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Wie reagiert ihr beim Ausreiten in brenzligen Situationen?

Diskutiere Wie reagiert ihr beim Ausreiten in brenzligen Situationen? im Allgemein Forum; Hi Allerseits, aus gegebenem Anlass wollte ich euch mal fragen, wie ihr in brenzligen Situationen so reagiert. In der SuFu habe ich nichts...

  1. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Hi Allerseits,

    aus gegebenem Anlass wollte ich euch mal fragen, wie ihr in brenzligen Situationen so reagiert. In der SuFu habe ich nichts gefunden und ich hoffe, ich bin hier richtig.

    Wenn ich an meinen Ausritt gestern abend denke, pumpt mein Körper noch immer Adrenalin pur durch die Adern.

    Ich war gestern mit meiner RB und einer Freundin (mit ihrer RB) im Gelände unterwegs. Eigentlich wollten wir gar nicht so weit ausreiten, sondern bloß ca. 1 Stunde. An unseren üblichen Bergaufgaloppstrecken konnten wir die Pferdchen nicht laufen lassen, weil überall Bauern unterwegs waren, aber wir gehen ja auch ganz gerne mal nur Schritt. Soweit also kein Problem. Nach ca. 1 halben Stunde waren wir kurz vor einem Maisfeld. Hinter uns ging ´ne Teerstraße leicht berauf und rechts und links alles zugewachsen. Vor uns links das Maisfeld und danach und rechts freie Felder.

    Die Pferde waren schon ein paar Minuten so komisch und dann haben auch wir Reiterinnen so komisches Zischen gehört. Gesehen haben wir nichts. Nun ja, wird sind einfach noch ein paar Meter weiter und dann haben wir es auch gesehen: Ein Heißluftballon, der zum Landen ansetzt. Ca. 10 m über dem Boden.

    Unsere Pferde waren natürlich alles andere als begeistert. Wir mussten natürlich vorwärts gehen, da - wenn die Pferde durchdrehen immerhin Platz zum wieder einfangen da war und auch die Verletzungsgefahr für Pferd und Reiter weniger war als hinter uns. Also haben wir versucht, die Pferde an dem landenen Ballon vorbeizubekommen. Dummerweise haben Fahrer immer weiter an irgendwelchen Dingern rumgespielt und ständig dieses Zischen und das Feuer. Es war echt horrormäßig. Die Pferde total kirre und direkt neben uns der Ballon (wir waren mittlerweile schon am Ende vom Maisfeld angelangt).

    Wir haben die Pferde zum Ballon gucken lassen, aber das hat natürlich auch nichts geholfen. Wir haben beide versucht, uns ganz entspannt in den Sattel zu setzen und die Pferde da durchzutreiben. Meiner hat getänzelt und sich teilweise gedreht wie ein Kreisel. Auf einmal wollte er in Richtung dem anderen Pferd lospreschen und ich habe ihn bloß kurz angebrüllt und die anderen gewarnt. Anscheinend hat er gespürt, dass ich ihn meine und schon war die große Hektik bei ihm draußen. Er hat keinerlei Anstalten mehr gemacht, kopflos wegzurennen, sondern wollte nur noch schnell, aber kontrolliert weg. Ich konnte ihn auch schön geradeaus gehen lassen und musste ihn halt zwischendrin immer kurz annehmen und habe bewusst die Zügel immer wieder sofort lang gelassen, um zu zeigen, dass keine Gefahr besteht. Meine Mitreiterin hatte auch arg zu kämpfen, aber auch ihr Pferdchen (ein rechter Heißsporn) ließ sich ohne durchzugehen weiterreiten. Nur waren beide die ganze Zeit total nervös und haben alles gesucht um sich aufregen zu können. Jeder Grashalm, der quer lag, war auf einmal ein Monster. Dumm nur, dass wir auf dem Rückweg auf jeden Fall wieder dort vorbeimussten. Wir konnten die Stelle nicht umgehen. Also haben wir aus der kleinen eine große Schrittrunde gemacht.

