Tat zur seite, aber nun bin ich auch auf Eure fachkundige...

  1. ninchen777

    ninchen777 Inserent

    Hallo Ihr !!

    Ich komme mal mit einem Anliegen, sonst stehe ich ja immer mit Rat und Tat zur seite, aber nun bin ich auch auf Eure fachkundige Hilfe angewisen.

    Vorab noch ein paar Daten:
    Das Pferd ist noch jung, gerade 6-jährig, temperamentvoll, engerisch zum/vom Sprung und zwischen den Sprüngen.
    Reite sie im Moment mit einfach gebrochener Wassertrense und hannoveranischem Reithalfter. Und ich habe das Pferd erst seit 3 Monaten.

    Folgendes, mein Pferd entzieht sich beim Springen sehr dem Zügel, sprich ich habe keine Einwirkung. Sie wird eh schon sehr heftig vorm Sprung und dazu kommt dann, dass mir auch noch Einwirkung fehlt, da sie sich nicht regulieren lässt.
    Dressurmäßig arbeite ich sie auch immer, da bessert sie sich auch etwas, aber im Springen fehlt mir einfach die Einwirkung.

    Ein schärferes Gebiss möchte ich eigentlich erstmal nicht ausprobieren, da sie noch jung ist- außer wenns nicht anders geht.
    Was für eine Trense käme in Frage ? Mexikanische ?

    BItte um gute Tipps bzw. Hilfe !

    WÜNSCHE ALLEN EIN FROHES NEUES JAHR 2008 !!!

    Gruß Ninchen
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Jan. 2008
  2. Dakota

    Dakota Inserent

    also ich halte es für absolut unnötig auf ein anderes reithalfter zu wechseln.. oder ein anderes gebiss... das ändert an der durchlässigkeit auch nichts.
     
  3. Luckygirl

    Luckygirl Inserent

    Es stimmt die durchlässigkeit muss besser werden! Allerdings tippe ich darauf das dein Pferd (wie meins am Anfang) sich einfach auf dem Gebiss festbeißt! Ich hatte dieses Problem auch als ich mein Pferd mit 5 Jahren bekommen habe! Ich hatte damals auch erst ein hannoveranisches reithalfter, dann bin ich auf ein kombiniertes mit Umlenkverschnallung umgestiegen, damit ist das davonstürmen und das entziehen besser geworden! Ich habe auch eine zeit lang mit drei Ring Trense geritten was auch einen kleinen Erfolg gebracht hat!! Allerdings musst du das bei deinem Pferd erst ausprobieren, manche Pferde sind mit Drei Ring Trense schlechter zu reiten! Mittlerweile bin ich wieder auf ein doppeltgebrochenes Wassertrensen gebiss und auf honnoverranisches Reithalfter umgestiegen!
    Aber du muss auf jeden Fall an der Durchlässigkeit arbeiten! Das ist ganz wichtig!!
    Nach dem Sprung halten und viel aus dem Trab springen und immer die Ruhe bewaren! Bei hektischen pferden oder pferden die sich schnell aufheizen muss der Reiter umso ruhiger im sattel sitzen und in jeder Situation die Ruhe bewaren! Das ist zwar schwer aber so kannst du deinem Pferd sicherheit geben und so könnt ihr bei springen eine einheit bilden!
     
  4. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Ich hätte jetzt auch eher dazu geraten, im Training immer wieder Dressurlektionen einzubauen, grad wenn dein Pferd sich heiß macht. Dann immer wieder was andres reiten, damit es runter kommt.
     
     
  5. Knitty

    Knitty Inserent

    Huhu!!!

