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Wie macht ihr das im Wald?

Diskutiere Wie macht ihr das im Wald? im Allgemein Forum; Da ich jetzt hier öfters schon gelesen habe das einige es richtig Fetzen lassen im Wald würd ich mal gerne eure Meinung darüber erfahren. Wie...

  1. SaSch

    SaSch Neues Mitglied

    Da ich jetzt hier öfters schon gelesen habe das einige es richtig Fetzen lassen im Wald würd ich mal gerne eure Meinung darüber erfahren.

    Wie macht ihr das wenn ihr in den Wald geht und vor allem wie lange geht ihr?

    Also ich wohne im Siegerland da geht eigendlich fast nur bergauf und bergab :biggrin: was natürlich gut für die Muskeln ist.

    So im durchschnitt ging ich immer 2 std in den Wald. Die erste halbe stunde lange zügel locker flockig. Dann "Dressurarbeit" im Wald an den Zügel stellen dressur lektionen.
    Aber vor allem alles Kontrolliert. Ich konnte meine Stute jeder zeit anhalten auch ausm stärkeren Galopp.
    Und am schluss wieder ne halbe std im schritt am hingegebenen zügel nachhause.

    Ich finde es wichtig ein Pferd im wald auch du fordern und zu fördern. und nicht nur so lari fari zügel lang und gib ihm was das zeug hält.

    Im wilden galopp können die vierbeiner ja auf der weide umher jagen.

    Ich war jahrelang Turnierreiterin und hab TÄGLICH dafür trainiert manchmal sogar 2 mal am tag.
    Aber den Reitplatz hat mein Pferd nur am we auf turnieren gesehen und 1 bis 2 mal in der woche.
    Sonst gings ab in den Wald.

    Ich finde es wirft immer ein schlechtes Bild auf uns reiter wenn man mitbekommt das Spaziergänger fast übern haufen geritten werden weil die reiter nicht wirklich reiten können um ihr pferd auch anhalten zu können.


    Denn auch für reine Freizeitreiter gilt... Dressurarbeit hilft das pferd länger gesund und fit zu halten vor allem im rücken.
     
  2. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Ob nun Wald oder Feld is doch gleich, oder? *Fragegeradnichtsoganzkapiere*

    Ich reite je nachdem, wie die Strecke ist, die ich mir ausgesucht habe, jenachdem, viel Zeit ich an dem Tag habe, an dem ich reite,je nachdem, wie das Pferd drauf ist, je nachdem, wie das Wetter ist,je nachdem, wie der Boden ist *schulterzuck*

    Ist´s Winter, kann ich nicht alle Strecken reiten, weil´s zu steil und zu glatt ist, ist´s Sommer, ist der Boden auf einigen Strecken zu hart. Z.T. ist der Boden auch steinig, da wird auch nicht galoppiert. Kommt halt drauf an, kann ich nicht pauschal sagen. Eine Strecke dauert 30 Minuten, ist dafür aber affensteil, die nächste hat ne mäßige Steigung, geht dafür über 3 Stunden.
     
  3. Dakota

    Dakota Inserent

    fetzen lassen geht für mich mal gar nicht. flotter galopp ist durchaus ok, aber nie unkontrolliert. was machste denn wenn wirklich mal ein plötzlich ein spielendes kind vor dir steht? oder ein auto?
     
  4. Sadie

    Sadie Neues Mitglied

    Ich reite derzeit eine S-Dressur Stute für meine Bekannte aus, um den Pferd ein wenig Ausgeglichenheit zu verschaffen. Das Pferd wird 5x die Woche trainiert; Besitzerin und Trainer - beide tummeln sich auf des Stütchens Rücken und arbeiten hart am Trainingsplan. Nun komme ich ins Spiel. Wie gesagt, ich reite das Pferd ausschließlich aus (wohlgemerkt, weil die Besitzerin als erfolgreiche Dressurreiterin Angst hat ins Gelände zu gehen), ganz relaxed ohne Stellung, Biegung oder Versammlung, meist am langen Zügel in jeder Gangart, dabei ist es mir echt wurst, ob das Pferd bei meinen Wald- und Wiesenritten gefordert wird oder nicht. Die Ausritte sollen ihrer Entspannung dienen - gearbeitet wird sie im Viereck genug, wie ich finde.