    Nach ca. 45 Minuten waren wir wieder kurz vor dieser Stelle. Jetzt standen dort Autos mit eingesperrtem und kläffenden Hund und massenweise Leuten. Die Pferde wollten gar nicht vorbei und wir hatten wieder zu kämpfen. Schließlich brachten wir sie sozusagen schenkelweichend über 200 m an der Stelle vorbei. Ich sag´s euch, wir haben Blut und Wasser geschwitzt und gleichzeitig versucht, den Pferden Sicherheit zu vermitteln.
    Komischerweise, war meiner, knapp 300 m nach dieser Stelle auf einmal wieder cool und gelassen. Vielleicht, weil wir nur noch 2 km vom Stall weg waren. Sogar ein Galopp wäre dringewesen. Er hatte seinen Kopf unten, den Rücken aufgewölbt und ging traumhaft. Die RB meiner Mitreiterin hingegen war noch total aufgekratzt und hat erst ca. 500 m vorm Stall entspannt.

    Also, sowas brauche ich so schnell nicht wieder. Ich bin zwar hellauf begeistert, dass meiner diesmal so schnell wieder "unten" war, als wir auf dem Heimweg waren, aber trotzdem. Normalerweise ist er immer schweißgebadet, wenn etwas aufregendes passiert (obwohl: So was heftiges hatten wir noch nie). Entweder ist er wirklich mittlerweile reichlich abgebrüht, oder ich weiß nicht, was sonst sein könnte. Dabei gehen wir erst seit Januar ins Gelände. Und zwar wir beide.

    Einerseits bin ich super stolz, dass wir alle vier so gut durch diese Situation gekommen sind, andererseits weiß ich nicht, wie wir uns auf sowas vorbeiten sollten. Nach der 1. Begegnung war mir echt schlecht und ich wusste ja, dass wir da nochmal vorbei mussten.

    Wisst ihr da was? Oder wie reagiert ihr in so brenzligen Situationen? Wie behaltet ihr euren Kopf und wie bereitet ihr eure Pferde auf sowas vor?

    Ich bin über jeden Tipp und jeden Bericht echt dankbar! :yes:

    Liebe Grüße, ayla-fan
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Sep. 2009
  2. Kiri

    Kiri Neues Mitglied

    Ich glaube, auf viele Sachen kann man sich gar nicht vorbereiten. Es kommt oft so unverhofft zu Situationen, mit denen man nie im Leben gerechnet hätte. Eure Heißluftballongeschichte ist auch so ein Fall - wer denkt schon an sowas?
    Und dann geht es häufig auch alles so schnell und ehe man sich versieht, steckt man schon mitten drin und es ist zu spät, um noch umzukehren oder einen anderen Weg zu nehmen. Wie ich dann reagiere? Gute Frage, ich versuche ruhig zu bleiben und somit auch dem Pferd Ruhe zu vermitteln und "einfach" nach dem Motto Augen zu und durch weiterzureiten. Habe ich ein ruhiges Pferd dabei, lasse ich das vorne laufen.
    Wenn ich das Gefühl habe, dass die Situation außer Kontrolle gerät, die Pferde durchdrehen und ich befürchte, dass sie durchgehen, steige ich auch ab. Ich weiß, es gibt viele Reiter, die davon nichts halten, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich in schwierigen Situationen oftmals vom Boden aus mehr erreichen kann. Das hängt aber wohl auch vom Pferd ab.

    Generell kommt es auch ein bisschen darauf an, wieviel Platz zum ausweichen da ist. Ist seitlich z.b. eine Wiese oder ein Acker, ist es nicht so schlimm, wenn das Pferd beispielsweise seitlich ausbricht. Oder ich kann gleich einen Bogen um das "Hindernis" reiten. Ist da allerdings nur eine Straße oder gar kein Platz zum Ausweichen, sitze ich lieber ab und führe, bevor ich mit einem durchdrehenden Pferd auf der Straße rumhüpfe :err:
     
  3. Nike

    Nike Fotowettbewerbssieger Mai ´09

    Hi..