    Ich kenn das von meinem Wallach auch, der wurde aber jahrelang so geritten über die Sprünge zu brettern. Reite ihn mit englisch kombinierten und einem normalen einfach gebr. gebiss, ein dünneres hat bei ihm nur auf ablehnung gestoßen.
    Du könntest jetzt alle möglichen dinger reinschnallen, aber davon wirst du nichts haben, das problem liegt in der dressur, ich hatte da auch lange dran zu knaubeln, aber momentan ists umso besser. Du solltest dein Pferd ordnungsgemäß durchs genick reiten können und so dann auch zum sprung hin. Meiner hat sich immer festgebissen und den Kopf hochgenommen und da hat ich keine chance, weil ich auch einfach nicht die Kraft hab ihn so an Schenkel und Zügel zu nehmen das er vorm Sprung richtig runter kommt, aber ich habe ihn viel ruhiger bekommen.
    In nächster Zeit solltest du viele Tempiwechsel in der gangart reiten, verlangsamen und Pferd stark aufnehmen dann wieder 3-4 schritte deutlich zulegen, die spannung jedoch halten damit das pferd nicht auseinander fällt deswegen auch nur wenige schritte zulegen, und dann pferd wieder einfangen. mIst also wechsel aus zulegen und einfangen.
    Das kannst du vorallem im trab und galopp reiten, das ist echt verdammt anstrengend aber der Effekt ist umso besser. So motivierst du dein Pferd außerdem zu vermehrtem untertreten und ihr werdet durchlässiger.
    Als das geklappt hat bin ich dann auch wieder gesprungen, am besten so tun als wenn du dressur reitest und da schon immer mal so leicht auf einen sprung zureiten, den aber in einen zirkel oder so einbauen und kurz daneben immer wieder dran vorbeireiten und dann merkt das pferd "aach ich soll gar nicht drüber" und wenn das pferd in nähe des sprungen nicht mehr nach dem sprung guckt drüber reiten, aus der ruhe heraus, das hat bei meinem immer gut geklappt, oder eben auch aus kurzen wendungen auf einen sprung zu, ohne das das pferd lang gucken kann. Solltest vielleicht auch mal auf einem Kleinen platz oder etwas engeren halle reiten und dann auf die bande zu, das ist schon eine art Bremse.



    Wie siehts denn nach dem sprung aus? bekommst du dein pferd dann auch schnell wieder zurück? wenn nicht hab ich da auch noch ein schönes training :)

    wenn du was nicht verstanden haben solltest bei meinem durcheinander :laugh: bitte frag nochmal


    glg nina
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Jan. 2008
  6. ninchen777

    ninchen777 Inserent

    Die Dressurabreit steht sowieso immer an erster Stelle.
    Aber die Stute ist von natur aus ein sehr tempereamentvolles Pferd, mit viel Vorwärtzdrang.

    Nach dem Sprung lässt sie sich recht schnell wieder regulieren....
     
  7. Knitty

    Knitty Inserent

    ja ich denk das das temperament da schon eine rolle spielt, vielleicht versuchst du mal welche von den tipps aus, kannst ja dann mal berichten wie es so läuft


    glg nina
     
  8. Sapphire

    Sapphire Inserent

    Ich schließe mich meinen Vorrednern erstmal an, dass du besonders an der Durchlässigkeit arbeiten musst, um das Problem in den Griff zu kriegen.

    Ich habe mit Ruby auch einen ziemlichen Feuerstuhl unterm Hintern. Da habe ich auch seehr viel Arbeit rein stecken müssen, bis sie etwas ruhiger oder besser gesagt kontrollierter über die Sprünge ging.
    Im wesentlichen kann ich dir zu Übungen raten, wie sie Knitty beschrieben hat, Tempiwechsel, so bald wie möglich nach einem Sprung durchparieren, -sofern es nur Kreuze o.ä. sind - in gewissen Abstand vor dem Sprung ganze Parade, rückwärtsrichten, angaloppieren und so weiter und so fort. Welche Übungen genau am besten sind, musst du ausprobieren, das ist ja von Pferd zu Pferd verschieden.
    Ruby reite ich mit einem kombinierten Reithalfter (gefällt mir irgendwie besser als ein hannoversches) und mit einem einfach gebrochenen Olivenkopfgebiss; an ihrer Tuniertrense hat sie ein schwedisches Reithalfter (die Dinger sind toll) und ein simples doppelt gebrochenes Gebiss.
    Natürlich gleichen andere Reithalfter und andere Gebisse die Durchlässigkeit nicht aus, aber du könntest trotzdem verschiedene ausprobieren, vielleicht findet dein Pferd ja ein bestimmtes angenehmer und wird dadurch auch ruhiger. Bei Gebissen würde ich da nicht gleich zu schärferen greifen (wie 3-Ring, Pelham usw.) sondern einfach zwischen doppelt und einfach gebrochenem und Olivenkopf usw. wechseln ... probieren kann man das ruhig mal. :wink:
    Glg ;)
     
