1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Wir kommen nicht mehr klar

Diskutiere Wir kommen nicht mehr klar im Pferdeflüsterer Forum; Hallo, Ich hab in letzter Zeit viel nachgedacht und bin drauf gekommen, dass ich ein ziemliches Problem mit meiner RB habe. Wenn ihr Tips habt,...

  1. snowfairy

    snowfairy Neues Mitglied

    Hallo,

    Ich hab in letzter Zeit viel nachgedacht und bin drauf gekommen, dass ich ein ziemliches Problem mit meiner RB habe. Wenn ihr Tips habt, dann immer nur her damit, bitte :)

    Ich hab die RB jetzt seit über einem Jahr. Es ist eine Stute, sehr selbstbewusst, ab und an zickig und stur. Sie setzt gerne ihren Kopf durch und gehört sonst eher zur gemütlicheren Sorte - nach dem Motto "Muss das jetzt wirklich wirklich sein, sonst lass ich es lieber..."
    Ich bin ein sehr geduldiger Mensch, eher ängstlich und mache gerne Kompromisse. Sprich, ich bin das genaue Gegenteil.
    Ich denke mein Problem liegt jetzt wohl schon auf der Hand, oder?
    Genau, sie tanzt mir ziemlich oft auf der Nase herum. Beispiele? Sie soll arbeiten, will aber lieber fressen (darüber hab ich schon mal in nem Thread geschrieben), sie geht beim Führen vor mir (nur draußen, am Platz macht sie Führübungen wie ne Eins und fängt nach ein paar Minuten demonstrativ an zu gähnen), sie lässt sich am Kopf nicht anfassen (sie ist nicht Kopf scheu), sie war früher für mich unmöglich zu longieren, sie rempelt schon mal, sie lässt sich oft bitten, wenn sie keine Lust hat, etc.

    Am Anfang konnte ich sie weder beim Reiten, noch beim Longieren in einen gescheiten Trab treiben! Nach einer Weile haben wir sogar eine Runde Galopp geschafft, aber das war anfangs auch reiten mit einer Hand + Gerte drauf. Ich reite nicht gerne mit Gerte und kann nicht einfach mal drauf hauen. Ich hab schon oft gehört "jetzt hau mal ordentlich drauf, die spürt das ja gar nicht". Ich denke eher, dass sie entweder abgestumpft ist, oder dass sie es einfach ignoriert, weil sie keine Lust hat.
    Man konnte sie dann eine Zeit lang nicht reiten, also habe ich angefangen Bodenarbeit mit ihr zu machen (ich kannte das vorher gar nicht). Und wir haben uns immer besser verstanden (sie ist beim Spazieren gehen, neben mir geblieben, hat auf mein Stehenbleiben angehalten und ist neben mir rückwärts gegangen, hat nicht mehr ständig gefressen, sondern sich auf mich konzentriert, ich konnte sie besser longieren). Allgemein ist mir vorgekommen, als würde endlich ein kleines bisschen Vertrauen wachsen.

    Dann waren wir einmal eine andere Strecke spazieren, an der manchmal Pferde stehen. An dem Tag wurden sie erst auf die Koppel gelassen, als wir ihnen schon den Rücke zugekehrt hatten. Ich habe es nicht mitbekommen – Pony schon. Sie ist nach vorne gesprungen, leicht gestiegen, hat an den Zügeln gerissen (ich führe immer mit Trense). Immer und immer wieder. Ich dachte anfangs, sie hat sich erschreckt und habe sie deshalb nicht gestraft. Als ich den Grund für ihr Verhalten endlich erkannt habe, war sie schon vollkommen außer sich und hat mich gar nicht mehr registriert. Da hats dann ein paar Mal die Gerte vor die Brust gegeben und wir sind im Zickzack Rückwärts gegangen, weil sie immer wieder vorwärts gesprungen ist. Es hat lange gedauert, bis sie wieder normal vorwärts gehen konnte.
    Sie ist meine erste RB und ich weiß natürlich, das Pferde auch mal „durchdrehen“ können, aber wenn man es zum ersten Mal live sieht…naja ich hab mich tierisch erschreckt! Jedenfalls sind wir beide ziemlich unruhig weiter gegangen, nachdem ich sie endlich vollends umdrehen konnte. Sie ist nach einiger Zeit wieder ganz ruhig gewesen und hat auch brav gehalten, wenn ich das verlangt habe, aber ich war total durch den Wind.
    Beim nächsten Spaziergang ist sie wieder leicht gestiegen, dreimal. Einmal neben einer Straße (zwar nicht stark befahren, aber trotzdem). Dann sind wir an einem großen Feld vorbei und ich habe nur gedacht „Bitte fang jetzt nicht an zu spinnen“ und wieder wollte sie steigen und sich losreißen. Bei den drei Malen hat sie gleich eine mit der Gerte vor die Brust bekommen und dann wars gut.
    Ich glaube aber auch, dass sie das bei diesem Spaziergang teilweise wegen meiner Unruhe gemacht hat. Deshalb tut es mir Leid, sie dafür zu strafen, wo sie doch nur auf meine innere Aufregung reagiert hat =(

