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Wie weit man geht...

Diskutiere Wie weit man geht... im Sonstiges Forum; Um den anderen Thread nicht ins Off Topic zu führe.... Wie weit geht man? Jetzt unabhängig von den Kosten die ein krankes Pferd macht, bis wohin...

  1. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Um den anderen Thread nicht ins Off Topic zu führe....
    Wie weit geht man?
    Jetzt unabhängig von den Kosten die ein krankes Pferd macht, bis wohin ist es für euch vertretbar weiter zu behandeln?

    Ich komme darauf weil zb. ein Hufbeindurchbruch bei mir der Punkt wäre an dem Schluss ist.
    Ich habe auch meinen Wallach bei seinem Krebs nur Symptomatisch behandeln lassen so lange es eben für mich vertretbar war.
    Meine Stute habe ich aber fast anderthalb Jahre wieder zusammen geflickt nachdem sie sich das Bein skalpiert hatte, die Beugesehnen und der Fesselträger hin waren und der Knochen eine Fissur und eine Entzündung hatte.
    Wirtschaftlich war das mit der Prognose Beisteller ja nun nicht.
    Ich denke ich mache das von der Lebensqualität ab die das Pferd in den folgenden Monaten haben wird ab.
     
    melisse gefällt das.
  2. Weltenwanderer

    Weltenwanderer Isiphiler Workophobiker

    Ich habe gesagt, dass ich bei dem Fesselträgerschaden keine OP machen lassen werde -> die Aussichten sind nicht vielversprechend genug und der Weg der Heilung wäre extrem stressig für ihn
    Wenn es nicht dauerhaft heilt, kommt irgendwann die Entscheidung Weidepferd oder ODER.....
    das würde dann davon abhängen, welcher Endzustand erreicht wird.
    Im Moment reite ich allerdings wieder etwas - bis zu 30 min viel Schritt und vielleicht bis zu 10 min Trab davon auf ebenen Wegen (Ovalbahn) ohne Seitengänge geradeaus und in wenigen grossen Kreislinien und bis zu 45 min fast nur Schritt eben und bergauf auf griffigen Wegen im Gelände (am höchsten Punkt sitze ich ab und führe heim)....
    - ca alle 2-3 Tage
    Freilaufend lasse ich schon wieder galoppieren.
    Und dazu läuft er wieder in der Herde (und spielt leider auch wieder Bergziege am Steilhang - da muss ich dann wegschauen)
    Der Schaden ist jetzt ca 1 Jhr her und seit Weihnachten trainieren wir an.
     
  3. aquarell

    aquarell Inserent

    Bei uns kommt es auf das Pferd an. Aber wenn eine Möglichkeit als Rasenmäher zu leben besteht, wird auch so weit behandelt. Wichtig ist mir, daß meine Pferde schmerzfrei auf der Weide laufen können. Ob sie je reitbar sind oder wieder werden, ist erst einmal unwichtig.
     
  4. Kröti

    Kröti Bekanntes Mitglied

    Für mich ist da auch die Lebensqualität vom Pferd am wichtigsten. Beide Pferde sind OP-versichert, wodurch die Kosten sowieso eher zweitrangig sind.
    Würde mein Pferd als Rasenmäher schmerzfrei sein, ist die Welt in Ordnung, wenn sie nur durch Schmerzmittel halbwegs gerade steht wäre es auf Dauer für mich keine Alternative, wenn es keine steigende Tendenz der Lebensqualität gibt.
     
    Terrorbiene und melisse gefällt das.
     
  5. ManicPreacher

    ManicPreacher Gelebte Chaostheorie

    Aquarell, ich meine das eher losgelöst von der Prognose. Eher den akuten ist Zustand und wenn der sich über Monate hin so gestalten würde das das leben sehr Schmerzvoll wäre.
    Ich durfte mir ja auch anhören warum ich bei dem Wallach nicht so etwas wie eine Chemo habe machen lassen.
    Aber das hätte eben über Monate isolation von aller Art Keimen bedeutet weil man ihn möglichst steril hätte halten müssen. Und dann die Nebenwirkungen....
     
  6. obsession

    obsession ...mag Basketball lieber

    Ich würde nur eine Therapie beginnen wenn diese garantiert schmerzfrei endet. Und dies auch in absehbarer Zeit.