    Also auf einen landenden Heißluftballon kann man Pferde wohl er schwer vorbereiten. Aber so ganz allgemein kann man ja Schrecktrainimg machen. Mit Planen arbeiten, mit Luftballons und raschelnden Tüten u.s.w. Das kann ja auch schon ein bisschen was bringen. Zumindest bei einigen Pferden. Und üben, üben, üben...

    Zu solchen Situationen im Gelände:
    Also mein Dicker hat auch vor sehr vielen Dingen Angst. Das dumme ist, dass das immer unvorhersehbar ist. Den einen Tag hat er schon vor einem Kinderwagen, einem Stein, einem Gartenzaun oder einem Regenschirm Angst, den anderen Tag wieder nicht. Wir sind sogar mal unter/neben einem ganz niedrig fliegenden Hubschrauber durchgeritten und er nahm das zwar wahr, interessierte sich nicht die Bohne dafür. Keine Ahnung, was der sich dabei denkt.

    Ich jedenfalls, wenn ich in brenzliche Situationen komme und ich merke, dass er sich zwar aufregt, aber noch kontrollierbar ist, reite ihn mit einigem Anstand an dieser Furchquelle vorbei und rede beruhigend auf ihn ein. Dabei lasse ich allerdings nicht die Zügel locker, denn dann wären wir (oder er jedenfalls) weg. Aber das ist ja auch von Pferd zu Pferd verschieden. Es gibt bestimmt Pferde, die es beruhigt, wenn der Reiter die Zügel länger lässt. Meiner gehört allerdings nicht zu dieser Sorte Pferd.
    Es gab auch schon mal eine Situation, in der ich ihn angeschrien habe. Einfach damit er mich wieder wahrnimmt. Der ist manchmal schon so in seine Angst vertieft, dass er gar nix anderes mehr sieht als eben die Angstquelle. Das hat sehr gut geholfen. Danach konnte ich ihn wieder beruhigen und weiterreiten.
    Wenn das Gelände weit ist und keine Straßen oder so in der Nähe sind, ist es für mich persönlich auch nicht so wild, wenn er losrast. Wenn er los rast, hält er nach ein paar Galoppsprüngen wieder an, um das "Ding" noch mal zu sehen und dann ist gut.
    Was ich auch immer mache und, wenn nur ein Fahrradfahrer von hinten kommt, ich mache ihn auf diesen Fahrradfaher aufmerksam. Einfach, dass er weiß, dass dort was kommt. Ich hatte es nämlich auch schon, dass er es nicht bemerkte und dann losgerast ist, als wenn der Teufel persönlich hinter ihm her wäre.

    Was ich auch bisher noch nie gemacht habe, ist absitzen. Da denke ich, hätte ich keine Chance ihn zu halten.

    Joar.. Soweit erst mal.. Mehr fällt mir gerade nicht ein :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Sep. 2009
  4. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Hm, meiner ist inzwischen so entspannt, dass ich da recht wenig Probleme habe*g*Bei uns wars letztens ein landendes Segelflugzeug, das doch irritiert hat. Er hat halt ein bissl geprustet, ist ein bisschen ausgeregter gewesen, hat sich aber problemlos lenken lassen.

    Generell bin ich aber durch ihn sehr abgehärtet in irgendwelchen brenzligen Situationen. Ich bleib da ziemlich ruhig, da hab ich meist nicht sooo die Probleme.

    Gibt es wirklich mal was, wo ich mit meiner RB nicht vorbeikomme, steig ich ab und führe ihn, denn ich weiß, dass er mir vom Boden aus blind vertraut.

    Ach übrigens:
    Was sollte er denn sonst tun, um zu landen?*ggg*
     
     
  5. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Danke euch drei erst mal für die Antworten!

