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Wie reiterlich weiterkommen ohne eigenes Pferd

Diskutiere Wie reiterlich weiterkommen ohne eigenes Pferd im Allgemein Forum; Hallo, ich bin ganz neu hier und habe gleich mal eine Frage. Ich reite seit über 20 Jahren und auch fast durchgehend einmal wöchentlich im...

  1. ave

    ave Neues Mitglied

    Hallo,
    ich bin ganz neu hier und habe gleich mal eine Frage. Ich reite seit über 20 Jahren und auch fast durchgehend einmal wöchentlich im Schulbetrieb. Zusätzlich hatte ich die letzten 15 Jahre eine Reitbeteiligung an einem Pony, mit dem ich aber nur ins Gelände geritten bin, da garkein Platz vorhanden war. Jetzt habe ich aber den Wunsch mit reiterlich weiter zu entwickeln und weiß nicht recht wie ich es anstellen soll. Ich habe das DRA III und reite auch ca. E/A Niveau. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich die normalen Reitstunden im Schulbetrieb nicht mehr richtig weiterbringen. Zum einen unterrichten bei uns recht junge Mädels, die das zwar gut machen, aber selbst nicht so erfahren sind, zum anderen sind die Pferde auch nicht so geeignet. Ich habe mir jetzt vorgestellt eine Reitbeteiligung zu suchen mit der Möglichkeit mit diesem Pferd dann unterricht zu nehmen oder eben einen Hof zu finden, bei dem man besser weiterkommt. Habt ihr Tipps oder Adressen für mich. Ich wohne zwischen Darmstadt und Frankfurt.

    Vielen Dank schonmal!
    LG
     
  2. ReksioLover

    ReksioLover Inserent

  3. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Nach 20 Jahren ununterbrochen im Schulbetrieb ist der Stand E/A wirklich keine steile Karriere ...
    Da kann ich den Wunsch nach mehr wahrlich nachvollziehen.
    Dieser relativ geringe Ausbildungsstand wird jedoch den Hemmschuh bei der Suche nach einer geeigneten Reitbeteiligung darstellen.
    Als erste Massnahme würde ich da eine reiterliche Fortbildung in Form eines Lehrgangs empfehlen.
    An einer Landes- Reit- und Fahrschule.
    Das eröffnet nicht nur die Möglichkeit einer weitergehenden reiterlichen Qualifikation.
    Zusätzlich werden ganz profunde Kenntnisse im allgemeinen Umgang mit Pferden vermittelt.

    Um Dir aber wirklich helfen zu können, wäre es hilfreich, wenn wir wüssten, wo Du suchst.
    Darüber hinaus, was Du genau suchst.
    Bzw. wo liegt Dein Schwerpunkt:
    Dressur?
    Springen?
    Busch (Vielseitigkeit)?
    Turniermaessig?
    Oder eher Freizeit- orientiert?
     
  4. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Da würde ich mich nach anderem Unterricht umschauen. Kurse, Einzelstunden usw.
    In vielen Vereinen finden doch auch Lehrgänge bei Externen RL statt.
     
     
  5. ave

    ave Neues Mitglied

    Danke schonmal für die Antworten.
    Vielleicht nochmal kurz zur Erklärung: Ich reite zwar seit ca. 20 Jahren einmal wöchentlich im Unterricht (Dressur), habe mich aber vor allem im Gelände- und Wanderreitbereich fortgebildet. Ich bin Berrittführer und Trekkingführer (ETCD) und habe auch mehrere Kurse zu Bodenarbeit und Longe gemacht. Jetzt möchte ich aber gerne in der Dressur weiterkommen und überlege, was der richtige Weg ist. Lehrgänge und den Besuch einer Landesreitschule habe ich mir zum Beispiel auch überlegt, oder halt eine Reitbeteiligung und dann Privatstunden. Vielleicht habt ihr Tipps welche Reitschulen und Lehrgänge empfehlenswert sind und wo es auch gute Lehrpferde gibt? Bzw. in welchen Ställen es guten Unterricht gibt. Ich wohne in Egelsbach. Das ist zwischen Darmstadt und Frankfurt. Für einen guten Lehrgang oder guten Unterricht, würde ich aber auch einen weiteren Weg auf mich nehmen.
    Liebe Grüße!
     
  6. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Die Landes- Reit- und Fahrschulen bieten Schwerpunktmässig Lehrgänge zum Erwerb des Reitabzeichen an.
    Oder alternativ des Fahrabzeichen.
    Da Du bereits über das Abzeichen der Klasse III verfügst, bietet sich das Abzeichen der Klasse ll an.
    Das erhöht die Chancen für eine Reitbeteiligung gleich erheblich.

    Einige Landesreitschulen bieten eine Unterbringung im eigenen Internat an.
    Wenn die Entfernung keine Rolle spielt, könnte das interessant sein.
    Ganz billig ist das jedoch nicht.
     
