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Wie am besten Vertrauen aufbauen ?

Diskutiere Wie am besten Vertrauen aufbauen ? im Bodenarbeit Forum; Hallo :), Ich wollte mal Fragen, welche Methoden ihr für euch entdeckt habt oder ihr allgemein am besten findet, Vertrauen zu einem neuen,...

  1. Michi*

    Michi* Neues Mitglied

    Hallo :),

    Ich wollte mal Fragen, welche Methoden ihr für euch entdeckt habt oder ihr allgemein am besten findet, Vertrauen zu einem neuen, unruhigen "problempferd" aufzubauen. Will bevor ich aufs Pferd steige erst einmal das Vertrauen herstellen und ihm die Angst nehmen.
    Jetz wollte ich wissen, ob ihr Tipps für mich habt oder spezielle Methoden, mit denen ihr vllt. selber schon Erfolg hattet *hoff* :spinny:

    Danke im Voraus und ganz liebe grüße, michi :)
     
  2. Knitty

    Knitty Inserent

    Hallo!!!!

    Du solltest am anfang viel viel zeit mit diesem pferd verbringen, mach bodenarbeit, longiere, geh spazieren, zeigihm alles mit viel lob wenn er was gut gemacht hat und versuch ihn immer wieder mit deiner stimme zu beruhigen. das braucht zeit bis sich ein pferd eingewöhnt, an umgebung und menschen. in welchem sinne ist es denn ein problempferd=?



    lg nina
     
  3. Reykjavik

    Reykjavik Inserent

    Hallo Michi.
    Schau mal hier:
    vertrauen aufbauen
    suche wieder vertrauen zu meinem pferd
    abwechslung
    Dort findest du sicher noch einige interessante Tipps :wink:

    Ansonsten kann ich nur noch sagen: Beschäftige dich viel mit dem Pferd und mache auch evtl Bodenarbeit zusammen mit deinem RL.

    Aber was speziell ist denn das Problem bei dem Pferd und wie ist seine Vorgeschichte?
     
  4. Michi*

    Michi* Neues Mitglied

    Also das Pferd ist halt meine neue Rb, hab mich natürlich Informiert und umgehört.
    An der Besitzerin liegt es 100% nicht, aber nach einem längeren Gespräch mit ihr wurde stark deutlich dass er zum zweiten mal in Beritt war, allerdings woanders als beim ersten mal, nach DIESEM er KEINE probleme machte, total verstört wiederkam.

    Ich Verwende den Begriff "problempferd" eig. eher ungern deswegen setz ich ihn auch immer in Anführungszeichen, weil ich einfach der ansicht bin, dass er grundsätzlich nichts dafür kann, man sollte da wohl besser beim Menschen oder besser gesagt bei diesem "tollen" bereiter Anfangen, naja.

    Jedenfalls ist er ziemlich Kopfscheu, aber auch wenn er, wie es mir immer vorkommt, seine schlechten Erfahrungen vergisst und das kopfkraulen genießt, schreckt er plötzlich wieder hoch und verkriecht sich in der hintersten ecke die er nur finden kann.

    Dann versuchtes Zwicken wenn man sich zu schnell oder unvorsichtig der Box nähert.

    Buckeln, Steigen und plötzliches Losrasen beim reiten, womit ich noch nicht konfrontiert wurde, da ich ihn ja noch nicht geritten bin.

    Grundsätzlich bin ich mir ziemlich sicher dass er eigentlich ein sehr Anhängliches, Sensibles Tier ist, aber die Angst prägt ihn einfach, weil es sicherlich keine bosheit ist.

    Was haltet ihr davon ? Ich werde euren Rat natürlich befolgen und erstmal üben ;) Werde euch natürlich über hoffnungsvoll erwartete Erfolge auf dem Laufenden halten.

    Und @ Reykjavik, danke für die Links ;)

    Liebe grüße, michi.
     
  5. Julischka

    Julischka Inserent

    Hallo Michi,
    habe mich selbst mal um ein sehr sensibles Pferd gekümmert und auch meine Stute galt am anfang bei allen anderen Leuten in meinem Umfeld als "Problempferd".
    Unkontrolliertes losrennen, buckeln, steigen und Panikatacken kannte ich nur zu genüge.

    Ich habe bei meiner Stute ganz ganz langsam angefangen. Ich habe mich einfach mit aufs Paddock gesetzt und einfach nur beobachtet. Wann kommt sie von alleine an, wann kann ich ein stück näher ran gehen. Nicht bedrängen. Wenn sie gehen wollte, habe ich sie gehen lassen. Kam sie zu mir, war es gut.
    Anfangs habe ich nur auf dem Paddock geputzt. Alles in gewohnter Umgebung.
    Habe mich bemüht sie nicht zu überfordern.

    Dann langsam habe ich sie na den Strick genommen, bin zum Putzplatz hin, habe allerdings nicht geputzt, sondern nur dort gestanden. Und so habe ich das Mal für Mal gesteigert. Sicherlich gab es auch Rückschläge aber es ging voran.
    Es hat zwar gedauert, aber so bekam ich ihr vertrauen. Irgendwann kam sie schon von alleine an, weil sie ja wusste, was ich will, wenn ich aufs Paddock komme.

    Heute habe ich eine total liebe Stute, es war zwar ein langer Weg, aber heute würde sie mit mir durchs Feuer gehen.

