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ziehe mit meinem pferd "zusammen"

Diskutiere ziehe mit meinem pferd "zusammen" im Haltung und Pflege Forum; hallo, ich habe seit jahren ein englisches vollblut und werde im oktober nach ungarn in einen gutshof ziehen - und mein pferd natürlich...

  1. renikem

    renikem Neues Mitglied

    hallo,

    ich habe seit jahren ein englisches vollblut und werde im oktober nach ungarn in einen gutshof ziehen - und mein pferd natürlich mitnehmen. da ich ihn bis jetzt immer eingestellt hatte, möchte ich mich informieren, was für dinge es zu beachten gibt. bitte her mit allem, was ihr für nützlich empfindet!

    danke im vorraus
    reni
     
  2. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    hm pferdegesellschaft wäre sicher von vorteil ;)
     
  3. renikem

    renikem Neues Mitglied

    danke...

    gesellschaft wird er haben. sorry, ich sollte vielleicht doch etwas ausführlicher schreiben. also momentaner stand der dinge:

    1-2 pferde werden noch dabeisein. ich dachte an eine offenstallhaltung, wobei die koppel gleich an den stall grenzt und die pferde alle gemeinsam in einem großen stall sein werden.
    füttern werde ich heu und hafer 2 mal am tag - da bitte noch tipps...
    hufeisen hat er momentan keine drauf, ab welcher beanspruchung brauch er welche? kann ich, solange er keine eisen drauf hat die hufe auch selbst machen - wo kann man das lernen?
    was ist beim boden zu beachten?
    soll ich etwas für die hufe zufüttern im winter - wenn der boden permanent nass ist?

    so, wie gesagt, das ist der erste plan - prototyp!!! ich kaufe das objekt im oktober und will dann natürlich so schnell wie möglich alles fertighaben, um auch mein pferd übersiedeln zu können!
     
  4. Hazira

    Hazira offizielle ironische Forums-Klobürste

    das ist super :D

    ich würde einen offenstall (3 seiten zu) auf einem befestigten (mit paddockplatten) oder drainagiertem Paddock vorschlagen.
    sonst hast du da im winter die ganze weide total vermatscht.
    die weide oder 2 weiden zum wechseln, könnten ja an den paddock anschließen, dann kannst du eine immer auf machen?

    was für tips?
    Wieviel du fütterst musst du selber wissen und bei 2 pferden kannst du bei ausreichend großem "stall" auch 2 haufen machen oder die beiden einfach für die zeit anbinden.
    Du solltest dir überlegn ob und wie du einstreuen willst... und ob und wo und wie du heu, ggf. Stroh und Futter lagern willst und kannst.

    außerdem musst du natürlich einen misthaufen haben der nach möglichkeit so angelegt sein sollte dass der bauer der das irgendwann abholt nicht durch paddock oder weide rangieren muss und so dass du ihn trotzdem schnell erreichen kannst?

    Also eisen würde ich drauf machen wenn du viel beton oder harte kieswege gehst mit ihm und siehst dass sich die hufe zu sehr abnutzen.
    von selber dranrumraspeln halte ich gar nichts! (von gelegendlichem ausbrüche wegfeilen abgesehen)
    Lass sowas lieber einen profi machen sonst geht das ratz fatz nach hinten los!

    ich würde versuchen den boden von vorn herein so trocken wie möglich zu halten! da der paddock möglichst groß sein sollte könnte man ja evtl einen teil vor dem stall mit rasengittersteinen befestigen?!
    die sind nicht so teuer, wasser fließt ab (man kann die zwischenräume mit sand füllen) und die pferde stehen trocken!
     
  5. Lorelai

    Lorelai Chaos-Trulla

    Ob dein Pferd Eisen braucht oder nicht, merkst du normalerweise recht schnell. Wenn er anfängt, fühlig zu gehen, die Hufe arg ausbrechen oder halt sehr stark abgenutzt werden, dann ist es sinnvoll, Eisen drauf zu machen.

