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Wie eingeschränkt muss euer Pferd sein, damit ihr es nicht mehr reitet?

Diskutiere Wie eingeschränkt muss euer Pferd sein, damit ihr es nicht mehr reitet? im Pferde Allgemein Forum; Aufgrund diverser Erlebnisse habe ich mich gefragt, wann ihr denn aufhören würdet, euer Pferd zu reiten bzw. wo für euch die Grenze der...

  1. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Aufgrund diverser Erlebnisse habe ich mich gefragt, wann ihr denn aufhören würdet, euer Pferd zu reiten bzw. wo für euch die Grenze der Belastbarkeit ist. Oder anders gesagt: wann ist euer Pferd für euch platt genug, um es nicht mehr zu reiten?
     
  2. Otterchen

    Otterchen Bekanntes Mitglied

    Würde es immer vom jeweiligen Pferd und dessen Charakter abhängig machen und auch davon, was die Ursache der Wehwehchen ist und ob Bewegung eher gut oder schlecht dafür ist.

    Meiner brauchte immer Arbeit zumindest für sein Köpfchen.
    Er war bis 24 top in Schuss. Nach seiner Rehe gab es vom TA wieder das Okay, dass er wieder geritten werden darf. Habe dann aber drauf verzichtet und stattdessen nur Sachen wie Langzügelarbeit und Doppellonge gemacht und einfach auch nur, weil er Spaß dran hatte.
    Er fand spazieren gehen zB total langweilig. Ein, zwei Tage ging das Mal, dann war es ihm aber schnell wieder zu blöd. Mit dem Langzügel dran spazieren gehen hat er dagegen als Arbeit gewertet und hatte Lust drauf, auch wenn er körperlich nicht wirklich was anderes gemacht hat als beim reinen Spazierengehen.

    Grundsätzlich bin ich aber auch jemand, der sich nicht auf ein tickendes Pferd setzen würde. Solange alte Pferde im Schritt klar gehen, dürfen die bei mir weiterleben und auch angepasste "Arbeit" machen. Sind sie dauerhaft im Schritt schon lahm, finde ich das Leben als Fluchttier nicht mehr lebenswert.
     
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  3. Farooq

    Farooq Erbsianerin

    wenns gefährlich wird für reiter und pferd! .......oder wie meinst dus? soll man hier krankheiten aufzählen und dann sagen, bis dahin? oder wie ungefähr?
     
  4. pjoker

    pjoker Bekanntes Mitglied

    Mein letztes Pferd ist von ganz normal täglich ein bis zwei Stunden reiten von einem Tag auf den anderen in Rente gegangen, bzw ist unter keinem Reiter mehr gegangen.Ausgelöst durch eine Halswirbelarthrose inkl minimaler Ataxie, die ihn seit 12 Jahren begleitete, hatten wir einen sehr schweren Reitunfall.
    Er lief max einen Tag vorher etwas anders, war instabiler in der Anlehnung wie sonst, ansonsten kein Vorzeichen und stürzte am folgenden Tag schwer mit mir in der Halle mit doppeltem Überschlag.
    Ob sich jemals was ähnliches wiederholt hätte konnte Tierklinik nicht bejahen und verneinen.

    Er wurde noch gute drei Jahre täglich ohne Reiter gearbeitet, ob an der Doppellonge, Handarbeit oder im Gelände als Handpferd, bis ca 6Monate vor seinem Tod, der damit nichts zu tun hatte.

    Zu platt zum Reiten wäre für mich definitiv ein Pferd mit Ataxie, egal wie wenig ausgeprägt, dafür habe ich zu viele Stürtze gesehen und dann selber erlebt.
    Desweiteren wenn das Pferd aufgrund von Arthrose etc., Schmerzen hat die im Trab sichtbar werden.Das ist für mich persönlich auch im Schritt nicht mehr reitbar, da es sich nicht mehr unterm Reiter so schonend bewegen kann wie mit.Der es entweder fordert oder das Pferd schlichtweg gefallen will.

    Es gibt genügend Möglichkeit zu beschäftigen ohne Reiter.Ob für Kopf oder Körper.

