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Wirbelverschiebung

Diskutiere Wirbelverschiebung im Allgemein Forum; Hallo! War eben beim Orthopäden, weil ich immer so rückenschmerzen habe. Beim reiten tut er mir nie weh. Jetzt hat er beim Röntgen gesehn,...

  1. grettir

    grettir **Pferdebetüddelerin**

    Hallo!

    War eben beim Orthopäden, weil ich immer so rückenschmerzen habe.
    Beim reiten tut er mir nie weh.

    Jetzt hat er beim Röntgen gesehn, dass mein letzter Wirbel am Wirbelsäulenende verschoben ist und nur noch halb auf dem Becken aufliegt.

    Soll nun ein Jahr lang Physiotherapie machen und vermehrt ins Fitnesstudio gehen. Wenn nach diesem Jahr die Schmerzen nicht besser sind muss der Wirbel mit Schrauben und Stangen wieder in die richtige Position operiert werden.

    Nachdem ich fragte, wei es mit dem Reiten aussieht, war ich geschockt!

    Reiten könnte diese Verschiebung noch verschlimmern, und ist nicht sonderlich förderlich :wideeyed::no:

    Habe ihm gesagt, dass ich nicht mit dem Rewiten aufhören möchte, da es ein sehr großes Bestandteil meines Lebens ist!
    Er meinte dass ich vorsichtig und schonend noch 1-2 mal die Woche weiter reiten könnte!

    Was würdet ihr tun???
    Habe Ansgt, dass er sich ganz verschibt und eminen Nerv beschädigt :cry:

    Wie ist eure Meinung dazu???

    LG Grettir
     
  2. Joelle

    Joelle Inserent

    ich denke auf jeden Fall wäre echt wichtig, dass du eben wirklich konsequent die Physio machst und dir von deinem Therapeuten möglichst auch noch Kärftigungs- und Mobilisierungsgymnastik für den Bereich zeigen lässt. Ausserdem würde ich wenn nicht mehr unaufgewärmt aufs Pferd steigen - also vorher 1x um die Koppel joggen und danach eben mobilisieren.

    Mir wurd vor knapp 15 Jahren gesagt ich dürfe nicht mehr reiten wegen meinen Hüftgelenken, als meine Dicke letztens Verletzungsbedingt 3 oder 4 Wochen ausfiel hab ich erst wirkliche Probleme bekommen, vorher ging alles gut.

    Im Zweifelsfall eh nochmal 2. Meinung einholen, im Idealfall natürlich von einem Orthopäden/Sportmediziner, der selbst nen reiterlichen Hintergrund hat ;)
     
  3. Leo

    Leo . Mitarbeiter

    Sprich mal mit dem Physiotherapeuten, sobald Du mit der Behandlung anfängst. Die haben oft eine andere Ansicht zu der Sache.
    Ich selber hab ja drei Bandscheibenvorfälle, einen davon operiert vor ca. 6 Jahren. Die Ärzte fanden reiten nicht wirklich angebracht, die Physiotherapeuten haben da einen andere Einstellung zu und ich muss sagen, wenn ich regelmäßig reite (natürlich kein springen) dann gehts meiner Rückenmuskulatur besser und ich bin beschwerdefrei. Zwei, drei Monate ohne reiten und ich kann mich kaum noch bewegen...
     
  4. Wanderreiter

    Wanderreiter Inserent

    Ich habe auch immer wieder mal Blockaden im unteren Rückenbereich.
    Wenn ich viel Schritt reite und ruhig trabe/galoppieren, fühle ich mich besser.
    Ich würde auch evtl. noch einmal einen guten Chiropraktiker aufsuchen, parallel dazu mich physiotherapeutisch beraten lassen!
     
