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Wie giftig ist Hahnenfuß

Diskutiere Wie giftig ist Hahnenfuß im Pferde Allgemein Forum; Hallo, eine kurze Frage: auf meiner Koppel wächst seit kurzem ziemlich viel Hahnenfuß. Ihr wisst schon diese gelben Blumen. Diese Blumen...

  1. Viktoria

    Viktoria Neues Mitglied

    Hallo,

    eine kurze Frage:

    auf meiner Koppel wächst seit kurzem ziemlich viel Hahnenfuß. Ihr wisst schon diese gelben Blumen.
    Diese Blumen sind aber gefährlich für Pferde, da sie Koliken auslösen können.
    Aus diesem Grund werde ich sie auch abmähen.
    Ich muss dazu sagen, dass meine drei Pferde auch nicht auf die Idee kommen, diese Pflanzen zu fressen. Sie fressen alles, aber den Hahnenfuss lassen sie stehen.

    Habt Ihr Erfahrung damit? Wie wird es bei euch gehandhabt?

    Gruss Viktoria
     
  2. Fujai

    Fujai Guest

    also bei uns wächst der auch wie blöd aber die pferde rühren den ned an. wir lassen den halt einfach stehen.
     
  3. Urmel

    Urmel Guest

    hallo,

    bei uns wächst der auch auf allen Pferdekoppeln, aber normal fressen Pferde den nicht!
    Hahnenfuß ist ein zeichen für vedichtete und staunassen Boden, und ein niedriger ph wert!

    Wir machen nichts mit Hahnenfuß, sprich wir lassen ihr stehen weil es bis jetzt noch keine propleme gab und sie ihn auch nicht fressen!

    Vll wäre es ratsam deine Koppel zu Kalken!?

    Urmel
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Mai 2007
  4. Bijou

    Bijou Inserent

    Habe das hier mal gefunden. Hoffe es hielft dir:1:



    Zu den giftigen Hahnenfußarten gehören Scharfer Hahnenfuß (R. acris, R. acer), Brennender Hahnenfuß (R. flammula), Knollen-Hahnenfuß (R. bulbosus) und Gift-Hahnenfuß (R. sceleratus).
    All diesen Arten gemeinsam sind die goldgelben Blüten mit ihren 5 Blütenblättern.
    Der Scharfe Hahnenfuß hat handförmige Grundblätter, die 5 - 7 fach geteilt sind. Sein Stengel ist meist leicht behaart. Die Pflanze wird 30 - 80 cm hoch und blüht von Mai - September.
    Der Brennende Hahnenfuß besitzt ungeteilte, lanzettliche Blätter. Sein Stengel ist dick und erreicht eine Höhe von 15 - 50 cm. Er blüht von Juli - Oktober.
    Der Knollen-Hahnenfuß hat einen, an seiner Unterseite verdickten Stengel und dreizählige, mitunter auch doppelt dreizählige, langgestielte Blätter. Die Kelchblätter (unterhalb der Blüte) sind zurückgeschlagen und liegen am Stengel an. Die Pflanze wird 15 - 30 cm hoch und blüht von Mai - Juli.
    Der Gift-Hahnenfuß schließlich hat im Vergleich zu seinen Artgenossen recht kleine, nur etwa 1 cm große Blüten. Die Blätter sind fleischig, wovon die unteren dreiteilig und die oberen ungeteilt sind und eine lanzettliche Form haben. Der Stengel ist hohl und längsfurchig. Die Pflanze ist, entsprechend ihrem Standort, in der Höhe sehr variabel. Sie wird 10 - 100 cm groß.
    Der Gifthahnenfuß blüht von Mai - September.



    Standort und Verbreitung:

    Der Scharfe Hahnenfuß wächst auf Wiesen und Weiden, sowie auf feuchten und stickstoffhaltigen Lehmböden. Er bildet auf Weiden Inseln, da er vom Vieh nicht gefressen wird.
    Der Brennende Hahnenfuß braucht nasse, teilweise überschwemmte Böden. Er ist daher an Ufern, Seen und Mooren anzutreffen. Sein Vorkommen ist zerstreut.
    Den Knollenhahnenfuß findet man auf trockenen, kalkhaltigen Wiesen und Lehmböden.
    Der seltene Gift-Hahnenfuß wächst an Tümpeln und Teichen, sowie an langsam fließenden Gewässern.

    Giftstoffe, Wirkung und Symptome:

    Hahnenfuß enthält als wichtigsten Wirkstoff das Protoanemonin.
    Dieser Stoff wirkt stark reizend auf Haut und Schleimhäute.
    Durch Pflücken von Hahnenfuß und auch durch Liegen auf den Pflanzen, z.B. beim Baden, kann es zur sogenannten Wiesendermatitis kommen.
    Haut, die mit dem Gift in Verbindung kommt rötet sich, brennender Schmerz und Blasen treten auf. Das Gift ist auch in der Lage durch die Haut in den Körper einzudringen.
    Bei innerer Aufnahme erfolgen Brennen im Mund und im Rachen, Reizungen der Magen- und Darmschleimhäute, Krämpfe und Durchfälle.
    Als weitere Folge der Vergiftung können auch Nierenentzündung und, in schweren Fällen, auch Störungen des Nervensystems und Lähmungen (Atemlähmung) auftreten.

    Tiergiftig:

    Hahnenfuß ist giftig für Pferde, Rinder, Kühe und Ziegen, falls die Pflanzen in größeren Mengen auf den Weiden auftreten. Getrocknet verliert das Gift seine Wirkung. Weiterhin ist die Pflanze auch giftig für Nager, wie Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster und für Vögel. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Störungen des Nervensystems sowie Entzündungen der Mundschleimhäute. Bei Rindern besteht Vergiftungsgefahr, wenn Hahnenfuß in großen Mengen auf den Weiden auftritt.
    Das Mähen vom Hahnenfuß und auch vom Jakobs-Greiskraut ist der falsche Weg die Pflanzen einzudämmen, denn durch das Mähen treiben sie wieder junge Triebe aus, die für 6 - 7 Wochen noch keine Bitterstoffe, gleichwohl die Giftstoffe enthalten und somit von Pferden und anderen Tieren gefressen werden können.
     
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