    Ich hatte fast von Anfang an vollstes Vertrauen in dieses Pferd, aber dieses Erlebnis hat es so schwer erschüttert, dass ich nur noch mit Angst spazieren gehen kann. Sobald ich vom Stall weggehe, muss ich mir im Kopf vorsagen „und wir gehen nur im Schritt, nur im Schritt“, weil ich Angst habe, dass sie losspringt, sobald ich an Galopp denke. Natürlich ist das Blödsinn, aber damit halte ich mich zumindest etwas ruhiger.
    Das ist jetzt schon ein paar Monate her und die Angst geht nicht weg. Mittlerweile vertraue ich ihr am Platz auch kaum mehr. Ich habe eine regelrechte Abneigung gegen sie entwickelt. Ich bin wütend auf mich, weil ich ihr nicht mehr vertraue, dadurch ignoriert sie mich total und das macht mich noch wütender. Bitte versteht das nicht falsch – ich lasse meine Wut nie an ihr aus!!
    Aber ich habe das Gefühl, dass wir uns gegenseitig hochschaukeln.
    Ein Beispiel: Letztens wollte ich mit ihr an der Hand arbeiten. Wir fangen damit gerade erst an, deshalb wird sie schon gelobt, wenn sie geradeaus geht und auf meine Zügelhilfen anhält. An dem Tag wollte sie nur fressen. Also erstmal „Nein“ und Kopf wieder hoch (anfangs bevor er am Boden ist). Beim nächsten Mal etwas lauter und energischer. Und wenns dann noch nicht reicht, dann gibt’s nen Klaps. Tja, Madame war das aber egal, die hat mich angeguckt und den Kopf wieder runter getan. Ich schwöre drauf, dass sie mich auf Teufel komm raus getestet hat. Ja was soll ich denn machen, außer immer wieder den Kopf hoch holen. Ich kann ja nicht auf sie einprügeln jedes Mal??
    Nach langem Herumdiskutieren haben wir dann noch eine schöne Gerade geschafft und ich habe Schluß gemacht. Aber den „Kampf“ ums Fressen habe ich verloren.

    Beim letzten Spaziergang den wir gemacht haben, ist sie zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder vor mir gegangen. Das war früher nie so extrem. Wir kommen einfach nicht mehr zusammen und das tut mir richtig weh. Ich habe die Stute richtig gerne, auch wenn ich mit ihr scheinbar nicht zurecht komme.
    Langsam zweifle ich wirklich an meinen Fähigkeiten. Vielleicht kann ich einfach nicht mit Pferden…
    Bevor sie den „Auszucker“ hatte, hab ich mich nach einer Weile (am Anfang noch nicht) durchsetzen können, da hat sie auch mal die Gerte zu spüren bekommen, wenns anders nicht ging, aber jetzt trau ich mich das draußen nicht mehr wirklich, aus Angst sie steigt wieder.

    Ich hatte noch nie Angst vor Pferden und dass ich jetzt ausgerechnet vor dem Pferd Angst habe, dem ich von Anfang an vertraut habe, macht mich einfach nur tottraurig.
    Ich denke wirklich darüber nach die RB aufzugeben, auch wenn ich das gar nicht will, weil ich glaube, dass das Pony auch nicht viel davon hat, wenn sich jemand um sie kümmert, der eigentlich Angst vor ihr hat.

    Also wenn jemand einen Tipp für mich hat, würde ich mich sehr freuen!