    Ich glaube, tot sein ist nicht so schlimm wie permanente Schmerzen.

    Obsi.
     
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  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich seh das ähnlich wie Obsi. Glaube ich.
    So genau kann ich das wohl nicht sagen. Ich war noch nie wirklich in so ner Situation - Gott sei Dank. Und egal, was ich mir jetzt so vorstelle, wie ich das machen würde... Wenns dann wirklich soweit ist, seh ich das vielleicht doch wieder anders..
     
  8. PAweide

    PAweide Bekanntes Mitglied

    Meine wichtigste Frage vor einer Behandlung: Kann das Tier ohne Schmerzen leben ? Wie steht die Chance dafür ? Wie lange dauert die Behandlung ?

    Ein Pferd muss nicht reitbar sein, wir haben den Platz, es kann mitlaufen, aber schmerzfrei muss es sein.


    Hätte unserer damals ausgeschuht, dann wäre es das gewesen. Die Kolik OP beim Zwerg wurde nur gemacht , weil die Blutwerte alle noch super waren.
    Mein erstes Pferd wurde wegen starker Dämpfigkeit eingeschläfert , weil ich ihr damals den erforderlichen Offenstall nicht bieten konnte, auch häufige Inhalationen wären schwierig gewesen, Pferd war sehr speziell .
    Weiterleben konnte ich sie so auch nicht lassen.
     
  9. aquarell

    aquarell Inserent

    Die Prognose gehört aber unbedingt dazu um im Ist- Zustand zu entscheiden.
    Letztes Jahr habe ich meine Zuchtstute trotz 2 Tagen alten Fohlen bei Fuß einschläfern lassen, weil in der OP die Prognose fraglich war. Keiner hätte sagen können, ob sie wieder gesund wird oder nur auf Raten stirbt.

    Unsere erste Blüterin hatte einen massiven Sehnenschaden, den haben wir operieren lassen. Damit verbunden war eine sehr lange Zeit in der Box. Und es war klar, daß sie danach kein Reitpferd mehr sein wird. Dabei war sie noch nicht einmal lahm bzw. hat es einfach nicht gezeigt. Gestört hatte mich nur die Galle am Hinterbein, die sich dann erst als Folge einer Sehnenverkalkung darstellte, es letzendlich in der OP als ein massiver Sehnenschaden darstellte mit einen 10cm Längsriß und Abriß von 1/4 der Sehnenfasern.

    Als sie dann aber auf einem Vorder-Huf Jahre später eine Rehe entwickelte (Werdegang total untypisch), sich erst erholte und dann trotz Stallhaltung im Herbst einen erneuten Schub hatte, wurde sie erlöst. Diese Schmerzen, die sie da hatte, sollte sie nicht über Monate haben. Und in die Klinik mit ihr wollte ich ihr auch nicht mehr antun.

    Ist die Prognose infaust, aber das Pferd kann noch schmerzfrei weiter leben, dann darf es das machen.
     
    Barrie gefällt das.
  10. Barrie

    Barrie Inserent

    Ich seh es so wie die meisten hier. Bisher war es bei uns immer klar: Besserung nicht in Sic ht, Zustand immer schlechter...
    Die Stute begann auszuschuhen und beginnender Hufbeindurchbruch. Die Isländerin: Serienkoliken und ein Bauch voller alter und neuer Entzündungen( alte und neue, Verwachsungen von Netz, Bauchfell und Därmen...)der Wallach kurz vor dem Ersticken (Blutgaswerte eindeutig. Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft).
    Und beim Hund ist es so:
    so lange er noch selbst raus will, trotz Humpeln apportieren will(und wenn es nur über 2m ist...), sein Fressen begeistert begrüßt wird und er die Medikamente verträgt....heb ich ihn aus dem Auto, pfleg die Liegeschwielen und bin dankbar für jeden Tag den ich ihn noch hab.
    Beim Kater:
    als er nicht mehr fraß, nur noch etwas trank, sein Klo nicht mehr fand und kaum gehen könnte....er war nach TA kurz vor dem endgültigen Nierenversagen.
    Ich bin jetzt so alt:
    wenn mein Kleiner mal nicht mehr kann, dann gehen wir zusammen spazieren, so lange wir beide das können.. Er wird mein letztes Pferd sein. Wenn mir was passiert: für ihn ist gesorgt.
    Barrie
     
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