1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Wie einen guten Westerntrainer erkennen?

Diskutiere Wie einen guten Westerntrainer erkennen? im Westernreiten Forum; Hallo zusammen, Ich reite normalerweise englisch, habe allerdings (fragt bitte nicht wie, die Geschichte ist etwas sehr kompliziert ) eine...

  1. Blackjack

    Blackjack Inserent

    Hallo zusammen,
    Ich reite normalerweise englisch, habe allerdings (fragt bitte nicht wie, die Geschichte ist etwas sehr kompliziert ) eine westerngerittene RB. Bis jetzt hatte ich allerdings noch nicht die Möglichkeit western-Unterricht mit ihr zu nehmen... Ich weiß, dass das nicht ideal ist, aber es gibt bei uns keine Western-Reitlehrer von denen ich gerne Unterricht nehmen würde. Da meine Stute allerdings auch schon über 20 ist und bei mir quasi ihre Rente verbringt ist das auch nicht sonderlich schlimm gewesen, Ziel der Arbeit war bis jetzt ein entspanntes Reiten in allen Gangarten im Gelände. Quasi als klischee Freizeit-Westernreiter :embarrassed: wobei ich schon auf ein lockeres, ordentlich vorwärts-abwärts gehendes Pferd geachtet habe, sie soll ja von dem ganzen Spaß keine Schäden davonziehen.
    Jetzt ist bei uns in der Umgebung ein neuer Trainer eingezogen (oder er kommt noch, zieht gerade um). Mir stellt sich jetzt die Frage, wie einen guten Western-Trainer erkennen? Mir geht es hauptsächlich um den fairen Umgang mit dem Pferd. Die andere RL bei uns in der Gegend schließt sich durch Aktionen wie Pferde am Bit (also "Westenkandare") auszubinden für mich selbst aus, so jemanden will ich nicht an meinem doch sensiblen Pferdchen haben. (vor allem wenn man sich dann noch wundert, dass das Pferd nicht mehr vorwärts läuft :ti9: )Das war aber auch relativ einfach zu erkennen. Da habe ich ein paar mal beim Training der Berittpferde zugeschaut und beschlossen, dass ich da gar keinen Unterricht nehmen brauche. Da reite ich lieber ohne Unterricht weiter.
    Der "neue" ist auf Reining spezialisiert, macht aber anscheinend auch andere Disziplinen. Mein Pferd ist Cutting ausgebildet. Allerdings soll es nicht um die Teilnahme an einem Turnier gehen, sondern eher um grundlegende Sachen. (Das Western-Reitabzeichen wäre z.B. schön ) Wenn er guten Unterricht macht könnte ich mir allerdings auch vorstellen "weiter" zu machen, zwei jüngere Pferde wären auch noch da (nach dem Studium steht was eigenes auf dem Plan, auch wenn das noch etwas dauert, ein Quater wäre da auch eine Option) und ich fand Westernreiten schon immer faszinierend, hatte allerdings bis jetzt nie einen passenden Trainer. :bahnhof:
    Am Ende meines Romans (sorry dafür) nun meine Fragen
    1. Wie erkenne ich einen guten (d.h. pferdefreundlichen und kompetenten) Trainer?
    2. Macht es Sinn als "Freizeitreiter" bei einem Trainer Unterricht zu nehmen, der vermutlich vorwiegend auf Turnierreiter ausgerichtet ist?
    3. Macht es Sinn mit meinem Pferd nochmal in den Unterricht zu gehen?
    Schon mal danke für eure Antworten :) Und wundert euch bitte nicht über meine etwas komplizierte Geschichte, mir ist durchaus bewusst, dass man als Englischreiter nicht automatisch westernreiten kann und dass Unterricht als Umsteiger eigentlich notwendig ist, aber es ging bisher halt nicht anders.
     
  2. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Naja, es kommt halt drauf an worauf du Wert legst. Wenn du sagst du möchtest gesunderhaltend reiten ohne Manöver zu schrubben, dann sag das dem Trainer und schau was er draus macht ;) Nimm einfach eine Probestunde und entscheide dann, ob ihr zusammen passt oder nicht.

    Ich bin neugierig, wer ist denn der Trainer? Gern auch per PN.
     