    Lg Snowfairy
     
  2. Nadine1988

    Nadine1988 Inserent

    :eek2: Was heißt das denn? Bleibt sie einfach stehen und reißt den Kopf runter? Meine Lösung wäre einen Klaps mit der Gerte und weiter gehts, einfach weiterarbeiten.

    Ich denke in brenzligen Situation vertraut sie dir nicht, auch wenn du schon öfters Bodenarbeit und Vertrauensübungen gemacht hast. Auf dem Platz oder in der Halle droht eigentlich keine Gefahr, aber in echten brenzligen Situationen vertraut sie dir nicht, so wie mit der Pferdekoppel. Das war bei meinem auch anfangs so, da heißt es nur üben, üben, üben. Vielleicht auch erstmal wieder mit einem anderen ruhigen Pferd oder ihr geht zu zweit ausreiten.

    Also ich denke ein etwas härterer Klaps mit der Gerte oder Peitsche ist kein Einprügeln, das darf meiner Meinung nach schon sein, vor allem wenn sie deine Hilfen vorsätzlich ignoriert (so hört sich das für mich an). So kannst du für sie kein Leittier sein, wenn sie dir auf der Nase herumtanzen kann. Was meinst du, wenn sie das in der Herde machen würde?! Da würde es richtig was setzen ...

    Das glaube ich nicht, du musst halt erstmal wieder Vertrauen fassen. Das ist gar nicht so einfach, ich kenne das ebenfalls. Aber mittlerweile klappt es auch bei uns mit viel Geduld, Spucke und KONSEQUENZ.

    Ganz wichtig ist, dass du konsequent bist und auch nur jedes kleine Gedrängel oder sonstiges im Keim erstickst ... nur so wirst du zur Führungsperson. Es dauert allerdings seine Zeit.

    Ich drück dir euch die Daumen, dass ihr das doch noch hinbekommt und frag doch einfach mal eine Freundin am Stall mit einem ruhigen Pferd, ob die dir ein bisschen helfen kann :1:

    LG

    Hey,

    so wie du schon sagtest, denke ich liegt das Problem auf der Hand.
     
  3. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    Oh weh! Na da fühl dich erstmal feste gedrückt !!!
    Ist manchmal gar nicht so leicht mit den lieben Vierbeinern, oder? :1:
    Aber aufgeben solltest du das trotzdem nicht :nah:

    Schau, man sagt nicht umsonst, das Pferd selbst ist dein bester Lehrmeister...
    Sie zeigt dir einfach nur deine Schwächen auf.
    Das ist nicht angenehm, manchmal. Aber etwas wertvolles. Nur so kannst du lernen und Fortschritte machen.

    Ich denk, deinem Pferdchen ists einfach stinkelangweilig.
    Es ist schon gut und richtig, langsam anzufangen. Nicht alles auf einmal zu wollen. Sich Zeit zu nehmen.
    Aber wenn`s zu langsam geht, wirds langweilig.

    Du schreibst selbst, als Ihr beiden mit Bodenarbeit angefangen habt - wurde es deutlich besser.
    Jetzt inzwischen nicht mehr.
    Klar, sie hat dort in der Situation bei der Koppel deine Unsicherheit gespürt. Das ist nicht gut. Aber auch kein Weltuntergang!!!
    Das kannst du dir schon wieder zurück erobern :yes:

    Da du in kritischen Situationen anscheinend noch relativ unerfahren und auch eher ängstlich/unsicher bist, würde ich an deiner Stelle erstmal dort arbeiten, wo du dich sicher genug fühlst. Wo du entsprechend selbstbewußt auch auftreten kannst vor ihr.
    Denn meist gehts gar nicht um Gerte - ja oder nein. Sondern mehr um dein Auftreten. Dein Selbstbewußtsein mit dem du dem Pferd gegenüber trittst.
    (Selbstbewußtsein heißt aber nicht Überheblichkeit, sondern sich seiner selbst bewußt sein. Also Schwächen zu kennen. Und eben auch die Stärken. Und dies zu nutzen)

    In dieser eher sicheren Umgebung solltest du langsam anfangen, in deine Bodenarbeit die nächste Schwierigkeitsstufe einzubauen.
    Damit dein Pferd weiterhin mitdenken muss. Gefordert wird. Sich auch mal bißchen anstrengen muss.
    Dann wird es sich auch nicht ständig was neues einfallen lassen, um dich zu ärgern.
    Und auch den nötigen Respekt vor dir zurück bekommen.