    Ich gebe zu, dass mich das alles ein paar Rippen, kaputte Handgelenke und Knie gekostet hat, weil ich am Anfang nicht so vorsichtig war und mir dachte "das wird schon alles nicht so schwer sein"... erst dann habe ich eingesehen, dass man langsam und behutsam alles angehen kann und muss. Dann habe ich halt angefangen, so wie ich es oben beschrieben habe und es war für uns der richtige weg.

    ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, du kannst mich auch gerne per pn anschreiben oder hier noch fragen stellen, denn ich habe ja anscheinend ähnliches schon durch.

    Ich wünsche dir, dass ihr das hinbekommt, denn grade solche Pferde sind dem Menschen sooo dankbar, wenn man ihnen behutsam entgegen tritt und sie erstmal vertrauen fassen.

    Viele liebe Grüße
    Julischka
     
  6. Michi*

    Michi* Neues Mitglied

    Ja, ich komm grad von ihm .. Das (erste mal) von der Koppel holen war eigentlich kein großes Problem, hab ihn gerufen und mich umgedreht und gewartet, naja nach ungefähr 20 Minuten kam er dann von alleine an und nachdem er das Halfter erstmal genau untersucht hatte, gab er mir das Gefühl sogar selber ein bisschen reinzuschlupfen :D
    Beim Putzen war er etwas unruhig, Kopfscheu ist er sowieso, aber ich hab auch gemerkt, dass wenn man sich vom Hals richtung Hinterteil tastet, weicht er sofort zurück..hmm?
    Dann bin ich mit ihm in die Halle, auf dem Weg dahin hat er sich total erschrocken, sich aber wieder schnell gefangen.
    In der halle hab ich ihm dann das Halfter abgemacht und ihn einfach in Ruhe gelassen und mich in die Mitte, mit dem rücken zu ihm gestellt. Er hat sich langsam herangetastet aber nach ner Zeit hat er mir schon ins Ohr geschnaubt, ist dann aber auch wieder weggegangen und hat sich beispielsweise im sand gewälzt ;), wobei ich das gefühl hatte, dass er das bis jetz noch nicht erleben durfte :D , so ging das dann ein paarmal, bis ich ihn nach ausgebiegen Loben und einem Leckerlie wieder auf die Koppel gebracht habe.
    Vllt. fahr ich am abend nochmal zu ihm um ihn zu putzen, oder meint ihr ich soll ihm lieber seine ruhe lassen für heute ?!

    Danke für die Tipps und Antworten ;), LG michi
     
  7. Julischka

    Julischka Inserent

    Fahr doch ruhig hin. Ist doch ok. Kannst ja dann vor Ort entscheiden, ob du was machst. Nimm dir doch ne weiche Bürste einfach mit aufs Paddock und guck, ob er selbst lust dazu hat. :yes:
    Er merkt ja durch deine Anwesenheit, dass du Interesse an ihm hast.

    Ist doch super, wenn er dir schon mal ins Ohr geschnaubt hat und sich gewälzt hat. Freu ich mich für dich.

    Ihr bekommt das schon beide hin. Mit ganz viel Ruhe und Gelassenheit. Solange du der ruhige Pol bist, wird er auch merken, dass alles in Ordnung ist. Und irgendwann vertraut er dir dann so, dass auch die bösesten Waldgeister nicht mehr da sind. :1:
     
  8. Michi*

    Michi* Neues Mitglied

    Ich bin grad auf dem sprung zu ihm und gespannt wie er sich heute macht ;)
    werd dann natürlich einen nachbericht abliefern :laugh:

    danke für die antworten, LG, michi
     
  9. Lucy

    Lucy Inserent

    Gib ihm zeit und überfordere ihn nicht, wenn du ihn problemlos von der Weide holen konntest und er dann beim putzen ünruhig wird, belass es dabeiund mach ihm nicht noch mehr druck, entscheide was du machen möchtst und schau wie ist er drauf, heute besser nur spazierengehn oder arbeit in der Halle. Lob ihn für alles was er gut gemacht hat überschwenglich.
    Er merkt das er bei dir in sicherheit ist und wird mit der Zeit immer mehr vertrauen aufbauen.
    Wünsche dir viel Kraft und halt uns auf dem laufenden:1:
     
  10. Michi*

    Michi* Neues Mitglied

    Also, von der Weide holen ist gar kein Problem mehr und auch wenn ich ihn wieder rausbringe bleibt er erstmal neben mir stehen und erst wenn ich gegangen bin läuft er zu den anderen, die meistens ganz unten stehen ;)
    Heute hatte ich ihn für ca. 5 Minuten an der Longe, aber nur im Schritt, ging soweit ganz gut.
    Beim führen ist er etwas unruhig und jedes kleinste Geräusch lässt ihn erstarren, ich hab mir jetz angewöhnt die ganze zeit während ich mit ihm zusammen mit mit ihm zu reden und ihn natürlich immer ordentlich zu Loben.
    Leckerlies gibt es nur bei ganz besonderen dingen, denn ich denke es ist auch nicht so gut, ihm weger jeder kleinigkeit ein leckerlie zu geben, oder ?!
    In der Halle geht er mir schon ohne führstrick hinterher und kommt auch zwischendurch immer wieder zu mir, was mich immer ganz besonders freut :D hehe :smile:
    Werd in den nächsten Tagen das Longieren auf 10, 15 Minuten steigern und ihn auch mal traben lassen, türlich nur wenn ich sicher bin dass ich ihn nicht überforder, zwingen tu ich ihn nämlich zu absolut GAR NIX ! :wink:

    LG, michii :)
     
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