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Wie erkennt man,dass die Hinterhand arbeitet?

Diskutiere Wie erkennt man,dass die Hinterhand arbeitet? im Allgemein Forum; Hallo ihr Lieben! Heute hab ich mal meine RB (6) longiert & da kam mir die Frage auf:Wie merke ich eig,dass seine Hinterhand arbeitet?Kann man...

  1. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Hallo ihr Lieben!

    Heute hab ich mal meine RB (6) longiert & da kam mir die Frage auf:Wie merke ich eig,dass seine Hinterhand arbeitet?Kann man das iwie sehen? Ich hatte heute so longiert,dass er den Kopf nach innen hatte,da musste ich feststellen das sein innerer Hinterfuß schräg zum äußeren Voderfuß ging (ich hoffe ihr versteht meine Logik...).Allerdings meinte eine Freundin von mir,dieses Kopf nach innen stellen sei auf dauer schädlich..!:err:
    Hat sie recht?

    & kann man sowas auch bemerken,wenn man reitet?
     
  2. Dakota

    Dakota Inserent

    erkennen kannst du es daran dass die hinterhufe in die spur der vorderhufe treten.... dann benutzt das pferd die hinterhand. den kopf nach innen zu stellen ist nur mit ausbindern eigentlich recht sinnlos und führt zu verspannungen. lieber einen kappzaum verwenden , da muss sich das ganze pferd biegen.
     
  3. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Hmmmm...also wenn ich ehrlich bin,verstehe ich deine Antowrt nicht ganz..:nah:

    "erkennen kannst du es daran dass die hinterhufe in die spur der vorderhufe treten...." Das tun die doch sogut wie so oder so,einige treten über andere nicht,oder hab ich das falsch verstanden?
     
  4. Dakota

    Dakota Inserent

    wenn sies tun ist gut wenn nicht dann nicht :1:
    nee also es gibt pferde die nicht untertreten oder die hinterhand nach hinten herausstellen... die arbeiten dann nicht mit der hinterhand
    tritt dein pferd in die spur der vorderhufe oder eine halbe handbreit darüber arbeitet es mit der hinterhand.. hoffe ich habe etwas icht ins dunkle gebracht
     
  5. Pamina

    Pamina Inserent

    Hallo,
    wenn die hinterhand an der vorhand vorbeifußt, so bedeutet das, dass dein pferd nicht gerade gerichtet ist, du musst also vermehrt gerade richtende lektionen mit ihm üben.
    ob die HH aktiv ist oder nicht erkennst du leicht daran, ob die hinterhufe (wie meine vorschreiberin bereits treffend schrieb) über die abdrücke der vorderen hufe hinaus treten. je weiter der hintere huf über den abdruck des vorderen hufes hinaus tritt, desto besser tritt das pferd unter seinen schwerpunkt. dies ist die grundvoraussetzung für die lastaufnahme auf der HH. natürlich sind da bei jedem pferd auch exterieurbedingte grenzen gesetzt, aber zumindest mal IN die spur der vorderhufe sollte jedes pferd fußen können. im schritt sollte der hinterhuf deutlich über den abdruck des vorderen hufes fußen, im trab mindestens IN die spur, besser noch darüber. meine stute fußt im fleißigen schritt ca. 3 huflängen über, und im schwungvollen trab auch meistens zwei huflängen, trotz dass sie einen sehr langen rücken hat. was dein pferd leisten kann musst du einfach mit der zeit heraus finden. natürlich fußen viele pferde beim warmreiten noch deutlich kürzer, als mit lockerer und warmer muskulatur.
    zudem ist aber wichtig, dass das pferd den rücken wölbt, dafür ist eine kräftigung der muskulatur im rücken und bauch unerlässlich. achte darauf, dass das pferd im rücken wirklich locker mitschwingt.
    ich empfinde es als nicht sinnvoll, ein pferd dauerhaft aktiv zu stellen bei der longenarbeit, denn wenn du den kopf herumziehst knickt es lediglich im genick oder hals irgendwo nach innen ab (verwirft sich zudem höchstwahrscheinlich noch), und das ist kontraproduktiv und sorgt für verspannungen in der oberlinie, da das pferd irgendwann gegenziehen wird gegen den unangenehmen zug. ab und zu einmal sanft die richtung nach innen weisen ist okay, mehr aber nicht. arbeite lieber daran, dass dein pferd sich von sich aus in die tiefe fallen lässt, dann kommt die korrekte biegung irgendwann von alleine, wenn du richtig einwirkst.
    ps.: im trab kann man die hinterhandaktivität auch daran erkennen, ob vorderes und hinteres röhrbein ungefähr parallel gleich gefußt werden, je mehr das pferd also das hintere röhrbein an die waagerechte hebt beim vortreten, desto besser. richtwert ist dafür immer das röhrbein der vorhand. sprich, der winkel des röhrbeins zur waagerechten sollte mindestens gleich sein beim vorfußen der jeweiligen beinpaare im trab.