    @Kiri: Meiner ist das ruhige Pferd. Von daher ist leider nichts mit jemand anderes vorauszuschicken. :nah: Auch in anderen Situationen lässt er sich leider nicht von anderen ruhigen Pferden direkt beeinflussen. Allerdings ist er manchmal ein ganz ausgebuffter: Wenn wir in eine etwas ungewohnte Situation kommen schaut er sich an, was das andere Pferd macht. Rennt das los, rennt er hinterher. Zwei Schritte danach lässt er sich problemlos zügeln. War ihm dann zu anstrengend. Am liebsten macht er das, wenn ich gerade am Nachgurten oder so bin: Zigeuner halt! (Im wahrsten Sinne des Wortes :laugh:)
    Führen geht bei ihm gar nicht. Auf ihm ist man viel sicherer. Führt man, steigt er und versucht sich loszureißen (hat er früher bei Besi und anderen RB gelernt :confused2:). Also: Bleibt nur: Augen zu und durch.
    Mein Problem ist, dass ich bei freien Feldern eher Angst habe, dass er komplett durchgeht und wir beide uns verletzen. Mir ist lieber, er kann nur in eine Richtung kontrolliert davon. Da fühle ich mich sicherer, weil es halt nur eine Richtung gibt, in der ich vielleicht genügend Zeit habe, ihn wieder "runter" zu holen.

    @Nike: Wir machen immer Schrecktraining. (Sachen plötzlich fallen lassen, an normalem Feuer vorbei, Planen etc.). Aber so wie bei dir scheint er auch zu sein. Mal das eine, mal das andere. Man weiß vorher nie, was ihn erschreckt :no:.
    Das Gefühl, dass er mich auf einmal wieder wahrnimmt, wenn ich ihn anbrülle, hatte ich auch. Als wenn er merkt: Hoppla, da muss ich ja gar nicht alleine durch. Und der auf mir ist gar nicht so gestresst wie ich. Aber das ist mir immer so peinlich, weil alle sagen, man darf auf gar keinen Fall laut werden. Ich schreie halt dann schon mal seinen Namen und ´nen kleinen Fluch hinterher :notworthy:. Dann reißt er sich üblicherweise zusammen und ist wieder recht handsam.

    @Schnuffel: Wow, da steckt bestimmt auch eine Menge Arbeit, Geduld und Zeit drin, oder? Wie gesagt, Führen ist nicht. Ich fange gerade wieder an, ihn möglichst die letzten paar 100 Meter zum Stall zu führen oder so kleine Strecken generell zu führen. Oder alleine rauszureiten (nicht zu weit und es weiß immer einer Bescheid) um ihn das Vertrauen in mich und ihn zu geben. Seit ich zwischen 4 und 5 mal pro Woche ihn reite, ist es auch schon viel besser geworden. Unser Vertrauen ineinander ist mittlerweile enorm gewachsen. Wir dürfen halt nicht vergessen, dass ich letzes Jahr noch ein absoluter "Anfänger" (jetzt halt "Anfänger" ohne Absolut :1:) war und er über ein halbes Jahr gestanden hatte, davor kaum geritten wurde. Gelände kannte er gar nicht (ich war erst viermal vorher draußen). Außerdem haben wir ja erst im Januar begonnen mit einander rauszugehen. Von daher bin ich echt stolz auf das, was wir zusammen schon erreicht haben. Ich hoffe, wir kommen auch mal soweit wie ihr. Wir arbeiten zumindest schon ganz fest daran! :yes:
    Ja, ich weiß: was hätten sie auch sonst tun sollen :biggrin:. Aber in dem Moment habe ich mir echt gewünscht, sie würden damit aufhören und sich in Luft auflösen. Stattdessen kamen sie immer näher und ich meine, die waren - als wir an ihnen grad so vorbei waren - nur noch fünf Meter überm Boden und so ein Ballon ist aus der Nähe schon ziemlich riesig. Vor allem mussten die noch über den Weg drüber, auf dem wir waren, weil sie auf der anderen Wiese landen wollten! :swoon:
     
