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Westernreiten & Englisch mit einem Pferd-geht das?

Diskutiere Westernreiten & Englisch mit einem Pferd-geht das? im Allgemein Forum; Hallöchen! Ich möchte meinen kleinen grundsätzlich klassisch ausbilden jedoch gefällt mir die Disziplin "Trail" aus dem Westernsport einfach...

  1. Topas31

    Topas31 Gesperrt

    Hallöchen!

    Ich möchte meinen kleinen grundsätzlich klassisch ausbilden jedoch gefällt mir die Disziplin "Trail" aus dem Westernsport einfach megagut:smile: Sind Sachen die man im tägl. Reiterleben wirklich auch gebrauchen kann wie z.b über ne Brücke gehn,rückwerts ums Eck (Stangen-L).....
    Meine Frage:Lässt sich das auf nem eigentlich klassisch englisch gerittenen Pferd vereinen???Oder sind da die Unterschiede zu groß?
    Ich möchte es nicht Tuniermässig machen einfach für den Hausgebrauch da ich finde das es eine vernünftige & sinnvolle Abwechslung fürs Pferd ist als nur immer englische Lektionen abzuspulen:wink:
     
  2. getmohr

    getmohr ************

    hey, könnte mir vorstellen, dass je nach Pferd und ja nach Training beide Reitweisen schon ein stückweit miteinander vereinbar sind, aber sicherlich nicht pauschal ...

    Beim englischreiten ist es ja so, dass das Pferd auf Schenkeldruck weichen soll und soweit ich weiß, soll sich beim westernreiten dass Pferd um den treibenden Schenkel biegen, also genau andersherum (hoffe das stimmt so?)

    hatte mal eine RB die western geritten wurde und als ich dann draufsaß und normal abwechselnd im Schritt getrieben habe, fing das Pferd total an zu schwanken, weil das ständige Treiben über Schenkeldruck beim westernreiten wohl nicht üblich ist.
     
  3. Topas31

    Topas31 Gesperrt

    Darum frag ich auch weil ich keine Ahnung habe vorallem bezgl. Hilfengebung in der Westernreiterei:biggrin: ob das das Pferd eventuell verwirrt.Bzw. im Prinzip könnte man ja die Übungen auch mit englischer Hilfengebung aufs englische Reiten "umarbeiten" -oder? Nur das das Tier z.b im V/A mit Gangart Trab/Schritt die Aufgaben erledigt anstatt in Versammlung
     
  4. Saphira

    Saphira Inserent

    Hallo Topas,
    aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass z.B. Stangen-L, über eine Brücke reiten und solche Sachen auch mit englischer Reitweise gemacht werden kann. Ich finde es sogar als gute Abwechslung zum alltäglichen Dressurreiten oder Springen. Ich reite zwar Isländer, aber auch die können dabei Spaß haben. Jedoch sollte man ein englisch gerittenes Pferd nicht auch noch gezielt western reiten, da es zwei völlig verschiedene Reitweisen sind.
    lg Ninja :wink:
     
  5. zassel

    zassel Wirbelwind auf zwei Beinen!

    hallo,
    wri haben unsere pferde alle englisch ausgebildet. allerdings reiten wir auch eine mischung aus englisch und western. also auch im gelände mit durchhängenden zügeln zur belohnung wenn sie etwas gut gemacht haben. auch über brücken und rückwärts wenden wir einiges aus dem western reiten an. das funktioniert wunderbar. und den pferden macht es spass. was ich das wichtigste finde.
    also probiers aus :smile: ich habe festgestellt, dass die pferde dann auch wesentlich entspannter gehen.

    LG
    Tine :1:
     
  6. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Du willst ja in dem Sinne nicht "western reiten", sondern lediglich einige Übungen übernehmen. Das ist kein Problem (also wenn das Pferd mitmacht*g*)! :1: Wir reiten ganz "normal" englisch, aber bauen häufig solche Übungen ins Reitprogramm ein. Also z.B. Tor öffnen/schließen wird meist vom Pferd aus gemacht. Über eine Wippe gehen machen wir öfter, wenn wir auf dem Platz sind (öhm...macht man das beim Trail überhaupt?), das sind ja auch häufig Dinge, die bei Reiterrallyes gefragt sind. Also muss es ja generell "möglich" sein, da bei sowas auch oft genug Englischreiter dabei sind:biggrin:
     