    mein tipp an dich ist: lass dir das richtige longieren einmal von jemandem zeigen, der sich gut damit auskennt, denn wenn selbst grundlegende dinge falsch gemacht werden, kannst du damit auch sehr viel kaputt machen.
    LG
    sonja
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2008
  6. Aubacke

    Aubacke Inserent

    Ich danke euch ^^

    Wow,dann ist mein Dicker mit der HH ja richtig fleißig! :laugh:
     
  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Kann Paminas Beitrag nur unterschreiben... :)

    Ich würde das mit der Stellung nach innen beim Longieren ebenfalls sein lassen - wie schon gesagt wurde, so knickt das Pferd nur irgendwo im Genick/Halsbereich ab und das hat wenig Sinn. Lieber etwas länger und auf beiden Seiten gleich lang ausbinden, damit das Pferd erstmal den Weg in die Tiefe finden kann. Ein anderer Anhaltspunkt für das Untertreten (also die aktive Hinterhand) ist das Kniegelenk des Pferdes.
    Du kannst dir in Gedanken eine senkrechte Linie vom Kniegelenk des Pferdes zum Boden ziehen - und über diese Linie sollte das Pferd hinwegtreten. Ist blöd zu beschreiben.. *hmpf*
    Ich hab dir mal ein Bild angehängt, wo ich die Linie Kniegelenk-Boden in etwa eingezeichnet hab.
    Würde das Pferd von hinten keinen "Dampf" bringen, dann kommt es mit den Hufen nicht über diese Linie drüber und läuft dir "hinten raus".
    Auf dem Bild sieht man recht deutlich, dass das Pferd über diese Linie gut drüberkommt - es wird sein Hinterbein weit vor der Linie absetzen, ergo kommt hier Schub aus der HH.

    Was dann noch wichtig wäre, ist ein leichtes Absenken der HH und dadurch ein Aufwölben des Rückens - was auf dem Bild NICHT der Fall ist. Das Pferd läuft mit mehr oder weniger durchgedrücktem Rücken und erhobenem Kopf. Ziel beim Longieren wäre, dass der Kopf nach unten kommt (in etwa auf Höhe des Buggelenks für den Anfang). Ausserdem soll das Pferd nicht nur untertreten im Sinne von "Schwung von hinten/ aktive HH", sondern auch anfangen, mit der HH vermehrt Last aufzunehmen, sprich die HH etwas mehr senken und den Rücken nach oben aufwölben.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2008
  8. Katrin

    Katrin Inserent

    Ich finde, dass es wichtiger ist, dass der Rücken aufgewölbt ist, als dass die Hufe soundsoviel unter bzw. übertreten. Dei Foto Lorelai ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Was bringt mir das, dass mein Pferd ewig weit vortritt, der Rücken aber durchgedrückt ist und dadurch dauerhaft geschädigt wird? Dann lieber wenig vortreten aber den Rücken aufwölben lassen. Wobei schon gut ist, wenn wenigstens in den Abdruck des Vorderhufes getreten wird. Das nach aussen treten ist ein Zeichen dafür, dass dein Pferd nicht arbeitet, es schleudert quasi in der Runde. Wie schon gesagt wurde, würd ich die HZ gleichlang stellen.