    Sobald es dauerhaft schrittlahm ist gehört es für mich auch eher nicht mal mehr auf die Koppel.

    Desweiteren Pferde mit dauerhaft bestehenden AtemwegsProblemen, wobei sich auch hier die Frage stellt, wann man ein Fluchtier erlösen sollte.

    Vielleicht trete ich manchen hier auf die Füße, aber ist halt jetzt meine persönliche Meinung.
     
     
  5. Wenn ein Pferd lahm ist, reite ich es nicht.
    Ist die Lahmheit wieder weg, spricht für mich nichts gegen einen erneuten, u. U. gemäßigteren Einsatz, auch in höherem Alter.

    Hätte ich das Gefühl, das Pferd würde durch das Reitergewicht Schaden nehmen, z. B. bei ausgeprägtem KS-Befund, würde ich es ebenfalls nicht mehr reiten.
    Wobei es mir natürlich bekannt ist, dass man bei weniger ausgeprägten KS durch Muskelaufbau bzw. -erhalt das Pferd u. U. noch jahrelang reiten kann.

    Also: Bei Schmerzen, die nur beim Reiten auftreten, nicht aber beim Leben als Nicht-Reitpferd, würde ich nicht mehr reiten.

    Eine ganz große Rolle spielt auch sicherlich die Frage, ob das Pferd "noch will". Das sollte man als Pferdemensch erkennen und berücksichtigen.
     
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  6. Princess of Diamond

    Princess of Diamond Bekanntes Mitglied

    Mein Pferd hat eine Lungenfibrose (zumindest sagte das die TA) und ist deshalb nicht mehr belastbar. Man könnte vielleicht noch bisschen ins Gelände bummeln aber so ohne Muskulatur um einen Reiter ordentlich zu tragen finde ich das auch nicht sinnvoll.
     
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  7. Schokokeks

    Schokokeks Bekanntes Mitglied

    Wenns immer lahmt oder Taktunklar ist wäre sense.
    Ks ist richtig gemanagt zb oft noch machbar.
     
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  8. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Solang das Pferd schmerzfrei/beschwerdefrei ist und sich das auch nicht durch das Reiten ändert, find ich da grundsätzlich nix dagegen einzuwenden. Auch, wenn sich Wehwehchen durchs Reiten verbessern, zB bei Arthrosen, KS, manchen Lungengeschichten oder ähnlichem. Manchmal wirds mit angepasster Bewegung ja auch besser, da kann ich dann auch mal über anfängliches Ticken usw hinwegsehen. Merkt man ja, obs das Problem eher verbessert oder verschlechtert.

    Ausnahme: Es wird für Pferd und/oder Reiter gefährlich, wie Jokis Beispiel mit der Ataxie.

    Wenns Pferd im Schritt dauerhaft net mal mehr lahmfrei ohne Reiter gehen kann, würd ich über Reiten nimmer nachdenken, sondern eher darüber, ob das noch lebenswert ist.
     
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  9. Kigali

    Kigali Sternchenreiter

    Meine ehemalige Stute ist innerhalb 3 Wochen, 2 x mit mir, ohne ersichtlichen Grund gestürzt.
    Obwohl weder dem Pferd noch mir etwas ernstes passiert ist, bin ich beim zweiten Sturz nicht mehr aufgestiegen und danach hat sie nie wieder einen Reiter tragen müssen.

    Wenn ein Pferd nicht schmerzfrei ist, gehört es meiner Meinung nach, nicht geritten.

    Eine Bekannte von mir, hat einen Wallach, der steigt, wenn ihm etwas nicht passt, Steigen bis zum Überschlag.
    Wäre das mein Pferd, er würde nicht geritten werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. Juli 2019
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  10. nasowas

    nasowas Bekanntes Mitglied

    Ich hab meine endgültig nach dem nervenschnitt auf die Koppel.
    Sie wäre zwar schmerzfrei aber die „Beschädigung“ würde durch Belastung schlimmer werden.
    Ich mag kein Pferd wissentlich kaputt reiten , ich würde nie mit guten Gefühl drauf sitzen.
     
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