  9. Luckygirl

    Luckygirl Inserent

    @Sapphire@

    Also mit den Tempiwechseln bin ich ganz und gar einverstanden!
    ABER mir ist da was nicht ganz klar!! du sagst
    wieso nur bei Kreuzen? Das geht auch bei steilsprüngen oder Oxern allerdings wird dann halt der anhalteweg länger, aber das Pferd muss auch lernen nach Oxern oder Steilsprüngen da zu bleiben.
    Mit
    Mit der ganzen Parade vor dem Sprung bin ich nicht auch nicht ganz einverstanden, ich würde eher aus der Wendung in die Wendung springen gerade mit einem heißen Pferd! Durch das anhalten vor dem Sprung wird dem Pferd beigebracht das wenn die Hand am Maul bleibt das man dann immer hinsehen muss, das könnte später Verweigerungen zu Folge haben!
    Ich würde daher eher mehr aus dem Trab springen.
    Dann noch zu den Gebissen du sagst
    Ich würde auch kein Pelham nehmen, das ist deutlich zu scharf im Maul. Allerdings hast du gewusst das man einfach gebrochene Olivenkopfgebisse mit der einer Babykandare vergleichen kann? Durch den Ring der das gebiss sich nicht drehen lässt ist das ,,Anzug" fast so scharf wie bei einer Babykandare!
     
  10. Sapphire

    Sapphire Inserent

    Ja, klar muss das Pferd auch nach Oxern usw. beim Reiter bleiben ... da habe ich mich nicht ganz genau ausgedrückt ... ich wollte sagen, dass ich zu Beginn das erst nur bei Kreuzen machen würde. Später dann natürlich auch bei größeren Steilsprüngen und Oxern. Aber ich denke erstmal sollte das bei kleineren Sprüngen sitzen bzw. bei kleineren Sprüngen ist es bei manchen Pferden erstmal einfacher. Und wenn sie das Prinzip verstanden haben, ist es oft leichter das auch an "anspruchsvolleren" Sprüngen umzusetzen.
    Sorry, habe in dem Moment nicht dran gedacht das gleich mit zu schreiben.

    Mhh, ja, die "Übung" ist eine, die nicht bei jedem Pferd sinnvoll ist, besonders bei Pferden nicht, die möglicherweise sowieso gern verweigern.
    Bei Ruby hat es sehr gut geholfen, da sie sobald man gerade auf den Sprung zu kam, sich noch mehr aufheißte. Mit gewissem Abstand meinte ich natürlich nicht direkt vor dem Sprung (oder nur zwei, drei Galoppsprünge vorher), denn das verführt das Pferd ja doch wieder dazu möglicherweise auch später ungewollt die Bremse zu ziehen. Aber in größerem Abstand passiert das ja nicht so schnell.
    ... ich merke schon, ich hätte bei den Sachen gleich genauer werden sollen :nah:

    Mhm, Olivenkopfgebiss ist schon eine schärfere Variante ... in dem Fall dann eine der letzteren Sachen die ich nehmen würde (wenn man ein "sehr scharfes" Gebiss erstmal vermeiden möchte). Aber ein Olivenkopfgebiss wäre halt, sagen wir einen halben Schritt schärfer und nicht gleich einen ganzen. Wobei das ja auch wieder von der Reiterhand abhängt - bei einer unruhigen, harten Hand, kann ein Olivenkopfgebiss genauso "tödlich" sein wie eine Kandare ...

    Hoffe ich habe mich diesmal ein wenig genauer ausgedrückt ... tut mir echt Leid.
    Glg ;-)
     
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