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Wer arbeitet mit seinem Pferd an der Hand?

Diskutiere Wer arbeitet mit seinem Pferd an der Hand? im Bodenarbeit Forum; Hallo, o.a. Thema ist für mich Neuland und ich möchte dazu gern mehr wissen. Welche grundlegende Dinge sollte man darüber wissen, wie...

  1. sunny61

    sunny61 Inserent

    Hallo,

    o.a. Thema ist für mich Neuland und ich möchte dazu gern mehr wissen.

    Welche grundlegende Dinge sollte man darüber wissen, wie beginnt man erfahrungsgemäss und welche Literatur ist empfehlenswert ?

    Hintergrund: Unser Brauner ist nun 18 J. jung, ging diese Saison noch Dr. bis L und Spr.A. Halbe Tritte unterm Reiter mit Hilfe von unten kennt er schon. Ich möchte ihm den Winter über ( und auch zukünftig ) etwas Abwechslung bieten, die ihn körperlich und geistig fit hält, ohne dass er jeden Tag unterm Reiter gehen muss. Wenn er "gammelt", wird er recht überheblich und entscheidet selbst, wie , was und wann er "arbeitet".
    So meine Idee.......

    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

    LG Sunny
     
  2. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    Noch mache ich leider keine Bodenarbeit, aber wenn mein Kleiner bei mir ist, werde ich damit anfangen. Als Vorbereitung habe ich zwei Bücher gelesen, die ich echt empfehlen kann, da man die Übungen toll nachmachen kann:
    [ame="http://www.amazon.de/Nathalie-Penquitts-Pferdeschule-Gymnastizierende-Zirkuslektionen/dp/3440103803/ref=sr_1_4?ie=UTF8&s=books&qid=1254236779&sr=8-4"]Nathalie Penquitts Pferdeschule[/ame]

    Gymnastizierende Arbeit an der Hand: Schritt für Schritt zu Losgelassenheit und Selbstvertrauen

    Die Übungen sind in beiden büchern sehr gut erklärt. NP arbeitet am Halfter und OH mit Kappzaum bzw. Trense - Übungen sind für beides erklärt.
     
  3. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Christa Arz, Pferdetraining an der Hand. Ein Superbuch das von den Anfängen udn Grundlagen bis zur Doppellonge etc. alles genau beschreibt und auch sehr verständlich!! Mit vielen Bildern zur Veranschaulichung.

    [ame="http://www.amazon.de/Bodenarbeit-Pferdetraining-Hand-Christa-Arz/dp/3275013394"]Bodenarbeit. Pferdetraining an der Hand: Amazon.de: Christa Arz: Bücher[/ame]
     
  4. sunny61

    sunny61 Inserent

    Vielen Dank euch beiden für die Buchtipps.

    Hat jemand die Bücher
    Richard Hinrichs - Pferde schulen an der Hand
    Fritz Stahlecker - Das motivierte Dressurpferd

    Lohnt sich die Anschaffung eines der Bücher , bzw. kann man sich das als "Normalo" mit einem älteren Pferd erarbeiten?

    Hab im net auch verschiedene Videos zur HSH-Methode gefunden. Ich kenne persönlich leider niemand, der damit schon mal gearbeitet hat.

    Vllt. ist hier auch jemand unter euch, der Handarbeit praktiziert.

    Ich denke, der Beginn ist erst einmal die Arbeit an der Doppellonge - Zirkel und gerade Vorausgehen, Halten, Antreten etc.
    Des weiteren muss unser Dicker noch lernen, dass die Touchierpeitsche nicht so schlimm ist wie sie aussieht. Er sollte nicht danach feuern - dazu neigt er, wenn man ihn an den Beinen berührt.

    Aber dann sollte man wissen , was man tut...sozusagen als Autodidakt. Eben die richtige Hilfengebung im richtigen Moment, wie bekomme ich Stellung und Längsbiegung hin - grad bei Seitengängen u.s.w. u.s.f.

    LG Sunny
     
     
  5. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Aloso wenn du mit Bodenarbeit anfängst, dann nicht mit Doppellonge anfangen!!
    Das gehört zu den Sachen, die erst viel Später gemacht werden wenn das Pferd die anderen Grundlagen beherrscht! Und wenn es die Touchierpeitsche schon als schlimm ansieht, dann kann ich dir wirklich nur das von mir genannte Buch empfehlen. Da ist wirklich alles drin und auch in welcher Reihenfolge es das Pferd lernen sollte, damit es den nächsten Schritt auch versteht.!

    Ein Pferd das nicht einmal die Topuchierpeitsche kennt, da kannst du nich sofort mit Doppellonge anfangen. Bring deinem Pferd erst mie Basics bei mit dem Buch und dann gehts weiter.
    In dem Buch ist auch erklärt wie du die Biegungen hinbekommst an der Hand etc.
     
  6. ]morticia[

    ]morticia[ Inserent

    Von dem Buch von Christa Arz gibt es eine Neuauflage, die habe ich.

    Ob das Buch gut ist kann ich nicht sagen, habe nur das eine, von daher ist es schwer mit vergleichen. Ist aber alles recht gut erklärt und erscheint auch immer recht logisch was da so geschrieben wird.
     
  7. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    also ich find schon, dass man bei einem 18jährigen Pferd auch mit Doppellonge "anfangen" kann.

    Allerdings bedarf auch das etwas Übung. Zum einen von der Technik als Longenführer.
    Also auch für`s Pferd. Viele reagieren erstmal bißchen "komisch" wegen der äußeren Longe...

    Außerdem würde ich als erste Übung mit Abstreichen mit der Gerte anfangen. Und ruhigem Stehen dabei.