     
  5. Fjordfan

    Fjordfan Inserent

    Sicher kann man mal versuchen ob Muskelaufbau und dergleichen was bringen - allerdings ist das Problem bei einer Listehese vor allen der lockere Bandapparat und vor allem eine Art ungenügende Ausbildung des Wirbels der es ihm erschwert quasi zwischend en anderen Wirbels seinen Platz zu halten - und das muss je nach Schwere schon hier und da mit ner OP gefestigt werden.
    Ist also in keinster Weise mit nem einfach verschobenen oder blockierten Wirbel zu vergleichen - und führt leider zu fiesen Schmerzen und früher Abnutzung.

    Hier mal einige Links die ich so auf die Schnelle gefunden habe:

    http://www.medizin-forum.de/archiv/viewtopic.php?t=39608&sid=69df45845b5513ad839e6454b9ce8bd4

    http://www.springerlink.com/content/vcjnlj57f2jhch15/

    http://www.orthopaede.com/rueckenschmerzen/statische/de/suche?return=../lendenwirbelsaule-seite_2 - hier kommt nur die Suchmaske - aber auf eingabe des Begriffes Listhese bzw. Wirbelgleiten kommen einige Beiträge.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2009
  6. RioNegro

    RioNegro Klugscheißer mit Herz Mitarbeiter

    ich selbst habe zwar eine andere Diagnose als du. Aber ähnliche Aussagen der Ärzte (damals).

    Bei einem Reitunfall habe ich mir vor ein paar Jahren einen Wirbel gebrochen und vom benachbarten noch bißchen was abgesplittert.
    Direkt nach dem Sturz konnte ich für einige Minuten meine Beine nicht mehr spüren und nicht mehr bewegen.
    Dann hat wieder alles funktioniert.

    Ich bin damals nicht zum Arzt. Das ganze blieb also unbehandelt.

    Nach der normalen Schmerzenszeit nach einem schwereren Sturz hatte ich auch keine größeren Probleme.

    Erst als ich dann eine Zeit lang nicht mehr ganz so häufig und intensiv reiten konnte...
    Dann hatte ich sogar motorische Ausfälle des linken Beines...

    Beim Arzt wurde ich dann geröngt. Der hat dann auch den inzwischen verknorpelten Bruch von damals (etwa 5 Jahre zuvor) festgestellt!
    Nach anfänglicher Verwunderung, dass das überhaupt alles so lang geklappt hat, hat er mir dann erklärt, dass zwar die Stauchungen beim Reiten nicht gut bei Rückengeschichten sind.

    Kann man das Reiten aber schon ganz gut und ausbalanciert, fördert es gerade die stabilisierende innere Muskulatur. Also nicht die großen Muskeln, die man so typischer Weise im Fitnessstudio trainiert. Sondern die vielen kleinen Muskelchen direkt an der Wirbelsäule entlang.

    Genau deshalb hatte ich kaum Beschwerden! Erst, als ich nicht mehr so intensiv Dressur geritten bin, kamen die Probleme zum Vorschein.

    Allerdings -MIR hilft Dressurreiten. Das kann ich ganz klar sagen.
    ABER: was für den einen gut ist, kann für den nächsten der größte Mist sein!

    Ich kann dir also nur erzählen, wie`s bei mir war!

    Außerdem kann ich wirklich und ganz ehrlich die Übungen von NewCallanatics bzw Cantienica empfehlen! (gibts auch im Netz...)
    Die haben mir echt schon sehr viel und langfristig geholfen.

    Weit mehr als Krankengymnastik und was es sonst noch so gibt (Reizstrom, ... ... ...). Das hat MIR immer eine Zeit lang ganz gut getan. Aber grundlegende Verbesserung hat es mir nicht gebracht!

    Das oben genannte Programm schon.
     
