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Wie gehe ich die Probleme am besten an... (Kleber, kein Auslauf, kein Vertrauen)

Diskutiere Wie gehe ich die Probleme am besten an... (Kleber, kein Auslauf, kein Vertrauen) im Pferde Allgemein Forum; Hey. Also es geht nicht um meine eigenen Pferde, aber um 2 Pferde + Besitzerin die meine Hilfe gesucht haben. Ich hab selber schon ein Pferd...

  1. Paccolino

    Paccolino Mitglied

    Hey.
    Also es geht nicht um meine eigenen Pferde, aber um 2 Pferde + Besitzerin die meine Hilfe gesucht haben.
    Ich hab selber schon ein Pferd ausgebildet und so manches "wildes" Pferd "zahm" bekommen.
    Ich hatte aber mit diesen Problemen nichts zu tun. Ich mach am besten eine Liste denn das ist nicht wenig. Das meiste davon krieg ich so hin, aber mit manchen hab auch ich keine Erfahrung.

    Also zu dem Großen
    - fehlendes Vertrauen zum Besitzer
    (Ist auch erst vor kurzen dahin)
    - auf einem Auge Blind
    - sehr schreckhaft
    - lässt sich schwer führen
    - hat der Zeit Mauke
    - wegen Mauke kein Auslauf (Wiese ist nass und anderes nicht vorhanden)
    Daher auch zu viel Energie. An einem
    Wetterfesten Paddock wird gearbeitet)
    - kann nicht alleine sein

    Zu den kleinen der später mal von der Tochter geritten werden soll
    - typischer Ponydickkopf
    - meint er wär der Boss beim führen
    - beißt
    - kann nicht alleine sein

    Das Problem im Moment ist, das wir nicht
    groß trainieren können außer spazieren gehen, wegen der Mauke. Eine Reithalle
    ist nicht in der Nähe. Die Weiden sind
    alle durchnässt. Einen Round Pen hab ich
    "Beantragt", den gibts aber noch nicht.

    Wie würdet ihr also mit den training anfangen? Wir müssen ja auf die Gesundheit des großen achten, aber die beiden platzen vor Energie und das bisschen spazieren gehen machts nicht besser.
    Haben wir Heute auch gemacht. Der große ist zudem sehr schreckhaft. Aber für die beiden ist das ja nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
    Die Besitzerin hat mitlerweile das Vertrauen in den großen Verloren weil er sie öffters umgerannt hat und sie auch schon runtergefallen ist.

    Ich mein wenn wir wenigstens mit Bodenarbeit anfangen können ist schon viel gewonnen. Aber dann ist immernoch das Problem mit den allein sein. Das hatte ich bisher nicht.
    Meine Idee dazu wäre eben wie man es beim Hund macht, man nimmt ein Pferd und geht immer wieder weg, immer länger, bis beide ruhig sind. Also erst mal nur auf die andere Hofseite (das reicht schon aus und die werden unruhig) und wenn sie ruhig sind hört man auf und macht dann den Abstand größer?! Wäre das ne Idee?
    Wie gesagt, dieses Problem hatte ich bisher nicht.

    Mit den neisten anderen Problemen werden wir klar kommen. Ich denke da eben erstmal nicht ans Reiten, sondern an viel Bodenarbeit, Longieren, Führtraining ggf Antischrecktraining usw.

    Achso, mit einen Halb Blinden Pferd hatte ich bisher auch nie zu tun. Gibts was zu beachten?

    Lg ubd Danke für die kommenden Tipps
    Paccolino
     
  2. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo Paccolino,

    ich würde, so lange es keine Trainingsmöglichkeiten gibt, nicht spazieren gehen.

    Die beiden Pferde kleben offensichtlich, sind noch neu (der eine), haben folglich noch kein Vertrauen und sind wohl eher unausgelastet?
    Da bringt spazieren gar nichts, außer neuen Konflikten!

    Pferde durch bewegungsreiche Haltung auslasten, möglichst in Herde vergesellschaften, einige Wochen in Ruhe ankommen lassen, dann ganz normal reiten und arbeiten.
    (Nasse Wiese macht übrigens keine Mauke, sondern Bakterien oder Milben und ein gestresstes Immunsystem.)


