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wie angespanntheit ablegen

Diskutiere wie angespanntheit ablegen im Allgemein Forum; Hallo Ich habe vor einer Woche den Stall gewechselt. Ich weiß,es ist alles neu und klar das das Pferd nervös ist. Heure war ich das erste mal...

  1. hafigirly

    hafigirly Gesperrt

    Hallo

    Ich habe vor einer Woche den Stall gewechselt. Ich weiß,es ist alles neu und klar das das Pferd nervös ist. Heure war ich das erste mal in der Halle,überhaupt,sonst waren wir nur im Gelände oder auf einen Platz. In der Halle ritt ich Sie nur einmalig Beim Proberitt. Es war die Hölle heute,Sie war ultra nervös,weil draußen Pferde waren und eins in der Halle,Sie wieherte,hatte einen hetzschritt und hielt nich mehr an. Wie erwartet war ich dann ultra nervös,und bin nach zehn Minute zurück zum Stall. Ich weiß meine Unsicherheit ist schädlich. Ich will demnächst gerne auf den Platz,da die Halle auch zwei Kilometer zu Fuß weg ist,aber ist fürchte mich,habe ihr Tipps für uns wie ich am besten etwas entspannt auf den Platz reiten kann?
     
  2. rina159

    rina159 Neues Mitglied

    Hallo, ich hab den stall auch erst gewechselt ich hatte das gleiche Problem..:/ ich in mit meinem Pferd in die halle gegangen ( nur mit halfter) und habe Musik über Kopfhörer gehört..somit war ich dann abgelenkt und selbstsicher das hat sich dann auch auf mein Pferd übertragen..probier es einfach mal aus..bei mir hat es geklappt sie und ich können jetzt wieder toll arbeiten.
    Viel Glück
    Rina:)
     
  3. Minchen76

    Minchen76 Inserent

    Hallo !
    Ich würde meinem Pferd erstmal alles in Ruhe zeigen . Und das an mehreren aufeinander folgenden Tagen. Überall dran vorbei spazieren, alles mit Ruhe und Zeit. Hier und da mal ein Leckerchen, kauen entspannt Pferde. Du selber solltest auch versuchen ruhig und gelassen zu bleiben, auch wenn es sich aufregt. Vermittel ihm/ ihr , daß alles in Ordnung ist.
     
  4. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Dem Pferd Zeit geben " anzukommen ".
    Nicht nur für dich ist alles neu, für das Pferd ja auch.
    Es sind empfindsame Lebewesen!
    Ist erst eine gewisse Routine drin, läuft alles besser.
     
     
  5. hafigirly

    hafigirly Gesperrt

    Ja ich habe echt ein Problem ,ruhig zu bleiben wenn ich im Sattel bin,Sie ist früher sooft durchgegangen,das vergisst man leider nicht.
    Ich will.ja nun Lieber auf dem Platz,die Halle ist weit weg und nicht so mein ding.
    Wie am besten/
    Auf dem.Platz führen?bodenarbeit machen?
    Und,wie kann ich im Sattel ruhig bleiben?ausser.Musik in dem Ohren,das geht nicht dann kann ich mich nicht konzentrieren.
     
  6. Halloauchhier

    Halloauchhier Gesperrt

    Power dich selber vorher aus!

    Mach irgendwas vorher.

    Joggen, Stallarbeit, Rad fahren, etc..

    Gewöhne dir eine ruhige Atemfrequenz an.

    Den Mund nicht verkniffen geschlossen halten.

    Lächel einfach mal, statt an was gruseliges zu denken, was nun wieder passieren könnte.

    Die Kopfhörer würde ich mal ganz fix verbannen!

    Du benötigst deine Sinne ganz für dein Pferd und dich!
     
  7. hafigirly

    hafigirly Gesperrt

    Wie kann ich denn merken ab wann ein sich drauf setzen ok ist?wenn ich Bodenarbeit auf dem Platz mache und führe ist Sie denk ich entspannt(auf dem neuen Platz war ich nocg nicht )
     
  8. Tabea

    Tabea Inserent

    Hallöchen,

    ich habe einen Araber-Mix und reite seit einiger Zeit Turniere, sprich ich kenn dein Problem und habe gelernt es zu lösen. Ich hoffe dir können folgende Vorschläge helfen:

    1. Reite oft auf unterschiedlichen Strecken und auch durch Dörfer aus. Zunächst wird das stressig sein und vielleicht musst du ab und an auch mal an etwas vorbeiführen. Der Effekt wird aber langfristig sein, dass dein Pferd die vertrauen lernt und zwar in jeder Situation ("Sieht schon bedrohlich aus, aber Frauchen wird schon wissen was sie tut") und du selbst wirst sicherer.
    2. Konzentrier dich auf deine Atmung wenn du merkst, dass du nervös wirst. Wie beim Yoga: Tief ein- und ausatmen und dir das Idealbild von dir und deinem Pferd vor dein inneres Auge rufen.
    3. Sprich mit deinem Pferd mit ruhiger Stimme und streichel/kraul es. So forderst du schon 2 seiner Sinne, dir Aufmerksamkeit zu schenken.
    4. Von Leckerchen geben rate ich ab: Leg sie auf den gefährlichen Gegenstand oder verteil sie in der Halle zb auf der Bande: Nicht deine Person soll in erster Linie positiv verknüpft werden, sondern die Umgebung.
    5. Kein Stress kommt durch viel Zeit. Das sagt man oft und macht es dann doch nicht so. Konfrontier dein Pferd dann mit der Halle, wenn du bereit bist eine halbe Stunde lang nur in der Tür zu stehen und es zu kraulen. Wenn es mit herabhängendem Kopf und entspannter Mimik und Muskulatur neben dir steht, kannst du einen Schritt weiter gehen.
    6. Power dich und dein Pferd vorher aus und stell vorher (!) eure Verbindung her. Reite durch ungefährlich wirkendes Gelände aus, viel vorwärts im Trab, forder dich und dein Pferd heraus, mach Seitengänge, Tempiwechsel etc. - wenn du dein energiegeladenes Pferd in eine aufregende Situation bringst, ist seine Reaktion ebenfalls sehr viel energievoller (übrigens überträgt sich auch die Angst des Pferdes auf einen selbst, nicht nur andersherum)
    Wenn dein Pferd sich halbwegs beruihgt hat, sprich nicht mehr wild herumspringt oder total verspannt ist, kannst du diese Bewegung auch in der Halle abverlangen. Wird dein Pferd abgelenkt und kann seinen Stress "weglaufen", kommt es schneller wieder runter und steigert sich nicht hinein
    => Ob Ablenkung (Arbeit) oder die Konfrontation (in Ruhe natürlich) das Richtige für dein Pferd ist, musst du ausprobieren; bei mir war es die Arbeit

    Reiten kannst du dann, wenn du dir sicher bist, nicht abgeworfen zu werden. Macht dein Pferd keinen Schritt mehr vorwärts, dann lass es halt stehen und warte oder reite rückwärts auf das böse Etwas zu.

    Das allerwichtigste ist, dass du die Angst deines Pferdes insofern ernst nimmst, dass dir nicht Gedanken kommen wie " Oh manchmal bist du echt doof, dass ist doch bloß ne Tüte" - dein Pferd überlegt gerade, ob es nötig ist, um sein Leben zu kämpfen oder nicht - nimm ihn die Entscheidung als Herdenführer ab und zeig ihm "Du kannst dich entspannen, ich hab es gesehen und für nicht gefährlich befunden." Betrachte es als ein kleines Kind, dass du an die Hand nimmst und die Welt erklärst.

    Und noch etwas: Lächel! Dann entspannst du von ganz allein...

    Ich hoffe ich konnte dir helfen, wenn du weitere Fragen hast, schreib mir gerne eine Nachricht :)
     
  9. hafigirly

    hafigirly Gesperrt

    Hey
    Danke tabea für deine Antwort.
    Ausreiten geht im Moment nicht,unser vertrauen im ausreiten ist futsch,Sie rennt sofort heim,dreht um und so.am Boden ist alles kein Problem,weswegen ich ja Halle bzw Platz reiten will,und wenn es nur Schritt ist.
    Außerdem kenn ich die Umgebung nicht und momentan gibt es keine mit Reiter.
    Heute war ich auf dem Platz,nur bodenarbeit,da ist Sie entspannt,,aber reiten und führen ist nicht da sind doofe eisscholen,bin schnell wieder runter
    Dachte mir,ich Sattel Sie morgen mal und gehe die zwei km in die Halle,führe sie da erst mache etwas bodenarbeit,und entscheide ob ich mich kurz rauf setze,wenn sie,und vorallem ich ruhig bin..
    Oder?
     
  10. Tabea

    Tabea Inserent

    Ja das klingt für mich nach einer guten Idee :). Ein kleiner Tipp noch: Setz dir kein konkretes Ziel, außer dem, dass ihr eine schöne Zeit zusammen habt; alles andere macht nur unnötigen Druck ;) Ziele sind meiner Meinung nach in der Arbeit mit Tieren etwas Langfristiges...

    Zum Thema Ausreiten: Mitreiter, wie du schon erwähnt hast, wären natürlich super, die geben deinem Pferd Sicherheit... Es ist immer wieder erstaunlich: Lässt man erfahrenes Pferd mitgehen, werden die anderen sofort ruhiger -das ist dieses Phänomen der Gefühlsübertragung und des Vertrauens in den Herdenführer... Es dauert einfach, bis dein Pferd dir diese Rolle zutrauen wird und eventuell wird es auch noch nach Jahren manchmal skeptisch sein...da hilft nur Geduld ;)
    Wenn es absolut gar keine Mitreiter gibt und das Ausreiten ein Problem bleibt, sprich sie nach Hause drängt ist folgendes ganz gut: Dreh sie in Richtung nach Hause und reite rückwärts weiter in die Richtung, in die du möchtest... Rückwärtsrichten bringt allgemein auch Ruhe und lässt die Pferde nachdenken, ob weglaufen wirklich sinnvoll ist...Ich sage immer: Ist der Kopf unten, geht das Gehirn an ...
    Abgesehen davon, kannst du sie von den drohenden "Gefahren" ablenken in dem du sie arbeitest, also Seitengänge etc.. geht natürlich auch alles in Version eines Sparziergangs :) Nimm evtl eine/n Freund/in mit, durch euer quatschen macht ihr die Situation für dein Pferd noch belangloser.

    LG Tabea
     
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