  7. siam

    siam Neues Mitglied

    Ich halte die Idee mit der RB trotzdem für sinnvoll! Was dich weiterbringt ist (neben gutem Unterricht) schlichtweg das Reiten selbst.
    Mir ging es früher ähnlich wie dir, bin immer brav meine wöchentliche Stunde im VErein geritten und zusätzlich noch ab und an mit ner RB ins Gelände. Das hat mir auf lange Sicht betrachtet nicht wirklich viel gebracht ... Seit ich eine gut ausgebildete RB 4 mal die Woche habe (parallel dazu Unterricht), kann ich wieder Fortschritte sehen.
    Und ich denke sehr wohl, dass man mit einem soliden E/A-Niveau eine ordentliche RB findet! War bei mir nicht anders ;-)
     
  8. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Ich weiss nicht so recht.
    Es ist noch gar nicht so lange her, da habe ich für mich selber ein geeignetes Pferd gesucht.
    Ich will das Fazit mal so in Worte fassen:
    Die Angebote haben wenigstens zu meiner Belustigung beigetragen.

    Nun gut, ich habe auch ein wenig mehr als E/A geritten.
    Und auch unterrichtet ...
     
  9. ulrike twice

    ulrike twice Heidemaus

    also ich bin da überhaupt nicht husars ansicht.
    das reitabzeichen klasse III zu besitzen - und dies, obwohl man kein eigenes pferd besitzt, ist schon was sehr ordentliches, wenn man sich auf reitbeiligungssuche begibt.
    ich finde E/A als niveau auch mitnichten gering, sondern sehr hoch.
    nun kommt es natürlich drauf an, WAS man unter E/A versteht!

    sehr viele reiter in meiner region haben seit 20 jahrne eigene pferde, schaffen auf dem reitplatz aber gerade mal schritt und trab im schleichgang und beim ausreiten führen sie großteils. zum anhalten ziehen sie rückwärts oder lenken das pferd in kreisen oder in die büsche.
    die alternartive in den hallen sind järhlich neu gekaufte 20000 euro pferde, die dann nicht mehrfunktionieren, weil der besitzer nur auf dem pferd rumhoppelt.

    E und A kann hier keiner mehr.

    nun musst du natürlich selbst in dich kehren und dich fragen, ob du E und A nur auf den schulpferden schaffst, die so funktionieren oder ob du das reell reiten kannst. vermutlich weißt du das selbst nicht.

    du kannst dich aber vorstellen gehen ud sagen: Ich habe das DRA III und ich kann mit netten ponys alleine ausreiten in allen 3 GGA - sonst bin ich nur schulpferde geritten. ich bin nett und zuverlässig, möchte mehr lernen. wollen sie mich?

    ich kenne übrigens keinen, der ohne eigenes pferd das silberne reitabzeichen gemacht hat. und wenn, dann hat es bestimmt keinen wert.....
    man braucht zumj weiterkommen viel häufigere erfahrungen als 1-2x die wche ein schulpferd zu reiten. oder gar einen lehrgang....
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Sep. 2013
  10. treuerhusar

    treuerhusar Gesperrt

    Sag mal Ulrike, warst Du jemals an einer Landes- Reit- und Fahrschule?

    Mein Vorschlag beruht auf der Tatsache, dass dort recht umfassend theoretisches Wissen vermittelt wird.
    Und Deine Einstellung, dass das Reitabzeichen der Klasse ll ohne eigenes Pferd nicht zählt, Teile ich nun nicht.
    Auch das Du niemanden kennst, der über dieses Abzeichen verfügt ohne ein eigenes Pferd zur Verfügung zu haben, bedeutet nicht, dass es solche Leute nicht gibt.
    Ich war beinahe 20Jahre lang an einer Landes- Reit- und Fahrschule beheimatet.
    Teilnehmer ohne eigenes Pferd waren dort eher die Regel denn die Ausnahme.
    Denn im Gegensatz zu den meisten Vereinen verfügen diese Einrichtungen über eine relativ große Anzahl entsprechend ausgebildeter Pferde.

    Und drei Wochen täglich 8 Stunden Unterricht sowohl in der Theorie als auch in der Praxis schaffen eine Ausbildung, die kaum eine private Einrichtung bieten kann. Zumal bei letzteren die wirtschaftlichen Überlegungen überwiegen. Was oftmals dazu führt, dass an der Qualität der eingesetzten Ausbilder gespart wird.
    Und das ist dann genau der Zustand, den die TE seit Jahren vorfindet und nunmehr abstellen möchte.

    Außerdem hat reiterliches Unvermögen nichts mit der Klasse zu tun.
    Die Ursache liegt in der mangelhaften Ausbildung.
    Und da nicht selten genug bei den Ausbildern und auch bei den Turnierrichtern.
    (Und nicht nur da ... )
     
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