    Zitat von Pamina: zudem ist aber wichtig, dass das pferd den rücken wölbt, dafür ist eine kräftigung der muskulatur im rücken und bauch unerlässlich. achte darauf, dass das pferd im rücken wirklich locker mitschwingt. Zitat ende

    Das finde ich ein sehr guten Satz, das ist wirklich wichtig!!

    Liebe Grüße
     
  9. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Du hast schon recht mit dem, was du sagst. Allerdings ist die Vorraussetzung für die Wölbung des Rückens erstmal eine aktive HH - denn ohne die geht es nicht. Ja, mein Bild ist ein gutes Beispiel dafür, dass die aktive HH noch lange nicht das Ziel ist - aber sie ist auf jeden Fall der Weg zum aufgewölbten Rücken.
    Ich seh viel zu oft Pferde, die vorne zusammen gezurrt werden, den Rücken trotzdem durchdrücken und hinten komplett "rauslaufen". So ist es genau die falsche "Reihenfolge". Zu allererst kommt die aktive HH, dann das Aufwölben und vermehrte Schwingen des Rückens - und dadurch bedingt kommt vorne "die Rübe runter".
    Mit dem Kopf anzufangen, indem man den möglichst eng an die Brust knallt ist genau der falsche Weg, daher find ich das schon gut und richtig, dass hier zuerst mal auf die HH geachtet wird und DANN auf den Rest - denn damit fängt das Ganze Zusammenspiel HH-Rücken-Hals/Genick/Kopf an.
    Der Grundsatz "von hinten nach vorne" gilt nicht nur beim Reiten, sondern auch beim Longieren. Daher erst HH, dann Rücken, dann Kopf.

    Daher find ich diesen Satz von dir auch etwas... Naja... Seltsam...
    "Ich finde, dass es wichtiger ist, dass der Rücken aufgewölbt ist, als dass die Hufe soundsoviel unter bzw. übertreten."

    Natürlich ist der Rücken generell "wichtiger" einzustufen als die HH, bzw das Untertreten - aber du musst es so sehen, ohne das vermehrte Untertreten unter den Schwerpunk KANN der Rücken gar nicht hochkommen - schon rein anatomisch gesehen geht das nicht. Damit der Rücken nach oben gewölbt werden kann, muss die HH vermehrt Last aufnehmen und somit "nach unten" kommen. Tritt die HH nicht unter, sondern hinten raus, dann wird das auch mit dem aufgewölbten Rücken nichts.
     
  10. Katrin

    Katrin Inserent

    OK, hast recht, aber trotzdem wird zuviel Wert darauf gelegt, dass die Hufe am besten 1 meter über die Spur treten, was ich mit dem Satz sagen wollte, ist, dass das Pferd zwar untertreten muss, aber es ist egal, ob das Pferd 1 Hufbreite drübertritt oder gleich 5 Hufbreiten. Das ist wirklich egal, manchmal ist viel auch nicht gut, da das Pferd sonst auch verspannen kann. Denke dabei an zuviel Druck vom Reiter, der treibt zuviel, "weil das Pferd ja soundsoviel übertreten muss", da es sonst angeblich nicht locker wäre und nicht mit der HH arbeiten würde.
    Dass das Pferd nicht nach hinten raustreten soll, darf nicht passieren, dann passiert das, was du schreibst, das Pferd verspannt sich im Rücken und wenn der Reiter dann vorne zuviel macht (zusammenknallen), gehts garnicht. Das ist klar. Dass man auch nicht vorne anfangen soll, ist auch klar. Vielleicht hab ich mich auch nur unverständlich ausgedrückt, kommt es jetzt besser rüber?

    Liebe Grüße

    PS: Von "Kopf an die Brust knallen" oder ähnlichem hab ich ja nichtmal ansatzweise geredet, hab meinen Beirag nochmal gelesen, weiss nicht, wo du das interpretiert hast, aber gut, dass du das nochmal erwähnt hast. Das sollte nun wirklich nicht passieren :1:
     
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