  6. Streunerin

    Streunerin Inserent

    Ich denke du hast in dieser Extremsituation genau richtig gehandelt.
    Wichtig fände ich nur, das ihr sehr bald wieder an genau der Stelle langreitet, damit dein Pferd merkt das da nicht immer so ein Monster wohnt :1:
    Ansonsten finde ich haben solche Situationen auch etwas gutes, wenn man sie gemeistert hat wie ihr.
    Es festigt das Vertrauen des Pferdes zum Reiter ungemein!!
     
  7. Schnuffel

    Schnuffel Guest

    Oooooch...so läppische kurze 8 Jährchen:laugh::laugh::laugh:Hast also noch ein bissl Zeit*kicher* Allerdings war meiner auch ein Monster damals:wink:Ich bin anfangs ziemlich jedes Mal runtergekracht. Aber jetzt ist er ein Lämmchen.
     
  8. ayla-fan

    ayla-fan Die, die mit sich selber spricht!

    Ich wünschte, ich wäre mir da so sicher. Ich will immer alles so gut wie möglich machen. Und wenn was passiert frage hinterher immer andere um ihre Erfahrungen zu hören und es beim nächsten Mal besser zu machen.

    Wir (die Mitreiterin von gestern und ich) wollen auch gleich am Donnerstag wieder dort lang. Heute habe ich mir eine Longestunde geben lassen um meinen Sitz zu verbessern und morgen ist erst mal Reitstunde angesagt. Aber Do. gehts wieder raus. Bin schon gespannt, wie er sich da anstellt.


    Das ist das, was mich immer aufrecht hält. Während der Situation wünsche ich mir immer, nie in diese dumme Sachen reingeraten zu sein. Und hinterher bin ich froh, dass wir das zusammen durchgestanden haben. Das stärkt wirklich das Vertrauen. Und man verliert doch eine Menge an Angst.

    Zitat von Schnuffel:
    Oooooch...so läppische kurze 8 JährchenHast also noch ein bissl Zeit*kicher* Allerdings war meiner auch ein Monster damalsIch bin anfangs ziemlich jedes Mal runtergekracht. Aber jetzt ist er ein Lämmchen.

    Ja, da habe ich wirklich noch lange Zeit *g*. In 7 Jahren ist er 16. Bis dahin dürfte hoffentlich auch das Alter seine Wirkung getan haben *fg*
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Sep. 2009
  9. Dakota

    Dakota Inserent

    also direkt neben mir (2 meter) ist auch mal ein heißluftballon abgestürzt...ein wunder dass wir nicht unterm ballon gelandet sind....
    Ich hab gar nicht reagiert, also hats mein pferd auch als harmlos eingestuft...
    am schluss ist er sogar auf den ballon getreten der aufm feldweg lag...
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Sep. 2009
  10. kraeg

    kraeg Inserent

    Hallo,

    wenn dein Pferd im allgemeinen lieb und kooperativ ist, dann nimm es künftig ernst, wenn es dir sagt: hilf mir bitte, ich stehe unter Stress von diesen komischen Dingen.

    Verlange nicht noch zusätzliche Dinge von ihm, sondern steig ab, streichele dein Pferd, rede ihm ruhig zu, singe ihm etwas vor, führe es - du kannst alles machen, was es kennt und es beruhigt.

    Stell dir vor, du hättest vor etwas Riesenangst und jemand, dem du folgen musst, sagt zu dir: "Nun sei nicht so empfindlich, mach kein Theater und komm weiter". Spätestens wenn dieser jemand dir auch noch Druck gibt, wirst du an ihm zweifeln, ob er ein guter Chef ist, dem man willig und vertrauensvoll folgen sollte.

    Höre deinem Pferd zu, solange es flüstert - wenn es laut schreit (und durchgeht) - ist Schluss mit lustig.
     
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