    Hufe selber machen.. Naja.. So ein bisschen raspeln oder mal Taschen, die sich in der Strahlfurche bilden rausschneiden, das mach ich auch mal selbst. Aber ich würde dir eher davon abraten, ganz auf einen Schmied zu verzichten.
     
  6. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.



    Hallo Renikem,

    erstmal Glück-Wunsch zu dieser Entscheidung (also viel Glück bei Deinem Vorhaben :1: )!


    Und dann mal ein paar Fragen/Denkanstöße/Tips:

    1) Offen-/Laufstall ist natürlich toll - vorsichtig vorgehen bei der Vergesellschaftung, auch, was den Impfstatus betrifft.
    Und sollten die "1-2 Pferde" Einsteller werden (oder sind es Deine?), mußt Du auch da sicherlich (ungarische) rechtliche Bestimmungen beachten - da würde ich mich sehr genau informieren, und vor allem absichern (Vertragsmuster eventuell schon aus Deutschland mitnehmen und dort angleichen).

    2) Eventuell ist der Grund/das Gras/die Insektenplage dort ganz anders - rechne also damit, Dein Pferd LANGSAM an andere Futterqualität und -inhalte gewöhnen zu müssen - und vielleicht sogar neu anweiden zu müssen! Ggf. wirklich (Kraft-)Futter von hier mitnehmen, in ausreichender Menge, und dort entsprechend mischen mit ständiger Reduzierung, so daß es Dein Pferd erstens annimmt, und zweitens verträgt.
    Ich meine damit übrigens ganz und gar NICHT, daß in Ungarn schlechtes Futter herrscht!!! Aber es geht ja um eventuell ganz andere Konzeptionen/Nährstoffzusammensetzungen/mehr oder weniger Eiweiß etc.pp.
    Zum Fütter-Vorgang an sich (wolltest Du dazu Tips? Ansonsten einfach ignorieren... :wink: ) würde ich Freßständer vorschlagen, also einfach "Separees", in denen die Pferde einzeln fressen können - ist meist die streßfreieste Lösung. Ansonsten gehts natürlich auch angebunden jeder an seinem Platz übergangsweise oder so. Oder per am Halfter befestigtem Hafersack - den würde ich persönlich aber auch nur separiert und unter Beobachtung nutzen.

    3) hast Du bedacht, welche "Quarantäne"-Bestimmungen (also z.B. besondere Impfungen oder Untersuchungen) es für die Überführung gibt? Dringend erfragen (beim zuständigen Gesundheits-/Veterinäramt & Co.).

    4) Jetzt die heikle Geschichte: Die Hufe.
    Prinzipiell gilt: Hufe sind nur so gut, wie sie bearbeitet werden! Zufüttern von 1001 Mittelchen bringt gar nichts! Schreibe hierzu gern mal spunk oder Thomas an, das sind so unsere (Bar-)Huf-Spezialisten.
    Wie machst Du ihm denn bisher die Hufe??? - Das ist die große Frage, die sich mir bei Deiner Frage stellt; hört sich für mich nämlich so an, als hättest Du davon noch so gar keine Ahnung.
    "Einfach mal so lernen" - geht gar nicht! Natürlich kannst Du Dir Wissen und Können aneignen, um die Hufe und ihre Bearbeitung einige Wochen durch Feilen und Ausschneiden überbrücken zu können - dennoch sollte gerade bei Barhufern immer wieder ein FACHMANN darauf schauen und sie richten!!! (Guck dazu auch mal www.difho.de)
    Läuft er denn jetzt barhuf? Oder mit Eisen? Denn auch die Umstellung ist nicht immer so einfach und schnell - kann bis 2 Jahre dauern!
    Die Belastbarkeit richtet sich übrigens auch mit danach - ist er bereits Barhufer? Und dann natürlich nach der individuellen Hufqualität, nach den Böden, nach dem Training, Hufschuhe ja oder nein, etc.pp.
    Dazu mach Dich bitte dringend bei richtigen Fachleuten (zum Beispiel Thomas und spunk) kundig!