  7. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi Topas,
    klar kannst du auch Trail Hindernisse klassisch durchreiten. Dazu brauchst du nicht western zu reiten. Jedes Pferd sollte über eine Brücke gehen können und rückwärts einparkbar sein. Das Ziel kannst du auch mit klassischen Hilfen erreichen. Sieht natürlich nicht so cool aus :1: wie ein Trailpferdchen mit tiefer Nase und durchhängendem Zügel, aber das ist ja auch nicht das Wichtigste für dich.
    Als erstes solltest du deinem Pferd Pausen beibringen. Im Trail sind Handpausen das A und O. Ein Pferd das Handpausen jederzeit machen kann ist Gold Wert! Einfach dem Pferd zeigen: wenn ich meine Hand runter nehmen und auf deinen Widerrist lege hast du Pause. Du darfst dein Hirn abschalten und entspannen. So kann man im Trail jederzeit stoppen und neu justieren!
    Es gibt nichts schlimmeres als zackelige Pferde, die alles vorweg nehmen wollen. Die sind dann auch schwer zu bremsen.
    Zu der vorschriftsmässigen Bewältigung von Hindernissen (z.B. Tor) gibts Bücher, falls du dich wirklich spezieller dafür interessierst und mal eine Turnierprüfung reiten willst. Das kann man auf PlayDays z.B. auch als Englischreiter!
    Aber du hast ja auch noch ein bisschen Zeit! Der Schecke macht sich bestimmt gut unter Westernpferden :1:
    LG
     
  8. Laurinchen

    Laurinchen Sieger Bildwettbewerb Januar

    Hallo,
    es spricht ja nix dagegen mit englischer Hilfengebung über eine Brücke zu reiten. Oder durch ein Stangen-L - das beinhaltet ja auch nur rückwärts richten sowie je nach Größe auch VH-Wendung und HH-Wendung. Und das gibts im Englischen ja auch.

    :laugh::laugh: Das stimmt wohl. Aber das kommt vllt mit der Zeit auch noch...^^
     
  9. Topas31

    Topas31 Gesperrt

    Erstmals lieben dank für die ganzen Antworten.:smile:
    Also soooooo unmöglich ist es also nicht.Ich bin halt dafür das man Pferde wirklich vielseitig beschäftigt damit sie auch im Kopf ausgelastet sind.OB ZL oder Dualgasse ob. DL oder eben "Trail" find irgendwie kann man das sicher unter nem Hut bekommen.
     
  10. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich kann meinen Vorredner da nur zustimmen: Klar geht das... ;)
    Auch als Englischreiter sollte man sein Pferd soweit unter Kontrolle haben, dass es möglich ist ein Stangen-L, eine Brücke oder ähliches zu bewältigen.
    Ich würde allerdings da weitestgehend auf die "Westernhilfen" verzichten und das ganz normal in deinem üblichen Stil durchreiten.
    Wenn du in dem Bereich keine Turniere reiten willst, ist es ja grundsätzlich mal nicht wirklich wichtig, ob dein Pferd die Aufgaben nun in Anlehnung oder am lockeren Zügel bewältigt usw - hauptsache es klappt... ;)

    Mal generell zu dem Thema: Man kann da ganz gut "mixen"... Als ich noch Englischreiter war und mein Pferd auch Englisch geritten hab, hab ich auch so manches aus dem Westernbereich übernommen. So Sachen wie die Impulshilfen kann man auch gut in den englischen Stil "einbinden". Man muss halt eine klare Linie in der Sache drin haben, dann klappts auch wenn man die Reitweisen ein wenig "durcheinandermischt".
    Was natürlich nicht geht ist dieses "heute Western, morgen englisch und übermorgen machen wir ganz was anderes".
    Wenn man das ein oder andere aus einer anderen Reitweise übernehmen will, dann muss man das schon konsequent und dauerhaft so machen. Ich kann nicht heute auf dem "Westerntrip" sein und meinem Pferd die Impulshilfen nahebringen und morgen reite ich wieder "englisch" und geb die Hilfen wieder dauerhaft.
    Aber ich denke, hier ist eh jedem klar, dass sowas das Pferd nur verwirrt und dabei nichts vernünftiges rauskommen kann... *g*
     
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