    Dann solltest du dir erstmal überlegen, was dein Ziel dabei ist. Warum du das machen möchtest.

    Je nachdem gibt`s unterschiedliche Übungen und Varianten.

    Was sind deine Langzeitziele? Was sind kurzfristigere Ziele auf deinem WEg dorthin?

    Aber es ist nicht zwingend notwendig, mit anderen Übungen anzufangen bevor du an der Doppellonge arbeitest.
    Es gibt viele Pferde, die mit Doppellonge gearbeitet werden. Sonst aber noch keinerlei Bodenarbeitserfahrung haben.
     
  8. blackbeauty

    blackbeauty Sieger Fotowettbewerb September 09

    In den beiden von mir vorgeschlagenen Büchern ist die Bodenarbeit bzw. Arbeit an der Hand auch von den Anfängen bis zu den schwierigeren Lektionen aufgebaut. Alles sehr gut nachvollziehbar.

    Wenn du mit Doppellonge arbeiten möchtest, würde ich dir das Buch von Horst Becker empfehlen. Das geht auch von den Basics bis zur quasi Langzügelarbeit - echt prima :yes:

    [ame="http://www.amazon.de/Handbuch-Doppellongenarbeit-Dressurausbildung-Longe-Doppellonge/dp/3861273896/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1254310305&sr=8-2"]Handbuch der Doppellongenarbeit: Dressurausbildung an der Longe und Doppellonge [/ame]
     
  9. Franziska

    Franziska ...die mit dem Lebensmittelgeschäft

    Also ich habe auch mit der Doppellonge angefangen, bevor ich irgendwas anderes in Richtung Bodenarbeit gemacht habe. Außer halt "normal" Longieren, das kannte er.
    Es war gar kein Problem, die erste 2-3 Mal war er von der äußeren Longe irritiert, aber dann hat er sehr schön mitgemacht.

    Allerdings würde ich, sofern du mit Gerte/Peitsche arbeiten möchstest, die ihm tatsächlich etwas "näher bringen".
    Ich arbeite mit meinem Pferd zum Beispiel komplett ohne Gerte. Sowohl an der Doppellonge, als auch andere Lektionen, und das klappt sehr gut. Es kommt halt darauf an, wie deutliche die Hilfen sein müssen, die du deinem Pferd gibst. Bei manchen reicht es schon, wenn du bestimmte Muskeln anspannst, andere müssen erst mit der Gerte touchiert werde. Aber das wirst du schnell herausfinden.
     
  10. sunny61

    sunny61 Inserent

    Danke für die vielen Tipps und Buchempfehlungen.
    Hab schon etwas rumgegoogelt und nebenbei bei ebay ein erstes Buch günstig ersteigert.

    Mein Grund, mit einem fitten 18-jährigen Handarbeit anzufangen:
    Er braucht Beschäftigung, Arbeit, Abwechslung, etwas "Adrinalin" und Gehorsam. Ohne dass er nun tagtäglich einen Reiter auf dem Rücken hat.

    Wir hatten kürzlich den Fehler gemacht, ihn nach einem (erfolgreichen) Turnier einfach nur in Bewegung halten. So nach dem Motto:..ach der arme Alte, ...muss ja nicht lfd. Dressur gegängelt werden,....lieber viel Gelände bummeln und mal eine Springstd. und so....
    Resultat: Ich in Urlaub, er auf Arbeitverweigerung ! Fest, faul, tritt null an die Hand, hebt sich dafür aus und lässt seine Reiterin "verhungern" . Er ist eh von Hause aus ein Springpferd und hasst z.B. MT. Meine liebe Dressurreiterin wusste nicht, ob sie doch mal energisch werden sollte oder ob er "was hat" . Ich wieder da, Check, drei Tage energische Arbeit, etwas Hilfe von unten bei halben Tritten und der Gang war plötzlich drin - alles wieder gut.
    Aber über den Winter ist in der Woche das Hallengereite oder der grad so beleuchtete Aussenplatz auf die Dauer öde und törnt jedes Pferd ab. Ihn erst recht.

    Da kam ich halt auf die Idee mit der Handarbeit. Vom Gebäude her ist er nicht DAS Dressurpferd. Etwas steile Schulter, nicht DIE elasische HH, verspannt sich immer wieder und ist schlitzohrig hoch drei. Ich bewundere immer meine Dressurreiterin, wie sie den Dialog mit ihm findet - denn er lässt sich zu nix zwingen, was er nicht mag. Auf Grund der dressurmäßigen Arbeit ist er toll bemuskelt , fällt aber schnell wieder ab, wenn er nicht arbeitet.

    Longe geht Brauni top, Doppellonge kennt er. Ist ja eigentlich ein alter Knabe :1:
    Mit der Touchierpeitsche werd ich ganz vorsichtig anfangen müssen, um ihm die Angst zu nehmen. Er soll Berührungen aktzeptieren und nicht abwehren. Der Kerl kennt z.B. auf den cm die Reichweite einer Longierpeitsche. Vom Boden aus sieht er in einer Peitsche eine Bedrohung, in der Reiterhand nicht.

    Vllt. erreichbare Ziele? Nun, ich "träume" mal von fleissigem Vorangehen, Lektionen wie Kurzkehrt, korr. Seitengängen und später von vers.Trab an der Hand. Vllt. lernen wir auch paar Tritte Piaffe ohne gleich einem Karl Phillipe Konkurrenz machen zu wollen:wink: Vllt. übernehme ich mich auch masslos, aber man kann ja mal träumen.....ups, lang geworden.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Okt. 2009
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