    So, das fällt mir erstmal ein. :1:

    Gruß, Charly
     
  7. renikem

    renikem Neues Mitglied

    danke sehr für eure antworten!!!!!!


    mit den hufen ist das so, dass ich nicht sehr viel vertrauen in hufschmiede habe - zu viele schlechte erfahrungen... deswegen meine ws etwas blöde frage, ob man die hufe auch selbst machen kann.

    aber dann werde ich versuchen, mich so schlau wie möglich zu machen, und einen guten hufschmied suchen!!

    @charly k.

    er ist seit ungefähr drei jahren barfüßer, davor hatte er eisen dran. schotter- und betonwege gibt es dort, wo ich hinziehe eher wenig, zumindest nicht dort, wo man reitet - da gibt es nur die echte ungarische puszta!!:spinny:



    danke auch für die tipps mit der vergesellschaftung, ich hatte gar nicht bedacht, dass es ja beim füttern zu reibereien kommen kann :swoon: *kofferbin*


    @hazira:

    danke sehr, ich werde mich erkundigen, was für möglichkeiten dort unten für einen trockenen paddock habe!!

    und ja, mit dem füttern ist das so eine sache, bis jetzt haben das auch immer die ställe gemacht, in denen er eingestellt war... und ich bin mir nicht ganz sicher, was die "idealfigur" eines pferdes ist. ich habe schon prallvolle pferde gesehen, genauso wie pferde, bei denen man die letzten rippen sieht. und jeder einzelne meint, genau so gehört das und nicht anders...
    vielleicht könntet ihr mich da auch aufklären?

    danke,
    renikem
     
  8. Charly K.

    Charly K. ...ich bin doch nicht kreativ.


    Hallo Renikem,

    unter DIFHO findest Du auch kaum HufSCHMIEDE... :wink: Einfach mal anschauen! Lohnt sich!
    Wer macht ihm denn bisher die Hufe wie? Frag ihn/sie doch auch mal um Rat und Kollegen in der Puszta.

    Zum Futterzustand:
    Wie sieht Dein Pferd denn jetzt aus? Und fühlt er sich wohl so, ist er fit so, was sagt der TA?
    Genau daran würde ich mich halten! (Und zur Sicherheit kann man übrigens auch mal wiegen lassen! Das Gewicht kannst Du ja dann "fixieren", sozusagen - falls er Dir gerade richtig erscheint - als Idealgewicht.)
    Die Faustregel heißt ja, daß man die Rippen tasten, aber nicht sehen können soll. Das ist ein recht praktikabler Richtwert.
    Natürlich ist die Grundfigur eine Englischen Vollblutes anders, als die des Süddeutschen Kaltblutes! :laugh: Sprich: Deiner verläuft eher "stromlinienförmig", also tiefe Brust und Bauch/Flanken eher nach oben hin schnittig. Das Kaltblut hat eher eine gleichmäßige Kugel - auch, wenn es gut genährt und trainiert ist.
    Desweiteren ist - nicht primär, aber auch - die Bemuskelung zu beachten (Muskeln sind übrigens auch schwerer als Fett, das nur am Rande).
    Und natürlich kann es sein, daß das 36jährige Pony auch mal Rippen zeigt - ohne, daß die Besitzer es mißhandeln. Bei "Omas" und "Opas" ist das eben nicht so einfach. :1:

    Du mußtest Dich bisher nicht wirklich mit erweiterter Pferdepflege und -Haltung beschäftigen, oder? :wink: Denn eigentlich beobachtet man so etwas quasi "automatisch", wenn man in Selbsthaltung hält o.ä..
    Also: Frag ruhig weiter. :smile:

    Gruß, Charly
     
  9. renikem

    renikem Neues Mitglied

    danke - das meiste habe ich mir schon "gedacht", nur wollte ich mich nicht mit blöden fragen zurückhalten nur um nicht blöd aufzufallen :laugh:
    nicht, dass ich dann irgendwas grundlegendes falschmache, nur weil ich mich nicht getraut habe zu fragen... immerhin ist es schon eine große verantwortung *deshalbbissinervösbin*
     
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