    Ich kann natürlich nur von meinen eigenen Erfahrungen der Vergangenheit ausgehen und wage demnach zu behaupten, dass gerade für Sportpferde ein Ausritt einfach der Abwechslung und Entspannung dienen soll.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Nov. 2008
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Bei mir kommt es ganz darauf an...
    Worauf ich IMMER achte im Gelände ist dass mein Pferd entspannt und locker v/a läuft. Aber meine macht das auch von selber, die neigt eh nicht dazu, mit erhobenem Kopf durch die Gegend zu laufen. Sprich das gibt sie schon von sich aus her.
    Ansonsten lass ich die Zügel tatsächlich so gut es geht einfach hängen und benutz sie nur wenn es unbedingt sein muss. Will ich irgendwelche Dressurarbeiten einbauen, dann geschieht das ebenfalls am langen Zügel. Aber allzuviel arbeiten tu ich im Gelände normalerweise nicht. Da möchte ich einfach entspannen und mein Pferd soll das auch dürfen. Ist für uns eh nur eine Abwechslung zum Training in der Halle und grade jetzt im Winter - wenn ich nicht ganz so oft rausgehe - möchte ich meinem Pferd damit auch einfach mal eine "Pause" gönnen.
     
  6. antonia

    antonia Die von der Killerkampffischluftmatratze entführt

    Also ich reite wenig Lektionen oder ähnliches im Gelände, denn das Gelände soll meinem Pferd einfach Spaß bringen und auch von der Dressur ablenken. Ab und an reite ich Lektionen um ihn von irgendwas abzulenken, aber auch nur seeeehr selten. Meist ist der Zügel im Schritt länger und wir geniessen die Natur. Im Trab und Galopp geht er vorwärts-abwärts, aber dafür muss ich eigentlich nichts tun, das ist für ihn normal. Deshalb hab ich auch hier gerne längere Zügel. Für mich muss mein Pferd im gelände nicht unbedingt perfekt am Zügel gehen, auch wenn er das gerne von sich aus anbietet. Ich gehe meistens so 1-2 Stunden ins Gelände...
     
  7. Dibbs

    Dibbs Inserent

    Ich kann ich im Winter eigentlich nur am Wochenende ausreiten, weil es unter der Woche leider immer schon dunkel ist wenn ich zum Stall komme.
    Wenn wir dann, meistens samstagvormittags, ausreiten, ist das auch wirklich zur Entspannung. Wenn wir zu einer schönene Arbeitsgaloppstrecke wollen, müssen wir erst relativ lange Straße reiten, da erübrigt sich das mit den Dressurlektionen sowieso, allerdings auch das mit dem langen Zügel:twitcy:
    Ansonsten bin ich schon sehr froh, das mein Pony dann überhaupt mal galoppiert, ohne dass ich total treiben muss. Dabei lasse ich dann auch die Zügel lang und kann ihn, wenn nötig, schnell durchparieren.
    Ein langer Ausritt dauert bei uns so ca. 4 Stunden, aber wie gesagt, leider immer mit Straße.:confused2:
    Auf einem Ferienhof, wo ich öfter war (Reiterhof Rohe) konnte man stundenlang ausreiten, ohne jemand anderen als Reiter zu treffen. Das war echt traumhaft!:yes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Nov. 2008
  8. Texas

    Texas Inserent

    huhu,
    also,da ich mein pferd ja grad trainiere,gehen wir einmal de woche ins gelände zur abwechslund& entspannung.das heist locker flockig,langer zügel schön mal ne längere strecke galoppieren.halt nen schönnen gemütlichen ausritt ohne das ich jetzt i-wie mein pferd gross fordere,denn das mach ich schon genug beim platztraining:1:

    lg
     
  9. Furina

    Furina Inserent

    Dem schließe ich mich absolut an.
    "Fetzen" lassen tun wir unsere schon. "..." deswegen, weils nicht unkontrolliert ist. Unsere Ausreitstrecken sind keine Wanderwege für Familien (zu steil, zu lang) und man würde diese auch schon weit im Voraus sehen, da die Wege grundsätzlich fast nur geradeaus gehen.
    Ich finds fürchterlich, wenn ich mit jemandem ausreite, der sein Pferd einfach abgehen lässt und um jede Kurve rast wie n Gestörter. Ich geb selbst gern Gas und mach auch gerne an geeigneten Stellen ein Wettrennen (ist ja auch gut für die Kondition des Pferdes), aber "los gehts und gebremst wird, wenn es das Pferd will" hasse ich.
    Ich behaupte nicht, dass ich mein Pferd ausm Galopp im Gelände perfekt zum Schritt durchparieren kann, aber zumindest lege ich wert darauf, dass Paraden durchkommen und ich im Zweifelsfall zum Trab durchparieren kann.
    Man merkt ja an den Pferdeohren ob sie vorne was gehört haben oder worauf sie sich gerade konzentrieren.
     
  10. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Hallo SaSch,

    ich denke, mit "Wald" meinst Du Gelände generell, oder? :wink:

    In dem Punkt, daß auch ein "Freizeitpferd" (wie immer man das definiert...), also jedes Reit(-und Fahr-)pferd, gut gymnastiziert sein und werden sollte, stimme ich Dir absolut zu.
    Daß das - die Dressurarbeit - unabhängig ist von Platz oder Halle oder Gelände - ist auch meine Meinung - hat man weder Platz noch Halle, oder aber will man für Abwechslung sorgen, kann man gymnastizieren und arbeiten, wo immer man will. :1:

    Allerdings habe ich noch nicht ganz verstanden, was Du unter "fetzen" verstehst. Das ist ja eine Begrifflichkeit, die jeder anders definiert, und die deshalb für eine Diskussion genau umschrieben sein muß.
    Denn ich gebe zu: Ich "fetze" sehr gerne auch mal (!) im Gelände! :smile:
    Klar, Du argumentierst, daß Pferde sich auf der Weide genug "ausrennen" können - ich erlebe dieses Gefühl aber gerne gemeinsam mit "meinem" Pferd...
    Dabei allerdings gilt für mich immer: "Fetzen" ist (für mich!) NICHT gleich "außer Kontrolle"!
    Sondern ein Renngalopp, ein gestreckter Galopp, der sicherlich nichts mit Dressurarbeit zu tun hat, diese ja aber auch nicht ausschließt (nach dem Rennen kann ich ja arbeiten, vorher auch!).
    Dennoch kann auch ein Pferd, daß mit mir und nur auf meinen "Befehl" hin rennt und gestreckt galoppiert, weiterhin auch auf meine Hilfen hören!

    Daß der Bremsweg bei einem hohen Tempo automatisch länger ist, steht außer Frage. Daß ein Pferd auch in gestrecktem Galopp außer Kontrolle geraten KANN, ist ebenso sicher - das kann allerdings auch aus dem Schritt heraus passieren! Und üblicherweise rennt ein Pferd auch keine Menschen um (sollten sie sich auf den vorher langsam abgerittenen, gesicherten Reitweg verirren) :1: - auch im gestreckten Galopp kann es plötzlich noch ausweichen.
    Letztlich sage ich ja auch nicht: Auf der Landstraße und auf der Autobahn fahre ich auch maximal 50km/h, schließlich könnte ein Hund oder Kind aus dem Busch oder über die Leitplanke springen...
    :laugh:
    Fährst Du etwa immer maximal 50km/h?
    Denn bei höheren Tempi ist auch bei einem Auto der Bremsweg länger, und selbst die Maschine hat unberechenbare Komponenten...
    Klar, ein Auto ist kein Lebewesen - aber es ist (für mich) dennoch in manchen Aspekten (Bremswegsteigerung bei Temposteigerung) vergleichbar.


    In diesem Sinne: Hier breche ich eine Lanze für die Nase im Wind, für auch mal (!) einen gestreckten Galopp! :smile:
    (Daß das immer bekanntes, abgerittenes, geeignetes Gelände, ein gesundes Pferd, Vertrauen und Rittigkeit voraussetzt und eben mal (!) geschieht, nicht dauernd als "Standard-Ritt", brauche ich ja nicht zu erwähnen... :1: )


    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Nov. 2008
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