    Seh diese "Widersetzlichkeiten" als eine Art Wegweiser.
    Wenn sie gut mitarbeitet, hast du ein gutes Maß gefunden.
    Fängt sie an, rumzuzicken - waren entweder die Hilfen zu unklar. Oder es wird ihr zu langsam/sie hat zu viel Zeit.

    Wenn du dann den "sicheren Ort" verlassen möchtest - vielleicht kann jemand mitgehen, der dir/euch noch etwas Sicherheit vermitteln kann. Vielleicht auch ein zweites, gut erzogenes Pferd dazu.
    Das kann für die erste Zeit schon nochmal ein ganzes Stück weiter helfen.

    Also, Kopf hoch. Ich denke, solche Situationen kennen wir alle :1:
     
  4. Piennie

    Piennie Inserent

    Ich glauben diesen Punkt wo man nicht mehr weiter weiß und am liebsten aufgeben würde, hatten die meisten von uns schon mal. Aber glaub mir wenn man erstmal erkannt hat das es so nicht funktioniert dann ist man eigentlich schon wieder auf dem Weg daraus.

    Ich sehe das wie Rio, arbeite erstmal in einem sicheren Raum und wenn Du erstmal anfängst indem du "nur" putzt find ich das auch nicht schlimm. Das kann man schnell steigern indem man am Putzplatz kleine Übungen macht wie Beine anheben, Hals rechts/links biegen, abkauen etc.
    Wenn Du draußen übst versuch ihre Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken, wenn Du Dich traust vielleicht auch indem Du sie mehr forderst, wie währ es mal mit Sachen die dein Pferdschen etwas mehr powern und gleichzeitig ihre volle Konzentration verlangen z.B. mal Freispringen, Trailhindernisse usw. ?

    Vielleicht kannst Du jemand um Hilfe bitten, Reitleher,Besitzer oder wenigstens ne Freundin - geteiltes Leid ist halbes Leid.

    Ich wünsch euch beiden allles Gute

    Ach ja hat jetzt nicht unbedingt was mit dem eigentlichen Thema zu tun, aber:

    Ich reite auch nicht gern mit Gerte und mir tut es auch jedesmal Leid wenn ich sie einsetzen muss, aber meiner Erfahrung nach lieber einmal richtig zugelangt und Pferdie läuft als ständig drauf rum geklopfe, das stumpft wirklich ab.
     
     
  5. Chilly

    Chilly Inserent

    Hallo,

    hast Du eigentlich einen Reitlehrer? Oder eine Kompetente Hilfsperson, die Dir ein Feedback geben kann? Wenn Du selber unsicher bist, kann eine Person, die Dir zusieht, dich anleitet und Dir sagt, was Du richtig oder falsch machst wirklich Sicherheit geben. (Natürlich keinen überteuerten Wochenendkurs bei einem Pferdeflüstererguru, sondern regelmäßig Unterricht, sei's für's Reiten oder für die Bodenarbeit). Gut ist jemand, der sowohl Dich als auch das Pferd kennt, der gute Menschen- und Pferdekenntnis hat.

    Ich würde auch sagen, fange mit den Sachen bei denen Du Dir sicher bist. Lobe das Pferd, wenn es was richtig macht, scheue Dich aber auch nicht, zu strafen, wenn es sich Dir widersetzt. Das kann nämlich für Dich gefährlich werden. Also. "anfragen-anklopfen-Tür eintreten" ;-)

    LG
     
  6. Zeus

    Zeus Neues Mitglied

    hallöchen ^^

    ersteinmal kopf hoch und nach vorne schauen, das wird schon wieder.

    deine angst ist hier der große punkt, deine unruhe und dein nicht richtig durchsetzten können.

    ich verstehe sehr gut das man angst nicht abstellen kann und auch die unruhe nicht. aber du musst einen weg finden es besser zu machen. vllt machst du erstmal wieder bodenarbeit. und gehst ersteinmal nicht mehr spazieren.

    mach doch erstmal sachen wo du ihr vertraust. du kannst dann zb. ihr vertrauen über laute dinge oder planen, wieder gewinnen, lass sie darüber gehen. mit dir zusammen. lobe sie mit einem lecker wenns gut klappt.