    Das dürfte alle "Probleme" (ich sehe das Geschilderte nicht wirklich als solche) beheben.

    Da mag nicht das sein, was Du Dir als Antwort erhofft hast, ist aber aus meiner Sicht das einzig Sinnvolle.

    Ich habe außerdem Deinen Titel um eine genauer Bezeichnung der Probleme ergänzt, damit man sinnvoll danach suchen kann. ;)


    LG, Charly
     
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  3. Paccolino

    Paccolino Mitglied

    Ja klar. Aber wir können die Pferde derzeit auf keine Weide stellen wegen Mauke/Matschige Weide.
    Die können ja nicht ewig im Stall stehen...

    Also der kleine ist schon Jahrelang da.
    Der Große seid ca nem halben Jahr.
    Auf seiten der Besitzerin war grade
    das Vertrauen ihrerseits aufgebaut zum
    Großen und Zeitgleich als er Mauke bekam
    fing vieles an und sie verlor nach und nach
    das Vertrauen.
    Das hat also meiner Meinung nach jetzt nichts mehr mit einer Eingewöhnung zu tun.
    Am Anfang war er wohl sehr lieb und als
    Er sich eingewöhnte zeigte er seine Macken,
    Welche auch vom Vorbesitzer bekannt waren. Wurden halt verschwiegen vor dem Kauf... am schlimmsten wurde es halt seid
    dem er wegen der Mauke steht.


    Sie wird sich jetzt sicherlich keine Herde kaufen, zwei reichen. Die stehen ja nicht auf einem Reiterhof, sondern Privat.
     
  4. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Das sehe ich ähnlich wie Charly.

    Wenn Pferde keinen Freilauf haben, sind die Probleme sowieso vorprogrammiert. Das liegt also nicht an den Pferden, sonsdern an der Haltung.

    Und dass ein halbblindes Pferd schreckhafter ist, vor allem, wenn er die Menschen noch nicht richtig einschätzen kann, weil es eben ein eingeschränktes Sichtfeld hat, ist doch irgendwie völlig logisch.

    Da muss man nichts per Bodenarbeit "therapieren", da muss man die Haltung optimieren, den Pferden Vertrauen geben und dann wird das schon.

    Allerdings habe ich selber eine ziemlich blütige Stute, die heute mit fast 19 noch immer nicht alleine zurückbleibt. Da half kein Training und kein Vertrauen, sie bleibt nicht ganz alleine (damit ist gemeint auch ohne Menschen), die bringt sich eher um.

    Manchmal muss man die Grenzen des Partners Pferd halt auch einfach akzeptieren. Hilft nichts.

    Edit: Und ein Pferd wegen mauke einzusperren, ist contraproduktiv. Dann stehen sie im Stall in ihrem eigenen Urin und ihrer Scheixe und die Mauke wird immer schlimmer. Klingt irgendwie danach, als läge nicht so sehr viel Erfahrung seitens der Besitzerin vor.
     
     
  5. Paccolino

    Paccolino Mitglied

    Also in eins hast Du Recht.
    Viel Erfahrung in der Privathaltung hat sie
    noch nicht. Mauke hatte sie bisher auch nicht.
    Sie hatte davor eine Stute die leider
    Verstarb (an Altersschwäche) da gab es
    nie Probleme.
    Wir arbeiten derzeit an einer Lösung zumindestens den Paddock Schlammfrei
    Zu kriegen das die beiden raus können.
    Eventuell wenn es klappt, klappt es schon
    Am We.
    Der Stall wird derzeit täglich gereinigt.
    Ich sollte er wähnen das die Box rießig ist.
    Ihn auf eine komplett matschige Wiese zu
    stellen wäre auch kontraproduktiv.

    Das ein halb blindes Pferd schreckhafter ist das versteht sich von selbst, ich weiß.

    Aber all die Probleme werden nicht durch eine bessere Haltung gelöst.
    Oder vertraut man dann automatisch wenn die Ponys wieder auf der Weide stehen können ? ;-)
    Deswegen Bodenarbeit. Und nicht nur deswegen, ein Pferd möchte Beschäftigt werden und ein Besitzer möchte lernen.