  3. Gromit

    Gromit Punktetierbändiger

    Hi,
    du hast ja schon selbst erkannt, was gar nicht geht (ausbinden im Bit etc.).
    Zu 1.
    Ich würde dem entsprechenden Trainer erstmal bei einer Reitstunde zuschauen bzw. ihm vielleicht selbst beim Reiten zusehen.
    So hast du schon mal einen ersten Eindruck. Wenn der stimmt, musst du ins kalte Wasser springen und einfach mal ausprobieren, wie ihr im Unterricht miteinander klar kommt und ob seine Methoden für dein Pferd angepasst sind und zum Erfolg führen.
    Zu 2.
    Kommt immer drauf an. Ich kenne Reiningtrainer, die können wirklich nur Reining und hätten auch gar nicht die Geduld ein nicht- reining begabtes Pferd zu trainieren. Gibt aber Trainer mit Schwerpunkt Reining, die auch alles andere von den Basics her wunderbar vermitteln können. Es gilt eigentlich wie zu 1.
    zu 3.
    Unterricht macht immer Sinn, wenn er auf die Bedürfnisse deines Pferdes und dich angepasst sind.
    Mit meinem Pferd habe ich zB. im Alter von 21 erst das Turnierreiten für uns entdeckt.
     
  4. Blackjack

    Blackjack Inserent

    Danke für eure Antworten
    @Josy hast PN
    @all
    mh, wie sollte ein guter Westernreiter denn reiten? Also klar, ein lockeres Pferd ist Grundvoraussetzung, das ist in beiden Reitweisen gleich. Aber sonst... Kann ich ehrlich gesagt nicht so genau sagen was ich mir wünschen würde, ich weiß nur, was ich nicht will nämlich kein generelles Reiten mit Sporen und kein sinnloser Einsatz scharfer Gebisse (jetzt nichts gegen Reiter, die damit umgehen können, aber generell ein bit reinzuknallen, nur weil es eben dazugehört... ne danke, das ist zwar ein bisschen Vorurteil gegenüber Westernreitern, ich habe es aber leider schon zu oft so erlebt...) Worauf würdet ihr achten? Ich hab halt auch Angst bei diesem Trainer als "Western-Anfänger" dann vollkommen deplatziert zu sein...
    Edit: so ganz untalentiert ist mein Pferd wohl nicht, sie hat schon eine ordentliche Western-Grundausbildung, es geht mehr darum, meinen reiterlichen Stand ans Pferd anzupassen ;)
     
  5. Semmel

    Semmel Gesperrt

    Blackjack, wie heißt er denn, der "Neue"? Vielleicht kenn ich ihn ja?

    *räusper* Reiner sind halt so ein Thema für sich *schiefguckt*:noe: Da hab ich echt eine ausgesprochen persönliche Meinung dazu. :embarrassed:
    In meinen Augen muß ein guter Trainer (egal, welche reitweise) immer das Pferd sehen und fair arbeiten. Dafür muß man dem Trainer dann als PB auch die Zeit lassen, die er braucht, um ein Pferd reel auszubilden.

    Wenn Du Dir einen Westerntrainer suchen willst, dann solltest Du zumindest schon mal wissen, was Dich am Westernreiten überhaupt interessiert. Grundziel beim Westernreiten ist es nunmal, einhändig (mit bit) zu reiten. In dem Zusammenhang macht das schon Sinn, sich damit dann auch positiv auseinanderzusetzen und nicht das erst mal abzulehnen aus .. Prinzip (?). "ich mag keine Autos, drum kauf ich mir einen Ferrari..." ist auch blödsinnig irgendwie ;)

    Was möchtest Du erreichen? In den Turniersport? Dann wäre das eher zu überlegen, ob Du dich speziell zu so einem Trainer begibst.

    Ein gutes Trailpferd haben und schöne Trailritte machen? Wozu dann ein Reiningtrainer??? Das ist ungefähr so sinnvoll, wenn Du Dir einen Springtrainer nimmst, aber Dressur gehen willst.. :bahnhof:

    Auf dem Platz etwas gymnastizieren und eher in Richtung Working equitation? (Dann wäre ein guter Allroundtrainer das Richtige für Dich) Mehr die dressurlichen Aspekte in der Westernreiterei herausreiten? (Dann schau mal, ob die altkalifornische Schule nicht für Dich was wäre)

    Gehts dir lediglich darum, das Pferd, welches western ausgebildet ist (in welche Richtung?) seinen erlernten Ausbildugnsweisen nach korrekt reiten zu lernen, nun, dann schau halt, was das Pferd kann/gelernt hat.. und such Dir jemanden, der diesen Ausbildungsstil/-bereich abdeckt, um Dich mit dem Pferd entsprechend "zusammenzubringen".
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Juli 2014
  6. Blackjack