  7. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ich hab auch verschobene Wirbel - mehrere sogar.
    Mein Arzt meinte nach dem Röntgen, Reiten wäre tabu, wenn überhaupt nur gaanz ganz selten und vorsichtig und blabla..
    Bin dann zur Physio, Massage und weiß der Geier was, und mein Rücken wurde immer schlimmer.
    Kaum bin ich wieder regelmäßig geritten (ich konnts einfach nicht lassen), wurde es besser... Hab dann meine Physio mal drauf angesprochen und die meinte, dass reiten sogar sehr gut sein soll für mich, weil da eben - wie RioNegro schon schrieb - bestimmte Muskeln an der Wirbelsäule beansprucht werden, die man sonst eigentlich nicht/kaum trainiert und die aber wichtig und hilfreich sind.
    Wie auch immer, meine Wirbel sind zwar immer noch nicht wieder da, wo sie hingehören und ich hab auch ab und an noch Schmerzen, aber durchs Reiten werden die Schmerzen nie schlimmer - im Gegenteil, sogar besser...
     
  8. Fjordfan

    Fjordfan Inserent

    Was man halt immer beachten sollte - der große Dressurkracher dessen Schwung kaum zu sitzen ist ist beid en ganzen Geschichten eher nix - meine Ponymaus mit den Sofagängen tut aber auch ganz gut.
     
  9. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ. Mitarbeiter

    Ach ja... Die Halbgötter in weiß! :rolleyes2:

    Hab da so meine ganz eigene Meinung / Verhältnis zu...
    (Kleine Anekdote am Rande: Beim Kinderarzt. Er fragt mich, was ich denn an Sport machen würde. Stolz wie Oskar sagte ich: "Ballett & Reiten!" *strahl* Damals war ich mehrmals wöchentlich aktiv. Seine Reaktion (miesepetrige, erboste Mine): "Ich habe Dich nach SPORT gefragt! Ballett ist nur was für die Haltung, und kein Sport, und Reiten - ja, Reiten: Wer läuft denn da, Du oder das Pferd?!" - - - - - - - - Ohne weitere Worte...)
    Soll heißen: Oft kennen sich auch Ärzte überhaupt nicht mit Reiten aus, und haben leider auch keine Ahnung, wie es die Anatomie / Physiologie des Menschen fordert, fördert und beansprucht. Da wird schnell gesagt: Ne, das können sie jetzt aber nicht mehr machen! Das KANN ja nur schaden!

    Letztlich gilt für mich: Mein Körper zeigt mir schon, was ihm gut tut, und einen gesunden Körper kann es nur mit gesunder Seele geben...

    Sooft mir gesagt wurde, Reiten / Pferde seien tabu, sooft habe ich es ignoriert - und lebe sehr gut und zufrieden! :smile:


    LG, Charly
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2009
  10. grettir

    grettir **Pferdebetüddelerin**

    Danke für erue vielen Meinungen und Tipps!

    Habe dem Arzt auch gesagt, dass ich das Reiten nicht so ohne weiteres aufegebn werde! :no:

    Das komischeist ja auch, dass wenn ich mal wieder starke Schmerzen hatte und dann geritten bin ging es mir viiiiel besser! Auch während dem Reiten habe ich keine Schmerzen gehabt!

    Habe jetzt schon Angst, dass der Wirbel evtl ganz verrutschen könnte und dann ggf der Nerv verletzt wird. Soll ja diese Physiotherapie und Fitnessstudio geschichte ein Jahr machen und danach muss geschaut werden, inwieweit es geholfen hat. Wenn sich der Wirbel nicht weiter verschiebt kann ich damit leben, nicht wirkich ohne Schmerzen aber das würde ich noch hinnehmen. Wenn dies aber nicht der Fall ist, also wenn er sich weiter verschiebt oder ich noch mehr Schmerzen habe und die Muskulatur das nicht ganz ausgeglichen bekommt, muss ich operiert werden. Wird dann mit Schrauben usw fixiert, wobei aber die Gefahr besteht, dass es sich versteift, oder dass auch bei der OP der Nerv beschädigt wird.

    Bin jetzt schon vorsichtiger seit gestern, eben weil ich weiß´, dass da was nicht stimmt! Aber ich werde das Reiten so lange machen, wie ich kann :yes:
     
Thema: Wirbelverschiebung