    Das Pony was ich damals hatte kam aus sehr schlechter Haltung (wesendlich schlimmer als das was ihr jetzt von meiner Bekanntin denkt). Es hat sich nichts geändert als er endlich Artgerecht gehalten wurde.
    Einiges muss man erarbeiten und das denke
    Ich auch von den zweien.
    Klar, eine Weide, Auslauf das macht bestimmt viel aus. Aber das werden wir sehen.

    Bin aber dennoch für Tipps dankbar ;-)
     
  6. Frau Horst

    Frau Horst Bekanntes Mitglied

    Auch wenn es nicht so toll fürs Pferd ist, natürlich kann man ein Pferd auch ohne Auslauf trainieren, man muss es dann sogar erst Recht, um den Laufdrang zu befriedigen. Das ist allerdings schon schwieriger als bei einem ausgeglichenen Pferd und nicht unbedingt passend für Anfänger.
    Aber ohne Reitplatz, ohne Halle, ohne Longierplatz, keiner kann sie reiten im Gelände, trennen kann man sie nicht...

    Die Möglichkeiten kann man sich ja selbst ausdenken. Nichts wird besser, wenn man jetzt in der riesigen Box Bodenarbeit macht.

    Und selbst wenn es Möglichkeiten gäbe, brächte es immer noch nichts, wenn du Übungen mit dem Pferd machst, die Besitzerin und die Tochter aber immer noch nicht klarkommen. Dafür bräuchten die beiden Unterricht von jemandem, der viel Erfahrung mit solchen Pferden und Anfängern hat.

    Ein ziemliches Fass ohne Boden.
     
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  7. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.

    Hallo Paccolino,

    wenn die Pferde wieder artgerecht gehalten werden, werden sich sicher das Erschrecken und das Kleben relativieren.
    Auch Eure "Probleme" beim Spazierengehen.

    Und für alles andere - zum Beispiel Vertrauen zu Dir / der Besitzerin - muß man doch bei zwei erwachsensen (!) Reitpferden (!) nichts Spezielles machen?
    Einfach normal in Souveränität und Ruhe arbeiten.
    Da die Besitzerin Angst hat und Du "neu" bist, einfach klein anfangen - putzen, fertigmachen, Schritt-Trab-Runde zu zweit, mit Erfolg beenden.
    Später kann man dann immer weiter ausbauen, auch eine eventuelle Trennung zum Reiten.
    Damit würde ich aber warten, bis "der ganz normale Alltag" eingekehrt ist und zu zweit entspanntes Reiten in allen 3 Gangarten sitzt.

    Da Du ja selbst schreibst, Dein Pferd ausgebildet zu haben, weißt Du, was ich damit meine, oder?


    LG, Charly
     
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  8. Lafayette

    Lafayette Inserent

    Wir hatten im Spätsommer mal ne kleine mauke, da ist niemand auf die Idee gekommen, das Tier irgendwie rein zu stellen... Nun gut, bei uns auch nicht möglich aber ist mir halt auch neu dass die dann in der box stehen müssen...
    Weiß gar nicht mehr was sie da drauf geschmiert hat.

    Nein aber die tiere sind zufriedener, ausgeglichener und so auch eher zur Mitarbeit motiviert. Die Angst der Besi vor dem großen wird seine eigene Unsicherheit mit dem halb blind sein, nicht viel besser machen, je nachdem wie selbstbewusst er ist.

    Warum können die nicht im gelände geritten werden? Find das irgendwie nicht.
    Wie klein ist denn der "kleine"?
    Könnte man nicjt einen von denen als handpferd mitnehmen?
     
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  9. Elchhexe

    Elchhexe Bekanntes Mitglied

    Ich fürchte, Du wirst hier keine anderen Tips bekommen :bahnhof:
     
  10. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    im übrigen schafft das praktizieren von bodenarbeit nicht automatisch vertrauen. es kann genauso zum gegenteiligen führen. bodenarbeit schafft nicht mehr oder weniger vertrauen zum menschen wie reiten oder neben dem pferd stehen und dessen stall ausmisten.
    vertrauen wird dann geschaffen, wenn man einem pferd nie weh tut und so eine technik hat, dass das pferd verstehen kannn, was von ihm gefordert wird. :)
     
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