    Blackjack Inserent

    wie der "Neue" heiß möchte ich hier nicht öffentlich sagen, es ist noch nicht offiziell, dass er kommt, ich will da keine Falschmeldungen verbreiten... Sorry.
    Ich lehne weder die einhändige Reitweise ab, noch das Gebiss (ich hoffe das ist nicht so rüber gekommen ) ich finde nur, mal sollte wissen, wie man es benutzt. Pferd und Reiter. Dann ist das kein Problem. Um es mal mit dem Englischreiten zu vergleichen: Ich habe nichts dagegen, wenn man auf Kandare reitet, nur sollte man es können. Leider kenne ich Westernreiter, die die wildesten Dinge auf Bit veranstalten. Und wenn man ein 6 Jähriges Kind auf einen 4 Jährigen setzt und beide dann durch die Halle jagen lässt und es Bit und Sporen zu besseren Kontrolle benutzen lässt oder ein Pferd am Bit so ausbindet, dass es schon im stehen hinter der Senkrechten ist, ist das kein korrekter Umgang.(und ja, ich habe beides schon live erlebt) Das lehne ich dann aus Prinzip ab, das gibts aber in allen Reitweisen. Einen Trainer der das befürwortet oder bei den eigenen Schülern duldet möchte ich dann eben auch nicht an meinem Pferd haben. Eben weil das nicht fair dem Pferd gegenüber ist. Wenn jemand mit bit reiten kann, habe ich da kein Problem mit, immerhin dient es dann zur Verfeinerung und hat mehr Sinn und Zweck als nur ein zuverlässigere Bremse zu sein. (so verstanden hätte ich auch kein Problem auf Bit zu reiten :) )
    Was interessiert mich, gute Frage. Meine Stute ist auf jeden Fall Cutting ausgebildet,wobei ich mir nicht sicher bin, ob sie nicht auch die Grundzüge des Reining beherrscht, ich würde fast davon ausgehen.
    Mir geht es nicht ums turniermäßige reiten, nur merke ich halt, dass meine Kleine oft deutlich mehr kann und mehr zeigen will als ich reiten kann. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sie mein Reiten auf dem Platz langweilig findet, mehr arbeiten will. Im Gelände ist sie mittlerweile ein absolutes Verlasspferd und glücklich (klar, da sieht sie neues, anderes, da reicht es, wenn Reiterchen obendrauf hier mal das Tempo veränder, da mal die Gangart usw.), aber auf dem Platz bietet sie sich regelrecht für "mehr" an und fordert gleichzeitig sehr genaues Reiten, sie wartet da regelrecht auf das nächste Signal, um es umsetzen zu können.
    Ich habe quasi einen ausgemusterten "Ferrari" hier, den ich momentan als Roller für Sonntagsspazierfahrten nutze... auch nicht sonderlich ideal... Wenigstens die anderen 2 Räder könnte man mit anbauen :)
    Mein Ziel wäre es, das reiten zu können, was sie kann, um sie mehr fordern zu können. Allerdings nicht turniermäßig, sondern als Freizeitreiter. Ich denke, das würde mir auch Spaß machen, ich staune immer wieder, wie flink sie ist und wie gut sie mitdenkt. Gerade dieses "mitdenken" kenne ich von kaum einem klassisch gerittenen Pferd so wie von ihr und ich finde es immer wieder faszinierend.

    Ein "allroundtrainer", der erstmal alles macht und die Grundzüge erarbeitet wäre sicherlich sinnvoller als ein spezialisierter Trainer, allerdings ist so jemand momentan nicht in Sicht. Da müsste ich dann einen Kurs oder ähnliches besuchen, das ginge vermutlich erstmal nur ohne Pferd und dann bin ich wieder da, wo ich jetzt bin: Unterricht vorhanden, nur nicht auf dem Pferd, auf dem ich eigentlich reiten will.:cry: Außerdem werden solche Kurse meist als "Umsteiger und Einsteiger" Kurse angeboten, da hab ich dann wieder die Befürchtung, dass mein Pferd zu kurz kommt. (wenn ich sie denn mit nehmen würde) Falls jemand dahingehend Tipps hat, wo man sowas gut machen könnte, immer her damit, ich komme aus Bayern ;)
    @semmel
    magst du etwas mehr über deine persönlichen Eindrücke von Reinern erzählen? bzw. was heißt ein Thema für sich? (gerne auch per PN, es ist ja immer gut unterschiedliche Erfahrungen zu hören)
     
  7. Josy

    Josy "Mein Name ist Else. Ich bin Hypochonder." Mitarbeiter

    Semmel, sag jetzt nix falsches, trotz falschem Pferd bin ich immernoch Reiner in Herz und Geiste :lol: Aber ich weiß schon was du meinst.