    (mann kann auch mündlich loben, aber wenn sie so verfressen ist sieht sie das vllt besser an) aber ob acht lass dich nicht schubsen oder bedrengen.
    wenn sie einen fehlermacht, sage einfach energisch (nicht schreien bringt ja eh nichts) NEIN. und richte sie sofot zurück.
    so bestrafe ich mein pferd.
    ich habe nie eine gerte , wenn es zum äußersten kommt dann hau ihr mit dem ende des führstricks eine drauf. und nicht zaghaft, denn dann ist da ja wirklich was passiert was nicht sein darf.

    wenn sie fressen will muss du konsequent sein. niemals nachgeben. sie darf einfach nicht gewinnen. niemals. das ist das a und o einer vernünftigen beziehung zwischen mensch und pferd. wenn sie gewinnt ist es immer schwer das wieder raus zubekomm.
    kleines beispiel. mein kaltblüter hat irgendwann angefangen beim longieren zu steigen und versucht wegzurennen. ich konnte ihn nicht halten und er hat sich das gemerkt. irgendwann war es so schlimm das ich ihn garnicht mehr kontrollieren konnte, an der longe.

    die unart musste raus. ich habe mir also noch eine person dazu geholt. es ist wichtig das pferd für gute sachen immer zu loben, das kommt der arbeitshaltung des pferdes auch zu gute.als mein pferd dann mit hilfe der anderen person nicht mehr wegrennen konnte (habe mir übrigends ein dually halfter dazu geholt) hat es aufgehört. mitlerweile macht er das nicht mehr.

    ich hoffe ich konnte dir weiter helfen und wünsche euch viel glück und viel spaß bei der bodenarbeit :)
     
  7. kraeg

    kraeg Inserent

    Hallo snowfairy,

    den Respekt deines Pferdes kannst du dir erarbeiten, wenn du in der richtigen Umgebung mit ihm trainierst. In deinem Fall wäre ein Roundpen oder ein sehr kleiner Reitplatz mit max. 15 m Seitenlänge das richtige.

    In dieser Umgebung kannst du mit dein Pferd frei laufen lassen, hast genug Abstand zu ihm, dass es dich nicht umstoßen kann und kannst es mittels Longierpeitsche antreiben.

    Kaufe dir das Buch "Pferdeflüstern kann jeder lernen" (findest du auf meiner Webseite problempferdhilfe.com) und arbeite danach. Dadurch weißt du genau, was dein Pferd dir sagt und was du ihm antworten solltest. Du wirst schnell Fortschritte feststellen und wieder Mut für deine RB fassen.

    Viel Erfolg.
     
  8. Paulsche

    Paulsche Neues Mitglied

    Hallo
    Soweit kann ich dem Klaus zustimmen. Aus eigener Erfahrung weiss ich aber, dass man es besser mit einem dafür ausgebildeten Trainer machen sollte.

    Ich hatte ähnliche sehr heftige Probleme mit meiner Stute. Ich stand irgendwann vor der Frage "Verkaufen oder bei Null anfangen?"
    Ich habe bei Null angefangen. Bodenarbeit nach Natural Horsemanship mit einem Trainer zusammen.
    Es sind die ganz winzigen Kleinigkeiten, die stimmen müssen. Da darf man nicht falsch reagieren. Ein guter Trainer übersieht es nicht und korrigiert sofort.
    Das hat mir bzw. uns sehr geholfen.
    Das sind solche Kleinigkeiten, die ich gar nicht wahrgenommen hatte.....aber die fürs Pferd von grosser Bedeutung sind.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Feb. 2011
  9. ich kann dir zwar nicht viele Tipps geben und wenn, dann wurden die hier schon genannt, aber ich drücke dir ganz ganz fest die Daumen dass es wieder wird mit euch beiden :notworthy:
     
Die Seite wird geladen...

Wir kommen nicht mehr klar - Ähnliche Themen

Wir kommen einfach nicht miteinander klar...
Wir kommen einfach nicht miteinander klar... im Forum Pferde Allgemein
Pony richtig sauber bekommen
Pony richtig sauber bekommen im Forum Haltung und Pflege
Nachkommen Little Charly
Nachkommen Little Charly im Forum Pferdezucht
Wer besitzt einen Spörcken Nachkommen?
Wer besitzt einen Spörcken Nachkommen? im Forum Pferdezucht
Auslauf wie "grasfrei" bekommen
Auslauf wie "grasfrei" bekommen im Forum Haltung und Pflege
Thema: Wir kommen nicht mehr klar