    Blackjack, du hast ja schon PN ;)
     
  8. Semmel

    Semmel Gesperrt

    okay, dann willst Du also deinen "Ferrari" wiederbeleben? Das hieße dann wohl : zurück auf die Rennbahn mit dem Ding? ;) :)

    Wie wurde das Pferd denn nun konkret ausgebildet? IST es ein Reiner? Willst Du tatsächlich nur die Manöver üben für dich, im stillen Kämmerlein und dass der Ferrari nicht völlig einrostet, oder willst Du evtl. sogar ins Turniergeschehen einsteigen?

    Gut.. ich schick Dir mal ne PN ;)

    Josy, ich sag nix *duck* ;) ;)
     
  9. Blackjack

    Blackjack Inserent

    Nein, den Ferrari wiederbeleben will ich nicht, in dem Sinne, dass sie wieder alles gehen und machen soll wie früher, ich denke da ist sie auch nicht so begeistert von... Turniere reiten will ich auf keinen Fall, jedenfalls nicht regelmäßig, das wäre meiner Stute denke ich auch zu viel. Also nicht auf die Rennbahn, aber vielleicht als Oldtimer Liebhaberstück wieder herrichten.
    Wie sie ausgebildet ist weiß ich leider nicht, sie ist ja nur meine RB, wir haben sie damals als "ausgediente" Zuchtstute übernommen, gesucht war ein braves Geländepferd. Wie gesagt, sie ist wohl mal Cutting ausgebildet worden, allerdings ist es mindestens schon 10 Jahre her (eher länger), dass sie turniermäßig gearbeitet wurde. Was ich machen will und was Sinn macht muss man dann wohl auch ausloten, auf biegen und brechen will ich nichts und muss sie auch nichts. Erstmal würde ich gerne sehen, wo sie wirklich steht und was sie kann. Was man dann daraus macht sieht man schon. Ich bin ehrlich gesagt nicht derjenige, der unbedingt zeigen muss, was das Pferd kann, ich freue mich einfach, wenn eine Übung nach vielem üben funktioniert. Beispiel Gelände: Ich freue mich jedes mal, wenn ich mit ihr ausreiten bin, weil ich mittlerweile ein absolut braves und zuverlässiges Geländepferd habe. Jetzt stehe ich halt ein bisschen, ich würde auf dem Platz halt einfach gerne "besser reiten" (also besser harmonieren) brauch dafür aber einen Trainer. Gleichzeitig soll sie aber auch nicht überfordert werden, das ist mir sehr wichtig. Ein Reining Trainer muss es nicht unbedingt sein, nur ist dieser hier halt gerade nicht mal 10 km entfernt und deswegen eventuell eine Überlegung wert. Wobei Semmel schon recht hat, was will ich mit einem spezialisierten Trainer, wenn ich eigentlich gar nicht in dieser Disziplin auf diesem Niveau reiten will...
    Euch allen aber danke für eure Tipps, Denkanstöße und Nachfragen, das bringt mich wirklich weiter :)
     
  10. Semmel

    Semmel Gesperrt

    Blackjack, ich an Deiner Stelle würde vielleicht dann doch eher nach einem guten Basiskurs suchen. Ich könnte mir vorstellen, dass Du da mehr davon hast ;)
     
Die Seite wird geladen...

Wie einen guten Westerntrainer erkennen? - Ähnliche Themen

Wer kommt aus Bayern und kann mir einen guten Pferdezahnarzt empfehlen
Wer kommt aus Bayern und kann mir einen guten Pferdezahnarzt empfehlen im Forum Reitertreff Deutschland
Wer kennt einen guten Dressursattel mit wenig Pauschen?
Wer kennt einen guten Dressursattel mit wenig Pauschen? im Forum Dressur
Hilfe-wer weiss einen guten sattel
Hilfe-wer weiss einen guten sattel im Forum Westernreiten
Kennt jemand einen guten Wanderreitstall?
Kennt jemand einen guten Wanderreitstall? im Forum Sonstige Reitweisen
Ich suche meinen Wallach Name Pepe
Ich suche meinen Wallach Name Pepe im Forum Neue Besitzer gesucht
Thema: Wie einen guten Westerntrainer erkennen?